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WINTERBERG. Nicht mehr eingreifen konnte am Sonntag der Vater eines neunjährigen Kindes an einem Winterberger Skilift.

Am Sonntagnachmittag wurde ein neunjähriges Mädchen aus den Niederlanden bei einem Unfall am Skilift in Winterberg schwer verletzt. Gegen 14.35 Uhr stürzte das Mädchen aus bislang ungeklärter Ursache aus einer Gondel. Der 38-jährige Vater des Kindes saß ebenfalls in dem Lift, konnte das Unfallgeschehen aber nicht mehr verhindern.

Alarmierte Rettungskräfte inklusive Bergwacht und Notarzt trafen umgehend am Unfallort ein und versorgten das Kind medizinisch. Der angeforderte Rettungshubschrauber musste noch auf dem Anflug aufgrund des Wetters umkehren. Das verletzte Kind wurde mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik gefahren. Im Nachgang musste der Vater, der sichtlich unter Schock stand, betreut werden.

Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall dauern an - Fremdeinwirkung als Ursache für den Absturz schließen die Beamten aber aus. 

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 23 November 2017 08:50

Willingen: Gondel aufgebrochen und Feuer gelegt

WILLINGEN. Eine Gondel in Willingen haben bislang unbekannte Täter am Mittwoch aufgebrochen und anschließend Feuer gelegt.

Nach ersten Erkenntnissen wurde die Freiwillige Feuerwehr Willingen um 11.06 Uhr, mit dem Stichwort "F1 Feuer in alter Seilbahn" alarmiert. Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl eilte mit 15 Freiwilligen und zwei Einsatzfahrzeugen zum Schlepplift an den Ettelsberg. Bei Eintreffen der Wehr stand die Gondel in dichtem Qualm.

Mit einem ersten Löschangriff wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Wie Einsatzleiter Jürgen Querl gegenüber 112 magazin.de zu berichten wusste, hatten unbekannte Täter das Schloss der Gondel aufgebrochen, einen Müllsack im Inneren der Gondel angezündet und anschließend das Weite gesucht. Nach gut 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen den Rückweg antreten.

Beamte der Polizeistation Korbach übernahmen anschließend den Fall, auch deshalb, weil die Gondel Aufbruchspuren aufwies. Darüber hinaus waren mit einem Hammer einige Fensterscheiben der Kabine eingeschlagen worden.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können. Zu erreichen sind die Beamten unter der Telefonnummer 05631/971-0.

Link: Standort Gondelbrand am Ettelsberg

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-WEST. Ein technischer Defekt hat am Sonntag für einen Stillstand der Waldecker Bergbahn gesorgt. Um insgesamt acht Passagiere aus vier Gondeln zu befreien, rückten Bergwacht, Feuerwehr und THW an - eine Evakuierung war dann aber doch nicht nötig, weil sich die Kabinen im Notbetrieb in die Stationen fuhren ließen.

Nach Angaben von Uwe Schaumburg, Stadtbrandinspektor von Waldeck, und Gerd Windhausen, technischer Leiter der Bergwacht Hessen, hatte ein Defekt dazu geführt, dass sich die Bergbahn mitten in der Fahrt abschaltete. Acht Passagiere in vier Gondeln waren davon betroffen. Eine Kabine blieb kurz nach der Abfahrt oberhalb der Talstation über der Straße stehen - diese Insassen hätten mit der Wildunger Drehleiter evakuiert werden sollen, die auf der Anfahrt zum Edersee war. Die Passagiere der übrigen drei Gondeln wären von Mitgliedern der Höhenrettungsgruppe Waldeck-Frankenberg - sie besteht aus Aktiven des THW Korbach sowie der Bergwachten Willingen und Bad Wildungen - mit einem sogenannten Evakuierungsdreieck zu Boden gelassen worden.

Die vorgesehene Evakuierung, die die Bergwacht übrigens erst vor ein paar Tagen geübt hatte, war dann aber glücklicherweise nicht nötig: Der Betreiber fuhr die Bahn im Beisein von Schaumburg und Windhausen im Notbetrieb wieder an, brachte die Gondeln auf diese Weise zurück in die Berg- und in die Talstation. Die Fahrgäste stiegen unversehrt aus, verletzt wurde niemand. Die Wildunger Drehleiter kehrte in die Badestadt zurück, das THW brach die Einsatzfahrt ebenfalls ab. Die Bahn stellte nach dem Vorfall zunächst den Betrieb ein, ein Elektroinstallateur rückte an.

Evakuierung hätte gut zwei Stunden gedauert
Eine Evakuierung der acht Fahrgäste hätte nach Einschätzung von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg etwa zwei Stunden in Anspruch genommen. Um zu den Insassen zu gelangen, wären die Höhenretter die jeweils oberhalb der Gondeln gelegenen Stützen emporgeklettert und von dort aus mit einer speziellen Rolle zu den Kabinen hinabgefahren. Die Insassen werden bei diesem Verfahren mit einem Geschirr gesichert, das nach Auskunft Windhausens "wie eine Windel" angelegt wird. "Das ist alles völlig ungefährlich", versicherte der Bergwachtler, es koste lediglich einige Überwindung, aus der schwebenden Gondel auszusteigen. "Eigentlich ist es ein großes Abenteuer".

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Publiziert in Retter

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