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SACHSENHAUSEN. Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Autos und einem Lkw haben Feuerwehr und Rettungsdienst mehrere Verletzte befreit und versorgt, die Brandschützer löschten zudem ein brennendes Fahrzeug und beseitigten ausgelaufenes Gefahrgut: Dies war das realistische Szenario beim zweiten Blaulichttag in Sachsenhausen. Eine solche Lage kann aber jederzeit zum Ernstfall werden...

Etliche Zuschauer erlebten am Mittwochabend an der Stadthalle die Übung, die die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen gemeinsam mit dem promedica-Rettungsdienst geplant und umgesetzt hatten: Angenommen war ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Kleinwagen auf einen Tanklastwagen auffuhren. Alle drei Personen am Steuer waren verletzt, die beiden Autofahrer sogar in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Unter den Augen der Besucher - darunter auch Feuerwehrleute aus anderen Gemeinden - befreiten die Brandschützer die geschminkten Opfer mit hydraulischen Geräten aus den Autos, während die Rettungskräfte sie bereits medizinisch versorgten. Der Lkw-Fahrer war zwar nicht eingeklemmt, um ihn aber sicher retten zu können, mussten die Einsatzkräfte zunächst eine Plattform aufbauen. Bernd Schäfer, stellvertretender Waldecker Stadtbrandinspektor, beschrieb den Zuschauern ständig über Lautsprecher, was und warum seine Kameraden gerade machen.

Während aus dem Lastwagen ein gefährlicher Stoff auslief, wurde es auch an einem der verunfallten Autos brenzlig: Zum Glück erst nach der Rettung des Fahrers geriet das Auto in Brand. Mit einem Schwerschaumrohr rückte ein Trupp unter Atemschutz den Flammen zu Leibe.

Nach der groß angelegten Übung erhielten alle Akteure viel Applaus der Besucher. Anschließend standen die Einsatzkräfte den interessierten Gästen Rede und Antwort zu den Fahrzeugen, der Ausrüstung und der Tätigkeit bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Eines der Ziele der Veranstaltung war, den Menschen aus Sachsenhausen und Umgebung den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr schmackhaft zu machen und für den hauptamtlichen Dienst im Rettungswesen zu werben. Diese "Rechnung" war bereits beim ersten Blaulichttag vor einem Jahr aufgegangen - die Feuerwehr begrüßte im Nachgang der Übung einige neue Mitglieder.

So soll sich der Blaulichttag als Informations- und Werbeveranstaltung weiter etablieren. Stets am Abend vor Fronleichnam soll es auch in den kommenden Jahren Großübungen vor den Augen möglichst vieler Zuschauer geben. (pfa)


Links:
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Sachsenhausen

promedica-Rettungsdienst

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Publiziert in Feuerwehr

SACHSENHAUSEN. Nach der erfolgreichen Premiere vor einem Jahr stellen Feuerwehrleute und Mitarbeiter des promedica-Rettungsdienstes beim zweiten Blaulichttag heute Abend ihr Können unter Beweis. Zu der geplanten Großübung an der Stadthalle sind wieder alle interessierten Zuschauer eingeladen.

Den Abend vor Fronleichnam haben sich die Brandschützer als festen Termin für die neue Veranstaltung ausgeguckt. Im vergangenen Jahr, als im Übungsszenario das Rathaus brannte, verfolgten gut 300 Zuschauer hautnah, wie die Feuerwehrleute im Einsatz vorgehen, unter Atemschutz Menschen retten, den Brand bekämpfen, eng mit dem Rettungsdienst zusammenwirken - einfach schlichtweg alles tun, um Mensch und Gebäude vor schlimmen Auswirkungen von Feuer bewahren. 

Nach Brand zur Premiere diesmal Verkehrsunfall
Nicht um Feuer, sondern um einen schweren Verkehrsunfall geht es an diesem Mittwochabend beim zweiten Blaulichttag: An der Stadthalle wird ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lkw simuliert. Dabei gilt es nicht nur, verletzte Unfallopfer bereits in den Fahrzeugen zu versorgen, sie mit hydraulischen Geräten zu befreien und sie dem Rettungsdienst zu übergeben; auch der Umweltschutz spielt bei dieser Übung eine wesentliche Rolle, denn aus dem Lastwagen tritt geladenes Gefahrgut aus.

Die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen, die den Blaulichttag gemeinsam mit dem promedica-Rettungsdienst gestalten, wollen nicht nur auf Können und Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte, auf technische Möglichkeiten und Anforderungen hinweisen. Auch wollen vor allem die Brandschützer für die freiwillige und zugleich spannende Tätigkeit bei der Feuerwehr aufmerksam machen und neue ehrenamtliche Mitglieder gewinnen. Diese "Rechnung" war bereites im vergangenen Jahr aufgegangen.

Interessierte sind am Mittwoch ab 18 Uhr willkommen zum Blaulichttag an der Stadthalle in Sachsenhausen. Nach der Übung stehen Feuerwehrleute und Rettungsdienstler für die Fragen der Zuschauer zur Verfügung - und freuen sich gewiss auch darüber, wenn ihr Engagement mit Applaus und lobenden Worten gewürdigt wird. Tatkräftig unterstützt wird die Übung vom Autodienst Heidel. (pfa)


Links:
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Sachsenhausen

promedica-Rettungsdienst
Autodienst Heidel

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SACHSENHAUSEN. Nach der erfolgreichen Premiere vor einem Jahr stellen Feuerwehrleute und Mitarbeiter des promedica-Rettungsdienstes beim zweiten Blaulichttag an diesem Mittwoch ihr Können unter Beweis. Zu der geplanten Großübung an der Stadthalle sind wieder alle interessierten Zuschauer eingeladen.

Den Abend vor Fronleichnam haben sich die Brandschützer als festen Termin für die neue Veranstaltung ausgeguckt. Im vergangenen Jahr, als im Übungsszenario das Rathaus brannte, verfolgten gut 300 Zuschauer hautnah, wie die Feuerwehrleute im Einsatz vorgehen, unter Atemschutz Menschen retten, den Brand bekämpfen, eng mit dem Rettungsdienst zusammenwirken - einfach schlichtweg alles tun, um Mensch und Gebäude vor schlimmen Auswirkungen von Feuer bewahren. 

Nicht um Feuer, sondern um einen schweren Verkehrsunfall geht es an diesem Mittwochabend beim zweiten Blaulichttag: An der Stadthalle wird ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lkw simuliert. Dabei gilt es nicht nur, verletzte Unfallopfer bereits in den Fahrzeugen zu versorgen, sie mit hydraulischen Geräten zu befreien und sie dem Rettungsdienst zu übergeben; auch der Umweltschutz spielt bei dieser Übung eine wesentliche Rolle, denn aus dem Lastwagen tritt geladenes Gefahrgut aus.

Die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen, die den Blaulichttag gemeinsam mit dem promedica-Rettungsdienst gestalten, wollen nicht nur auf Können und Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte, auf technische Möglichkeiten und Anforderungen hinweisen. Auch wollen vor allem die Brandschützer für die freiwillige und zugleich spannende Tätigkeit bei der Feuerwehr aufmerksam machen und neue ehrenamtliche Mitglieder gewinnen. Diese "Rechnung" war bereites im vergangenen Jahr aufgegangen.

Interessierte sind am Mittwoch ab 18 Uhr willkommen zum Blaulichttag an der Stadthalle in Sachsenhausen. Nach der Übung stehen Feuerwehrleute und Rettungsdienstler für die Fragen der Zuschauer zur Verfügung - und freuen sich gewiss auch darüber, wenn ihr Engagement mit Applaus und lobenden Worten gewürdigt wird. (pfa)


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Feuerwehr Höringhausen
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Publiziert in Feuerwehr

BERNDORF. Was für eine Übung! Annähernd 100 Jugendfeuerwehrleute aus ganz Twistetal und aus Korbach haben bei einem angenommenen Unglück auf dem Gelände der Firma Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren ihr Können unter Beweis gestellt. Die künftigen Brandschützer haben Vermisste und Verletzte gerettet, Gefahrgut aufgefangen und mehrere Brände gelöscht.

Das Szenario der jährlichen Twistetaler Jugendfeuerwehr-Großübung glich einer wahren Kettenreaktion: Auf dem Gelände des Berndorfer Unternehmens waren ein Auto und ein mit Ammoniak beladener Lkw zusammengestoßen, wodurch Gefahrgut auslief. Durch die Kollision war der Autofahrer schwer verletzte in seinem Kleintransporter eingeklemmt. Der Lkw-Fahrer war zwar unverletzt geblieben, wurde aber bei dem Versuch, die Leckage in dem Ammoniakbehälter zu schließen, unter dem Gebinde eingeklemmt. Das gerammte Auto fing Feuer, das auf eine angrenzenden Halle übergriff und eine starke Rauchentwicklung sowie mehrere Detonationen auslöste. Dort hielten sich mehrere Mitarbeiter auf, die als vermisst galten. Nicht zuletzt waren auf dem Dach der Halle mehrere Dachdecker "gefangen", weil die am Gebäude angelehnte Leiter der Handwerker zuvor bei dem Unfall zerstört worden war.

Sämtliche Twistetaler Jugendwehren waren in die Großübung eingebunden, Verstärkung kam aus Korbach mit dem Gerätewagen-Umweltschutz und mehreren Jugendlichen. Eingewiesen von Gemeindejugendwart Thomas Wittenburg und dem Berndorfer Wehrführer Marc Wäscher, übernahmen die Jugendlichen rasch zahlreiche Aufgaben: Sie mussten die verletzten und vermissten Personen finden und retten - auch vom Gebäudedach -, eine Wasserversorgung aufbauen, die Brände löschen und sich um das ausgetretene Gefahrgut kümmern. Dieser Teil war der Schwerpunkt der Übung und bedeutete den größten Material- und Personaleinsatz.

Ausgestattet mit Einweg-Maleranzügen, mit denen Vollschutzanzüge simuliert wurden, gingen die Jugendlichen ans Werk: Einige der Jungen und Mädchen fingen am Lkw die auslaufende Flüssigkeit auf und dichteten den Ammoniak-Behälter ab, andere bauten bereits große Sammelbecken auf oder sperrten die Gefahrenzone weiträumig ab, wieder andere nahmen Messgeräte zur Hand oder dichteten die Kanaleinläufe ab. Schlussendlich durchliefen die Jugendlichen, die mit "Schutzanzügen" im Einsatz waren, eine realistische Dekontamination. Nach gut anderthalb Stunden hatten die Teilnehmer der Übung am Freitagabend das Unglück mit all seinen Facetten abgearbeitet. Dabei hatten die jungen Leute bewiesen, dass sie - teils noch unter Anleitung ihrer Betreuer - vielfältige Aufgaben weitgehend selbständig und versiert bewältigen können.

Zahlreiche erwachsene Feuerwehrleute aus den verschiedenen Wehren, Gemeindebrandinspektor Volker Bangert, Beoabchter der Kreisjugendfeuerwehr und nicht zuletzt viele Eltern waren Zuschauer. Möglich geworden war diese Großübung durch die Unterstützung der Firma Wilke und ihres Inhabers Klaus Rohloff, der das Gelände und die Gebäude zur Verfügung gestellt hatte. Nach dem Aufräumen und Verladen der genutzten Ausrüstung gab es für alle Teilnehmer Getränke und Würstchen - und ein großes Lob für die gezeigten Leistungen. (pfa)  

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NIEDER-WERBE. Die sogenannte Viererzugausbildung mit den Feuerwehren aus Sachsenhausen, Höringhausen, Ober-Werbe und Nieder-Werbe findet an diesem Samstag im Waldecker Stadtteil Nieder-Werbe statt. Die Brandschützer laden die Bürger dazu ein, die Übung zu verfolgen.

"Alle Interessierten dürfen natürlich gerne zuschauen", sagte im Vorfeld der Wehrführer von Nieder-Werbe, Klaus Sohl. Beginn der Übung ist um 16 Uhr an der Bushaltestelle in der Ortsdurchfahrt.

Worum es inhaltlich geht, wollte der Wehrführer im Vorfeld nicht verraten. Nur so viel: Teilnehmen an der Viererzugausbildung werden etwa 40 Kameraden mit sieben Einsatzfahrzeugen. Eine RTW-Besatzung des in Sachsenhausen stationierten Rettungsdienstes promedica übernimmt die Absicherung der Übung. (pfa)  

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WEGA. Die Bekämpfung eines größeren Waldbrandes, durch den auch Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg zur Explosion kamen, haben am Samstag zahlreiche Feuerwehrleute und THW-Mitglieder geübt. Das Rote Kreuz war ebenfalls eingebunden in die Großübung, die durch Rauchentwicklung und Detonationen sehr realistisch gestaltet war.

Das Übungsszenario sah vor, dass im Waldgebiet Roter Berg oberhalb der früheren Metzler-Werke ein Waldbrand ausgebrochen war. Da sich auf dem Betriebsgelände während des Krieges militärische Produktionsstätten befanden und diese zu Kriegsende beschossen worden waren, ist es durchaus möglich, dass am Roten Berg noch Blindgänger zu finden sind. Angenommen war am Samstag, dass der Brand einige dieser Blindgänger zur Detonation brachte.

Um den eigentlichen Waldbrand zu bekämpfen, rückten gegen 12.30 Uhr die Feuerwehren der Katastrophenschutzzüge Edertal und Bad Wildungen nach Wega aus, zudem machte sich das Technische Hilfswerk auf den Weg in den Wildunger Stadtteil. Auf einem Parkplatz an der Ederstraße, der als sogenannter Bereitstellungsraum diente, trafen die Helfer mit insgesamt etwa 15 Fahrzeugen ein. Mitglieder des DRK übernahmen dort die weitere Einteilung: Während ein Teil der Einsatzkräfte sich um den Aufbau zweier B-Leitungen von der Wasserentnahmestelle an der Wilde zur Brandstelle auf der Koppe kümmerte, errichtete das THW aus Pontons große mobile Wasserbecken an der Brandstelle. Bis die doppelte Wasserleitung dorthin aufgebaut war, befüllten zwei Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr die Bassins.

Ein Ziel der Übung: Konstante Wassermenge bereitstellen
"Ein Übungsziel ist es, so viel Wasser über einen längeren Zeitraum bereitzustellen, dass wir konstant 1200 Liter Löschwasser pro Minute abgeben können", sagte Übungsleiter Reinhold Best. Der Wildunger Katastrophenschützer gehörte am Samstag dem Leitungsstab an, der die Übung vom Gerätehaus in Wega koordinierte. Dort tätig waren auch sein Stellvertreter Ronny Thiele, der stellvertretende Wildunger Stadtbrandinspektor Michael Reinhard, der Edertaler Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam und sein Stellvertreter Michael Rese, THW-Fachberater Manfred Berndt vom Wildunger Ortsverband des Technischen Hilfswerks sowie der Leiter des Kreisverbindungskommandos Waldeck-Frankenberg der Bundeswehr, Oberstleutnant der Reserve Reinhold Brückert. Die Bundeswehr könnte im Katastrophenschutzfall Personal und Material wie Bergepanzer oder größere Lösch- beziehungsweise Transportfahrzeuge stellen. Die Bundespolizei, die ursprünglich mit einem Helikopter an der Übung teilnehmen und mit speziellen Behältern Wasser transportieren sollte, war am Samstag wegen anderer Einsätze nicht mit von der Partie.

Für realistisches Flair an der Einsatzstelle sorgte am Samstag das Team von "HessenFeuerwerk" - die Pyrotechniker vernebelten den Roten Berg und simulierten damit aufsteigenden Brandrauch, außerdem stellten die Feuerwerker mit Detonationen die angenommenen Explosionen von Blindgängern nach. Da die im Ernstfall von solchen oder anderen Explosionen ausgehenden Rauchwolken Schadstoffe enthalten, war am Samstag in die Übung auch die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg eingebunden. Die aus Mitgliedern der Feuerwehren Korbach und Bad Wildungen gebildete Spezialgruppe nahm an verschiedenen Stellen Messungen vor.

Das DRK, dessen Mitglieder anfangs die Organisation am Bereitstellungsraum übernommen hatten, sorgte später für die Verpflegung der Übungsteilnehmer. Auch das erfordert bei einer Gesamtzahl von fast 100 Teilnehmern einiges an Übung. (pfa) 

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WEGA. Eine gemeinsame Übung der Katastrophenschutzeinheiten der Stadt Bad Wildungen und der Gemeinde Edertal findet am kommenden Samstag den ganzen Tag über im Bad Wildunger Stadtteil Wega statt. Angenommen wird ein größerer Waldbrand auf dem Roten Berg. Parallel dazu übt die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg das Erkunden einer Schadstoffwolke im Gebiet von Wildungen und Edertal.

Um die Übung so real wie möglich zu gestalten, wird der Rote Berg am Übungstag komplett vernebelt. Das Team von "HessenFeuerwerk" wird am Übungstag mehrere kleine und größere Explosionen stattfinden lassen. Teilnehmen an dieser Übung werden die Feuerwehren Braunau und Hemfurth-Edersee, die  Katastrophenschutz-Löschzüge Bad Wildungen und Edertal, der Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Bad Wildungen, das Technische Hilfswerk, Ortsverband Bad Wildungen, sowie die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg, die aus Mitgliedern der Feuerwehren Korbach und Bad Wildungen gebildet wirde. Ferner soll die Übung unterstützt werden durch die Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal.

Hinweise für den Straßenverkehr: Aufgrund an- und abrückender Einsatzfahrzeuge kann es im Bereich der Bundesstraßen 485 und 253 in beiden Fahrtrichtungen sowie in der Ortsdurchfahrt von Wega zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Rote Berg in Wega ist am Übungstag für den Kraftfahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt. Außerdem kann es durch die reale Übungsgestaltung zu Belästigungen durch Rauch und Lärm kommen. Durch die gleichzeitig stattfindende Messübung kann es auf den Radwegen zwischen den Orten Wega und Mandern sowie zwischen Wega und Bergheim zu Behinderungen durch Einsatzfahrzeuge kommen. "Wir bitten die Bevölkerung um Rücksichtnahme", sagte am Mittwochabend der stellvertretende Zugführer Ronny Thiele. (r/pfa)

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SACHSENHAUSEN. "Nun hoffen die Feuerwehrleute, dass der eine oder andere Zuschauer vielleicht schon bald selbst zum Aktiven wird..." - so lautete der letzte Satz in unserem Bericht über den ersten Blaulichttag in Sachsenhausen Ende Mai. Und tatsächlich, etwa eine Handvoll neuer Mitglieder haben die Wehren über diese besondere Form der Nachwuchswerbung gefunden.

Wie der Sachsenhäuser Wehrführer und Mitorganisator der Veranstaltung, Bernd Schäfer, auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte, sei damit eines der Ziele erreicht worden. Allerdings handele es sich bei den gewonnenen Mitgliedern nicht um erwachsene Feuerwehrmänner in den Einsatzabteilungen, sondern um neue Jugendfeuerwehrleute. Diese würden aber langfristig den Nachwuchs der Einsatzgruppen bilden und seien daher für den Fortbestand der Wehren von besonderer Bedeutung.

100 Aktive, mehr als 300 Zuschauer
Ein weiteres Anliegen des ersten Waldecker Blaulichttages war es, die Arbeit der Feuerwehr, aber auch des Rettungsdienstes darzustellen, der Bevölkerung die vielen Handgriffe eines Einsatzes realistisch näherzubringen und die Bedeutung des ehrenamtlichen Wirkens zu unterstreichen. Mehr als 300 Besucher waren am Abend vor Fronleichnam der Einladung der Veranstalter nachgekommen und verfolgten die Übung, bei der ein Brand im Rathaus angenommen wurde und es mehrere Menschen aus dem brennenden Gebäude zu retten galt - für den Einsatz, an dem auch die Feuerwehr Wolfhagen mit ihrer Drehleiter beteiligt war, gab es reichlich Applaus für die etwa 100 Aktiven.

"Dieser Blaulichttag soll sich etablieren und jedes Jahr an einem anderen Objekt in Sachsenhausen, immer am Mittwoch vor Fronleichnam, durchgeführt werden", sagte Schäfer. Doch es müsse dabei nicht nur, wie bei der Premiere, um Brände gehen. Ein Thema eines künftigen Blaulichttages könne zum Beispiel auch eine Übung zu einem angenommenen Verkehrsunfall sein.


Links:
Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Wolfhagen
promedica-Rettungsdienst

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Publiziert in Feuerwehr

SACHSENHAUSEN. Feuerwehrleute retten zehn Menschen aus dem brennenden Rathaus am Marktplatz, Rettungskräfte versorgen die teilweise verletzten Personen, und in Windeseile ist auch das Feuer im Sitz der Stadtverwaltung unter Kontrolle - das sind die Eckpunkte einer Großübung zum ersten Waldecker Blaulichttag, den am Mittwochabend mehr als 300 interessierte Besucher in der abgesperrten Ortsmitte verfolgt haben.

Das Szenario, das der Sachsenhäuser Wehrführer und zugleich stellvertretender Waldecker Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer mit seinen Führungskräften auf Seiten der Feuerwehr sowie der promedica-Rettungswachenleiter Andreas Heuser in medizinischer Hinsicht ausarbeiteten, sah für die Übung am Mittwochabend das folgende Lagebild vor: Im Rathaus brennt es, zehn Personen - gespielt von Jugendfeuerwehrleuten - sind im ganzen Gebäude vermisst.

Zunächst gehen Einsatzkräfte der Wehren aus Netze und Sachsenhausen unter Atemschutz über den Haupteingang, aber auch über Steckleitern durch Fenster im ersten Stock in das "brennende" Rauthaus vor. Einige der Vermissten können das Gebäude noch laufend verlassen, andere werden auf Tragen ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Im Schnelleinsatzzelt der Sachsenhäuser Feuerwehr kümmern sich insgesamt zwölf promedica-Retter um die Verletzten, sichern aber auch den Feuerwehreinsatz ab.

Den unterstützt wenig später auch die Feuerwehr Wolfhagen mit ihrer Drehleiter. Die Kameraden aus dem angrenzenden Landkreis Kassel haben in der Vergangenheit bereits mehrere ernste Einsätze der Waldecker Wehren unterstützt, unter anderem einen Mühlenbrand bei Freienhagen. Das im Jahr 2014 angeschaffte Drehleiterfahrzeug bringen die Brandschützer im Nu auf der Ortsdurchfahrt neben dem Rathaus in Stellung, fahren mehrmals mit dem Korb zu den Fenstern im Dachgeschoss empor und retten von dort einige weitere Personen.

Nachdem alle Vermissten dem Gebäudebrand entkommen sind, geben die Feuerwehrleute aus mehreren Rohren Wasser auf das Verwaltungsgebäude. Wehrführer Bernd Schäfer, der die Großübung für die vielen Zuschauer über Mikrofon und Lautsprecher kommentiert, ist mit dem geordneten, zielgerichteten und versierten Vorgehen der insgesamt fast 100 Einsatzkräfte von Feuerwehren und Rettungsdienst mehr als zufrieden. Auch was die Resonanz in der Bevölkerung betrifft, ist mit dem Blaulichttag am Mittwochabend alles optimal gelaufen: Etwa 300 Besucher schauen den Einsatzkräften interessiert zu, viele fotografieren oder filmen mit ihren Smartphones und die meisten spenden den Akteuren des Abends lobzollenden Applaus. Nun hoffen die Feuerwehrleute, dass der eine oder andere Zuschauer vielleicht schon bald selbst zum Aktiven wird...


Links:
Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Wolfhagen
promedica-Rettungsdienst

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RHODEN. Das schönste Geschenk hat sich die Feuerwehr Rhoden zum 50-jährigen Bestehen ihrer Jugendabteilung selbst gemacht: Bei einer Großübung durften die Mädchen und Jungen aller Diemelstädter Jugendfeuerwehren unter realen Bedingungen den angenommenen Brand der Schlossbergschule löschen. Dabei galt es unter anderem auch, eine Wasserversorgung vom Freibad aus aufzubaune, Vermisste zu suchen, Verletzte an das Rote Kreuz zu übergeben oder die Rettungskräfte bei der Registrierung der jungen Patienten zu unterstützen.

Die Übung fängt mit einem wahren "Festzug" für die Jubilare an: Mit Blaulicht rollt am Samstagmittag ein Tross von Feuerwehr- und DRK-Fahrzeugen vom Stützpunkt durch Rhoden bishin zum Platz vor der Stadthalle. Hier gibt Wehrführer Florian Kistner die Details zum bevorstehenden Übungseinsatz bekannt: In der Schlossbergschule brennt es, mindestens zehn Kinder werden in dem großen Gebäudekomplex vermisst, einige von ihnen sind verletzt oder haben eine Rauchgasvergiftung erlitten.

Um der Übung so viel realistisches Flair wie möglich zu verleihen, raucht es bereits aus einigen Klassenzimmern. Der DRK-Betreuungszug mit 13 Einsatzkräften aus Rhoden und Korbach steht bereit, ebenso die Drehleiter der Feuerwehr Warburg. Plötzlich geht alles ganz schnell: Die Jugendlichen besetzten die Einsatzfahrzeuge, mit Martinshorn fahren sie zu den zuvor besprochenen Punkten. Während einige Jugendfeuerwehren direkt zur "brennenden" Schule vorrücken und mit dem Wasser der Tanklöschfahrzeuge den ersten Löschangriff vornehmen, machen sich andere Jugendliche auf zur Wasserentnahme im Freibad. Hier verlegen sie eine Saugleitung ins Schwimmbecken, schließen eine Tragkraftspritze an und fördern das Wasser über eine Leitung aus zahlreichen B-Schläuchen zur Schule. Alles läuft wie am Schnürchen...

Aus der Schlossbergschule werden zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten "Vermissten" nach draußen gebracht - entweder zu Fuß oder über den Korb der Warburger Drehleiter. Auf dem Pausenhof nehmen Mitglieder der DRK-Bereitschaft die "Verletzten" entgegen und bringen sie auf Tragen zu einem Betreuungszelt, in dem das Rote Kreuz binnen weniger Minuten eine Verletztensammelstelle eingerichtet hat. Wie sehr sich die jungen Feuerwehrleute bei der Übung ins Zeug legen, zeigt sich, als einige Kleinkinder aus der Schule gerettet werden: Weil gerade keine Trage bereitsteht, eilt ein Nachwuchsbrandschützer einfach so zum Zelt, auf dem Arm das "verletzte" Mädchen.

Bei den Verantwortlichen der Feuerwehr Rhoden sowie den Jugendwarten Gero Langguth und Marcel Römer herrscht große Zufriedenheit über den Verlauf der Übung. Die Jugendlichen hätten ihr Können unter Beweis gestellt und seien fast so schnell wie die "großen" Brandschützer gewesen. "Das ist der Nachwuchs, auf den wir bauen können", lobt ein Mitglied der Einsatzabteilung.

Hintergrund:
Die Jugendfeuerwehr Rhoden wurde 1965 durch den damaligen Bezirks-Brandmeister Friedrich Götte ins Leben gerufen. Erstmals wird die Jugendfeuerwehr in der Generalversammlung vom 18. Dezember 1965 erwähnt. Dort heißt es: "Die Jugendgruppe ist der freiwilligen Feuerwehr angeschlossen". Heute, 50 Jahre später, besteht die Jugendfeuerwehr aus 15 Jugendlichen unter der Betreuung von Gero Langguth und Marcel Römer. Zum Jubiläum gab es neben der Übung mit 50 Jugendlichen aus allen Diemelstädter Nachwuchsgruppen am Abend einen Festkommers im Stützpunkt.

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