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SACHSENHAUSEN/MEINERINGHAUSEN. Alles richtig gemacht, hat am Montagnachmittag der Fahrer eines Gefahrguttransporters an der Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Meineringhausen.

Dieser war mit seinem Lkw zur Heizölbetankung eines Einfamilienhauses an der Bundesstraße einen Berg hinaufgefahren, hatte einen Teil seiner Ladung gelöscht und musste seinen Lkw auf dem schmalen Weg zurücksetzen. Dabei geriet der linke, hintere Reifen auf die durchweichte Bankette, der Heizöltransporter drohte umzukippen.

Da sich in der Nähe der Opperbach befindet und noch 6500 Liter Heizöl im Tank waren, verständigte der Fahrer gegen 18.30 Uhr die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Diese informierte die Polizei und alarmierte die Wehren aus Sachsenhausen, Höringhausen und die Korbacher Wehr mit dem Gefahrgutzug. Insgesamt zehn Einsatzfahrzeuge und 55 Einsatzkräfte waren vor Ort, die Leitung hatte Andreas Przewdzing übernommen. 

Um den Lkw sicher bergen zu können, musste die Straße von 18.35 Uhr bis 19.10 Uhr voll gesperrt werden, in Absprache mit der Polizei regelte die Feuerwehr den Verkehr. Zwei Streifenwagen sicherten die Einsatzstelle ebenfalls ab. Mit schwerem Gerät rückte ein Abschleppunternehmen an. Mittels Kran- und Rüstwagen wurde der Lkw auf die B 251 geschoben. Der Fahrer konnte seinen Weg im unbeschädigten Lkw weiter fortsetzen.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort am 2. März 2020 an der Bundesstraße 251.

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Ausströmendes Kohlendioxid aus einer Leitung im Technikraum eines Wohn- und Geschäftshauses in der Korbacher Innenstadt hat am Dienstagabend die Feuerwehr der Kreisstadt gefordert. Die Brandschützer sperrten den Komplex weiträumig ab.

Weil es in der Tiefgarage des tegut-Marktes zu einer Rauchentwicklung gekommen und die Ursache nicht klar war, alarmierte die Rettungsleitstelle gegen 20 Uhr die Korbacher Feuerwehr zu einem angenommenen Brand. Als die Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Erkundung vorgingen, wurden sie zwar rasch fündig: Der Rauch kam aus einem Technikraum, doch darin brannte es nicht.

Vielmehr entdeckten die Feuerwehrleute eine undichte Stelle in einer Leitung, aus der Kohlendioxid austrat. Dieses Gas hatte sich bereits in der gesamten Tiefgarage ausgebreitet und drang über verschiedene Öffnungen auch in die Umgebung. Um die vielen Schaulustigen bei dem Feuerwehreinsatz in der Innenstadt und auch andere Passanten vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu bewahren, sperrte die Feuerwehr die Einsatzstelle weiträumig ab. Auch der tegut-Markt wurde geräumt. Der Rettungsdienst war vorsorglich vor Ort, brauchte aber nicht einzugreifen.

Der von der Einsatzleitung angeforderte Gefahrgutzug nahm Messungen vor und bereitete das Abdichten der Leckage vor: Mit einem speziellen Schlauch, der um die undichte Stelle gelegt, fixiert und dann mit Druckluft befüllt wird, sollte ein weiteres Austreten von Gas unterbunden werden.

Was genau überhaupt erst zu der Undichtigkeit geführt hatte, stand am Abend zunächst nicht fest. Zwischenzeitlich schlossen die Feuerwehrleute nicht aus, dass es im Technikraum einen Brand gegeben haben und dass das Kohlendioxid aus einer automatischen Löschanlage ausgeströmt sein könnte. Später allerdings war von einer Leckage die Rede. Das Gas sei vermutlich Bestandteil der Kühlung im darüber gelegenen Lebensmittelmarkt, hieß es. Ein Techniker wurde angefordert.


Link:
Feuerwehr Korbach

In derselben Tiefgarage war die Korbacher Feuerwehr erst Mitte Juni im Einsatz:
Gegen Betonpfeiler: Airbag-Nebel als Brand gedeutet (15.06.2015, mit Fotos)

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KORBACH/NORDENBECK. Ein Gefahrguttransporter ist beim Abbiegen von der Landesstraße 3076 zwischen Korbach und Nordenbeck auf die Kreisstraße 57 in Richtung Lengefeld nach rechts in den Graben abgerutscht. Das geladene Bitumen musste abgepumpt werden, um das Gespann wieder auf die Straße bringen zu können.

Der 46 Jahre alte Fahrer aus Bad Frankenhausen war gegen 5 Uhr auf der Landesstraße 3076 zwischen Korbach und Nordenbeck unterwegs und wollte nach rechts auf die Kreisstraße nach Lengefeld abbiegen, um weiter in Richtung Winterberg zu steuern. Hierbei rutschte allerdings der Auflieger auf den schlammigen Boden der Bankette und versank schließlich immer weiter. Der Tanklastzug hatte 25 Tonnen flüssigen Bitumens geladen, das eine Temperatur von etwa 175 Grad Celsius hatte.

Das in Guxhagen angesiedelte Transportunternehmen entsandte sofort einen zweiten Tanklastzug, in den die schwarze Masse umgepumpt wurde - nur so bestand die Aussicht darauf, den Auflieger wieder auf die Straße zu bekommen. Die Feuerwehr aus Korbach mit dem Gefahrgutzug und die Kameraden aus Nordenbeck sicherten die Unfallstelle ab, der Verkehr floss wechselweise einspurig. Als das havarierte Fahrzeug gegen 7 Uhr leer war, gelang es dem Fahrer, den Sattelzug wieder komplett auf die Fahrbahn zu bekommen. Am Auflieger war lediglich die hintere Stoßstange beschädigt worden, so dass der Schaden gering und die Weiterfahrt möglich war. Bevor die beiden Lkw-Fahrer die Unfallstelle verließen, säuberten sie die Fahrbahn und nahmen das beim Umpumpen auf Straße und Bankette geflossene Bitumen wieder auf.

Kurios an dem Unfall war, dass der Gefahrgut-Auflieger bei dem Unfall ausgerechnet ein Durchfahrtsverbotsschild für Fahrzeuge mit wassergefährdenden Stoffen erfasste. "Dieses Schild war aus Richtung Korbach und in der Dunkelheit überhaupt nicht zu sehen", sagte der Lkw-Fahrer an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Warum der 46-Jährige aus Richtung Korbach kommend diese Route für seine Tour nach Winterberg gewählt hatte, war am Morgen zunächst nicht zu erfahren.

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Dienstag, 03 Januar 2012 19:11

Orkanböe löst schweren Lkw-Unfall aus / VIDEO

KORBACH. Eine Orkanböe hat am Dienstagabend für einen schweren Lkw-Unfall mit einem Schaden von rund 200.000 Euro gesorgt. Der 49 Jahre Fahrer stieg nahezu unverletzt aus dem völlig zerstörten Führerhaus.

Der Mann, der erst am Neujahrstag seinen 49. Geburtstag feierte, wird künftig wohl den 3. Januar als weiteren Geburtstag begehen können. Lediglich eine Prellung am Oberarm zog sich der in Bad Laasphe wohnende Kraftfahrer zu - beim Blick auf das stark deformierte Führerhaus ein wahres Wunder. Die Besatzung eines Rettungswagens untersuchte den Fahrer an der Unfallstelle, eine weitere Versorgung war nicht nötig.

Mit seinem Gliederzug war der Brummifahrer am Dienstagabend gegen 18.45 Uhr auf der Korbacher Umgehungsstraße aus Richtung Dorfitter kommend in Richtung Willingen unterwegs. Zwischen den Abfahrten nach Meineringhausen und Strothe drückte laut Polizei eine Orkanböe das mit 15 Tonnen Farben und Putzen beladene Gespann nach rechts von der Fahrbahn. "Als die rechten Räder auf die völlig aufgeweichte Bankette gerieten, gab es kein Halten mehr", sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de.

Zugfahrzeug und Anhänger stießen gegen zwei Bäume und zwei Schilder, wobei das Führerhaus zertrümmert und der Lkw auf der gesamten Beifahrerseite aufgerissen wurde. Dabei wurde ein Großteil der in Eimern verpackten Ladung herausgeschleudert. Die Plastikbehälter platzten auf, Farbe und Putz ergossen sich in den Graben - mehrere Büsche erhielten durch den Unfall einen weißen "Anstrich".

Bergung erst am Morgen
Weil zunächst nicht klar war, um welche Ladung es sich handelte, alarmierte die Leitstelle den Gefahrgutzug der Korbacher Feuerwehr. Die etwa 25 Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus und überprüften gemeinsam mit einem Vertreter der Unteren Wasserbehörde den verschmutzten Graben. In Absprache mit der Polizei wurde die Bergung des havarierten Lastwagens für Mittwochmorgen anberaumt. Betriebsstoffe waren nicht ausgetreten, daher bestand keine Gefahr für Boden oder Grundwasser.

Mitarbeiter der Straßenmeisterei sicherten die Unfallstelle für die Nacht ab. Die Bundesstraße wurde nach rund anderthalb Stunden wieder für den Verkehr freigegeben. Bei der Bergung am Mittwoch kann es ab 8 Uhr zu Behinderungen kommen. Die Polizei gab den Schaden am Abend mit rund 200.000 Euro an.

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