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Dienstag, 14 Februar 2012 05:58

Brandstifter auf frischer Tat verhaftet

FRITZLAR. Ein Brandstifter, der in der Nacht zu Dienstag die Fritzlarer Polizei und die Feuerwehr in Atem hielt, ist auf frischer Tat festgenommen worden. Es handelt sich um einen 36 Jahre alten Mann aus Fritzlar.

Die erste Meldung über brennende Mülltonnen im Fritzlarer Stadtgebiet war gegen 1.55 Uhr eingegangen. Danach kamen in kurzer Folge weitere Meldung über angesteckte Mülltonnen und Müllcontainer. In einem weiteren Fall setzte der zunächst Unbekannte gelagerte Autoreifen in Brand. Am Schulamt in Fritzlar hatte der Brandstifter ebenfalls zugeschlagen und zwei große Kunststoffmülltonnen entzündet. Da diese Tonnen laut Polizeisprecher Franz Skubski an der Hauswand standen und die Flammen daran hochschlugen, zerbarst im Erdgeschoss eine Scheibe.

Die Polizei leitete umgehend eine intensive Fahndung ein. Den Beamten gelang es dann gegen 2.20 Uhr, in der Nähe der Fritzlarer Polizeistation einen 36-jährigen Fritzlarer auf frischer Tat festzunehmen. Der 36-jährige hatte gerade wieder zwei Mülltonnen angesteckt und wollte vom Tatort flüchten, als "die Beamten dann dem Spuk ein Ende bereiteten". Der Mann wurde festgenommen. Ingesamt hatte er laut Skubski fünf Brände in der Nacht gelegt. Die Ermittlungen dauern noch an. Eine Gesamtschadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

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Mittwoch, 01 Februar 2012 08:57

Spielothek: Zweiter Überfall in einer Woche

FRITZLAR. Knapp eine Woche nach einem Überfall auf eine Spielothek in der Waberner Straße in Fritzlar ist die Spielhalle in der Nacht zu Mittwoch erneut überfallen worden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelte es sich um denselben Täter, wie die 40-jährige Angestellte den Polizisten sagte.

Der Täter hatte der Frau offenbar schon aufgelauert, als diese kurz vor 3 Uhr die Spielhalle verließ und abschließen wollte. Er drängte die Frau wieder in den Flur zurück und verlangte unter Androhung von Gewalt Geld. Die Frau musste die Kasse und einen Wertschrank öffnen. Der Täter erbeutete lediglich einen kleineren Betrag Münzgeld in Ein- und Zweieuromünzen. Er flüchtete anschließend zu Fuß.

Der Täter ist etwa 1,80 Meter groß, geschätzte 20 bis 25 Jahre alt, schlank und hat blaue Augen. Er war bekleidet mit dunkelgrauer Jogginghose, ausgeblichenem helltürkisfarbenem Kapuzenshirt (verkehrt herum getragen), braunen Schuhen, schwarzer Sturmhaube und schwarzen Handschuhen. Er sprach gut deutsch mit leichtem osteuropäischem Dialekt, so die Angestellte. Eine Waffe sah die 40-jährige bei dem Täter nicht.

Vor dem aktuellen Raubüberfall war dieselbe Spielothek erst in der Nacht zum vergangenen Donnerstag überfallen worden. Die Polizei fragt, wer an der Spielothek auffällige Beobachtungen gemacht, die mit dem Überfall in Verbindung stehen könnten. Hinweise nehmen die Polizei in Homberg, Telefon 05681/7740, und die Polizei in Fritzlar, Telefon 05622/99660, entgegen.

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Montag, 30 Januar 2012 14:16

Fassungslos: Bis zu 800 Brillen geklaut

FRITZLAR. Beim Einbruch in ein Optikergeschäft haben Unbekannte bis zu 800 Brillenfassungen sowie optische Geräte, Werkzeug und Geld gestohlen. Der Optiker ist damit quasi fassungslos.

Wie die Pressestelle der Polizei im Schwalm-Eder-Kreis am Montag mitteilte, war es in der Zeit zwischen Freitagabend, 19 Uhr, und Samstagmorgen, 7.45 Uhr, zu dem Einbruch in die Filiale einer Optikerkette gekommen. Die Täter brachen eine Seitentür auf und gelangten hierdurch in das Treppenhaus des Gebäudes. Hier brachen sie die Zugangstür zu dem Optikergeschäft auf, wodurch sie in die Geschäftsräume gelangten.

Aus den Vitrinen im Laden entwendeten sie etwa 600 bis 800 Brillengestelle. Verschiedene optische Geräte, eine unbekannte Anzahl von Werkzeugen sowie Bargeld in nicht bekannter Höhe ließen die Täter ebenfalls mitgehen. Der Wert des entwendeten Diebesgutes steht zurzeit noch nicht genau fest, es handelt sich nach Angaben eines Polizeisprechers aber um eine sehr hohe Schadenssumme. Der angerichtete Sachschaden beträgt 350 Euro.

Die Kriminalpolizei in Homberg hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise, insbesondere zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nacht von Freitag auf Samstag oder aber zum Verbleib der Beute, erbittet die Kripo in Homberg unter der Telefonnummer 05681/7740.

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 05 Januar 2012 10:00

Bäume sorgen für Unfälle und Sperrungen

KASSEL. Das Sturmtief "Andrea" hat in Nordhessen am Donnerstagmorgen für Unfälle und Verkehrsbeeinträchtigungen gesorgt. Gegen 6 Uhr verursachte ein umgestürzter Baum auf der B 7 zwischen Calden und Vellmar gleich zwei Unfälle. Es entstanden glücklicherweise nur Sachschäden. Die Fahrbahn war gegen 7 Uhr wieder geräumt, wie Polizeisprecher Franz Skubski berichtete.

Durch aufkommenden Schneefall und Aquaplaning kam es zu Unfällen mit Sachschäden auf der A 7 zwischen Lutterberg und Kassel-Nord, der A 44 zwischen Zierenberg und Breuna sowie der A 49 zwischen Gudensberg und Fritzlar. Teilweise waren einige Fahrstreifen über längere Zeit gesperrt. Komplett gesperrt wurde die Landesstraße L 3220 zwischen Bad Emstal-Sand und Schauenburg-Breitenbach. Dort sind mehrere Bäume umgestürzt. Die Sperrung sollte mindestens bis Mittags andauern, hieß es.

In Baunatal stürzte ein etwa sieben Meter hoher Baum im Harzweg um. Auch dorthin rückte die Feuerwehr zu Aufräumarbeiten aus. In der Kasseler Unterneustadt wurde ein Sportplatz überschwemmt.

Publiziert in KS Polizei
Montag, 28 November 2011 15:20

Wildunger rammt Lkw: Hubschrauber, Lebensgefahr

FRITZLAR. Schwere Verletzungen hat am frühen Montagnachmittag ein 60 Jahre alter Autofahrer aus Bad Wildungen erlitten, als er am Ortsrand von Fritzlar frontal mit einem Lastwagen zusammenstieß. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Kasseler Klinik geflogen.

Warum es gegen 14 Uhr auf dem Paderborner Ring in Höhe des Haddamarweges zu dem schweren Verkehrsunfall gekommen war, wusste die Polizei auch am Nachmittag noch nicht. Fest steht jedoch, dass der 60 Jahre alter Mann aus Bad Wildungen ungebremst in den Gegenverkehr geriet. Dabei stieß er frontal mit dem entgegen kommenden Lkw zusammen. Der 60-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung durch Rettungssanitäter und Notärzte mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel in ein Krankenhaus geflogen. Der 63 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Knüllwald wurde leicht verletzt ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Das Auto des 60-Jährigen wurde total beschädigt, der Schaden beläuft sich auf rund 3000 Euro. Weil nach dem Unfall Rauch aus dem Motorraum des Wagens aufstieg, war auch die Feuerwehr im Einsatz. Die Kameraden löschte den beginnenden Brand ab, außerdem mussten sie ausgelaufene Betriebsstoffe abbinden. Der Laster war nicht mehr fahrbereit, der Schaden hier beträgt rund 15.000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft hat die Sicherstellung des Autos angeordnet, um es auf technische Mängel hin zu untersuchen. Die Landesstraße 3214 war bis 15.35 Uhr voll gesperrt.

Publiziert in KS Retter
Montag, 07 Februar 2011 15:47

Unfall: Drei Tote, mehrere Verletzte

FRITZLAR. Bei einem schweren Unfall an der Anschlussstelle zur A 49 sind am Montag drei Menschen ums Leben gekommen.

Der schwere Unfall ereignete sich am Montagnachmittag im Einmündungsbereich der Landesstraße 3150 zur A 49 an der Anschlussstelle Fritzlar. Laut Polizeisprecher Reinhard Giesa war es gegen 15.40 Uhr zu dem Unglück gekommen. Bei dem zusammenstoß erlitten der 80-jährige Fahrer eines VW-Golf sowie seine 76-jährige Beifahrerin, beide aus Frielendorf, und eine weitere Frau, deren Identität zunächst nicht geklärt war, tödliche Verletzungen. Ein Insasse des zweiten unfallbeteiligten und mit vier jungen Leuten besetzten Wagens wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Die drei weiteren jungen Leute kamen mit leichten Verletzungen davon.

Rentner nimmt anderem Auto offenbar die Vorfahrt
Ersten Informationen der Polizei an der Unfallstelle zufolge, hatte der 80-jährige Golf-Fahrer die A 49 verlassen und beim Einbiegen auf die Landstraße 3150 die Vorfahrt des mit vier jungen Leuten besetzten Opel Vectras, der von einem 18-Jährigen aus Gudensberg gesteuert wurde, missachtet und den Wagen seitllich erfasst.

An der Unfallstelle waren neben der Polizei zwei Notärzte, vier Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph 7 sowie die Feuerwehr Fritzlar mit 23 Einsatzkräften.

In einem Linienbus, dessen Fahrer wegen des vor ihm passierenden Unfalls eine Vollbremsung machen musste, wurde außerdem ein Fahrgast verletzt. Er hatte eine Platzwunde am Kopf erlitten, als er bei der Vollbremsung gegen die Frontscheibe des Busses stieß.

Die L 3150 sowie die Anschlussstelle Fritzlar zur A 49 blieben über mehrere Stunden bis in den Abend hinein gesperrt. Zur Klärung der Unfallursache wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zwei Gutachter angefordert.

Streifenwagen kollidiert auf Alarmfahrt mit Motorrad
Auf der Anfahrt zu dem schweren Unfall in Fritzlar kam es in Borken-Kerstenhausen zu einem Unfall zwischen einem Einsatzfahrzeug der Polizei und einer 16-jährigen Kradfahrerin. Der Fahrer des Funkstreifenwagens fuhr in der Ortslage von Kerstenhausen mit eingeschaltetem Blaulicht und Einsatzhorn an einer Fahrzeugkolonne vorbei. Ein 81-jähriger Autofahrer bemerkte offenbar nicht das mit Sondersignal herannahende Einsatzfahrzeug der Polizei und bog vor dem Einsatzwagen nach links ab. Dadurch musste der Fahrer des Polizeiwagens nach links ausweichen und streifte das Krad mit der 16-Jährigen, die dadurch zu Fall kam. Die junge Frau wurde an den Beinen verletzt. Sie wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Publiziert in Retter
Freitag, 23 September 2011 17:58

Tot: Motorradfahrer prallt gegen Ackerschlepper

FRITZLAR. Ein 27-Jähriger Motorradfahrer ist am Freitagnachmittag bei einem Auffahrunfall ums Leben gekommen. Zwei weitere Beteiligte blieben unverletzt, stehen nach Polizeiangaben aber unter Schock.

Der 27-jährige Mann aus Wabern (Schwalm-Eder-Kreis) war zusammen mit einem 28 Jahre alten Mann aus Guxhagen (ebenfalls Schwalm-Eder) auf zwei Motorrädern unterwegs gewesen. Ihr Weg führte sie auf der Bundesstraße 450 aus Richtung Bad Emstal nach Fritzlar. Nachdem sie den Ort Riede passiert hatten kam ihnen aus der Gegenrichtung ein 18 Jahre alter Gudensberger entgegen.

Als dieser mit seinem Ackerschlepper über die Gegenfahrbahn in einen Feldweg einbiegen wollte, übersah er den bisherigen Erkenntnissen zufolge die beiden entgegenkommenden Kradfahrer. "Der 27-Jährige prallte auf den Ackerschlepper und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu, denen er trotz schneller Hilfe durch den Rettungsdienst noch an der Unfallstelle erlag", berichtet Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Sein 28-jähriger Begleiter auf der zweiten Maschine sowie der Fahrer des Ackerschleppers blieben unverletzt.

Der freiwillige Alokoholtest beim mutmaßlichen Unfallverursacher verlief negativ. An die Unfallstelle wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beordert. Die Bundesstraße 450 blieb wegen seiner Arbeit sowie die anschließende Bergung der Fahrzeuge bis gegen 18 Uhr gesperrt. Der Gesamtschaden des Unfalls liegt bei etwa 10.000 Euro.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 15 September 2011 12:06

Fritzlarerin (70) weicht geistesgegenwärtig Hänger aus

OBERKAUFUNGEN. Unfall verhindert und trotzdem Schaden am Auto: Eine 70-jährige Fritzlarerin musste am späten Mittwochnachmittag auf der Bundesstraße 7 einem herrenlosen Hänger ausweichen. Auto und Hänger landeten im Graben. Verletzt wurde niemand.

Gegen 17.30 Uhr hatte sich in Höhe Oberkaufungen der Anhänger vom Bulli eines 54-jährigen Fahrers aus Kaufungen gelöst und war über alle Fahrstreifen gerollt. Vermutlich aufgrund mangelnder Ladungssicherung habe sich der auf dem Hänger transportierte Kleinwagen verschoben, schätzt die Polizei. Dadurch habe sich der Fahrzeuganhänger von der Kupplung gelöst.

Der Anhänger rollte nach links über alle Fahrstreifen und kam auf der gegenüberliegenden Seite zum Stehen. Die Fritzlarerin, die aus Helsa in Richtung Kassel unterwegs war, musste nach eigenen Angaben dem Anhänger ausweichen, um nicht mit ihm zu kollidieren. Dabei fuhr sie nach rechts in die Straßenböschung. An ihrem Auto entstand nach Einschätzung Beamten Sachschaden in Höhe von 4.000 Euro.

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FRITZLAR. Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 49 ist eine 18-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Die junge Frau hatte beim Fahrstreifenwechsel ein anderes Auto übersehen.

Die 18-Jährige war Polizeiangaben zufolge auf dem rechten von zwei vorhandenen Fahrstreifen in Richtung Kassel unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Fritzlar und Gudensberg wollte sie ein vorausfahrendes Fahrzeug überholen und scherte nach links aus. Dabei übersah sie den von hinten auf dem linken Fahrstreifen heran nahenden Wagen, den ein 50 Jahre alter Mann aus Marburg steuerte. Der 50-Jährige machte zwar eine Vollbremsung und zog sein Fahrzeug nach links gegen die Mittelschutzplanke, ein Auffahren auf das Auto der 18-Jährigen konnte er dabei nicht verhindern.

Beim Aufprall wurden beide Fahrzeuge nach rechts in den Graben geschleudert. Dort überschlug sich der Wagen der Borkenerin und landete auf dem Dach. Dabei zog sich die 18-Jährige schwere Verletzungen zu und musste nach der ersten medizinischen Versorgung durch einen Notarzt an der Unfallstelle in ein Kasseler Krankenhaus geflogen werden. Der 50-Jährige wurde am Unfallort ambulant behandelt. Er war weitestgehend unverletzt geblieben.

Zur Landung des Rettungshubschraubers wurde die A 49 voll gesperrt. Gegen 8 Uhr hob die Polizei die Vollsperrung in Fahrtrichtung Kassel wieder auf. Wegen folgender Bergungsarbeiten kam es aber weiterhin zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu zwei Kilometern zurück.

Nach Einschätzung der zuständigen Polizeiautobahnstation Baunatal entstand am Auto des 50-Jährigen ein Schaden von 15.000 Euro. Auf rund 4000 Euro beläuft sich der Schaden am Auto der 18-Jährigen.

Publiziert in Retter
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