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WALDECK-FRANKENBERG. Die Folgen des Sturmtiefs "Sabine" sind größtenteils behoben. An einigen Abschnitten konnte jedoch der Windwurf bislang nicht komplett entfernt werden. In diesen Waldbereichen ist wegen der weiterhin wiederkehrenden stürmischen Böen die Arbeit noch zu gefährlich. Des Weiteren ist der Boden durch den Regen extrem aufgeweicht. So können Bäume, die bereits angeschoben sind, leicht in Gänze umfallen.

Einige Abschnitte können wohl nicht vor Ende der Woche für den Verkehr freigegeben werden. Im  Landkreis Waldeck-Frankenberg sind derzeit folgende Straßenabschnitte aufgrund von Sturmschäden gesperrt:

  • L 3198 Helsen - Eilhausen
  • K 83 Rhoden - Denkelhof
  • K 40 bei Odershausen (Pärnerweg)
  • K 106 Bühle - Wolfhagen

THW in Einsatz

Anders sieht es bei den Bahnstrecken in Waldeck-Frankenberg aus. Hier hat das Technische Hilfswerk (THW Korbach und THW Frankenberg) ganze Arbeit geleistet. Nach Angaben von Einsatzleiter Dirk Gernand wurden fünf Bahnlinien ab Sonntag 17 Uhr von der Kurhessenbahn aus Sicherheitsgründen gesperrt. Nachdem Einsatzleiter Gernand Kontakt zur Regionalstelle aufgenommen hatte, wurde die Einsatzpläne für die Strecken Korbach - Wolfhagen, Korbach - Brilon, Korbach - Frankenberg, Frankenberg - Marburg und Marburg - Friedensdorf  geschrieben. 

Um 8 Uhr am Montag wurden die ersten Trupps auf Erkundungsfahrt geschickt und die Gleise von Ästen und Bäumen befreit. Seit 16 Uhr am Montag rollt der Schienenverkehr ohne weitere Behinderungen wieder. Insgesamt wurden 12 Bäume mit Motorsägen zerkleinert und aus dem Gefahrenbereich gezogen.

Sowohl der Ortsverband Frankenberg, als auch das THW Korbach standen teilweise 36 Stunden im Dauereinsatz, weil zuvor die Teilnahme am Weltcupspringen in Willingen zugesagt worden war. Aus dieser Teilnahme heraus wurden die Ehrenamtlichen gleich in den nächsten Einsatz zum Sturmtief "Sabine" beordert. Frühzeitig hatte die Leitung der Regionalbahn Kontakt mit dem THW aufgenommen, sodass 32 Ehrenamtliche mit viel Engagement dem Sturmtief trotzen konnten. (112-magazin)

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Publiziert in THW
Montag, 12 August 2019 10:24

21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt

KORBACH/MÜHLHAUSEN. Ein schrecklicher Unfall zwischen einem Regionalzug der Deutschen Bahn und einer Schafherde endete am Montagmorgen in einer Tragödie.

Nach Angaben des Besitzers war seine Schafherde, bestehend aus 12 Muttertieren und 12 Lämmern, am Sonntag auf einer Wiese zwischen Berndorf und Helmscheid eingezäunt worden. Unbekannte müssen am Sonntagabend oder am frühen Montagmorgen ein Weidezaungerät samt Batterie und ein Netz gestohlen haben. Daher konnten die Tiere entweichen und waren so auf die Bahngleise gelangt. 

Der Besitzer der Herde, ein 42-jähriger Mann aus Eppe, wurde über den Vorfall unterrichtet, nachdem um 6.27 Uhr der Zugführer die Kollision gemeldet hatte. Daraufhin wurde der Zugverkehr zwischen Korbach und Bad Arolsen gesperrt und die Bundespolizei alarmiert. Da sich der Unfallort in der Feldgemarkung zwischen Berndorf und Mühlhausen befand, setzten die Beamten einen Helikopter ein. Dieser lotste die Beamten der Bundespolizei mit ihren Pkws zur Unfallstelle, etwa 300 Meter nördlich der Molkenberghütte. Vor Ort wurde das Ausmaß der Tragödie deutlich: 21 Schafe waren vom Zug erfasst und getötet worden. Mit einem Weidemann Hoftrac wurden die getöteten Tiere gegen 9.30 Uhr von den Bahnschienen geholt und auf einen Anhänger geladen. Der Zugverkehr konnte um 10 Uhr wieder rollen.

Nun ermittelt die Bundespolizei Kassel wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, die Beamten aus Korbach werden sich mit dem Diebstahl von Weidezaungerät und Zaun befassen. Um die Sache schnell klären zu können, bittet die Polizeibehörde in Korbach um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat im Bereich der Kreisstraße 77 (Bahnübergang zwischen Berndorf und Helmscheid) verdächtige Personen beobachtet, die sich auf dem Feldweg zwischen Molkenberghütte und dem Bahnübergang aufgehalten haben. Unter der Telefonnummer 05631/9710 werden Hinweise entgegengenommen.

Link: Unfallstandort Bahnstrecke Korbach - Bad Arolsen am 12. August 2019

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Publiziert in Polizei
Schlagwörter
Montag, 17 September 2018 14:00

Unbekannter Mann von Zug überrollt

BAD DRIBURG. Am Freitag, den 14. September, wurde ein unbekannter Mann im Bereich der Gräfin-Magarete-Allee auf den Gleisen von einem Zug überrollt.

Der Mann starb aufgrund seiner schweren Verletzung vor Ort. Bislang ist die Identität des Mannes noch nicht geklärt, die Kriminalpolizei aus Höxter ermittelt zur Zeit in der Sache. Der Mann wird wie folgt beschrieben: Er ist zwischen 25 und 30 Jahre alt, hat eine kräftige Statur sowie kurze, dunkelblonde Haare und einen gepflegten kurzen Vollbart. Bekleidet war er mit grauer Arbeitskleidung und schwarzen Turnschuhen mit Klettverschluss der Marke Killtec.

Hinweise zur Identität des unbekannten Mannes nimmt die Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/9620 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

TWISTE. Ein deutlich alkoholisierter Autofahrer ist am Sonntagmittag am Ortseingang von Twiste von der Straße abgekommen und auf den Gleisen gelandet. Dabei zog sich der 34-jährige Renaultfahrer schwere Verletzungen zu. Feuerwehrleute streute ausgelaufene Betriebsstoffe auf der für mehr als eine Stunde gesperrten Bahnstrecke ab.

Der Mann aus Mülheim an der Ruhr (NRW) war gegen 13.20 Uhr aus Richtung Bad Arolsen kommend in Fahrtrichtung Korbach unterwegs. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkohol im Blut kam der Autofahrer am Bahnübergang am Ortsrand nach links von der Bundesstraße ab - der Twingo fuhr über den Grünstreifen, rammte eine Warnbake und einen Schaltkasten der Schrankensteuerung, fuhr dann die Böschung zu den Gleisen hinaus, riss sich an einem Betonelement die Ölwanne auf, fuhr etwa 30 Meter über die Gleise und kam dann direkt neben den Schienen zum Stehen.

Der Notarzt und eine RTW-Besatzung aus Bad Arolsen rückten zur Unfallstelle aus und versorgten den schwer verletzten Autofahrer, der anschließend in eine Kasseler Klinik eingeliefert wurde. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und stellte den Führerschein des 34-Jährigen sicher. Gegen ihn leitete die zuständige Korbacher Polizei zudem ein Strafverfahren ein.

Sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr Twiste rückten zur Unfallstelle aus. Unter der Einsatzleitung von Martin Ulrich streuten die Freiwilligen ausgelaufenes Öl auf dem Gleiskörper mit Bindemittel ab und sammelten Trümmerteile ein. Bereits unmittelbar nach dem Unfall hatte die Kurhessenbahn den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Korbach und Bad Arolsen eingestellt und setzte einen Busverkehr als Ersatz ein. Der Straßenverkehr auf der B 252 war durch den Unfall nicht beeinflusst.

Der Notfallmanager der Bahn und ein Techniker nahmen die Gleise und die Steuerung der Bahnschranken in Augenschein. Da die Funktion nicht beeinflusst war, gab der Notfallmanager den Schienenverkehr nach der Bergung des stark beschädigten Autos nach etwa anderthalb Stunden wieder frei. Genaue Angaben über den Gesamtschaden lagen am Nachmittag zunächst nicht vor. (pfa) 


An derselben Stelle hatte es vor dreieinhalb Jahren einen ganz ähnlichen Unfall gegeben:
Twiste: Rund 100 Meter über Gleise, dann überschlagen (25.01.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Massive Behinderungen für den Bahnverkehr waren am Donnerstagabend die Folge einer lebensgefährlichen Fotosession eines 20-jährigen Albaners aus Niederzwehren. Der junge Mann schoss Bilder, während er im Gleisbett stand.

Da der 20-Jährige sich unterhalb einer Brücke in der Leuschnerstraße auf den Schienen aufhielt, rückten Beamte der Bundespolizei mit Sondersignalen aus. Die Bundespolizisten holten den Mann aus dem Gefahrenbereich und belehrten ihn. Der 20-Jährige, der zum Glück unverletzt blieb, gab an, er wolle Fotos von Zügen machen.

Bahnstrecken gesperrt
Aus Sicherheitsgründen mussten die Gleise der Schnellfahrstrecke und der Main-Weser-Bahn (Kassel-Frankfurt/Main) für rund 15 Minuten gesperrt werden. Insgesamt 17 Züge verspäteten sich wegen des Vorfalles jeweils um rund 20 Minuten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel leitete gegen den jungen Albaner ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. "Der Aufenthalt im Gleisbereich ist für Unbefugte verboten. Die Gefahr, von Zügen erfasst und tödlich verletzt zu werden, ist sehr groß", sagte am Freitag ein Sprecher der für Bahnanlagen zuständigen Bundespolizei. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 23 Februar 2017 22:02

Von Tram erfasst: Zwei Fußgänger schwer verletzt

KASSEL. Eine Frau und ein Mann haben am Donnerstagabend beim Überqueren der Holländischen Straße eine Straßenbahn übersehen und sind von der Tram erfasst worden. Beide wurden mit Kopfverletzungen ins Klinikum eingeliefert.

Der Unfall passierte gegen 18.30 Uhr in der Kasseler Innenstadt auf der Holländischen Straße in Höhe der Hausnummer 40. Nach ersten Erkenntnissen parkten eine 34-jährige Frau und ein 28 Jahre alter Mann, beide aus Warburg, ihren Wagen auf dem rechten Parkstreifen in stadtauswärtiger Richtung. Die Frau und der Mann stiegen aus dem Wagen aus und wollten die Straße überqueren.

Nach Zeugenaussagen übersahen sie dabei aber die auf dem Gleiskörper in stadtauswärtiger Richtung fahrende Regio-Tram, wurden von dem Schienenfahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert.

Die beiden Verletzten waren nach dem Unfall ansprechbar und wurden mit Kopfverletzungen in das Klinikum Kassel gebracht. Laut Polizei besteht keine Lebensgefahr. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Nicht nur, dass er sich in große Gefahr begab, ein 21-Jähriger hat auch noch zwei Bahnmitarbeiter beleidigt, die ihn auf das Risiko seines Verhaltens hinwiesen. Die Bundespolizei nahm sich den jungen Mann danach zur Brust...

Der Bahnreisende aus Mühlhausen (Thüringen) überquerte am vergangenen Freitag gegen 17.40 Uhr verbotenerweise gleich mehre Gleise im Bahnhof Kassel-Bad Wilhelmshöhe: Laut Bundespolizei stand der Thüringer zu dieser Zeit am Bahnsteig von Gleis 7/8. Als er bemerkte, dass sein Anschlusszug am Bahnsteig von Gleis 3/4 abfuhr, sprang er quer über insgesamt vier Gleise.

Aus Zeitmangel - Lebensgefährliche Abkürzung
"Ich hätte meinen Anschlusszug sonst nicht bekommen!", sagte der Thüringer der Bundespolizei. Die Beamten klärten den uneinsichtig wirkenden Mann über die Gefahren seiner waghalsigen und verbotenen Aktion auf. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 21-Jährigen ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Die verbotene Gleisüberschreitung wird mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren geahndet.

Hinweise der Bundespolizei
Die Mittelgleise (5 und 6, ohne Bahnsteig) im Bahnhof Wilhelmshöhe sind so genannte Durchfahrgleise, auf denen häufig Güterzüge, die auf keinem Fahrplan stehen, mit rund 120 Kilometern pro Stunde den Bahnhof durchfahren. Die Gefahr, hier von Zügen erfasst und getötet zu werden, ist dadurch besonders groß. Züge haben generell einen sehr langen Bremsweg - je nach Geschwindigkeit von bis zu einem Kilometer. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 02 September 2016 08:01

Feuerwehr rettet hilflosen Mann am Bahndamm

KORBACH. Einen dementen Mann, der an einem Abhang zwei Meter neben den Bahngleisen der Südschiene lag, haben Feuerwehrleute am Donnerstagabend gemeinsam mit dem Rettungsdienst aus seiner misslichen Lage gerettet. Der 73-Jährige wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, lebt der demente Rentner in einem Pflegeheim, befand sich am Donnerstag aber zur Behandlung im Krankenhaus. Von dort entfernte er sich und kehrte selbständig nicht zurück. Noch während nach ihm gesucht wurde, meldete sich ein Passant, der einen Mann am Abhang zwischen Bahnradweg (Wildunger Landstraße) und ehemaliger Kläranlage (Frankenberger Landstraße) unweit der Gleise liegen sah. Der Rettungsdienst rückte aus, wenig später forderten die Einsatzkräfte auch die Feuerwehr zur Unterstützung an. 15 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers André Casper rückten gegen 19 Uhr zur Kläranlage aus, unter anderem mit Rüstwagen und Drehleiter.

Im Gelände oberhalb versorgte der promedica-Rettungsdienst bereits den hilflosen 73-Jährigen medizinisch. Weil sich die Stelle laut Feuerwehr nur zwei Meter von den Gleisen der Bahnhstrecke Korbach-Frankenberg entfernt befindet, informierten die Einsatzkräfte über die Rettungsleitstelle die Kurhessenbahn. Somit war sichergestellt, dass eventuell herannahende Züge Tempo ihr Tempo hätten verringern können. Während des Einsatzes jedoch fuhr auf dieser Strecke kein Zug.

Die Feuerwehrleute bauten sich mit drei Steckleiterteilen eine sichere Zugangsmöglichkeit am Hang und brachten eine sogenannte Schleifkorbtrage zu dem Patienten hinauf. Der Rentner wurde in die Spezialtrage gelegt und dort gesichert. Anschließend ließen die Brandschützer die Trage mit dem 73-Jährigen auf den Leiterteilen den Abhang hinunter. Unten lagerten Feuerwehr und Rettungsdienst den Mann auf eine herkömmliche Trage um, die RTW-Besatzung brachte ihn schließlich ins Krankenhaus. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut 15 Minuten beendet.

Unklar blieb zunächst, wie der 73-Jährige an die Stelle gelangt war: Möglicherweise war er die Gleise entlang gelaufen und gestürzt oder der Mann war von der alten Kläranlage kommend den Abhang mehrere Meter hinaufgeklettert. Unwahrscheinlich ist dagegen, dass er vom Bahnradweg den Abhang hinuntergestürzt war.

Viel zu tun für die Korbacher Feuerwehr
Hinter den Feuerwehrleute liegt eine anstrengende Woche. Neben den beiden Tagen der offenen Tür am Wochenende mit mehreren tausend Besuchern mussten sie innerhalb einer Woche zwölf Einsatz bewältigen, die teilweise mehrere Stunden dauerten. Unter anderem rückten die ehrenamtlichen Brandschützer zu einem tödlichen Verkehrsunfall, einem Gartenhüttenbrand, dem Brand von etwa 300 Strohballen bei Marienhagen und einem Feuer in einem Reifenbetrieb in Korbach aus. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Retter

KASSEL. "Spielende Kinder im Gleis im Bereich Hessenallee/Heßbergstraße in Kassel" - so lautete eine Meldung an die Bundespolizei am Donnerstagnachmittag. Beim Eintreffen der Streife waren die Kinder jedoch verschwunden.

Ein Zeuge hatte mehrere Kinder beobachtet, die sich an einer offenen Tür der Schallschutzwand aufhielten. Ob die Kinder in Richtung der Gleise gegangen waren, war nicht bekannt.

Für die Bundespolizei ist bei Kenntnis von spielenden Kindern am oder im Gleis immer schnelles Handeln geboten. Auch in diesem Fall eilte eine Streife umgehend zu der vom Zeugen genannten Stelle und suchte nach den Kindern - vergeblich.

Für die Züge wurde in diesem Streckenabschnitt die sogenannte "Fahrt auf Sicht" angeordnet, wodurch es zu Verspätungen kam. Bereits um 16.25 Uhr, zehn Minuten nach der Meldung, wurde die Strecke wieder frei gegeben.

Hinweise der Bundespolizei an Eltern und Erziehungsberechtigte

  • Machen Sie Ihren Kindern die Gefahren, die vom Eisenbahnbetrieb ausgehen, bewusst
  • Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden
  • Aufgrund der schnell fahrenden Züge ist der Aufenthalt im und am Gleis verboten. Der Bremsweg eines Zuges mit 100 km/h beträgt bis zu 1000 Meter
  • Gleise dürfen nur an den hierfür bestimmten Stellen, zum Beispiel an Über- und Unterführungen überquert werden

Zudem weist die Bundespolizei darauf hin, dass Güterzüge in keinem Fahrplan verzeichnet sind und daher eine große Gefahr darstellen. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 05 Juli 2016 14:49

Lebensgefährliches Spielen an der Bahnanlage

KASSEL. Zwei sieben und acht Jahre alte Jungen aus Kassel haben am Montagabend gegen 21 Uhr an den Gleisen der Strecke Kassel-Frankfurt/Main gespielt. Ein Lokführer beobachtete die beiden Schüler beim Auflegen von Schottersteinen auf die Gleise und verständigte die Bundespolizei in Kassel.

Bundespolizisten trafen die beiden Jungen an der Bahnstrecke zwischen Helleböhnweg und Leuschnerstraße an. Die Kinder und deren Eltern wurden eingehend über die Gefahren an Bahnanlagen belehrt. In Sachen Aufsichtspflicht erging ein deutlicher Appell an die Erziehungsberechtigten. "Bahnanlagen sind keine Kinderspielplätze", verdeutlichte auch am Dienstag ein Sprecher der Bundespolizei.

Kinder setzen sich beim Spielen oft unbewussten Gefahren aus. Eine von vielen möglichen Gefahren ist es, von durchfahrenden Zügen erfasst und dabei schwer verletzt oder gar getötet zu werden. Ebenso gefährlich ist das Auflegen von Steinen auf die Schienen. Wenn diese beim Überfahren zerplatzen, dann ist die Verletzungsgefahr durch Splitter sehr groß.

"Wir raten Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren an Bahnanlagen zu sprechen, um sie für mögliche Folgen zu sensibilisieren", appellierte der Sprecher der Bundespolizei - diese ist für die Bahnanlagen zuständig.

Wer Kinder an den Gleisen beobachtet, wird gebeten, die Bundespolizei umgehend unter der Rufnummer 0561/81616-0 zu informieren.

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Publiziert in KS Polizei
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