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Freitag, 11 Dezember 2020 09:36

Holzlaster überladen - Polizei greift hart durch

HOCHSAUERLANDKREIS. Lkw-Unfälle sind gefährlich und haben fast immer dramatische Folgen. Insbesondere die Ladungssicherung spielt beim Güterverkehr eine entscheidende Rolle: Überladene Lkw werden instabil, sind schwer zu steuern und der Bremsweg verlängert sich. Die bereits hohe Aufprallenergie steigt weiter an. Ungesicherte Ladung setzt sich unweigerlich in Bewegung. Bei Unfällen verwandelt sich die Fracht in ein Geschoss mit tödlicher Wirkung.

Deshalb kontrolliert die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis täglich den Güterverkehr auf unseren Straßen. Am Donnerstag kontrollierten die Spezialisten des Verkehrsdienstes den Schwerlastverkehr auf der Bundesstraße 480 bei Winterberg. Hierbei fiel ihnen ein vollgeladener Langholztransporter auf. Der Lkw wurde angehalten und kontrolliert. Aufgrund der anzunehmenden Überladung wurde der Transporter auf eine geeignete Waage in Brilon begleitet. Diese zeigte ein Gewicht von 60 Tonnen an. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 44 Tonnen bedeutete das eine Überladung von 16 Tonnen.

Den 37-jährigen selbstständigen Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis erwarten nun ein dreistelliges Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. Bereits am Montag hatte der Verkehrsdienst einen polnischen Langholztransporter auf der Landstraße 735 in Arnsberg-Wildshausen aus dem Verkehr gezogen. Der 44-jährige Fahrer hatte seinen Lkw um 8 Tonnen überladen. Er musste einen dreistelligen Betrag als Sicherheitsleistung hinterlassen. Immer wieder stellt die Polizei schwere Überladungsverstöße oder schlecht gesicherte Ladung fest. Deshalb wird sie auch in Zukunft den Güterverkehr auf den Straßen des Sauerlandes kontrollieren. Auf dem beigefügten Bild ist der 60 Tonnen schwere Langholztransporter bei der Kontrolle am Donnerstag zu sehen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 04 Juni 2020 09:30

Holztransporte im Visier von Polizei und BAG

WALDECK-FRANKENBERG. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und der regionale Verkehrsdienst Waldeck-Frankenberg (RVD) haben am letzten Donnerstag (28. Mai) im Raum Frankenberg mehrere Holztransporter kontrolliert. Schwerpunkt war die Einhaltung der Kabotagevorschriften. Es besteht der Verdacht, dass gegen diese Vorschriften immer wieder verstoßen wird.

Der Begriff Kabotage bezieht sich auf die Erbringung von Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes durch ein ausländisches Transportunternehmen. Nach einer grenzüberschreitenden beladenen Einfahrt, zum Beispiel nach Deutschland, sind drei Kabotagebeförderungen innerhalb von sieben Tagen in Deutschland erlaubt. Die erste Kabotagebeförderung darf erst nach vollständiger Entladung des Fahrzeugs erfolgen.

Bei den Kontrollen am Donnerstag im Raum Frankenberg überprüften BAG und RVD insgesamt 28 Langholzfahrzeuge. Bei sieben Fahrzeugen gab es Beanstandungen. Drei polnische und ein litauischer Lkw verstießen gegen die Kabotagevorschriften. Gegen die vier gebietsfremden Beförderer ordneten die Kontrolleure Sicherheitsleistungen im Höhe von fast 9000 Euro an.

Ein deutscher Fuhrunternehmer verstieß gegen das Fahrpersonalgesetz. Zwei Fahrer hatten ihren Lkw überladen, sie wurden gebührenpflichtig verwarnt.

Da die Kabotagevorschriften offensichtlich nicht eingehalten werden, kündigen BAG und RVD für die Zukunft weitere Kontrollen an. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Samstag, 02 November 2013 19:23

Holz-Lkw kippt um: Ladung gegen Auto und Häuser

LICHTENAU. Beim Umstürzen eines mit Holz beladenen Sattelzuges ist der 30 Jahre alte Fahrer leicht verletzt worden. Die Ladung kippte gegen Autos und ein Haus. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Der 30-Jährige befuhr am frühen Samstagmorgen gegen 3.20 Uhr die B 68 aus Richtung Warburg kommend in Fahrtrichtung Paderborn. In der Ortschaft Lichtenau-Kleinenberg verlor der Fahrer in einer scharfen Linkskurve die Kontrolle über den mit Holzstämmen voll beladene Sattelzug. In Höhe der Einmündung Willebadessener Straße kippte der Sattelzug dann komplett nach rechts um.

Hierdurch wurde die gesamte Ladung zwischen den dortigen Wohnhäusern abgeladen. Die Stämme fielen hierbei zum Teil gegen die Fassaden zweier Wohnhäuser sowie gegen einen geparkten Pkw und ein Verkehrsschild. Ein weiterer geparkter Pkw wurde durch den umstürzenden Sattelzug gegen eines der Wohnhäuser gedrückt.

Es entstand erheblicher Sachschaden, welcher zur Zeit noch nicht zu beziffern ist. Der Fahrer des Sattelzuges verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht.

Die B 68 war nach dem Unfall komplett gesperrt. Der Halter des Sattelzuges kümmerte sich um den Abtransport der verlorengegangenen Ladung. Der Sattelzug musste von der Unfallstelle geborgen werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 18 September 2013 21:44

Lkw-Kontrollen: Zwangspause bis zum nächsten Tag

DIEMELSTADT. Den Schwerlastverkehr hat der Regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg mit Unterstützung des Kontrolltrupps Nordhessen ins Visier genommen. Auf der Autobahn 44 wurden 26 Lastwagen von der Polizei bis zur Abfahrt Diemelstadt eskortiert und überprüft.

Es ging um die Einhaltung der Sozialvorschriften, den allgemeinen technischen Zustand der Fahrzeuge und die Ladungssicherung. Für einen Lkw-Fahrer eines Schwertransportes war die Fahrt an der Kontrollstelle vorerst beendet. Der hätte nämlich laut Polizeioberkommissar Arnfried Schlömer (Regionaler Verkehrsdienst) zu dieser Zeit gar nicht fahren dürfen. Er musste bis zum nächsten Tag mit der Weiterfahrt warten.

Insgesamt wurden am Mittwoch vier Verstöße gegen die Ladungssicherung, sieben Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeit und drei Überladungen verzeichnet. Ein Lkw musste knapp zehn Tonnen Holz wieder entladen, weil das zulässige Gewicht von 40 Tonnen überschritten war. Ein anderer Lkw-Fahrer musste Metallträger nachträglich sichern, um weiterfahren zu dürfen, ein weiterer musste einen defekten Reifen wechseln.

Was bei den einen Lkw-Fahrern bemängelt wurde, haben andere vorbildlich gemacht: So zum Beispiel ein Lkw-Fahrer eines heimischen Unternehmens, der seinen Lkw "fast bis aufs Kilo genau" mit Holz beladen hatte, berichtete Polizeihauptkommissar Volker König, Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg.

13 Beamte waren in Diemelstadt im Einsatz. Zeitgleich kontrollierten auch Kollegen aus Nordrhein-Westfalen an der Bundesstraße 7. "Das erhöht den Kontrolldruck", sagte Schlömer.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 21 März 2013 19:13

Schlecht gesichert: Langholzlaster verliert Stämme

GROSSENRITTE/NIEDENSTEIN. Bei der Holzabfuhr hat ein Langholzlaster am Donnerstag auf der Landesstraße 3219 zwischen Großenritte und Niedenstein mehrere Stämme verloren. Grund war laut Polizei mangelnde Ladungssicherung. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Zunächst hatte die Polizei gemeldet, der Lastwagen sei am Nachmittag zwischen Großenritte und Niedenstein umgekippt. Dies erwies sich jedoch als nicht zutreffend. Wie eine vor Ort eingesetzte Funkstreife mitteilte, wollte ein beladener Langholzlaster gegen 14.50 Uhr aus dem Waldgebiet zwischen Niedenstein und Großenritte nach rechts in Richtung Großenritte auf die Landesstraße einbiegen. Dabei rutschte offenbar ein Teil der Ladung nach rechts vom Laster und landete im angrenzenden Straßengraben.

Beim Eintreffen der Funkwagen waren bereits einige Baumstämme wieder verladen. Offenbar war die Ladung bei der Abfahrt nur unzureichend gesichert gewesen. "Verletzt wurde zum Glück niemand, Sachschaden entstand ebenfalls nicht", sagte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Warum ein Teil der Ladung vom Langholztransporter abrutschen konnte, muss noch ermittelt werden. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld wegen unzureichender Ladungssicherung.

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Publiziert in KS Polizei

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