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Dienstag, 03 Januar 2012 05:48

Auflieger schleudert über B 253: Vollsperrung

HUNDSDORF. Ein querstehender Sattelzug-Auflieger hat in der Nacht zu Dienstag rund zweieinhalb Stunden lang die Bundesstraße 253 zwischen Hundsdorf und Bad Wildungen blockiert. Ein Bergungsunternehmen sorgte wieder für freie Fahrt.

Der 61 Jahre alte Fahrer einer Spedition aus dem Lahn-Dill-Kreis steuerte am frühen Dienstagmorgen seinen Sattelzug von Frankenberg kommend in Richtung Bad Wildungen. Kurz hinter dem Ortsausgang von Hundsdorf und wenige Meter nach einem Parkplatz geriet das Zugfahrzeug gegen 2.30 Uhr auf die aufgeweichte rechte Bankette. Der Auflieger stellte sich dadurch quer und schleuderte gegen die Leitplanke der gegenüberliegenden Straßenseite - und machte die B 253 somit unpassierbar. Bei dem Unfall blieb der Lkw-Fahrer unverletzt.

An dem Gespann entstand durch den Unfall ein Schaden von fast 20.000 Euro. Mit schwerem Gerät rückte ein Bergungsunternehmen an. Ab etwa 5 Uhr war die Bundesstraße wieder frei.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 01 Januar 2012 19:09

Bereits vier Einsätze für Wildunger Wehr

BAD WILDUNGEN. Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt, und schon hat die Wildunger Feuerwehr vier Einsätze bewältigt - zuletzt am späten Sonntagnachmittag in einem Gebäude der Lebenshilfe in der Brunnenallee.

Mit einer brennenden Mülltonne startete am frühen Neujahrsmorgen das neue Einsatzjahr für die Wildunger Stützpunktfeuerwehr - in der Itzelstraße hatte gegen 0.50 Uhr eine Altpapiertonne vermutlich durch einen Silvesterkracher Feuer gefangen. Bereits um 3 Uhr folgte der nächste Alarm, nachdem eine Nebelmaschine bei einer Veranstaltung auf Schloss Friedrichstein eine Brandmeldeanlage aktiviert hatte. Löschen musste die Wehr nicht, lediglich war die Anlage wieder "scharf" zu schalten.

Am frühen Sonntagnachmittag dann waren die Wehren aus Hundsdorf und der Kernstadt am Ortsrand von Hundsdorf im Einsatz, nachdem dort bei einem Unfall Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Die Feuerwehren streuten das Öl ab und nahmen das Bindemittel anschließend wieder auf. Angaben zum Unfallhergang lagen am Abend nicht vor.

Der vierte und vorerst letzte Alarm ging gegen 17 Uhr über die Brandmeldeanlage aus dem Haus der Lebenshilfe auf der Brunnenallee ein. Wie Wehführer Frank Volke gegenüber dem Onlineportal badestadt.de berichtete, hatte auf einem eingeschalteten Herd vergessenes Essen in einem Topf Feuer gefangen. Der entstandene Rauch aktivierte die automatische Brandmeldeanlage. Die Feuerwehr belüftete die verrauchten Räume mit einem Elektrohochleistungslüfter. Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen vor Ort. Der Schaden beschränkt sich auf Essen und Topf.


Links:
Feuerwehr Bad Wildungen
Onlineportal badestadt.de

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 30 Dezember 2011 05:43

Mit Caddy gegen Findlinge: Schwer verletzt

HUNDSDORF. Schwere Verletzungen hat ein Arzneimittel-Kurier erlitten, als er am frühen Freitagmorgen von der glatten B 253 abkam und am Ortseingang von Hundsdorf gegen zwei Findlinge prallte. Der 55 Jahre alte Mann aus Kassel wurde in eine Wildunger Klinik eingeliefert.

Mit einem VW Caddy befuhr der Kurier die Bundesstraße von Frankenberg kommend in Richtung Bad Wildungen. Auf einem Gefällestück kurz vor Hundssdorf geriet der Lieferwagen auf Glätte außer Kontrolle. Der Caddy rutschte zunächst gegen eine Verkehrsinsel in der Mitte der Fahrbahn und kam dann nach rechts von der Straße ab. Hier stieß das Fahrzeug gegen zwei Findlinge.

Der Wildunger Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens rückten aus, um den schwer verletzten 55-Jährigen zu versorgen. Anschließend lieferten die Rettungskräfte den Kasseler in eine Wildunger Klinik ein. Der Schaden am Caddy beträgt nach Angaben der Polizei rund 10.000 Euro.

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Mittwoch, 28 Dezember 2011 05:44

Tier ausgewichen: 69-Jähriger schwer verletzt

LÖHLBACH. Einem größeren Tier ist ein 69 Jahre alter Autofahrer ausgewichen und hat dabei am Dienstagabend die Kontrolle über seinen BMW verloren. Der Wagen schleuderte mehrfach über die B 253 und landete schließlich im Graben. Dabei erlitt der Allendorfer schwere Verletzungen.

Der BMW-Fahrer durchfuhr gegen 21.40 Uhr von Hundsdorf kommend eine langgezogene Linkskurve kurz vor Löhlbach, als von links ein größeres Tier die Fahrbahn überquerte. Der 69-Jährige wich dem Tier aus, geriet dabei aber mit seinem Wagen ins Schleudern. Das Auto kam zunächst nach rechts von der Straße ab und prallte gegen eine Böschung. Von dort aus schleuderte das Fahrzeug über die gesamte Straße nach links gegen die Leitplanke, wurde von dieser ebenfalls abgewiesen, schleuderte erneute über die gesamte Straßenbreite und kam schließlich im rechten Graben zum Stillstand.

Bei dem Unfall zog sich der Mann aus Allendorf/Eder Polizeiangaben zufolge schwere Verletzungen zu, die der Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens an der Unfallstelle versorgten. Die Rettungskräfte lieferten den Mann ins Frankenberger Kreiskrankenhaus ein. Der BMW musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. An dem älteren Auto war Totalschaden von 3500 Euro entstanden.

Publiziert in Retter
Dienstag, 25 Oktober 2011 14:08

Landfahrer stehlen Geldkassette aus Büro

HUNDSDORF. Eine Geldkassette haben Unbekannte einem Hundsdorfer Firmenchef abgeluchst. Dieser rannte dem vierköpfigen Trupp hinterher und schoss Photos von ihnen. Über die Höhe des Diebesgutes machte die Polizei keine Angaben.

Der 48-jährige Geschäftsführer eines holzverarbeitenden Betriebes in der Löhlbacher Straße hatte am Montag gegen 16 Uhr nur für kurze Zeit seinen Arbeitsplatz verlassen; doch diese Zeit reichte zwei Frauen bereits, um aus dem Büro eine Geldkassette mit Bargeld zu stehlen. Als der Geschädigte in sein Büro zurückkam, bemerkte er die Frauen, die eilig das Gebäude verließen, um in einen silbernen Mercedes zu steigen.

Holländisches Kennzeichen: "RD-PZ 34"
Geistesgegenwärtig rannte er hinter den beiden Frauen her und schoss mit seinem Handy Photos von den beiden Diebinnen, bevor sie in das bereitstehende Fahrzeug einsteigen und flüchten konnten. Im Fahrzeug saßen auch noch zwei Männer.

Die Polizei ordnet das Quartett dem "Landfahrermilieu" zu, es soll sich also um Schausteller oder Zirkusangehöirge handeln. Folgende Angaben hat der Geschädigte gemacht:

  • Eine Frau war etwa 35 Jahre alt, lange schwarze Haare (Pferdeschwanz), schlank und etwa 165 - 170 cm groß. Sie war mit einem schwarzen Strickkleid bekleidet.
  • Die zweite Frau war älter, etwa 50 - 60 Jahre alt, etwa 160 - 165 cm groß und hatte ebenfalls schwarze lange Haare, die zu einem Dutt gebunden waren. Sie war auch schwarz gekleidet.
  • Die Männer können nur unzureichend beschreiben werden. Sie waren etwa 45 bzw. 20-25 Jahre alt.
  • Bei dem Fluchtfahrzeug handelt es sich um einen silbernen Mercedes, E-Klasse, Limousine, Baujahr 1997, mit dem holländischen Kennzeichen (gelb mit schwarzer Schrift) RD-PZ-34.

 Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Polizeistation in Bad Wildungen, Tel.: 05621-7090-0, zu melden.

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Sonntag, 23 Oktober 2011 21:21

Erstes Glatteis: Unfallserie auf B 253

LÖHLBACH. Die ersten Glatteisunfälle in diesem Jahr sind am Sonntag innerhalb weniger Minuten auf der Bundesstraße 253 zwischen Löhlbach und Hundsdorf passiert. Dabei wurden ein Motorrad, ein Transporter und zwei Autos beschädigt, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Ein Motorradfahrer war am Sonntagvormittag gegen 11.30 Uhr von Hundsdorf kommend in Richtung Löhlbach unterwegs, als der etwa 40 Jahre alte Mann in einer langgezogenen Rechtskurve auf Eisglätte stürzte. Der Fahrer stand unverletzt wieder auf. Noch während seine Maschine auf der Bundesstraße lag, verlor ein Rentner ebenfalls durch Glätte die Kontrolle über seinen Peugeot - das Auto fuhr über das liegende Motorrad und kam nach etwa 100 Metern zum Stehen. Augenblicke später schleuderte ein hinzukommender Transporter in den Peugeot des Rentner-Ehepaares. Alle Fahrzeug-Insassen überstanden die Unfälle ohne Verletzungen. Mit dem Schrecken kam auch eine Autofahrerin davon, die etwa zeitgleich am Ortsausgang von Löhlbach in Richtung Hundsdorf beschleunigte und dabei auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Fiat verlor - der Wagen kam von der Straße ab und rammte einen Zaun. Bei allen Beteiligten handelte es sich um ortsfremde Fahrer.

Streifenwagen der Polizeidiesntstellen aus Bad Wildungen und Frankenberg fuhren die Unfallstelle an und sicherten sie ab. Obwohl die Straßenmeisterei den Winterdienst noch nicht aufgenommen hat, gelang es dem Dienstgruppenleiter der Wildunger Station, ein Streufahrzeug der Straßenwärter an die Unfallstelle zu entsenden. Nachdem Salz auf der B 253 getreut war, kam es zu keinen weiteren Unfällen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro, wie eine Beamtin der aufnehmenden Frankenberger Polizeistation am Sonntagabend gegenüber 112-magazin.de berichtete.

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Montag, 20 September 2010 10:37

Frau stirbt, vier Gebäude abgebrannt / VIDEO

HUNDSDORF. Eine 49 Jahre alte Frau ist bei einem Großbrand ums Leben gekommen. Vier Gebäude brannten im Ortskern des Wildunger Stadtteils nieder.

Der Großbrand war aus bislang noch nicht vollständig geklärter Ursache am Montagmorgen um kurz vor 7 Uhr ausgebrochen - von einem Wohnhaus am Hainaer Weg aus griffen die Flammen rasch auf den angrenzenden Wirtschaftstrakt und von dort aus auf ein weiteres landwirtschaftliches Anwesen mit einem Wohnhaus und Stallungen über. Bereits bei der Alarmierung war laut Stadtbrandinspektor Ralf Blümer klar, dass mehrere Gebäude in Vollbrand stehen und eine Person vermisst wird.

Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Hundsdorf machten sich umgehend auf die Suche nach der vermissten Person. Im Zwischengang vom Wohnhaus zum Wirtschaftstrakt fanden sie eine 49 Jahre alte Frau am Boden liegend vor. Für die Frau, die auf den Rollstuhl angewiesen war, kam jede Rettung zu spät, sie erlag ihren schweren Verletzungen. Laut Polizeisprecher Volker König handelt es sich um die Hausbesitzerin. Ihr 62-jähriger Ehemann hatte kurz zuvor das Haus verlassen. Der 23 Jahre alte Sohn, der bei Brandausbruch im Haus war, rettete sich unverletzt ins Freie. Aus dem ebenfalls abgebrannten Nachbarhaus brachten sich alle drei Bewohner in Sicherheit. Alle Betroffenen werden laut Polizei von Notfallseelsorgern betreut.

Die Feuerwehren aus Bad Wildungen und mehreren Stadtteilen sowie aus Fritzlar kämpften von allen Seiten gegen die Flammen an. Ihnen gelang es, einen weiteren benachbarten Bauernhof vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren. Das Gebäude sei jedoch durch die Löscharbeiten leicht beschädigt worden, wie König an der Einsatzstelle erklärte. Insgesamt waren rund 70 Feuerwehrleute im Einsatz, außerdem Notärtzin, Rettungsassistenten, Fachberater des THW und Mitarbeiter des Energieversorgers. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick sowie Mitarbeiter des Kasseler Regierungspräsidiums verschafften sich am Unglücksort ein Bild vom Ausmaß des Schadens. Nach Schätzungen der Polizei entstand ein Schaden von mindestens 750.000 Euro.

Die Feuerwehr setzte 14 Trupps unter Atemschutz ein, außerdem sogenannte Monitore von zwei Drehleitern und zwei Tanklöschfahrzeugen. Einsatzkräften und Landwirten gelang es, einige Schweine aus einem der Ställe zu retten. Mehrere Tiere, darunter zwei Sauen mit Ferkeln, kamen jedoch um. Eine Feuerwehrfrau, die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, rettete einen Hund.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei war der Brand am Fundort der Leiche ausgebrochen und breitete sich von dort rasend schnell auf die angrenzenden Gebäude aus, wie es König am Nachmittag beschrieb. Anhaltspunkte, die auf einen technischen Defekt hindeuten, hätten sich bislang nicht ergeben, auch hätten sich bislang keinerlei Anhaltspunkte gefunden, die auf ein Fremdverschulden hindeuten.

Die auf einen Rollstuhl angewiesene Verstorbene befand sich König zufolge seit längerer Zeit in psychiatrischer Behandlung. Im Haus fanden sich persönliche Unterlagen, die auf einen möglichen Suizid hindeuten. Die Ermittlungen der Kripo dauern aber noch an. Auch sollen noch Ermittler des hessischen Landeskriminalamtes hinzugezogen werden.

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Dienstag, 04 Oktober 2011 13:56

700 Liter Diesel abgepumpt

HUNDSDORF. Rund 700 Liter Diesel haben unbekannte Täter aus den Tanks einer Sattelzugmaschine abgezapft und gestohlen. Zudem richteten sie einen Sachschaden von 1000 Euro an.

Ein 30-jähriger Lkw-Fahrer parkte am Sonntagmorgen seine rote Sattelzugmaschine der Marke Actros um 8.30 Uhr auf einem Parkplatz unweit seines Wohnortes an der B 253 bei Hundsdorf. Wie Polizeisprecher Volker König am Dienstag berichtete, kehrte der Brummifahrer am Nachmittag um 16 Uhr zu dem Fahrzeug zurück. In der Zwischenzeit hatten Unbekannte die Tankstutzen beider Tanks aufgehebelt und etwa 700 Liter Dieselkraftstoff abgepumpt. Die Diebe hinterließen zudem einen Sachschaden von etwa 1000 Euro.

Die Wildunger Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 05621/7090-0 entgegen.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 13 September 2011 16:20

Radlader geborgen: Feuerwehr erneut im Einsatz

HUNDSDORF. Zur Bergung des am Dienstagmorgen verunglückten Radladers bei Hundsdorf ist am frühen Nachmittag erneut die Wildunger Stützpunktfeuerwehr ausgerückt. Die Bundesstraße blieb ab 14.50 Uhr für etwa zehn Minuten voll gesperrt.

Der Radlader war am Morgen gegen 8.30 Uhr von der Bundesstraße abgekommen, weil eine Getriebewelle gebrochen war und sich das etwa sieben Tonnen schwere Gefährt nicht mehr steuern ließ und quasi von Geisterhand auf gerader Strecke nach rechts einschlug. Der 20 Jahre alte Fahrer hatte Glück im Unglück, krabbelte unverletzt aus der Kabine des umgekippten Baufahrzeugs (wir berichteten, zum Text hier klicken). Der gelbe Koloss hatte mehrere Bäume gefällt und war auf die Seite gekippt. Weil durch eine abgerissene Leitung Hydrauliköl ausgelaufen war, rückte auch die Wildunger Feuerwehr an die Unfallstelle aus, streute die Fahrbahn mit Ölbindemittel ab und brachte an den Schlauchöffnungen ein spezielles Vlies an, das weiteres Öl aufnehmen sollte.

Kurz vor der Bergung wurde ab 14.30 Uhr eine Baustellenampel mit einspuriger Verkehrsführung an der Unfallstelle eingerichtet. Als der Kran eines Kasseler Bergungsunternehmens dann um 14.50 Uhr den verunglückten Radlader an den Haken nahm und auf die Straße hievte, blieb die Bundesstraße für gut zehn Minuten voll gesperrt. Während der Bergung war erneut die Wildunger Stützpunktfeuerwehr im Einsatz, um die Bergung zu unterstützen und weitere Betriebsstoffe abzubinden.

Nach Einschätzung des 20-jährigen Fahrers war - bis auf den eigentlichen Schaden an der Getriebewelle - kaum Schaden an dem Radlader entstanden. "Wenn der Rahmen verzogen wäre, dann wären auch die Scheiben der Kabine geborsten", sagte er am Mittag gegenüber 112-magazin.de. Doch nicht eine Scheibe des Führerhauses, in dem der junge Mann den Unfall unverletzt überstanden hatte, war zu Bruch gegangen. Weil die Maschine aber nicht mehr fahrbereit war, transportierte das Bergungsunternehmen den Radlader mit einem Tieflader ab.


Links:
Onlineportal badestadt.de
Feuerwehr Bad Wildungen

Publiziert in Feuerwehr

HUNDSDORF. Riesiges Glück hatte der 20-jährige Fahrer eines Radladers bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 wenige hundert Meter vor dem Ortseingang von Hundsdorf. Der junge Mann blieb nämlich unverletzt, obwohl sich die schwere Maschine bei dem Unfall drehte und aufs Dach kippte.

Weil während der Bergabfahrt von Löhlbach kommend gegen 8.30 Uhr eine Getriebewelle brach, ließ sich der etwa sieben Tonne schwere Hanomag-Radlader nicht mehr steuern - die Maschine kam nach rechts von der Bundesstraße ab, walzte mehrere Bäume platt, drehte sich, rutschte eine Böschung hinab und kippte schließlich entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung aufs Dach. der junge Mann das etwa sieben Tonnen schwere Gefährt nach rechts eine Böschung hinunter. Zunächst hatte es am Morgen geheißen, ein Sattelzug sei von der B 253 abgekommen.

"Ich habe mich nur noch in der Kabine festgehalten. Wäre ich abgesprungen, hätte ich den Unfall bestimmt nicht überlebt", sagte der 20-Jährige aus dem Hochsauerlandkreis, der auf dem Weg zu einem Feld-Kalkeinsatz im Edertal war. Mit dem Radlader sollte die Streueinrichtung eines Traktors beladen werden.

Die gebrochene Welle riss nach Angaben des Fahrers eine Leitung für Hydrauliköl durch, so dass mehrere Liter des Öls auf die Fahrbahn und auf die Böschung liefen. Angehörige der Bad Wildunger Stützpunktfeuerwehr und Mitarbeiter der Straßenmeisterei waren im Einsatz. Zur Bergung des Radladers wurde ein Kran angefordert. Während der der Bergungsarbeiten wurde die Straße am frühen Nachmittag vorübergehend voll gesperrt.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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