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BAD AROLSEN. Zwei wichtige Komponenten haben am frühen Donnerstagmorgen einen Großbrand in Bad Arolsen verhindert und Menschenleben gerettet.

Zum einen wurden die Bewohner (17 und 20 Jahre) einer Zweigeschosswohnung durch einen Rauchwarnmelder im Schlafzimmer geweckt, zum anderen war der hohe Ausbildungsstand der Feuerwehren Bad Arolsen und Mengeringhausen ausschlaggebend dafür, dass eine in Vollbrand stehende Wohnung zügig abgelöscht, und ein Übergreifen auf andere Wohnungen und eine Zahnarztpraxis vereitelt werden konnte.

Nachdem die Pager um 3.30 Uhr die Wehren Bad Arolsen und Mengeringhausen mit dem Stichwort "F2 - Wohnungsbrand Helenenstraße" alarmiert hatten, rückten 30 Einsatzkräfte der Bad Arolser Wehr mit der Drehleiter im Schlepptau zur Einsatzstelle aus. Die ebenfalls alarmierten Kräfte aus Mengeringhausen waren als Unterstützungstruppe mit der Aufgabe betraut, im Bedarfsfall weitere Atemschutzgeräteträger bereitzustellen.

Unter dem Führungsduo Stefan Richter und Artur Berger rückten die Wehren entschlossen vor - zu diesem Zeitpunkt stand die Wohnung in Vollbrand, Flammen schlugen bereits aus dem Fenster, so Stefan Richter gegenüber unserer Redaktion. Während die Wasserversorgung aufgebaut wurde, ließ Richter vier Trupps unter Atemschutz im Innenangriff vorgehen. Mittels Drehleiter begann nur Sekunden später der Außenangriff auf das Flammenmeer. Artur Berger konnte dann auch die erlösende Meldung abgeben, dass sich keine Menschen mehr in der Wohnung befinden - die beiden Bewohner waren rechtzeitig durch den Rauchwarnmelder geweckt worden, sie konnten sich in Sicherheit bringen und die Notrufnummer 112 wählen.

Aus Sicherheitsgründen wurden andere Wohneinheiten evakuiert, angrenzende Wohnungen mussten mit der Wärmebildkamera durchgemessen werden. Berger gab Entwarnung. Durch den schnellen Löscheinsatz konnte ein Durchbrennen der Außenhaut zum Dach verhindert werden. Außerdem waren beim Bau der Wohnungen Feuerschutzwände aufgebaut worden, die im Brandfall ein Zeitfenster zum Ablöschen von 30 Minuten ermöglichen. 

Nach ersten Informationen wurden keine Menschen verletzt. Wie das Feuer entstehen konnte, darüber liegen noch keine Angaben vor. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Vorsichtige Schätzungen gehen von einer Schadenssumme zwischen 150.000 und 200.000 Euro aus. Insgesamt waren 45 Feuerwehrleute an dem Einsatz beteiligt. (112-magazin.de)

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Zigarettenasche hat am Freitagmorgen einen beginnenden Mülleimerbrand in einer Wohnung in der Residenzstadt ausgelöst. Eine Nachbarin hörte den piependen Rauchmelder und wählte den Notruf.

Aufgrund der zunächst unklaren Lage alarmierte die Leitstelle neben den Feuerwehren aus Mengeringhausen und der Kernstadt auch die Besatzung eines Rettungswagens und den Bad Arolser Notarzt. Die Feuerwehren rückten mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften zur genannten Anschrift in der Straße Helenenpark aus. Dort war der schlafende Bewohner inzwischen wach geworden und hatte den Brand im Mülleimer mit einer Gießkanne selbst gelöscht.

Nach Auskunft von Wehrführer Gordon Kalhöfer hatte der Bewohner zu einem nicht bekannten Zeitpunkt Zigarettenasche in einem Mülleimer, der in einem Schrank eingebaut ist, entsorgt und sich danach schlafen gelegt. Die Asche glimmte offenbar noch, so dass sich daraus ein offenes Feuer entwickelte. Kurz vor 8 Uhr am Freitagmorgen schlug dann der Rauchmelder an. Wäre die Wohnung nicht mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet gewesen, so hätte der Brand durchaus ein größeres Ausmaß annehmen und für den Bewohner dramatische Folgen haben können, sagte der Wehrführer. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter und rückte wieder ab. Notarzt und RTW-Besatzung brauchten nicht tätig zu werden.

Bereits am Donnerstagnachmittag hatte es einen ähnlichen Einsatz für die Arolser Feuerwehr gegeben: Im BBW hatte eine Bewohnerin ein Teelicht gelöscht und in den Abfalleimer geworfen. Die Hitze reichte offenbar noch aus, um Abfall in Brand zu setzen. Der entstehende Qualm geriet aber in einen Rauchmelder der Brandmeldeanlage, die einen Alarm an die Rettungsleitstelle übermittelte. Von dort aus wurde die Feuerwehr alarmiert, die nicht tätig werden musste. "Der Rauchmelder verhinderte auch in diesem Fall Schlimmeres", sagte Wehrführer Kalhöfer, "die Rauchmelder haben in beiden Fällen Menschenleben gerettet".


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Feuerwehr Mengeringhausen

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