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Montag, 01 August 2016 10:02

Feuer im Biogarten - Wehren im Einsatz

DIEMELSEE-FLECHTDORF. Zu einem Brand in Flechtdorf rückten heute die Wehren Adorf, Flechtdorf und Korbach gegen 7.15 Uhr aus. Rund 43 Feuerwehrmänner- und Frauen waren bis 9.50 Uhr im Einsatz um das Schlimmste zu verhindern: Ein Gewächshaus der Biogarten GmbH stand beim Eintreffen der Flechtdorfer Wehr in Vollbrand. Wie Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer gegenüber 112-magazin.de berichtete, waren die Feuerwehren nach der Alarmierung zügig vor Ort um ein Übergreifen der Flammen von dem brennenden Gewächshaus auf andere Teile des Areals - darunter auch die Büroräume - zu verhindern.

Die Kameraden aus Korbach rückten unter anderem mit einer Drehleiter an, um unter Atemschutz den Brand von oben bekämpfen zu können, während die Florianjünger aus Flechtdorf und Adorf mit einem schnellen Löschangriff dem Brandherd - teilweise auch mit Atemschutzgeräten - seitlich entgegentraten. Die Koordination der Trupps wurde vom stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Torsten Behle geleitet. Die Löscharbeiten von der Drehleiter aus, wurden von  Dr. Christoph Weltecke unterstützt. In vorderster Front war auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick zu finden, während die Flechtdorfer Brandschützer den Glutnestern zu Leibe rückten.

Die weiteren Kräfte stellten einen zusätzlichen Trupp unter Atemschutz als Reserve bereit. Im Pendelverkehr bedienten Tanklöschfahrzeuge von Flechtdorf aus den Wasserbedarf zum Brandort, da ein Hydrant nicht zur Verfügung stand. Fest steht, dass ein Gewächshaus fast völlig zerstört wurde. Die Kriminalpolizei ist vor Ort, um die Brandursache zu klären. Nach Angaben der Polizei beläuft sich der Schaden auf 400.000 Euro.

Ebenfalls am Einsatzort war ein Rettungs-Team der Johanniter Unfallhilfe aus Adorf. Da sich zur Zeit des Feuers keine Mitarbeiter in dem Gewächshaus aufhielten, wurden keine verletzten Personen gemeldet.

Es wird nachberichtet, sobald weitere Informationen vorliegen.

Publiziert in Feuerwehr

RENGERSHAUSEN. Der Schein trügt: Das Licht flackernder Kerzen in einem Treibhaus im Frankenberger Stadtteil Rengershausen hat in der Nacht zu Mittwoch einen Feuerwehreinsatz ausgelöst - ein Anwohner hatte einen Brand befürchtet und die Leitstelle informiert.

Von dort wurde kurz vor 1 Uhr die Feuerwehr Rengershausen mit dem Einsatzstichwort "Unklarer Feuerschein hinter der Schützenhalle" alarmiert, wenig später rückten die Freiwilligen in die Braunshäuser Straße aus - sie gaben aber bereits nach wenigen Augenblicken Entwarnung: Ein Gartenbesitzer hatte in seinem Treibhaus Kerzen entzündet, offenbar um bei den noch herrschenden Nachtfrösten die Temperatur in dem Gewächshaus anzuheben. Einen Brand brauchte die Feuerwehr jedenfalls nicht zu löschen. Die Polizeistreife, die von Frankenberg aus auf der Anfahrt nach Rengershausen war, brach den Einsatz ab.

Ende Mai vergangenen Jahres hatte es aus demselben Grund einen Feuerwehreinsatz im Waldecker Stadtteil Freienhagen gegeben. Weil ein Wohnungsbrand befürchtet worden war, rückten fast 50 Einsatzkräfte mehrerer Wehren aus - und rasch wieder ein.


112-magazin.de berichtete damals über den Einsatz:
Flackernde Kerze als Wohnungsbrand gedeutet (30.05.2014)

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Ein heftiges Sommergewitter hat sich am Dienstagabend über Teilen des Landkreises entladen: Innerhalb weniger Minuten standen mehrere Keller unter Wasser, stellenweise ging auch Hagel nieder. Mehrere Feuerwehren rückten aus und setzten unter anderem Tauchpumpen ein.

Einige Straßen waren nach dem Starkregen überflutet, weil die Regeneinläufe die Wassermassen nicht aufnehmen konnten. Ab etwa 19.50 Uhr alarmierte die Leitstelle mehrere Feuerwehren, nachdem in Eppe, Hillershausen, Dorfitter, Freienhagen, Höringhausen, Meineringhausen, Münden und Nieder-Waroldern jeweils einer oder mehrere Keller voll Wasser gelaufen waren.

In Alleringhausen heulte die Sirene, vermutlich ausgelöst durch einen Blitzschlag, über einen längeren Zeitraum im Dauerton. Feuerwehrleute, die in Eppe im Einsatz waren, schalteten die Sirene manuell aus. Auf der Landesstraße 3084 zwischen Marienhagen und Vöhl ließen unzählige nasse Blätter die Fahr- zu einer Rutschbahn werden. Zeitweise stand dort der Verkehr still.

Weil der Starkregen auch den Pegelstand der Itter ansteigen ließ, ließ der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk gegen 22 Uhr die Wehren aus Thalitter und Schmittlotheim alarmieren. "Der Pegel war innerhalb kurzer Zeit um gut einen halben Meter gestiegen", sagte Schenk am Abend gegenüber 112-magazin.de. Bei einem am Fluss gelegenen Steinmetzbetrieb in Thalitter stand daher ein Hochwasserschutzeinsatz an: Um den Heizungskeller vor eindrigendem Wasser zu bewahren, stapelten die gut 25 ausgerückten Einsatzkräfte zahlreiche Sandsäcke, die in Schmittlotheim gelagert werden.

Hagel durchschlägt zahlreiche Gewächshaus-Scheiben
Hagelschlag beschädigte in Thalitter ein Gewächshaus. Achim Weber von der gleichnamigen Gärtnerei in der Hüttenstraße konnte am Mittwoch den angerichteten Schaden noch nicht beziffern, da er das gläserne Treibhaus wegen der vielen gesprungenen Scheiben noch nicht genau begutachten konnte. "Derzeit besteht Lebensgefahr beim Betreten", berichtet der Gärtner, der die Zahl der zerschlagenen oder gesprungenen Scheibenelemente auf mindestens 150 schätzt. Ständig würden am Vormittag weitere Scheiben in sich zusammen fallen, weil sich der durch Sonneneinstrahlung erwärmende Scheibenkit weich wird und nachgibt. Viele Blumen in dem betroffenen Gewächshaus seien zerstört. "Zum Glück haben wir die meisten Blumen aber in den Foliengewächshäusern, die dem Hagel standhielten", sagt Weber.

Die Fotos in der Bildergalerie wurden zur Verfügung gestellt von: Cedric Fischer, Emilie, Kevin Haschlar, Mike Jordan, Frank Koltermann, Sonnenschein Bettina, Andreas Vogel, Marvin Vöhl, Annika Drotleff, Marco Landau, D. Hagenkamp, PC Fechner, Achim Weber, Andrea Eilermann und Christian Schreiber. Vielen Dank!


Sollten auch Sie Fotos gemacht haben von den Auswirkungen des Gewitters und möchten diese zur Veröffentlichung auf 112-magazin.de freigeben, so mailen Sie die Bilder an info(at)112-magazin.de. Vielen Dank!

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Publiziert in Feuerwehr

MENGERINGHAUSEN. Ein brennendes Gewächshaus in einem Garten in der Schäfergasse hat am frühen Sonntagmorgen die Besatzung eines Streifenwagens entdeckt. Die Polizisten klingelten die Bewohner des angrenzenden Hauses aus dem Bett und riefen die Feuerwehr.

Die Beamten waren gegen 2.30 Uhr auf einer Routinestreifenfahrt in Mengeringhausen unterwegs, als sie gegenüber einer Gaststätte in einem Garten in der Schäfergasse Feuerschein wahrnahmen. Beim Nachsehen stellte sich heraus, dass ein Gewächshaus brannte - in unmittelbarer Nähe stand ein Schuppen, der wiederum an das Wohnhaus angrenzte. Die beiden Polizisten schlugen Alarm.

Wenig später rückten die alarmierten Feuerwehren aus Mengeringhausen und der Kernstadt in die Schäfergasse aus. Die Einsatzkräfte löschten den Brand rasch und verhinderten damit ein Übergreifen des Feuers. Verletzt wurde durch den Brand oder während der Löscharbeiten niemand. Die Polizei gab den Schaden an dem älteren Gewächshaus mit rund 1000 Euro an.

Wie der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizei am Morgen gegenüber 112-magazin.de erklärte, hatten die Bewohner des Hauses am Abend im Garten gesessen und Fackeln entzündet. Eine der Fackeln steckte in einem Blumentopf direkt neben dem Gewächshaus. In der Nacht brannte die Fackel offenbar herunter und entzündete trockene Erde im Topf. Die Flammen griffen dann auf die hölzerne Einfassung der Gewächshausscheiben über - diese zerplatzten schließlich unter der großen Hitzeeinwirkung.


Links:
Feuerwehr Mengeringhausen
Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr

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