Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Hochwasser

WARBURG. Ein Geländewagen der Marke Landrover wurde am Samstag (17. Juli) gegen 12.40 Uhr von der stark strömenden Diemel mehrere Meter mitgerissen. Der Fahrer, ein 61-Jähriger aus Bad Arolsen, hatte versucht, die Diemel an der Furt bei der Pfennigsmühle bei Warburg-Ossendorf zu überqueren - zu diesem Zeitpunkt führte der Fluss reißendes Hochwasser.

Damit gefährdete er nicht nur sich und seine drei Mitfahrer, sondern auch die Rettungskräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr, DLRG und Polizei, die vor Ort im Einsatz waren. Durch entsprechende Warnschilder wird auf den Wegen auf die Hochwasserlage hingewiesen. Die Fahrzeuginsassen waren im Defender eingeschlossen, die Türen ließen sich nicht öffnen. Mit einem Boot konnte die Feuerwehr an den Geländewagen heranfahren und die Insassen durch die geöffneten Fenster retten.

Für die aufwändige Bergung des Fahrzeugs musste ein Kran eingesetzt werden. Die Untere Wasserbehörde wurde über den Vorfall informiert. Verletzt wurde bei dem waghalsigen Manöver glücklicherweise niemand. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in Retter

ALME/BREDELAR. Die Löschgruppe Alme wurde am Dienstag um 6.19 Uhr zu einem Erdrusch auf der Landesstraße 637 zwischen Alme und Harth alarmiert. Dort war auf einer Länge von 50 Metern die Böschung abgerutscht. Die Fahrbahn wurde halbseitig blockiert.

Zusammen mit der Polizei wurden erste Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Einsatzstelle wurde anschließend an "Straßen NRW" übergeben. Zur Räumung der Straße wurde die Strecke dann voll gesperrt. Die Löschgruppe Alme war mit sieben Einsatzkräfte rund drei Stunden im Einsatz. 

Daneben wurde die Löschgruppe Hoppecke um 9.34 Uhr zum Bahnhof Brilon-Wald gerufen. Dort stand die Bahnunterführung rund 15 Zentimeter unter Wasser. Auf Grund der erheblich nachfließenden Wassermengen war ein Einsatz jedoch nicht möglich. Die Deutsche Bahn wurde informiert, um das Problem zu beheben.

- Anzeige -



Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 15 Januar 2019 17:04

Tödlicher Unfall an der Ruhr

MESCHEDE. Ein Auto geriet am Dienstagmorgen in die Hochwasser führende Ruhr bei Meschede. Trotz direkt eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb bei dem Unglück der 74-jährige Fahrer.

Gegen 7.30 Uhr sahen Zeugen einen Pkw unterhalb der Fußgängerbrücke im Bereich des Mescheder Hallenbades, gleichzeitig konnten sie Hilferufe hören. Nach ersten Erkenntnissen war das Auto vom angrenzenden Parkplatz an der Arnsberger Straße in die Ruhr gefahren oder gerollt, andere Fahrzeuge waren nach jetzigem Kenntnisstand nicht beteiligt.

Taucher der DLRG stellten fest, dass sich in dem untergetauchten Pkw keine Person mehr befand. Anschließend wurde die Ruhr in Richtung Freienhohl durch weitere Rettungskräfte abgesucht, wozu unter anderem auch ein Hubschrauber der Polizei eingesetzt wurde.

Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurde im Bereich der Staustufe Laer der Leichnam des 74-jährigen Fahrers aus Eslohe gefunden, das Auto konnte zwischenzeitlich aus der Ruhr geborgen und sichergestellt werden.

Weitere Ermittlungsmaßnahmen zum Unglückshergang dauern an. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. (gesponserter Artikel) Die Feuerwehren in Waldeck-Frankenberg hatten im ersten Halbjahr 2016 alle Hände voll zu tun, um Keller auszupumpen, Schlamm zu beseitigen und Menschenleben zu retten, aber auch Bäume zu beseitigen, die auf Dächer, Straßen und Autos gestürzt waren. Die Gründe dafür waren eindeutig: Das Wetter spielte zeitweise mal wieder verrückt. Starkregen, Überschwemmungen und Wasserrückstau waren die Folgen. Allein in Hessen wurden die Feuerwehren im Jahr 2015 zu 800 zusätzlichen Einsätzen gerufen. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg der Einsätze sind die Alarme nach Hochwasser, vollgelaufene Keller und Schlammmassen, die teilweisen mit Baggern beseitigt werden mussten.

Anzeige:

Im Jahr 2015 gab es in Hessen rund 71.700 Einsätze nach 70.900 im Vorjahr, teilte das Innenministerium mit. Starkregen, Überschwemmungen und Rückstau hatten auch in Waldeck-Frankenberg für erhebliche Schäden gesorgt. So wurden am 4. September dieses Jahres unter anderem in Gemünden die Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt, da Unwetter zahlreiche Straßen in Gemünden mit Schlamm und Wasser überflutet hatten. In der Kreisstadt und einigen Ortsteilen waren die Auswirkungen des Regens ebenfalls deutlich zu spüren: In der Kernstadt überflutete der Regen mehrere Straßen, unter anderem den Kreisel am Hanseplatz und den angrenzenden Ermighäuser Weg (Wir berichteten, hier klicken). Dort, aber auch im Industriegebiet, floss zudem Wasser in einige Gebäude. Die Stützpunktwehr rückte in die Straße Am Ziegelgrund aus. Die Kameraden aus den Ortsteilen Eppe, Goldhausen, Hillershausen und Nieder-Schleidern waren ebenfalls gefragt, weil in Hillershausen und Nieder-Schleidern Keller vollgelaufen waren.

Anzeige:

Wohl demjenigen, der sein Eigentum gegen Elementarschäden versichert hatte. Anders als viele Hauseigentümer vermuten, sind in der Regel Schäden durch Hochwasser, Erdrutsch, Schneedruck und Rückstau an Versicherungsgrundstücken nicht über die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratversicherung abgedeckt. Hier sollten Eigentümer handeln und sich bei ihrer Versicherungsagentur beraten lassen. Die Landwirtschaftliche Versicherung Münster (LVM) bietet für "kleines Geld" Elementarversicherungen an. Diese können sowohl in die Hausratversicherung integriert werden als auch in die Wohngebäudeversicherung. Um ganz sicher zu gehen, sollten sich Hauseigentümer von einer Versicherungsagentur beraten lassen.

Anzeige:

Versichert sind folgende Elementarschäden:

  • Überschwemmungen des Versicherungsgrundstücks durch Hochwasser
  • Rückstau aus dem Kanalnetz bei Starkregen
  • Schneedruck und Lawinen
  • Erdbeben, Erdfall, Erdrutsche und Vulkanausbruch

Anzeige:

 

 

 

 

Publiziert in Feuerwehr

GEMÜNDEN. Das Unwetter am Sonntag hat zahlreiche Straße in Gemünden überflutet - teils "nur" mit Wasser, teils auch mit Schlammmassen. Selbst die Landesstraße 3073 war betroffen.

Aufgrund der unwetterartigen Regenfälle mit bis zu 50 Liter pro Quadratmeter wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemünden um 15.38 Uhr mit dem Stichwort "Hilfeleistung nach Regenfällen" alarmiert. Das teilte der Pressesprecher der Feuerwehr, Harald Stehl, am Abend mit. Zahlreiche Straßen in der Stadt Gemünden standen unter Wasser, da die Abwasserschächte aufgrund der mitgeführten Schlammmassen nicht in der Lage waren, das Wasser vollständig aufzunehmen.

Die Einsätzkräfte mussten nicht nur die Straßen von Schlamm befreien, wobei sie dabei von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes mit einem Bagger unterstützt wurden, sondern auch noch einige Keller auspumpen.

Auch die Landesstraße 3073 stand unter Wasser. "Hier zeigte sich mal wieder die Unvernunft einiger Autofahrer, die trotz des anwesenden Feuerwehrpersonals und ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren in die Wassermassen fuhren", sagte Stehl.

An dem Einsatz unter der Leitung von Stadtbrandinspektor André Boucsein nahmen insgesamt 35 Feuerwehrleute teil. Mit dabei war auch Gemündens Bürgermeister Frank Gleim. (pfa)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 02 Juni 2016 10:14

Dauerregen bringt auch Feuerwehren ins Schwitzen

WALDECK-FRANKENBERG. Der Dauerregen am Mittwoch hat Einsätze mehrerer Feuerwehren ausgelöst. Keller liefen voll, Flüsse schwollen an, Straßen waren überflutet und einige Bäume stürzten um.

Betroffen waren vor allem Teile von Bad Wildungen, Frankenau, Vöhl und Korbach. In Schmittlotheim drohte die Lorfe über die Ufer zu treten und bedrohte einen Zirkus, der auf einer angrenzenden Wiese gastiert (wir berichteten, hier klicken). Am frühen Mittwochnachmittag waren die Feuerwehren aus Altenlotheim und Braunau alarmiert worden, weil Regenwasser in Keller gelaufen war beziehungsweise zu laufen drohte. In der Kernstadt Frankenau war ebenfalls am frühen Nachmittag die Wildunger Straße überflutet, weswegen auch hier die Feuerwehr ausrückte.

Am frühen Abend dann wurde die Feuerwehr aus Schmittlotheim zu mehreren Hochwassereinsätzer im Ort und am Ortsrand alarmiert, unter anderem bauten die Brandschützer eine Sandsack-Barriere um das Toilettengebäude der Freizeitanlage am Elsebachteich. Nachdem Bäume auf die Kreisstraße 59 zwischen Herzhausen und Harbshausen gestürzt waren, rückten auch hier die freiwilligen Helfer aus und sorgten wieder für freie Fahrt.

In der Kreisstadt und einigen Ortsteilen waren die Auswirkungen des Regens ebenfalls deutlich zu spüren: In der Kernstadt überflutete der Regen mehrere Straßen, unter anderem den Kreisel am Hanseplatz und den angrenzenden Ermighäuser Weg. Dort, aber auch im Industriegebiet, floss zudem Wasser in einige Gebäude. Die Stützpunktwehr rückte in die Straße Am Ziegelgrund aus. Die Kameraden aus den Ortsteilen Eppe, Goldhausen, Hillershausen und Nieder-Schleidern waren ebenfalls gefragt, weil in Hillershausen und Nieder-Schleidern Keller vollgelaufen waren.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

SCHMITTLOTHEIM. Dauerregen hat die Pegel von Lorfe und Elsebach so sehr ansteigen lassen, dass die Gewässer an einigen Stellen bereits über die Ufer treten. Ein Zirkus am Ortsrand von Schmittlotheim ist vom Wasser bedroht.

Der Zirkus hat sein Lager auf einer Wiese an der Auestraße am Ortsrand aufgeschlagen. Ein etwa zehn mal sechs Meter großes Zelt, unter dem Lamas und Ponys stehen, sowie die Wohnwagen müssten bei weiter steigendem Pegel der Lorfe eventuell von der Wiese an eine andere Stelle verlegt werden, erklärte Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk am Abend gegenüber 112-magazin.de. Dabei müsste die Feuerwehr vermutlich helfen. Problem laut Schenk ist, dass der stark angeschwollene Bach vor der Wiese fast in einer 90-Grad-Biegung verläuft und die ankommenden Wassermengen leicht über das Ufer schwappen - direkt auf den Zirkus zu.

Die Kameraden der Feuerwehr Schmittlotheim waren gegen 17 Uhr alarmiert worden, nachdem der Elsebachteich oberhalb des anderen Ortsendes bereits stellenweise übergelaufen war. Die dortige Freizeitanlage, die über ein Toilettengebäude verfügt, galt es nach Auskunft des Gemeindebrandinspektors zu schützen. "Dort haben wir eine Sandsack-Barriere errichtet", sagte Schenk zum Vorgehen.

Sandsäcke seien bereits auch im Ort selbst zum Einsatz gekommen - an den Stellen, an denen das Wasser der Lorfe die Gebäude der Anwohner bedroht. Bislang sei aber kein Schaden entstanden und auch kein Keller vollgelaufen, sagte der Einsatzleiter um 19 Uhr. Derzeit beobachte man die gefährdeten Stellen genau, um bei Bedarf sofort eingreifen zu können.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 01 Dezember 2015 10:57

Nuhne tritt über die Ufer: Hochwasser in Schreufa

SCHREUFA. Im Frankenberger Stadtteil Schreufa ist die Nuhne über die Ufer getreten und hat große Wassermengen in den Ort fließen lassen. Keller und Garagen liefen voll Wasser, unter anderem wurde der Nuhneweg gesperrt.

Die Feuerwehr wurde am Dienstagmorgen alarmiert, Keller und Garagen wurden ausgepumpt sowie Sandsäcke gelegt. Das Wasser im Nuhneweg floss nur langsam ab, da die Kanalisation die großen Mengen nicht auf einmal fassen konnte.

Weitere Informationen aus Schreufa folgen!

Anzeige:

Publiziert in Feuerwehr

EDERTAL. 80 Helfer verschiedener Organisationen haben an einer großen Übung im ehemaligen Kieswerk in Mehlen teilgenommen: Dabei standen Tätigkeiten rund um den Hochwasserschutz im Mittelpunkt. Der für Katastrophenschutz zuständige Kreisbrandmeister Bernd Ochse zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf.

Unter der Überschrift Deichverteidigung trafen sich die 80 Helfer der Katastrophenschutzlöschzüge Bad Wildungen und Waldeck, des THW-Ortsverbandes Bad Wildungen, des DRK-Betreuungszuges im Kreisverband Bad Wildungen sowie die Kameraden der Feuerwehr Bad Arolsen mit dem Gerätewagen Logistik Hochwasser im ehemaligen Kieswerk in Edertal Mehlen zu der gemeinsamen Übung am Samstag.

In dem von Reinhold Best (Feuerwehr), Björn Münch (THW) und Kai Scheller (DRK) ausgearbeiteten Einsatzszenario galt es, die einzelnen Komponenten im Hochwassereinsatz aufzubauen und sicher abzuarbeiten. Johannes Seidl, Fachbeauftragter für Hochwasser im DRK Bad Wildungen, leitete die Übung fachlich an.

Unter anderem übten die Helfer die Anfahrt zum Einsatzort im geschlossenen Verband, den Aufbau und Betrieb der in Bad Wildungen stationierten Sandsackfülleinrichtung, den Transport von Sandsäcken zur Verbaustelle, Deicherhöhung durch den Verbau von Sandsäcken, das Abpumpen von Sickerwasser sowie die Verpflegung, den Verpflegungstransport und die Betreuung von Einsatzkräften.

Wie wichtig das Zusammenspiel der einzelnen Fachdienste gerade im Hochwassereinsatz ist, betonte Reinhold Best in der Abschlussbesprechung. Regelmäßige Übungen würden die Voraussetzungen schaffen, dass die Einsatzkräfte den Herausforderungen im Einsatzfall gewachsen seien.

Hintergrund
Mit der in Bad Wildungen stationierten Sandsackfülleinrichtung ist es möglich, mit dem Personal eines Löschzuges in einer Stunde etwa 600 Sandsäcke zu füllen und zum Transport auf Paletten zu verladen. Für den Ersteinsatz verfügt der THW-Ortsverband Bad Wildungen zudem über 500 gefüllte Sandsäcke, die mit dem Lkw mit Ladekran auch an schwer zugängliche Stellen transportiert werden können. Der in Bad Arolsen stationierte Gerätewagen Logistik Hochwasser des Landes Hessen verfügt nicht zuletzt über die nötigen Pumpkapazitäten, um eindringendes Wasser wieder zurück zu pumpen. Sämtliche Komponenten stehen auch für den überörtlichen Einsatz zur Verfügung und können über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg angefordert werden.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 05 August 2014 16:18

Bundesflutorden an Korbacher THW-Helfer verliehen

KORBACH. Für ihren fast vierwöchigen Einsatz im vergangenen Jahr beim sogenannten Jahrhundert-Hochwasser in Sachsen und Sachsen-Anhalt haben die Mitglieder der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen im Korbacher THW den Bundesflutorden erhalten. 13 der Aktiven bekamen zusätzlich den Sächsischen Fluthelferorden.

Überall dort, wo große Mengen Wasser bewegt werden müssen, ist das Korbacher THW mit seiner Hochleistungspumpe Hannibal gefragt. 5000 Liter Wasser fördert diese Pumpe pro Minute, zur Not rund um die Uhr und über mehrere Tage am Stück. Und auch größere Schmutzpartikel bringen die Hannibal nicht aus der Fassung. Mit weiteren Pumpen kommt die im Jahr 2000 beim Technischen Hilfswerk in Korbach gegründete Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen auf eine Gesamtfördermenge von 25.000 Litern pro Minute.

Quasi nebenbei 60-jähriges Bestehen gefeiert
Gleich an sechs Einsatzstellen waren die Helfer um ihren Ortsbeauftragten Hans-Joachim Kegel im Juni 2013 gefragt: Unermüdlich halfen die Korbacher in Sachsen und Sachsen-Anhalt an Mulde, Elbe und Saale, befreiten im sächsischen Leisnig einen auf einer Fläche von fünf Hektar überfluteten Tiefbrunnen vom Hochwasser, verstärkten einen 600 Meter langen Elb-Deich bei Schönebeck in Sachsen-Anhalt oder halfen nach dem Deichbruch bei Barby (Elbe) dabei, ein überschwemmtes Gebiet zu sichern und von Wasser zu befreien. Mitten im Fluteinsatz feierte das Korbacher THW quasi nebenbei am 16. Juni das 60-jährige Bestehen der Korbacher Ortsgruppe.

Während der Feierstunde zur Überreichung der Fluthelfermedaillen blickte Ortsbeauftragter Kegel ausführlich und mit vielen Bildern auf den 26-tägigen Einsatz im vergangenen Jahr zurück. Das Leid und Elend der vom Hochwasser betroffenen Menschen, von denen einige alles verloren hätten, sei ihm und seinen Kameraden noch ebenso in Erinnerung wie die große Dankbarkeit für den Einsatz der vielen Freiwilligen. So hätten Bewohner der betroffenen Orte den Helfern Essen und Getränke gebracht, ihnen im Einsatz zerrissene Kleidung genäht oder selbst mit angepackt - in Schönebeck beispielsweise, wo das Korbacher THW in mehreren Tagen einige hunderttausend Sandsäcke befüllte und verbaute, waren zeitweise bis zu 400 junge Menschen mit von der Partie. "Der Strom der Helfer riss nie ab", sagte Kegel und blickte auf die über Facebook gesteuerten Aufrufe zurück. Übernachtungsmöglichkeiten fanden die Helfer in Blau unter anderem in einem Kindergarten oder in Barby auch in einer Scheune des örtlichen Rockerclubs.

Landkreis würdig vertreten - Dank an Betriebe und Familien
Für ihre freiwillige und ehrenamtliche Teilnahme an dem Fluteinsatz wurde allen 18 THW-Einsatzkräften der Bundesflutorden verliehen. Die 13 Helfer, die gleich zu Beginn des Einsatzes in Sachsen tätig waren, erhielten zusätzlich den Sächsischen Fluthelferorden. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick überreichte die Auszeichnungen in der THW-Unterkunft an der Briloner Landstraße und sprach den Aktiven seinen Dank aus. Helfer von THW und Feuerwehren seien der Bevölkerung gleichermaßen in guter Erinnerung. Den Korbacher THW-Angehörigen bescheinigte der Fachdienstleiter Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, sie hätten den Landkreis würdig und gut vertreten. Biederbick dankte am Samstag aber nicht nur den Helfern, sondern auch deren Arbeitsgebern und Familien für Verständnis und Unterstützung.

Zweitgrößter Einsatz in der THW-Geschichte
Für die regionale THW-Geschäftsstelle dankte und gratulierte Stefan Thies, der als Sachbearbeiter für Einsatzlagen verantwortlich ist. Der Einsatz im vergangenen Jahr sei für das Technische Hilfswerk der zweitgrößte seit der Gründung im Jahr 1950 gewesen. Zeitweise waren rund 16.000 THW-Kräfte während der Flut in Süd- und Ostdeutschland ehrenamtlich im Einsatz. Es seien Schäden von insgesamt acht Milliarden Euro entstanden, 80.000 Menschen hätten evakuiert werden müssen. Allein die Korbacher Helfer, die laut Thies bemerkenswert schnell einsatzbereit gewesen waren, hätten bei der Flut insgesamt 3500 Stunden geleistet. "Hochgerechnet ist das etwa die Arbeitszeit eines Beschäftigen in knapp zwei Jahren", sagte Thies.

Folgende Helfer wurden geehrt:
Jens Bangert, Christian Eikmeier, Stefan Faißt, Holger Fees, Stefan Fister, Dirk Gernand (Zugführer), Jannik Göbel, Michael Göbel, Hans-Joachim Kegel, Laura Kegel, Peer Krohm, Matthias Kuhnhenne, Nico Markiewicz, Manuel Mauer, André Pfeiffenberger, Björn-Oliver Rettig, Frank Schubert und Ailina Sude. Eine zusätzliche Ehrung erhielten Holger Fees für 20-jährige aktive Mitgliedschaft im THW und Ailina Sude für zehnjährige aktive Zugehörigkeit.

An Mitarbeit interessiert? Neue Mitglieder willkommen
Wer sich über die Arbeit des THW in Korbach informieren möchte oder aber selbst an einer abwechslungsreichen ehrenamtlichen Tätigkeit bei den Technischen Helfern interessiert ist, der gewinnt erste Eindrücke auf der unten verlinkten Homepage. Vorgestellt werden auf der Internetseite unter anderem die zurückliegenden Einsätze sowie die verschiedenen Fachgruppen und ihr Material. Neue Mitglieder sind beim THW in Korbach gern gesehen.


Link:
THW Ortsverband Korbach

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in THW
Seite 1 von 4

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige