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GODDELSHEIM. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am gestrigen Donnerstagabend bei Goddelsheim zu einem Verkehrsunfall - der Verletzte wurde mit einem RTW ins Korbacher Krankenhaus transportiert.

Ereignet hatte sich der Unfall gegen 21.40 Uhr auf der Landesstraße 3076 zwischen Nordenbeck und Goddelsheim. Nach Angaben der Polizei erreichte der 27-jährige Twingo-Fahrer aus Richtung Nordenbeck kommend die letzte Kurve vor dem Goddelsheimer Ortsschild, kam mit seinem Pkw ins Schleudern, kappte zwei Leitpfosten und überschlug sich im Nachgang, bevor der Twingo auf dem Feld zum Stehen kam. 

An dem weißen Renault entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 6000 Euro. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Korbacher mit Kopfverletzungen der Intensivstation zugeführt. Die Firma Heidel entsorgte das Autowrack. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Ein Brand in einem Gebäude des Energieversorgers EWF hat am Mittwoch zu einem Stromausfall in der Wildunger Kernstadt geführt. Ob und welche Stadtteile betroffen waren, stand zunächst nicht fest. Mehrere Kliniken waren zeitweise ohne Elektrizität.

Die Leitstelle alarmierte die Wildunger Feuerwehr gegen 14.20 Uhr und entsandte die Brandschützer in die Laustraße - dort brannte es laut Polizeisprecher Volker König in einer Trafostation. Offenbar in der Folge dieses Feuers kam es zum flächendeckenden Stromausfall. Krankenhäuser schalteten auf Notstrombetrieb um. Einige Intensivpatienten wurden vorsorglich in andere Krankenhäuser verlegt, bei denen die Stromversorgung nicht beeinträchtigt war. Um die Stromversorgung wieder zu gewährleisten, wurde unter anderem auch ein 250-kV-Stromaggregat der Korbacher Feuerwehr nach Bad Wildungen entsandt.

Fast alle Beamten der Polizeistation Bad Wildungen waren im Stadtgebiet zur Verkehrsregelung eingesetzt, weil auch die Ampeln ausgefallen waren. "Zwischenzeitlich hat sich die Situation entschärft. Seit 15.55 Uhr ist die Stromversorgung im Stadtgebiet wieder gesichert", sagte König gegen 16 Uhr.

Angaben zur Brandursache und zur Höhe des Schadens lagen zunächst nicht vor.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Feuerwehrleute und Klinikmitarbeiter der Bad Arolser Stadtkrankenhauses haben in einer bundesweit einmaligen Übung die Evakuierung der Intensivstation bei einem angenommenen Brand trainiert.

Wie evakuiert man eine Intensivstation? Diese Frage stellten sich der Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der ärztliche Direktor und Chefarzt der Anästhesie, Christian Feine, sowie der Qualitätsmanagementbeauftragte und Stationsleiter der Intensivstation des Krankenhauses Bad Arolsen, Roger Mannsfeld. Da es auf diese Frage bisher keine allgemeingültige Antwort gab, entwickelten die drei Fachleute ein gemeinsames Konzept. Ziel sollte ein einfach umzusetzendes und realisierbares Prozedere für Klinikpersonal und Feuerwehrleute sein.

Zur Vorbereitung wurde im März ein Teil der Intensivstation im Stützpunkt der Feuerwehr Bad Arolsen nachgebaut. Es folgte eine Schulung der Feuerwehrleute, die durch das Fachpersonal des Krankenhauses unterstützt wurde.

Als die Intensivstation wegen Wartungsarbeiten an einem Wochenende nur eingeschränkt belegt war, war die Gelegenheit für die wichtige Übung günstig. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Kernstadt sowie aus Helsen und Mengeringhausen wurden zuvor im Stützpunkt in Bad Arolsen zusammengezogen und über die Übungslage informiert. "Wir wollten natürlich nicht den regulären Betrieb des Krankenhauses stören", betonten Roger Mannsfeld und der Karl-Heinz Meyer, daher erfolgte diese Einweisung.

Das Szenario
Angenommen war ein Brand in den Garagen unterhalb der Intensivstation. Außerdem trat aus dem Sauerstofftank, der sich dort befindet, durch die Hitzeeinwirkung über ein Sicherheitsventil Sauerstoff aus. Aufgrund dieser Lage wurde der Betrieb im Krankenhaus eingestellt. Die Notaufnahme sowie der OP wurden durch die Hausfeuerwehr des Krankenhauses geräumt. Da die Intensivstation verraucht war, mussten die Patienten in Sicherheit gebracht werden - was nur noch unter Atemschutz erfolgen konnte.

Intensivstation gleich dreimal evakuiert
Die Feuerwehrleute der drei beteiligten Wehren hatten also einige Aufgaben zu bewältigen, wobei die Evakuierung im Fokus der Übung stand. Da alle Einsatzkräfte den Ablauf sehen beziehungsweise selbst üben sollten, nutzte man die Gelegenheit und räumte die Intensivstation gleich dreimal. Dabei galt es, beatmete Patienten von der Sauerstoffversorgung des Krankenhauses zu trennen und die notwendigen Medikamente mitzunehmen.

Von den freiwilligen Feuerwehren nahmen an dieser Übung mehr als 50 Einsatzkräfte teil. Hinzu kamen Mitarbeiter des Krankenhauses, die sich in der Hausfeuerwehr engagieren. Ein Teil des Krankenhausstabes, der bei solchen Einsatzlagen zusammengerufen wird, sowie ein Mitarbeiter des vorbeugenden Brandschutzes beim Landkreises Waldeck Frankenberg waren ebenfalls anwesend und verfolgten die Umsetzung des Konzeptes.

Nach Einschätzung von Stadtbrandinspektor Meyer hat es eine solche Übung in Deutschland noch nicht gegeben. Sie sei Teil einer Offensive des Krankenhauses, um die Sicherheit der Patienten auch über das geforderte Maß zu erhöhen. "Die Sicherheit unserer Patienten liegt uns besonders am Herzen", betonte Mannsfeld. Bei der dreifachen Evakuierung der Intensivstation sei selbstverständlich mit Puppen geübt worden.

Konzept auch an anderen Kliniken umsetzbar
Dieses in Bad Arolsen entwickelte Konzept ist für alle Intensivstationen umsetzbar und sollte ein fester Bestandteil der Kliniksicherheit sein, betonte Stadtbrandinspektor Meyer. Das Training sei einfach umsetzbar und die gewonnene Sicherheit beim Umgang mit dem Unbekannten zwingend notwendig, damit eine Evakuierung einer solchen Station gewährleistet werden könne.

Sowohl bei der Räumung der Station als auch bei den Übungslagen in weiteren Teilen der Klinik sei hervorragende Arbeit geleistet worden, betonten die stellvertretenden Stadtbrandinspektoren Michael Seebold und Sven Eichweber. Sie leiteten die jeweiligen Abschnitte.


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Stadtkrankenhaus Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr

FRANKENAU. Die gesamte Nacht hat eine Autofahrerin (54) in ihrem verunglückten Auto auf Rettung warten müssen: Der Skoda Octavia war am Montagabend bei Frankenau von der L 3332 abgekommen und in einem Gebüsch zum Liegen gekommen. Erst Dienstagfrüh sahen Autofahrer den Wagen und schlugen Alarm.

Die mehr als 30 eingesetzten Feuerwehrleute aus Dainrode, Allendorf (Hardtberg), Frankenau und Altenlotheim unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Andreas Ernst stellte der Unfall vor größere Schwierigkeiten. Man habe zunächst Buschwerk wegschneiden und die Kofferraumklappe mit hydraulischem Gerät öffnen müssen. Weil im Wagen zahlreiche Gegenstände lagen und auch ein Kindersitz auf der Rückbank befestigt war, mussten die Einsatzkräfte auch die hintere Beifahrertür entfernen und den Sitz herausnehmen. Erst danach war es den Rettungskräften laut Ernst möglich, die Frau zu erreichen - der Skoda Octavia lag auf der Fahrerseite an der schrägen Böschung. Außerdem war die 54-Jährige mit den Füßen unter den Pedalen verklemmt.

Nachdem die Frau endlich befreit war, versorgten Notarzt und Rettungskräfte sie im Rettungswagen. Die eigentlichen Verletzungen waren nicht gravierend, allerdings hatte die im Edertal wohnende Frau eine starke Unterkühlung erlitten. Nach Angaben der Frankenberger Polizei wurde die Fahrerin auf die Intensivstation einer Klinik eingeliefert. Weil sich Hinweise auf Alkoholgenuss ergaben, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an.

Nach ersten Informationen war die 54-Jährige am Montagabend gegen 21.30 Uhr zu Hause in einem Edertaler Ortstal losgefahren, um zur Arbeit nach Frankenberg zu fahren. Dort kam die Frau jedoch nicht an. Zwischen Frebdershausen und Frankenau kam die Fahrerin aus bislang noch ungeklärten Gründen auf gerader, ansteigender Strecke nach links von der Landesstraße 3332 ab. Der auf der Seite liegende Wagen war über Stunden nicht bemerkt worden. Aufmerksame Autofahrer entdeckten das Auto dann schließlich gegen 5.20 Uhr am Dienstagmorgen.

Die Landesstraße 3332 war während der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Nach der Abfahrt der Rettungsfahrzeuge blieb die Strecke bis zum Eintreffen des Abschleppwagens halbseitig befahrbar. Während der Bergung und Reinigung der Fahrbahn mussten Verkehrsteilnehmer sich dann noch einmal für etwa eine halbe Stunde gedulen. Am Skoda entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 3000 Euro.

Video folgt!


Einen ähnlichen Fall gab es letzten Sommer an der B 252 zwischen Twiste und Mengeringhausen:
Unfall: Verborgenes Auto mit "Martinshorn-Peilung" gefunden (04.07.2013)

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Publiziert in Retter

KASSEL. Bei einem Brand in einem Schaltkasten im Keller des Marienkrankenhauses ist in der Nacht zu Freitag ist glücklicherweise niemand verletzt worden. Der Keller der Klinik war durch das Feuer jedoch völlig verraucht, es entstand laut Polizei ein Schaden von rund 40.000 Euro.

Das Feuer im Keller des Marienkrankenhauses war gegen 2.30 Uhr ausgebrochen und bemerkt worden. Bei der Ankunft der insgesamt vier Funkstreifen der Polizeireviere Nord und Mitte waren bereits zwei Löschzüge der Kasseler Feuerwehr an der Brandstelle eingetroffen. Darüber hinaus kamen vier Rettungswagen und drei Notärzte zum Unglücksort. Der Keller unter dem Gebäudetrakt, in dem sich die Hauptversorgung des Marienkrankenhauses befindet, war Polizeiangaben zufolge total verraucht.

Intensivstation von Stromausfall betroffen
Nach Auskunft des Einsatzleiters der Feuerwehr vor Ort war die Stromversorgung im Krankenhaus teilweise ausgefallen. Davon betroffen war auch die Intensivstation, welche aber mithilfe einer Notstromversorgung weiter betrieben werden konnte. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz konnte der Brandherd lokalisiert und gegen 3.10 Uhr gelöscht werden. Anschließend belüftete die Feuerwehr das Kellergeschoss und machte es wieder rauchfrei.

Gemeinsam mit den Feuerwehrleuten stellten Ermittler der Polizei fest, dass ein Schaltkasten der Niederstromversorgung komplett verschmort war. Ob ein daneben befindlicher Schaltkasten ebenfalls beschädigt wurde, ist noch durch den Haustechniker zu überprüfen. Größere Rauchentwicklungen in den oberen Geschossen habe es laut Feuerwehr nicht gegeben, jedoch müssen die OP-Räume im ersten Stock gereinigt werden. Die Zugänge zum Keller und zum Stromversorgungsraum mussten nach Auskunft der Feuerwehr mit einem Notschlüssel geöffnet werden, die Feuerwehr schließt daher eine Fremdeinwirkung aus. Die Kripo hat routinemäßig die Ermittlungen aufgenommen.

Die Marburger Straße musste für den Zeitraum der Löscharbeiten von 2.30 Uhr bis 5 Uhr gesperrt werden. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der Brandschaden an dem Schaltkasten wird ersten Einschätzungen zufolge mit 40.000 Euro beziffert.

Publiziert in KS Feuerwehr

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