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DODENAU. Nach ersten Erkenntnissen glimpflich endete am Montagnachmittag der Absturz eines Gleitschirmfliegers in einem Feld bei Dodenau.

Um kurz nach 15 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst in eine Wiese unterhalb der Auestraße in Dodenau alarmiert, weil dort ein Gleitschirmflieger ins Feld gestürzt war. Vor Ort wurde der Mann durch Rettungsdienst und Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut hieß es vor Ort.

Die genauen Umstände des Unfalls, ob ein technischer Defekt am Schirm, ein Wettereinfluss, oder ein Bedienfehler vorgelegen hat, und wie es genau zum Absturz kam – das sind derzeit noch Fragen, denen die Polizei aktuell nachgeht. Auch ob es sich bei dem Flieger um einen erfahrenen Piloten, oder noch einen in der Ausbildung befindlichen Flieger handelt, konnte vor Ort zunächst noch nicht erläutert werden.

Publiziert in Retter

WINTERBERG. Es ist kalt und zumindest etwas winterlich, als ich an der Bergrettungswache Winterberg klingele. Ich bin mit Marc Sartorius verabredet. Er ist ehrenamtlicher Bergwachtmann. Gibt auf viele Skifahrer und Besucher Acht. In seiner Freizeit. Neben seinen Diensten als Rettungssanitäter beim Hochsauerlandkreis.

Kilometerweit durch Schnee und Berge

Am späten Vormittag empfängt er mich und wir gehen in die Fahrzeughalle. Marc möchte mir zunächst sein heutiges Einsatzgebiet zeigen. Dazu fährt er ein wendiges Kettenfahrzeug aus der Halle. Ausgestattet mit Notfallrucksäcken, Blaulicht, und Einsatzhorn. Wie auf der Straße auch. Er setzt sich drauf und ruft: „So Matthias, kannst aufsteigen!“. Ich sitze hinter dem erfahrenen Bergretter und los geht es kilometerweit über Schnee bedeckte Skihänge, vorbei an tausenden von Skifahrern, an Schneekanonen, Liftanlagen und über Bergstationen, und Talstationen - an alle möglichen Punkte des Skigebietes. Den Überblick habe ich längst verloren, aber ich genieße die Fahrt durch den Schnee. Ich freue mich wie ein kleiner Junge über diese Rundfahrt und vergesse dabei fast, weshalb ich überhaupt da bin. Marc fährt mich routiniert und sicher über die Skihänge. Manchmal nur wenige Zentimeter an den vielen Gästen vorbei, während er in unzähligen Lenkbewegungen hochkonzentriert zwischen den Menschenmassen an der Liftstelle hindurch steuert. Dabei immer noch ein Lächeln für die Kleinsten, die den Mann von der Bergwacht von der Piste aus bewundern, oder ihm zuwinken. Viel zu schnell ist die Fahrt an diesem Samstagmorgen zu Ende. Dann folgen Fotos und unser Gespräch für die Serie.

Marc kenne ich schon länger. Immer wieder begegne ich ihm, wenn ich zur Berichterstattung für unser 112-Magazin unterwegs bin. Beim Rettungsdienst, oder eben bei der DRK Bergwacht. Manchmal auch bei der Feuerwehr. Der junge Niedersfelder ist in allen drei Organisationen aktiv. Immer mit nur einem Ziel: Menschen in Not zu helfen.

Eine besondere Eigenschaft, wie ich finde, in so facettenreichen und zugleich unterschiedlichen Hilfsorganisationen aktiv zu sein. Deshalb möchte ich Euch, liebe Leser, Marc Sartorius und sein Engagement etwas näher vorstellen.

Schon in Kindertagen zur Feuerwehr -später zur Bergwacht und zum Rettungsdienst

Marc ist 30 Jahre alt und hat bereits vor 19 Jahren mit seiner ehrenamtlichen Arbeit in der Feuerwehr seines Heimatortes Niedersfeld begonnen – damals als kleiner Jung ein der Jugendfeuerwehr. „Eigentlich war es damals nur ein Gruppenzwang in der Kindheit“, gesteht er mir im Gespräch. Aber dann – „Das hat mir richtig Spaß gemacht“, schwärmt er noch heute von seinen Jugendfeuerwehrdiensten. Da verwundert es nicht, dass der sympathische Rettungssanitäter heute selbst unter anderem auch für den Nachwuchs der Feuerwehr aktiv ist.

Im „normalen“ Feuerwehrdienst kümmert sich Marc als Gruppenführer und als aktive Einsatzkraft um alle Belange der Niedersfelder Feuerwehr. Gemeinsam mit seinen Kameraden ist er bei Verkehrsunfällen, Umweltkatastrophen, Such- und Rettungsaktionen, und natürlich bei den klassischen Brandeinsätzen im Einsatz. Bei letzteren trägt er auch je nach Anlass eine Atemschutzflasche auf dem Rücken über seiner dicken Einsatzkleidung. „Dann ist der Bart aber abrasiert“, lacht er. Denn sonst würde die Maske nicht richtig abdichten.

Im Einsatz für Gleitschirmflieger und Skifahrer - Krafttraining in der Freizeit

„Über zwei Freunde kam ich schließlich auch zur Bergwacht“, erklärt Marc mir seinen weiteren Werdegang. Und da war es ganz ähnlich, wie anfangs bei der Feuerwehr: „Das hat mir sooo viel Spaß gemacht“, erinnert er sich zurück. Doch einfach nur „in der Bergwacht sein“, ist da nicht. Viele Stunden Ausbildung musste Marc absolvieren. Genau wie auch alle seine Kameraden. In Bad Tölz beispielsweise, wo die Bergwachtler in einer Trainingshalle den Umgang mit der Rettungswinde eines Hubschraubers trainieren. Aber auch über Naturschutz, Notfallmedizin, Sommer- und Winterrettung, oder Seiltechniken musste Marc viele Details erlernen. „Die Arbeit in der Höhe macht für mich einen ganz besonderen Reiz aus“, erzählt er mir. Dabei muss der 30-jährige oft hoch hinaus: Immer wieder kommt es zwischen Eslohe, Olsberg, Schmallenberg und Winterberg – dem Einsatzgebiet der Bergwacht – zu Flugunfällen mit Gleitschirmfliegern, die im Baum hängen bleiben und dann gerettet werden müssen. Eine Kräfte zehrende Arbeit. Denn beim Aufstieg in den Baum müssen sämtliche Äste zunächst weg gebrochen werden. „Ein Geretteter hat mit mir auf dem Schützenfest mal ein Bier getrunken“, erzählt mir Marc. So etwas freut ihn – ganz klar. Neben Gleitschirmunfällen gehören aber auch Rettungen aus unwegsamem Gelände zusammen mit der Feuerwehr oder zur Unterstützung des Rettungsdienstes zu den Bergwachtaufgaben, die übrigens alle ehrenamtlich ausgeführt werden. Hinzu kommen über die Wintermonate die täglichen Dienste an den Skipisten in Winterberg. Für einen Ausgleich in der Freizeit sorgt da ein sehr guter Freundeskreis: „Meine Freunde mag ich auf gar keinen Fall missen“, macht Marc deutlich. Krafttraining macht der 30-jährige beim vielen Sport treiben, und beim Klettern.

Auch im Rettungsdienst arbeitet Marc. Da wiederum ist er über die Bergwacht hingekommen. „Ich habe keine Sekunde bereut und gehe jeden Morgen gerne zur Arbeit“, berichtet er mir mit einem Strahlen in den Augen. Das kommt von Herzen, zutiefst ehrlich. Seit vier Jahren hat der Niedersfelder im Rettungsdienst seinen Traumberuf gefunden, vorher übrigens als Bäcker gearbeitet. Die Bürger von Winterberg und Umgebung und die unzähligen Touristen nicht nur auf den Skihängen können sich sicher sein, dass sie mit Marc einen besonderen Helfer an ihrer Seite haben. Einen, der alle Facetten der Hilfsorganisation mit sehr viel Herzblut ausführt, der stets freundlich zugewandt ist, fundierte Ausbildungen in allen Hilfsorganisationen hat und für den immer das Wohl der Menschen im Vordergrund steht.

Publiziert in HSK Retter

STORMBRUCH. Ein Gleitschirmflieger benötigte am Samstagmittag die Hilfe von Rettungskräften, da er sich mit seinem Schirm in einer Fichte verfangen hatte.

Unter dem Alarmstichwort "H Absturz Y Höhe" alarmierte die Leitstelle Waldeck Frankenberg um 12.48 Uhr die Feuerwehren aus Stormbruch und Adorf sowie die Bergwacht und das THW. Neben einem NEF und einem RTW machten sich auch Willinger Einsatzkräfte mit der Drehleiter auf den Weg - diese konnten ihre Einsatzfahrt aber zügig abbrechen, weil die Einsatzstelle augenscheinlich keine Aufstellfläche bot.

Vor Ort angekommen war die Einsatzlage direkt ersichtlich. Ein Gleitschirmflieger hatte sich mit seinem Gleitschirm, am Rande eines Waldstücks zwischen Stormbruch und Giebringhausen, in einer Fichte verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht aus der misslichen Lage befreien. Der 35-Jährige aus Büren war ansprechbar und konnte sich mit Leinen selbst sichern, sodass keine Absturzgefahr bestand. 

Die Kräfte der Feuerwehr stellten anschließend eine Steckleiter an den Baum - über diese kletterte der Mann unverletzt zu Boden. Die eingetroffene Polizeistreife kümmerte sich abschließend um die Unfallaufnahme - damit war der Einsatz für alle Beteiligten gegen 13.25 Uhr beendet und die Rückfahrt konnte angetreten werden.

Insgesamt waren etwa 45 Einsatzkräfte vor Ort, die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle.

Publiziert in Retter

WIRMIGHAUSEN/ALBERTSHAUSEN. Am vergangenen Samstag kam es um 11.35 Uhr in Albertshausen und um 12.31 Uhr in Wirmighausen zu kleineren Gleitschirmunfällen. In Albertshausen hatte sich ein 38-jähriger Mann aus Oldenburg bei der Landung in der Nähe "Kleinersche Straße" den rechten Fuß gebrochen. Durch einen RTW wurde er ins Stadtkrankenhaus nach Bad Wildungen verbracht.

In Wirmighausen "Im Tale" hatte sich eine junge Frau aus Niederkrüchten beim Start mit dem Gleitschirm überschlagen und die Schulter ausgekugelt. Sie wurde durch eine RTW-Besatzung und den Notarzt vor Ort behandelt.(0ts/r)

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Publiziert in Retter

WASSERFALL. Weil sein Rettungsschirm falsch auslöste, wurde ein 50-jähriger Gleitschirmflieger am Sonntagabend in der Nähe des Fluggeländes Andreasberg bei Bestwig in den Wipfel einer rund 15 Meter hohen Fichte getrieben. Der Schirm verfing sich im Baum und der Gleitschirmpilot war so völlig hilflos in der Höhe hängen geblieben.

Bereits nach kurzer Zeit wurde ein Notruf abgesetzt, woraufhin die Leitstelle des Hochsauerlandkreises Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt und die Polizei zur Einsatzstelle im Wald beorderte.

Die Feuerwehrkameraden aus Andreasberg, Bestwig und Ramsbeck unter der Einsatzleitung von Uwe Mikita erkannten schnell, dass sie hier nicht alle zu Recht kommen würden. Sie bereiteten den Einsatz für die bereits alarmierte Bergwacht vor: Auf dem Weg zur Einsatzstelle, hoch über Andreasberg gelegen, stellten die Kameraden Streckenposten auf, die den nachrückenden Kräften den Weg zeigten. Außerdem stand ein Quadfahrer für Fahrten über die Schotterwege zur Verfügung. Die ebenfalls mit alarmierte Drehleiter aus Olsberg konnte ihren Einsatz abbrechen, da schnell klar war, dass sie den Gleitschirmflieger im Baumwipfel nicht erreichen kann, da die Absturzstelle sich mitten im Wald befand.

Parallel dazu waren andere Kameraden zusammen mit Rettungsdienst und Notarzt aus Olsberg direkt an der Absturzstelle im Wald vor Ort und sprachen mit dem – augenscheinlich unverletzten – Gleitschirmflieger. Außerdem brachten die Kameraden bereits eine mit Seilen und durch Feuerwehrleute gesicherte Leiter am Nachbarbaum an, um der anrückenden Bergwacht aus Winterberg später den Einsatz so leicht wie möglich zu machen und die geplante Rettung bereits optimal vorzubereiten.

Die wenige Minuten später eingetroffenen Bergretter des Deutschen Roten Kreuzes gingen routiniert vor. Während sich Marc Sartorius ausrüstete, um umgehend zum Gleitschirmflieger in die Höhe zu klettern, sicherte ein weiterer Kamerad am Boden ein Seil, an dem der Bergretter gesichert war. Der Dritte im Bunde, der Abschnittsleiter der Bergwacht, überwachte die Arbeiten und achtete dabei insbesondere auch auf die Sicherheit aller Beteiligten. Oben im Baum musste Marc Sartorius sich mittels Handsäge erst einmal einen Weg bahnen, um zum Gleitschirmflieger zu gelangen. Während der erfahrene Bergretter die störenden Äste absägte, sprach er die gesamte Zeit immer wieder mit dem Piloten, der wenige Meter weiter fest hing. Als Sartorius den Weg schließlich frei hatte, konnte er den Mann mit einem Seil bei sich selbst sichern, ihn aus dem Schirm schneiden und ihn dann unverletzt und gut gesichert zu Boden lassen. Nach einer kurzen Untersuchung durch den Rettungsdienst und den Notarzt war der Einsatz dann beendet.

Den ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehren aus Andreasberg, Bestwig und Ramsbeck und der DRK Bergwacht aus Winterberg ist es zu verdanken, dass ein Gleitschirmunfall im Hochsauerland einmal mehr ein glückliches Ende genommen hat.

Publiziert in HSK Retter

ELPE. Der Absturz eines Gleitschirmfliegers in einem Waldstück bei Elpe endete am späten Pfingstsonntagnachmittag zum Glück glimpflich.

Feuerwehr, Bergwacht und Rettungsdienst wurden alarmiert, um den Mann nach seinem Unfall aus dem Gipfel einer Fichte zu retten. Unweit des Gleitschirmfliegergeländes in der Liedmecke war es gegen 16.20 Uhr zu dem Flugunfall gekommen. Aufgrund von Pech, so hieß es von der Polizei vor Ort, sei der Mann in der Fichtenkrone in einem dichten Waldstück mit Hanglage hängen geblieben. Ein Augenzeuge setzte sofort den Notruf ab. Die Leitstelle des Hochsauerlandkreises alarmierte daraufhin die Feuerwehren aus Elpe und Gevelinghausen, die Polizei, Rettungswagen und Notarzt aus Olsberg und die DRK Bergwacht aus Winterberg. Eigentlich, so erklärte der Einsatzleiter vor Ort, sei auch die Drehleiter aus Olsberg zur Rettung mit alarmiert worden. „Die konnte aber unterwegs schon abbrechen, weil klar war, dass sie die Einsatzstelle nicht erreichen kann“, erklärte der Einsatzleiter. In der Tat war die Einsatzstelle derart unwegsam, dass sie nur zu Fuß, oder mit einem zufällig anwesenden Quadt erreicht werden konnte. Kurz nach dem Alarm machten sich Feuerwehrleute und Bergwacht zur Rettung auf. Dazu wurde zunächst ein Bergwachtmann mit vielen Seilen gesichert, der dann zum verunglückten Gleitschirmpiloten in die Fichte stieg und diesen aufwändig sicherte. Unglücklicherweise hatte sich der unverletzte Flieger bereits selbst aus seinem Schirm befreit, was eigentlich nicht sein sollte. Dennoch gelang es der Bergwacht, den Mann in der Meterhohen Fichte ordentlich zu sichern. Die Feuerwehren am Boden sicherten gemeinsam mit weiteren Bergwachtleuten wiederum mit Seilen den Retter im Baum. Nach einiger Zeit war der Pilot so gegen Absturz gesichert, dass er – gut geschützt – die Fichte herunterklettern konnte.

Am Boden wurde der Pilot noch vorsorglich vom Rettungsdienst und dem Notarzt untersucht, um sicherzustellen, dass er wirklich unverletzt geblieben war. Genau so mühsam, wie er aufgestiegen war, konnte nun auch der Bergwachtmann die Fichte wieder verlassen. Nach etwas über zwei Stunden war der Einsatz, der noch mal ein glückliches Ende genommen hatte, beendet.

http://www.die-elper.eu/l%C3%B6schgruppe-elpe/

http://www.gevelinghausen.de/feuerwehr.htm

http://www.bergwacht-winterberg.de/

Publiziert in HSK Retter

WIRMIGHAUSEN. Schwere Verletzungen hat am Donnerstag ein 26 Jahre alter Gleitschirmflieger erlitten, als er beim Landeanflug abstürzte und gegen einen Hang prallte. Notarzt und Rettungsdienst wurden von Flugkameraden und Feuerwehrleuten unterstützt, die Besatzung eines Rettungshubschraubers flog den jungen Mann schließlich in eine Klinik nach Bielefeld.

Der Flugunfall passierte gegen 14.40 Uhr, als der 26-Jährige aus Paderborn gerade landen wollte. Dabei verlor der Gleitschirmflieger rasch an Höhe und stürzte schließlich etwa in der Mitte eines steilen Hangs zu Boden. Der junge Mann war ansprechbar, unter anderem bestand aber der Verdacht auf eine Rückenverletzung.

Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung des Johanniter-Rettungswagens aus Adorf, die die Erstversorgung des Verletzten übernahmen und dabei von Flugkameraden des Verletzten unterstützt wurden, forderten über die Rettungsleitstelle die Feuerwehr als Tragehilfe und einen Rettungshubschrauber zum Transport in eine Spezialklinik an. Die Luftretter der Maschine Christoph 13 aus Bielefeld übernahmen den Einsatz, der Pilot des orangefarbenen Helikopters landete auf dem Kamm des Hangs oberhalb der Absturzstelle.

Noch während Notärzte und Rettungsassistenten den Verletzten versorgten, brachten sich einige der Wirmighäuser Feuerwehrleute am Kopf des Hangs in Stellung: Mit Feuerwehrleinen halfen sie ihren Kameraden, die den Verletzten trugen, den steilen Anstieg erklimmen zu können. Die Crew des Hubschraubers flog den Patienten schließlich in eine Klinik nach Bielefeld.

Bei Wirmighausen ist es in der Vergangheit immer wieder zu Gleitschirmunfällen mit Schwerverletzten gekommen. Dabei waren in einigen Fällen auch Rettungshubschrauber im Einsatz. Jede Hilfe zu spät kam dort dagegen vor fünfeinhalb Jahren für einen 47-Jährigen: Der Mann aus Bielefeld war damals aus gut 30 Metern Höhe in den Tod gestürzt (zum Artikel hier klicken). (pfa) 

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BATTENBERG. Großalarm am Sonntagmittag in Battenberg: Ein Gleitschirmflieger hatte an Höhe verloren - und war in einer rund 20 Meter hohen Fichte in unwegsamem Gelände hängengeblieben. Feuerwehr, Bergwacht, THW, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei waren im Einsatz. Nach rund drei Stunden wurde der junge Mann unverletzt gerettet.

Gestartet war der 29 Jahre alte Flugschüler weit oberhalb von Battenberg und dann mit dem Schirm unterhalb des Grubenkopfes in Richtung Dodenau geglitten. Dabei hatte er sich gegen 12.30 Uhr aufgrund eines Flugfehlers im Wipfel einer Fichte verfangen. "Wir standen die ganze Zeit in Funkkontakt", sagte der Fluglehrer gegenüber 112-magazin.de. Deshalb sei auch klar gewesen, dass der Flugschüler bei der Baumlandung wohl unverletzt geblieben sei.

Als man genau lokalisiert habe, in welchem Gebiet der Schüler sich befindet, habe man die Rettungskräfte alarmiert. In der Leitstelle Waldeck-Frankenberg im Korbacher Kreishaus wurde daraufhin Großalarm ausgelöst. Die Feuerwehren aus Battenberg, Berghofen und Laisa, die Drehleiter aus Frankenberg, Rettungswagen, Notarzt, die Höhenrettungsgruppen der Bergwachten aus Bad Wildungen und Willingen und des THW Korbach sowie die Frankenberger Polizei erhielten ihren Einsatzbefehl.

Inzwischen waren einige Mitglieder des DGC mit Quads eingetroffen, um den Rettern den rund zwei Kilometer weiten Weg in das unwegsame Gelände zu zeigen. Vor Ort wurde direkt klar, dass eine Rettung mit einer Drehleiter nicht möglich sein würde. Deshalb wurden die Frauen und Männer der Höherettungsgruppen zusammen mit der Battenberger Feuerwehr und dem Rettungsdienst in den Wald geleitet.

Bergwachteinsatzleiter André Schlömer erklärte das weitere Vorgehen: "Mein Kollege geht gesichert in den Baum, um den jungen Mann abzuseilen, ich selbst leite den Einsatz von Bergwachtseite." Ein mühsamer Weg für den Helfer, in die hohe Fichte zu klettern, denn jeden Ast muss der Mann zunächst einzeln abbrechen, um vor- beziehungsweise aufwärts zu kommen. Nach einiger Zeit ist der Retter am Flugschüler angekommen und kann den entkräfteten Mann dann in seinem Sitz abseilen, nachdem er den Schirm abmontiert hat.

Vorsorglich wurde der 29-Jährige am Boden vom Rettungsdienst untersucht - er hatte den Unfall wohl unbeschadet überstanden. 

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WIRMIGHAUSEN. Ein Gleitschirmflieger ist am Samstagnachmittag bei Wirmighausen abgestürzt. Der 32-Jährige aus Olsberg hatte Glück und zog sich lediglich eine Prellung am Bein zu. Rettungskräfte lieferten den Luftsportler ins Krankenhaus ein.

Zu dem Absturz kam es gegen 14.15 Uhr nördlich des Diemelseer Ortsteils Wirmighausen. Wie der Olsberger berichtete, riss beim Landeanflug durch einen Pilotenfehler die Strömung am Gleitschirm ab, so dass der der Flieger aus etwa sechs Metern Höhe zu Boden stürzte - die Polizei hatte in einer Meldung über den Unfall von 15 Metern Höhe gesprochen.

Der Korbacher Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens eilten zur Absturzstelle und versorgten den am Bein verletzten 32-Jährigen. Im Korbacher Stadtkrankenhaus stellte sich heraus, dass das verletzte Bein des Mannes nicht - wie zunächst befürchtet und von der Polizei berichtet - gebrochen, sondern geprellt war.

Zwei Kinder, die in Begleitung des 32-Jährigen nach Wirmighausen gekommen waren und sich zum Zeitpunkt des Unfalls am Boden aufhielten, brachten Polizisten im Streifenwagen zum Krankenhaus. Dort warteten die Beamten auf die Lebensgefährtin des Verletzten und übergaben die Kinder in deren Obhut.

Der Olsberger sprach den Einsatzkräften vor Ort sowie den Ärzten und Schwestern im Krankenhaus seinen Dank aus, wie er in einer E-Mail an 112-magazin.de bekräftigte. (pfa)

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STORMBRUCH. Ein 61 Jahre alter Gleitschirmflieger ist am Mittwochnachmittag bei Stormbruch in ein Waldstück gestürzt und in etwa 20 Metern Höhe in einer Fichte hängengeblieben. Höhenretter befreiten den Mann aus Bad Emstal, der unverletzt geblieben war, aus seiner misslichen Lage.

Eigenen Angaben zufolge hatte der Gleitschirmflieger, der schon häufiger in der Großgemeinde Diemelsee in die Lüfte gegangen ist, durch Turbulenzen die Kontrolle über sein Fluggerät verloren - genau über einem Waldstück östlich von Stormbruch. Weil eine Seite des Schirms eingefallen sei, habe er ihn nicht mehr steuern können und sei abgesackt. Ohne sich auch nur ein Haar zu krümmen, stürzte der Bad Emstaler in die Bäume und blieb hängen.

Nach dem Notruf der Ehefrau, die sich in der Nähe der Absturzstelle befand, alarmierte die Rettungsleitstelle die im Alarmplan für solche Fälle vorgesehenen Kräfte: So rückten der in Adorf stationierte RTW der Johanniter und der Korbacher Notarzt aus, zudem etwa 30 Feuerwehrleute aus den Großgemeinden Diemelsee und Willingen sowie die Höhenrettung Waldeck-Frankenberg - sie setzt sich aus den Bergwachten Willingen und Bad Wildungen und dem Korbacher THW zusammen. Die Einsatzleitung hatte der Gemeindebrandinspektor von Diemelsee, Karl-Wilhelm Römer. Auch eine Streife der Korbacher Polizei war vor Ort.

Zunächst war geplant, den 61-Jährigen mit der Drehleiter aus dem Baum zu holen - das Fahrzeug ließ sich aber wegen der Zuwegung und der Bodenbeschaffenheit nicht in Stellung bringen. Auch eine Rettung über Steckleitern war nicht möglich. So stieg ein Höhenretter mit Steigeisen in den Baum, sägte zahlreiche Äste ab und gelangte schließlich zu dem Gleitschirmflieger. Dieser wurde in einem speziellen Geschirr gesichert und zu Boden abgeseilt. Der gesamte Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet.

Es habe sich um einen "Einsatz wie aus dem Lehrbuch gehandelt", sagte André Schlömer von der Willinger Bergwacht, die mit zwei Helfern vor Ort war. Das THW stellte vier Freiwillige. Die Kameraden der Bergwacht aus Bad Wildungen brachen noch unterwegs nach Stormbruch ihre Einsatzfahrt. Da der Flieger nicht verletzt gewesen sei, habe es sich "um eine rein technische Rettung gehandelt", zog Schlömer Bilanz. (pfa)


Links:
Feuerwehr Diemelsee
Feuerwehr Willingen
Bergwacht Willingen
Bergwacht Bad Wildungen
THW Korbach

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