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SIEGEN-WITTGENSTEIN. Im Rahmen des Blitzmarathons II wurden im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein am Dienstag und Mittwoch insgesamt 18.499 Fahrzeugführer im Hinblick auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit kontrolliert.

Dabei wurden 368 Fahrzeugführer festgestellt, die mit zu viel Druck auf dem Gaspedal unterwegs waren.

Polizeioberrat Jürgen Griesing, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde, zieht insgesamt eine positive Bilanz für den heimischen Raum: "Beim ersten Blitzmarathon haben wir knapp über 15.000 Fahrzeuge kontrolliert, davon waren 443 - das entspricht rund 3 % aller gemessenen Fahrzeuge - zu schnell unterwegs. Beim jetzigen Blitzmarathon II haben wir ca.18.500 Fahrzeuge kontrolliert, 368 waren dabei zu schnell. Das entspricht einer Quote von nur knapp 2 Prozent aller gemessenen Fahrzeuge! Wenn man bedenkt, dass sonst an normalen Tagen landesweit rund 8 Prozent der Autofahrer zu schnell unterwegs sind, ist diese Bilanz sehr erfreulich!"

Allerdings wurden auch einzelne Raser zur Verantwortung gezogen. Außerhalb geschlossener Ortschaften geriet der Schnellste mit Tempo 148 km/h in eine polizeiliche Geschwindigkeitskontrolle (bei dort erlaubten 100 km/h), innerhalb geschlossener Ortschaften zeigte die Tachonadel des Schnellsten 78 km/h statt der erlaubten 50 km/h.

Insgesamt war en im Kreisgebiet von der Polizei im Rahmen des Blitzmarathons II fast 50 Kontrollstellen eingerichtet worden. 27 dieser Kontrollstellen resultierten aus den Bürgeranliegen, die im Vorfeld des Einsatzes eingegangen waren.

Im Bereich einiger ausgewählter Messstellen nahm die Polizei mit den Bürgern, die die Kontrollstelle angeregt hatten, persönlichen Kontakt auf, so dass diese Bürger sich unmittelbar vor Ort ein Bild von den polizeilichen Maßnahmen machen konnten. Eine Vielzahl von Anregungen, die am Einsatztag nicht berücksichtigt werden konnten, wird in der nächsten Zeit bewertet und überprüft.

Abschließend noch einmal Oberrat Griesing: "Als Bilanz können wir für unsere Region fest halten, dass sich fast alle Autofahrer/-innen vorbildlich an die Regeln gehalten haben und langsamer gefahren sind. Das ist eine Frage der Einstellung - und genau darauf wollten wir mit dieser Aktion einwirken. Wer langsam fährt, kann sogar Fehler anderer Verkehrsteilnehmer ausgleichen - wer zu schnell fährt nicht mal seine eigenen. Letztlich geht es darum, Menschenleben zu bewahren. Das ist unser gemeinsames Ziel."

Publiziert in SI Polizei

NETPHEN. Am Dienstagabend führten Beamte der Polizeiwache Kreuztal eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesstraße 62 zwischen Netphen und Eschenbach durch. Dabei geriet ein 27-jähriger, rücksichtsloser Motorradfahrer in das Visier des Lasermessgerätes.

Der Kamikazepilot war mit 193 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs. Als die Beamten den "Tiefflieger" anhalten wollten, missachtet er zunächst die Anhaltezeichen und wendetet. Allerdings brachte ihm dass nicht wirklich etwas und er konnte später doch noch durch die Polizisten angehalten werden. Nach Abzug von Toleranzwerten verbleiben ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro und ein Fahrverbot von drei Monaten. Wie die Polizei berichtete, hätte ein einbiegender oder kreuzender Verkehrsteilnehmer gar keine Chance gehabt einen Unfall zu vermeiden, da dieser Motorradfahrer, bei dieser Geschwindigkeit überhaupt nicht wahrzunehmen gewesen wäre.

Die Polizei wird weiterhin verstärkt gegen die kleine Clique der rücksichtslosen Motorradraser vorgehen. Gerade die topografisch reizvolle Landschaft des Siegerlandes lädt zum Motorradfahren ein. Dies sei jedem gegönn so die Polizei, allerdings machen diese "kriminellen" Raser den vernünftigen Motorradfahrern ihr Hobby nur unnötig schwer. So werden durch sie alle Kradfahrer in einen Topf geworfen und für unvernünftige Verkehrsrowdies erklärt.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 06 September 2011 19:14

Wilde Verfolgungsjagd mit Polizei geliefert

KASSEL. Eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich am Dienstag ein 19-Jähriger geliefert. Der Teenager war innerorts zu schnell unterwegs und sollte angehalten werden. Da gab er Vollgas.

Die Polizei führte am Nachmittag mit dem Lasermessgerät Tempokontrollen durch, als der 19-Jährige gegen 15.20 Uhr in der Wilhelmshöher Allee in stadtauswärtiger Richtung mit 62 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Ein Polizist gab dem Fahrer des schwarzen BMW Zeichen zum Anhalten, doch der Fahrer trat auf die Tube.

Eine Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung auf. Der Flüchtende schlängelte sich dabei an der Ecke Querallee durch den sich stauenden Verkehr und bog nach links in die Schönfelder Straße ab. An der Kreuzung Kohlenstraße bog er an der Ampel verbotswidrig nach links in die Tischbeinstraße ab. Am Ende der Straße scherte er nach rechts in die Frankfurter Straße ein, wo er teils auf der Fahrbahn, teils auf den Schienen in stadtauswärtiger Richtung mit Spitzenwerten von bis zu 120 km/h unterwegs war. Kam es in der Frankfurter Straße zu Stauungen auf den Fahrbahnen, so fuhr er auch auf den beiden Fahrstreifen des Gegenverkehrs weiter. Nachdem ihm auf den Gegenfahrbahnen Fahrzeug entgegen kamen, musste er auf die rechten Fahrstreifen wechseln.

Streifenwagen gerammt
Als er nach rechts in die Heinrich-Heine-Straße abbiegen wollte, rammte er den Streifenwagen, der mittlerweile rechts auf seine Höhe aufschließen konnte. Der BMW wurde bei dem Aufprall abgewiesen und rutschte über die Fahrbahn zur Straßenmitte auf eine Fußgängerfurt zu, wo er dann gegen 15.30 Uhr zum Stehen kam.

Eine Frau, die gerade in diesem Moment einen Lebensmittelmarkt verließ und Zeugin des Unfalls wurde, erlitt einen Schock und musste von einer Rettungswagenbesatzung ambulant vor Ort behandelt werden. Die Revierbeamten und auch der 19-Jährige blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden. Nach Einschätzung der vor Ort eingesetzten Polizisten entstand an den verunfallten Autos ein Schaden von je 5000 Euro.

Nach eigenen Angaben war der 19-Jährige geflüchtet, weil er in der Vergangenheit wegen einer Trunkenheitsfahrt seinen Führerschein entzogen bekommen hatte und sich somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis befand. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis ermittelt. Und auf das Verwarnungsgeld von 25 Euro wegen des per Lasergerät gemessenen Geschwindigkeitsübertretung will die Polizei auch nicht verzichten.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 01 September 2011 18:51

Raser ohne Führerschein geblitzt - Flucht

ERNDTEBRÜCK. Ein Autofahrer ist auf der K 45 (Rohrbach) in eine Geschwindigkeitskontrolle der Polizei und sollte angehalten werden. Er flüchtete jedoch und wurde mit einer durchnässten Hose von der Polizei gefasst.
 
Der 25-jährige hatte die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h am frühen Donnerstagmorgen deutlich überschritten. Die Aufforderung der Polizei, anzuhalten, ignorierte er, und fuhr weiter in Richtung Erndtebrück. Die Polizei verfolgte ihn mit Martinshorn und Blaulicht, konnte den Wagen jedoch erst in Erndtebrück einholen. Der Fahrer versuchte, der Polizei zu entkommen, indem er in die Nebenstraßen abbog. Im Thüringer Weg stieg er aus dem Auto und rannte in Richtung der B 62 los. Er überquerte die Bundesstraße, ohne Rücksicht auf den dichten Verkehr zu nehmen. Der Mann flüchtete weiter in Richtung des Eder-Ufers und konnte der Polizei zunächst entkommen.
 
Alle in Wittgenstein verfügbaren Streifenwagen waren an der Fahndung nach dem Mann beteiligt. Schließlich ergaben Ermittlungen, dass er sich an seiner Arbeitsstelle in Siegen aufhielt. Dort schnappten die Polizisten ihn - seine Hosenbeine waren, so die Polizei, bis zu den Knien durchnässt.
 
Der Mann war geflüchtet, weil er keine Fahrerlaubnis besaß - er hatte noch nie zuvor einen Führerschein besessen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 25-Jährigen ein.

Publiziert in SI Polizei
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