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BATTENBERG-LAISA. Auf einem Hof in Laisa im Kreis Waldeck-Frankenberg ist am Mittwoch ein Pferd in den Keller einer Scheune gefallen. Dank der Feuerwehr und mit einem Bagger konnte es befreit werden. „Pferd in Grube" lautete die Alarmierung der Leitstelle um 17.23 Uhr. Die Feuerwehren aus Laisa und Battenberg rückten mit 18 Einsatzkräften unter der Leitung des SBI Michael Wenzel an – die Laisaer Wehr hatte es nicht weit: Der Unglücksort liegt nur zwei Häuser neben dem Gerätehaus, schreibt die HNA auf ihrer Webseite.

Das Pferd – ein ungarisches Sportpferd – war in der Scheune durch ein etwa ein Mal ein Meter großes Loch gefallen, das zu einem Keller des landwirtschaftlichen Anwesens führt. Dort stand es nun relativ unverletzt, kam aber nicht mehr ohne Hilfe heraus. Wie die Frankenberger Polizei berichtete, wurde eine Tierärztin gerufen, der dem Wallach ein Beruhigungsmittel spritzte. Dann wurde das Kellerloch mit einem Stemmhammer erweitert – und zwar so schonend, dass das Pferd nicht weiter verängstigt wurde.

Die Feuerwehrleute besorgten den Bagger des städtischen Bauhofs, banden Schlaufen hinter den Vorderläufen und vor den Hinterläufen um den Körper des Pferdes und hoben es mit dem Bagger aus dem Loch. Der Wallach habe einige Schrammen und zwei tiefe Wunden davongetragen, berichtete der Besitzer nach der Rettungsaktion. Ansonsten habe das Tier den Sturz halbwegs gut überstanden. (HNA)

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 30 Juli 2018 12:02

Erneuter Tauchunfall in Grube Christine

WILLINGEN. Am Sonntagnachmittag ist es gegen 15.45 Uhr in der Grube Christine erneut zu einem Tauchunfall gekommen. Dabei wurde ein 48-jähriger Taucher aus Lohmar lebensgefährlich verletzt.

Erst Anfang des Monats war es in der stillgelegten Schiefergrube zu einem tragischen Tauchunfall gekommen. Der erfahrene Taucher befand sich mit einem Tauchführer in der sogenannten "Tauchglocke", um von dort gemeinsam mit anderen Tauchern weiter abzutauchen.

Bei der Sauerstoffregulierung unterlief ihm ein entscheidender Fehler, er bekam keinen Sauerstoff mehr und wurde ohnmächtig. Der Tauchführer erkannte dies sofort und brachte den verunglückten Taucher an die Wasseroberfläche und verständigte Rettungs- und Notarztwagen.

Nach der Erstversorgung gelang es den Rettungskräften den Mann zu reanimieren und zu stabilisieren. Mit dem RTW wurde der Verunglückte anschließend zum Sportplatz Schwalefeld transportiert und dann mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Spezialklinik nach Düsseldorf geflogen.

Über den Gesundheitszustand des verunglückten Tauchers liegen keine Informationen vor. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

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