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Donnerstag, 09 August 2018 17:39

Himmelslaternen verursachen Flächenbrand

MORNSHAUSEN. Aus Anlass einer Hochzeit stiegen am Mittwochabend mehrere Himmelslaternen in die Luft. Vier trieben durch den Wind in Richtung Ortschaft, einer blieb bereits auf einem nahegelegenen Betriebsgelände hängen.

Die Feuerwehr konnte die zum Ort reisenden Lampions abfangen und löschen, bevor sie Schaden anrichteten. Durch das schnelle Eingreifen der Wehr richtete auch der von der hängengebliebenen Laterne verursachte kleine Flächenbrand einen nur geringen Schaden an, als sie eine Rasenfläche in Brand steckte.

Mag die Hochzeitsfeier auch aus anderen Gründen in ewiger Erinnerung bleiben. Ein Teil wird immer die von der Polizei vorgelegte Strafanzeige wegen des Herbeiführens einer Brandgefahr nach § 306f Strafgesetzbuch sein.

Hinweis: Diese mit brennenden Kerzen versehenen Himmelskörper aus Papier sehen zwar schön aus, stellen jedoch ebenfalls potentielle Brandsätze dar. Sie können mehrere Hundert Meter in die Höhe steigen und sich durchaus mehrere Kilometer weit vom Startpunkt aus entfernen. Bleiben sie nicht zwischendurch irgendwo hängen, fallen sie unkontrolliert vom Himmel. Kommt es zur Landung mit noch brennender Kerze besteht - insbesondere bei vorangegangener langer Trockenheit - eine erhebliche Brandgefahr.

Nach Internetrecherchen lösten solche Himmelslaternen schon schwere Brände aus. In Deutschland dürfen diese Lampions nicht ohne Erlaubnis in die Luft, in einigen Bundesländern sind sie komplett verboten. In Hessen verbietet es der § 1 der Gefahrenabwehrverordnung gegen das Aufsteigenlassen von ballonartigen Leuchtkörpern, dass ballonartige Leuchtkörper, bei denen die Luft mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird, insbesondere Flug - oder Himmelslaternen aufsteigen. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

SIEGEN. Mehrere Teilnehmer einer mutmaßlichen Hochzeitsgesellschaft befuhren am Samstagnachmittag mit zum Teil mit Fahnen behangenen Fahrzeugen in Kolonne den Bereich vor dem Siegener Bahnhof.

Aus drei Fahrzeugen wurden dabei Schüsse in die Luft abgegeben, zudem kam es zu vermeidbarem Lärm durch aufheulende Motoren und sogenannte "Burnouts". Die vor diesem Hintergrund um 17.15 Uhr über eine Schießerei "Am Bahnhof" alarmierte Polizei konnte zwar vor Ort keine Fahrzeuge mehr feststellen, im Rahmen unverzüglich ausgelöster Fahndungsmaßnahmen konnten jedoch eines der beteiligten Autos in Siegen-Geisweid von einer Streifenwagenbesatzung angehalten werden.

Dessen 23-jähriger Fahrer stand unter Drogeneinfluss, in seinem Autohandschuhfach wurde eine Schreckschusswaffe von der Polizei aufgefunden und sichergestellt. Anschließend wurde der junge Mann der Wache zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen und eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen ihn gefertigt.  

Aufmerksame Zeugen hatten von den Vorkommissen im Bereich des Bahnhofsvorplatzes, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt immerhin mehrere hundert Menschen aufhielten, mittels ihrer Smartphones Videoaufnahmen gefertigt und diese der Polizei auch zur Verfügung gestellt. Vor dem Hintergrund dieser darauf dokumentierten Bilder dauern die weiteren Ermittlungen der Polizei wegen der im Raum stehenden Verstöße gegen geltende Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung und des Waffengesetzes gegen andere Teilnehmer der Hochzeitskolonne noch an. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

EDERMÜNDE/FRITZLAR. Daran wird eine Hochzeitsgesellschaft aus dem Schwalm-Eder-Kreis wohl noch lange denken: Ein verloren geglaubtes Geschenk hat am Abend doch wieder auf dem Gabentisch gestanden - dank intensiver Ermittlungen der Polizei…

Ein Holzbrett mit gebastelten Schaummäusen, einer Käseecke aus Pappe und einigen Geldscheinen, verpackt in Klarsichtfolie, fanden am vergangenen Freitagnachmittag zwei Frauen auf der Gudensberger Straße in Edermünde-Besse. Den beiden Finderinnen war rasch klar, dass es sich um ein Hochzeitsgeschenk handeln muss. Das Geschenk war offensichtlich auf einem Fahrzeugdach abgestellt worden und bei der Abfahrt unbemerkt herunter gefallen.

Da sich aus dem Geschenk und der beigefügten Glückwunschkarte kein Eigentümer erkennen ließ, verständigten die Finderinnen die Polizei. Diese nahm auch sofort die Ermittlungen auf. Über viele Kontakte machten die Beamten schließlich eine Hochzeitsfeier in Fritzlar ausfindig, bei der ein Geschenk vermisst wurde. Die Beamten fuhren sofort mit dem Geschenk in die Domstadt. Ihr Eintreffen bei der Feier wurde von der gesamten Hochzeitsgesellschaft schon sehnsüchtig erwartet. Die Übergabe des Geschenks wurde mit tosenden Applaus und einem "Fotoshooting" begleitet. Nachdem die Beamten dem Hochzeitspaar ihre herzlichen Glückwünsche übermittelt hatten, war dieser angenehmen Einsatz beendet - und das Brautpaar zufrieden.

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Publiziert in HR Polizei
Dienstag, 25 September 2012 14:04

Getraut: Julia und Jens waren mutig

OBERHOLZKLAU. „Mut macht Glücklich“, getreu der neuen Feuerwehr Werbekampagne haben sich Julia und Jens Kauschke getraut. In der evangelischen Pfarr-Kirche von Oberholzklau gaben sich am  Samstagnachmittag die Brautleute Julia und Jens das berühmte „Ja“. Die beiden frisch Vermählten kennen sich bereits seit elf Jahren und haben nun „mutig“ den gemeinsamen Schritt ins Glück gewagt.

Dass die Hochzeitler sich bei ihrem gemeinsamen  Hobby kennen gelernt haben, muss im Sinnen der Feuerwehr-Nachwuchsarbeit unbedingt erwähnt werden. Denn Julia war vor über elf Jahren der Jugendfeuerwehr Oberholzklau beigetreten. Hier traf die blonde Julia nicht nur die Feuerwehr-Jugendflamme, sondern auch ihren persönlichen Ausbilder Jens. Das diese Feuerwehrleute ein Paar wurden, lag am schönsten Hobby der Welt.

„Mut macht Glücklich“, und so haben sie ihren Lebensbund auch vor Gott und ihren  Feuerwehrkameraden besiegelt. Vor der ältesten Kirche des Siegerlandes, in einer Urkunde der Abtei Deutz aus dem Jahr 1147 wurde die erste Kapelle von Holzklau erwähnt, waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr angetreten um dem Brautpaar ein Ehrespalier zu bilden. Unter der Leitung von Maik Rother eskortierten die Feuerwehrkameraden, mit dem nun Ehepaar Julia und Jens, die ersten Schritte in einen neuen Lebensabschnitt. Neben den Eltern und Familie zählte auch der Stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Saßmannshausen zu den ersten Gratulanten des neuen Feuerwehr-Ehepaares.

Nach Ehrenformation und den vielen Gratulanten auf dem Kirchvorplatz, erlaubten sich die Kameraden einen Scherz mit der Hochzeitskutsche. Ein dunkler Kleinwagen, die besten Jahre schon nach unzähligen Kilometern auf der Straße gelassen, mit zwei lieblos auf die Motorhaube verzierten Friedhofsblumen, sollte das Brautpaar schocken. Doch dann fuhr ein bestens vorbereitetes und geschmücktes Feuerwehrauto vor die Kirche, um das Feuerwehr-Paar zur Hochzeitsfeier nach Wenden zu fahren.

Publiziert in SI Feuerwehr

FRANKENBERG. Alkohol und Eifersucht haben ausgerechnet bei einer Hochzeitsfeier für Ärger gesorgt. Im Verlauf des Streits zerschlug der Bräutigam (43) einem zehn Jahre älteren Gast eine Bierflasche auf dem Kopf. Die Frau des 53-Jährigen wurde zudem von mehreren Frauen angegangen.

Die Hochzeitsfeier in einer Gaststätte in der Ritterstraße in Frankenberg lief gegen 22.15 Uhr völlig aus dem Ruder. Der deutlich alkoholisierte Bräutigam, ein in Frankenberg wohnender Mann türkischer Nationalität, geriet mit einem 53-jährigen Frankenberger heftig in Streit. Dabei griff der Gastgeber zu einer halbvollen Bierflasche und schlug damit zu. Der am Kopf Getroffene erlitt Prellungen.

Auch die 23 Jahre alte Frau des Leichtverletzten bekam ihr Fett weg: Mehrere am Morgen noch unbekannte weibliche Gäste schlugen auf die Frau deutsch-polnischer Abstammung ein. Sie zog sich wie ihr Mann leichte Verletzungen zu. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern noch an. Gegen den gewalttätigen Gastgeber, der im doppelten Sinne zur Flasche griff, erging Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

"Eifersüchteleien", so der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation, seien ein Auslöser des heftigen Streits gewesen. Es sei reichlich Alkohol im Spiel gewesen. Nachdem der 43-Jährige am späten Abend von der Polizei entlassen worden war, kehrte er zu seiner Hochzeitsfeier zurück. Weiteren Ärger gab es laut Polizei nicht mehr.

Publiziert in Polizei

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