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SCHMITTLOTHEIM. Das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Schmittlotheim, ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank, wird am Freitagabend offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bei der Veranstaltung, zu der die Vöhler Bevölkerung eingeladen ist, erhalten auch andere Ortsteilwehren neue Ausrüstungsgegenstände.

Beginn ist um 18 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Schmittlotheim. Die Kameraden der örtlichen Wehr sorgen für das leibliche Wohl der Gäste und freuen sich, wenn neben Brandschützern auch andere Besucher den Weg zum Gerätehaus finden - schließlich nutzen die ehrenamtlichen Brandschützer ihre Fahrzeuge und die sonstige Ausrüstung nicht für sich, sondern um damit der Bevölkerung zur Hilfe zu eilen.

Vorgängermodell 20 Jahre im Einsatz
Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank, kurz TSF/W, löst das 20 Jahre alte Vorgängermodell ab. Das Fahrzeug des Herstellers Iveco verfügt neben dem Wassertank zum Erstangriff bei einem Feuer zum Beispiel auch über einen Rüstsatz für technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen. So verwundert es nicht, dass das Auto schon mehrfach im Einsatz war, zuletzt am Sonntag nach einem schweren Unfall auf der B 252 unweit der Hessensteinkurve (zum Artikel mit Video hier klicken).

Im Rahmen der Übergabe durch Bürgermeister Matthias Stappert nehmen nach Auskunft des stellvertretenden Vereinsvorsitenden Björn Knoche auch weitere Vöhler Ortsteilwehren neue Geräte offiziell in Empfang: So erhält die Feuerwehr Herzhausen ein Hydraulikaggregat, je ein Elektrolüfter geht an die Wehren in Herzhausen und Vöhl, die Kameraden in Dorfitter verfügen künftig über ein neues Stromaggregat. (pfa)  


Im Gerätehaus in Schmittlotheim übergab die Frankenberger Bank vor zwei Jahren einen Defibrillator an die Wehr:
"Defi" allen Beteiligten eine Herzensangelegenheit (10.12.2014)

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 21 Dezember 2015 18:52

Einbruch in Feuerwehrgerätehaus

LICHTENFELS-SACHSENBERG. Am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr stellten Feuerwehrmitglieder aus Sachsenberg fest, dass unbekannte Täter im Laufe der Woche in das Feuerwehrgerätehaus an der "Landstraße" eingebrochen sind. Die Einbrecher hebelten am Feuerwehrgerätehaus ein Seitenfenster gewaltsam auf und stiegen in das Gebäude ein.  Da es nichts Lohnendes zu stehlen gab, verschwanden die Täter ohne Beute. Beschädigt wurde außer dem aufgehebelten Fenster nichts.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg, unter der Telefonnummer 06451/7203-0 entgegen.

Quelle: ots

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Publiziert in Polizei

HERZHAUSEN. Das ist schon ein starkes Stück: Die Rettungsschere der Feuerwehr Herzhausen ist von unbekannten Tätern gestohlen worden. Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk und Bürgermeister Matthias Stappert sind fassungslos, die Polizei ermittelt. Mit einem Leihgerät bleibt die Wehr vom Edersee vorerst einsatzbereit, die Anschaffung einer neuen Hydraulikschere ist bereits auf den Weg gebracht.

Die etwa 5000 Euro teure und ohne Zubehör rund 20 Kilogramm schwere Rettungsschere vom Typ Weber RSX 200-107 war erst im November 2011 angeschafft worden. Verlastet, wie es im Feuerwehrjargon heißt, war das hydraulische Rettungsgerät mit einer Schneidkraft von mehr als 100 Tonnen auf dem Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 der Feuerwehr Herzhausen. Vom Gerätehaus in der Ederstraße rückten die Kameraden unter Leitung von Jan-Kristof Homann mit der Rettungsschere vor allem zu Verkehrsunfällen auf der Bundesstraße 252 aus.

Wann genau es zu dem Diebstahl gekommen ist, steht nicht zweifelsfrei fest. Als die Feuerwehr Herzhausen am 23. Januar beim Brandeinsatz in Dorfitter gefragt waren, da war die Rettungsschere nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk noch an Ort und Stelle im LF 10/6. Auch einen Tag später, als die Vöhler Wehren ihre Frankenauer Kameraden bei einem Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Frauen unterstützten, war das Gerät noch da. Bei den Vorbereitungen für die Ausbildung bemerkte der Gemeindebrandinspektor dann am 16. Februar im Gerätehaus von Herzhausen, dass die Rettungsschere fehlt.

"Hastig herausgenommen"
"Es sah alles so aus, als wäre das Gerät hastig aus dem Fahrzeug genommen worden", sagt Schenk auf Anfrage von 112-magazin.de zu den Umständen. Auch seien die Drahtseile, mit denen die Verschlusskappen der Hydraulikkupplungen befestigt waren, mit einem Seiten- oder Bolzenschneider durchtrennt worden. Weil das Löschgruppenfahrzeug nach den genannten Einsätzen nicht mehr bewegt wurden, muss der Diebstahl laut Gemeindebrandinspektor im Gerätehaus begangen worden sein. Da es aber keine Spuren eines Einbruchs festzustellen waren, kommt für Gemeindebrandinspektor Schenk und Bürgermeister Matthias Stappert nur ein Tattag in Betracht: Der 7. Februar - an diesem Abend hielt die Wehr ihre Jahreshauptversammlung ab, das Gerätehaus war nicht verschlossen.

"Wer macht so etwas in dem Wissen, dass die Feuerwehr dieses Gerät braucht, um Menschenleben zu retten", fragt sich der Chef der Gemeindeverwaltung. Laut Stappert könne man von großem Glück sprechen, dass der Diebstahl der Rettungsschere vor einem Ernstfall bemerkt und die Wehr nicht an einer Unfallstelle vom Fehlen des hydraulischen Werkzeugs überrascht wurde. Die Nachricht vom Diebstahl der Schere habe bei ihm Fassungslosigkeit ausgelöst, sagt der Bürgermeister. Es bedarf schon einer "großen Portion krimineller Energie", eine solche Tat zu begehen. Über die Hintergründe könne er nur spekulieren.

HSK: Geldautomat 2014 mit gestohlenem Spreizer geknackt
Auch Gemeindebrandinspektor Schenk ist ratlos, da das für den Betrieb der Schere notwendige Hydraulikaggregat nicht gestohlen wurde. Im vergangenen Jahr hatten Einbrecher in Niedersfeld den Spreizer der dortigen Feuerwehr gestohlen - mitsamt Zubehör. Wenig später setzten die Unbekannten das Gerät ein, um einen Geldautomaten mit der unbändigen Kraft des hydraulischen Rettungsgerätes zu knacken (112-magazin.de berichtete, zum Artikel hier klicken). Im Herzhäuser Fall hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen, wie Polizeisprecher Volker König auf Anfrage bestätigte. Eine heiße Spur verfolge man aber derzeit nicht. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Wache in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen.

Die Anschaffung einer neuen Rettungsschere werde für die Gemeinde aller Voraussicht nach keinen finanziellen Kraftakt bedeuten. Laut Bürgermeister Stappert sind die Feuerwehrfahrzeuge samt Inhalt versichert. "Wir gehen davon aus, dass die Versicherung die Kosten für die Neubeschaffung erstattet", sagt der Verwaltungschef. Man werde zudem alle Vorkehrungen treffen, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholt.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 27 November 2012 17:01

Gemünden: Ersthelfer in den Startlöchern

GEMÜNDEN. Um bei einem Notfall die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt sinnvoll und fachgerecht zu überbrücken, lassen sich mehrere Feuerwehrleute in Gemünden und den Stadtteilen derzeit zu qualifizierten Ersthelfern ausbilden. Für ihre künftige Arbeit hat der VdK-Ortsverband einen Notfallrucksack mit entsprechender Ausrüstung gespendet.

Vor allem in ländlichen Gemeinden hat sich das System der Ersthelfer, Helfer vor Ort oder First Responder bewährt: Vor allem Feuerwehrleute, die sich zu Sanitätern ausbilden lassen, eilen bei einem Notfall auf Anforderung der Leitstelle mit ihrem Privatwagen auf direktem Wege zum Patienten - und leisten dort eine mitunter lebensrettende Erstversorgung bis zum Eintreffen des alarmierten Notarztes und des Rettungswagens. Neben der Ausbildung, die in Gemünden derzeit bereits in Kooperation mit dem DRK und unter Federführung von Rettungsassistent Sören Strietzel läuft, ist die entsprechende Ausrüstung notwendig: Sogenannte Notfallrucksäcke enthalten unter anderem Verbandsmaterial, Beatmungshilfen und -beutel sowie einen Stiffneck zum Fixieren der Halswirbelsäule.

Derzeit sind es zwölf Feuerwehrangehörige aus Gemünden, Schiffelbach, Sehlen und Grüsen, die sich zu Sanitätern für den ehrenamtlichen Einsatz als Ersthelfer ausbilden lassen. Ziel ist es nach den Worten von Wehrführer Thomas Weber, dass jeder dieser Ersthelfer über einen eigenen Notfallrucksack verfügt, "damit im Ernstfall keine wertvolle Zeit verloren geht und jeder der Helfer sofort zum Patienten eilen kann". Den ersten der aktuell bereits sieben vorhandenen Rucksäcke spendete der Gemündener VdK-Ortsverband an den eigens gegründeten Ersthelfer-Verein.

Dankeschön an die Bevölkerung
Der VdK, vertreten durch Vorsitzenden Horst Trümner und seine Vorstandskollegin Gudrun Bornmann, wollte mit der Anschaffung nicht nur ein Zeichen setzen und andere Spender motivieren, sondern auch Dank sagen: Man habe bei der Durchführung der Kreisaltentage "wunderbare Unterstützung" aus der Bevölkerung erfahren. Nur so sei es möglich gewesen, einen guten Erlös zu erzielen. Und aus diesem Ertrag habe man unter anderem einen Notfallrucksack angeschafft. "So geben wir ein Dankeschön an die Gemündener Bevölkerung zurück". Dem Beispiel des VdK folgte bereits die Sparkasse, die zwei weitere Rucksäcke anschaffte. Vier der je 300 euro teuren Taschen seien mit verschiedenen Spenden gekauft worden, erklärte Wehrführer Weber.

Bürgermeister Frank Gleim sagte bei der symbolischen Übergabe am Freitagabend, er sei sehr froh darüber, dass sich so viele Menschen gefunden hätten, die "ehrenamtlich einen wertvollen Dienst für unsere Bürger leisten". Der Rathauschef dankte auch dem VdK und weiteren Spendern für die Bereitstellung sowie den Vereinsmitgliedern, die durch ihre Beiträge ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisteten. "Wir hoffen darauf, dass es ein Selbstläufer wird", sagte der Bürgermeister.

Stadtbrandinspektor Wilfried Golde hob hervor, dass derzeit sämtliche Aktive der Ersthelfer aus den Einsatzabteilungen der Feuerwehren stammen. Er sei froh, dass der Startschuss für das System nach gut anderthalbjähriger Vorbereitung nun bevorstehe. Nach Auskunft von Ausbilder und Rettungsassistent Sören Strietzel seien die Ersthelfer vermutlich im ersten Quartal 2013 einsatzbereit. Wenn sich noch Aktive in Ellnrode, Herbelhausen und Lehnhausen finden, ist das gesamte Stadtgebiet abgedeckt. Die Alarmierung der Helfer erfolgt über die Meldeempfänger der Feuerwehr beziehungsweise per Mobiltelefon.


Link:
Erst-Helfer-System Gemünden

Publiziert in Retter

TRUPBACH / SEELBACH. Am späten Dienstagnachmittag fand der offizielle Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses „Alchetal“ statt. Mit der Fertigstellung dieses Neubaus an der Freudenberger Straße werden die beiden Löschgruppen Trupbach und Seelbach zum Löschzug „Alchetal“ zusammengeschlossen.

Auch wenn die Bauarbeiten bereits schon vor einigen Wochen begonnen haben und auch der Grundstein bereits gelegt worden ist, wurde am Dienstag der offizielle, symbolische Spatenstich nachgeholt. Wie Siegens Bürgermeister Steffen Mues berichtete, ist dies der dritte Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses innerhalb von vier Jahren in der Stadt Siegen und gleichzeitig der Abschluss des Brandschutzbedarfsplanes von 2001, der diesen Neubau noch vorsah.

Das neue Domizil der Feuerwehrleute an der Freudenberger Straße gleicht nach seiner Fertigstellung in etwa dem neuen Gerätehaus in Kaan-Marienborn. Der Einzug für die beiden Löschgruppen ist zum Frühjahr 2013 geplant. Das neue Gebäude wird aus zwei Etagen bestehen und erhält Stellplätze für drei Einsatzfahrzeuge. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 930.000 Euro.

Publiziert in SI Feuerwehr
Freitag, 26 August 2011 20:23

Schlammlawine vor Feuerwehrhaus - mit Video

RHENA. Eine wahre Schlammlawine hat am Freitagabend den Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus geflutet. Auch auf der vorbeiführenden Straße stand der Matsch bis zu 15 Zentimeter hoch.

Ein heftiger Gewitterregen ging gegen 18.15 Uhr über dem Korbacher Ortsteil nieder. Wie zuletzt vor drei Jahren verwandelte der starke Regen das Erdreich von einer neben dem Feuerwehrgerätehaus gelegenen Weide in eine Schlammlawine, die den Berg hinunter und direkt auf den Vorplatz gespült wurde. Von dort aus lief die dreckige Brühe auch in das Domizil der Brandschützer, vor allem aber auf die Straße Am Goddelsberg. Von dort aus bahnte sich der Bach aus Matsch seinen Weg in Richtung Sportplatz.

Die Rhenaer zögerten nicht lange, griffen zu Schaufeln, Flitschen und Besen, zwei Landwirte kamen mit einem Traktor mit Räumschild und einem Radlader. Außerdem eilten die Kameraden der Korbacher Stützpunktfeuerwehr zu Hilfe. Sie setzten unter anderen das neue Großtanklöschfahrzeug ein - das GTLF verfügt über eine sogenannte Selbstschutzeinrichtung, die eingentlich bei Bodenfeuern genutzt wird: An der unteren Front befinden sich Wasserdüsen, mit denen im Brandfall die Flammen kurz vor Erreichen des Fahrzeugs gelöscht werden. In Rhena bewährte sich die Selbstschutzeinrichtung als komfortabler Kärcher-Ersatz. Erst nach mehrstündigem Einsatz war das große Reinemachen am Gerätehaus bewältigt.

Das Gewitter sorgte am frühen Abend außerdem für einen kurzzeitigen Ausfall der Stromversorgung im Upland: Ein Blitz schlug in einen hölzernen Stromleitungsmasten zwischen Welleringhausen und Bömighausen ein. Die ausgerückten Feuerwehrleute brauchten nicht mehr zu löschen, das Feuer an dem Holzmasten war bereits weitgehend von selbst erstickt. Techniker der EWF setzten die Stromleitung rasch wieder instand.

Publiziert in Feuerwehr

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