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Donnerstag, 14 Juli 2022 09:00

Korbacher Wehr rückt zu Lebenshilfewerk aus

KORBACH. Gegen 12.40 Uhr löste am Mittwoch die automatische Brandmeldeanlage in den Werkstätten des Lebenshilfewerks in der Christian-Paul-Straße aus -  unmittelbar danach wurde der Löschzug der Kernstadtwehr alarmiert.

Die ehrenamtlichen Kräfte sind bei solchen Einsätzen besonders sensibilisiert, da in dieser Einrichtung überwiegend Personen mit verschiedenen Behinderungen beschäftigt werden. Nach erster Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Handwerksarbeiten im Bereich der Wäscherei waren Auslöser des Alarms. 

Stadtbrandinspektor Carsten Vahland lobte die Einrichtungsleitung, die Betreuer und alle dort Beschäftigten. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war das Gebäude komplett geräumt, alle Personen befanden sich auf dem ausgewiesenen Sammelplatz gegenüber des Gebäudes. Die Ansprechpartner für die Feuerwehr waren durch Warnwesten sofort erkennbar und gaben rasche Informationen. Ein solch vorbildliches Verhalten erleichtert die Arbeit der Feuerwehr und unnötige Gefahren können ausgeschlossen werden, so Vahland.

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KORBACH. Das Abflämmen von Unkraut auf einem Grundstück im Langemarckweg hat am Freitag zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Nach Angaben der Polizei entstand Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 13.30 Uhr rückte die Korbacher Kernstadtwehr mit 23 Einsatzkräften in den Langemarckweg aus. Beim Eintreffen stand eine Hecke auf mehreren Metern Länge in Vollbrand. Einsatzleiter Carsten Vahland ließ umgehend Trupps mit Atemschutz ausrüsten. Mit zwei C-Rohren konnte das Feuer schnell eingedämmt werden. Keine Sekunde zu früh, wie die sichtbaren Schäden an den beiden Fassaden der angrenzenden Häuser zeigen. Eine Haustür wurde in Mitleidenschaft gezogen, an einem anderen Haus hatte die Hitzeentwicklung an Fenstern und Rollläden deutliche Spuren hinterlassen. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz beendet. Zur Brandabsicherung war eine RTW-Besatzung vor Ort. Die Polizei hat den Vorgang protokolliert.

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KORBACH. Donnerstagnachmittag wurde durch die Untere Wasserbehörde ein Ölfilm auf der Kuhbach festgestellt. Aus einem Zuflussrohr im Bereich des Hanseplatzes war ein Öl-Wasser-Gemisch ausgetreten.

Um kurz vor 16 Uhr wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr mit dem Gerätewagen Umweltschutz alarmiert. Der weitere Bachlauf musste kontrolliert werden, mehrere Ölsperren wurden im Stadtgebiet aufgebaut. Zur Sicherheit ließ Stadtbrandinspektor Carsten Vahland auch außerhalb der Innenstadt in Höhe der alten Kläranlage eine zusätzliche Sperre errichten. Diese Maßnahmen, die dem Gewässerschutz dienen, werden in den nächsten Tagen durch die Einsatzkräfte weiter kontrolliert und überwacht. 

Zeitgleich mit den Sicherungsmaßnahmen am Gewässer erfolgte die weitere Erkundung zur Ursache der Verschmutzung. Zahlreiche Regeneinläufe im Umkreis des Hanseplatzes wurden kontrolliert. Die Suche war erfolgreich. Auf dem Gelände einer Spedition konnte ein frisch betankter Lkw ermittelt werden. Aus dem Kraftstofftank trat Diesel aus und lief direkt neben dem Fahrzeug in einen Regeneinlauf. Das Auslaufen des Kraftstoffs konnte gestoppt und der Kanalschacht durch ein angefordertes Kanalspülfahrzeug gereinigt werden. Durch den fast dreistündigen Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte konnte eine größere Umweltgefährdung erfolgreich vermieden werden. Gegen 19 Uhr waren die Fahrzeuge im Stützpunkt wieder einsatzbereit.

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Dienstag, 12 April 2022 20:22

B251: Sattelzug kollidiert mit Mercedes

KORBACH. Einmal mehr konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr, Beamte der Polizeistation Korbach, sowie Notärzte und Rettungssanitäter ihr Können und Beweis stellen - bei einem schweren Verkehrsunfall am Dienstag, wurde Leben gerettet und eine Umweltgefahr vermieden.

Um 16.42 Uhr erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein Notruf über einen Verkehrsunfall am Abzweig der Bundesstraße 251 zum Nordring, in Höhe der Firma Weidemann. Umgehend wurden Retter, Kräfte der Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Bereits vier Minuten nach der Alarmierung rückten Feuerwehr, Polizei, Notarzt und zwei RTW an. Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Carsten Vahland koppelte umgehend mit Polizei und Notarzt, ließ die Straße absperren und unterstützte bei der Patientenrettung. Auch auslaufende Betriebsstoffe wurden abgestreut und aufgenommen. Hilfe kam auch von Mitarbeitern von Hessen Mobil, die zusätzliches Ölbindemittel anlieferten und sich an den Arbeiten beteiligten.

Was war geschehen?

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 41-jähriger Ukrainer mit einem in Polen zugelassenen MAN die Bundesstraße von Dorfitter kommend, in Fahrtrichtung Willingen. Am Abzweig zum Nordring ordnete sich der 41-Jährige links ein und bog ab - dabei übersah der Trucker einen silbergrauen Pkw der Marke Mercedes, der sich aus Richtung Lelbach näherte. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der 66-jährige Korbacher in seinem Fahrzeug schwer verletzt wurde. Mittels RTW kam der Fahrer ins Krankenhaus nach Korbach. An seiner B-Klasse entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro.

Für den 41-jährigen Ukrainer ging die Sache etwas glimpflicher aus. Zwar war auch sein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, auch hier wird der Sachschaden auf 10.000 Euro geschätzt, allerdings hatte sich der Trucker keine Verletzungen zugezogen.

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Donnerstag, 17 März 2022 07:06

Nach Überholvorgang gegen Gespann gekracht

KORBACH. Gegen 20.40 Uhr wurde am Mittwochabend der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Kreisstraße 25 zwischen Korbach und Dorfitter.

Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte eine weit auseinandergezogene Unfallstelle mit großem Trümmerfeld. Das Hauptaugenmerk lag auf der eingeklemmten Person in einem beteiligten Pkw. Dieser war nach einem Aufprall auf ein landwirtschaftliches Fahrzeug völlig deformiert im Straßengraben zum Stehen gekommen. Der beteiligte Traktor kam erst einige Meter entfernt am Straßenrand zum Stehen. Derart heftig war der Aufprall, dass sich der komplette Frontbereich des schwarzen Ford Fiesta massiv verformt hatte. Der eingeklemmte Fahrer, ein 39-Jähriger aus Korbach, wurde zunächst vom Rettungsdienst versorgt und stabilisiert.

Zwei Rettungssätze im Einsatz

Eine besondere Herausforderung waren die Rettungsmaßnahmen für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr. Es wurden beide mitgeführten hydraulischen Rettungssätze parallel eingesetzt. Den Einsatzkräften wurde das komplette Repertoire abverlangt. Neben der Rettungsschere und dem Rettungsspreizer mussten verschiedene Rettungszylinder und der Pedalschneider eingesetzt werden. Jeder Arbeitsschritt wurde durch die erfahrenen Führungskräfte aufeinander abgestimmt. Während der gesamten Rettungsmaßnahme betreute eine Einsatzkraft der Feuerwehr den schwerverletzten Fahrer im Innenraum. Die medizinische Versorgung erfolgte weiterhin von außen durch eine Rettungsöffnung. Die komplette Fahrerseite musste geöffnet und entfernt werden, der gesamte Vorderwagen einschließlich der Lenksäule musste nach oben gedrückt werden, um den Fahrer befreien zu können.

Fahrer schwer verletzt

Nach erfolgreichen Abschluss aller Arbeiten konnte der Fahrer im Rettungswagen weiter versorgt werden. Es erfolgte der sofortige Transport in das Korbacher Krankenhaus.  Der Fahrer des landwirtschaftlichen Fahrzeugs wurde nur leicht verletzt und von der Besatzung eines zweiten Rettungswagens versorgt. Die K 25 war während der Rettungsarbeiten und der anschließenden Fahrzeugbergung voll gesperrt. Neben der Polizei war auch ein Fahrzeug von Hessen Mobil im Einsatz. Gegen 22.15 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge im Stützpunkt wieder hergestellt werden.

Zu schnell unterwegs

Nach Angaben eines Zeugen hatte der 39-Jährige den Kreisverkehr an der Frankenberger Straße verlassen und war in Richtung Dorfitter unterwegs. Einen vor ihm fahrenden Pkw überholte der 39-Jährige mit hoher Geschwindigkeit und wurde von einem ebenfalls in Richtung Dorfitter fahrenden Schlepper mit Anhänger überrascht, sodass es zu Kollision kam.

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Donnerstag, 10 März 2022 17:59

Zwei Feuerwehreinsätze in Folge in Korbach

KORBACH. Um kurz nach 11 Uhr wurde am Donnerstag eine größere Ölspur auf dem Nordring gemeldet. Der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr streute eine ca. 500 Meter lange Strecke ab. Eine weitere Umweltgefährdung sowie eine Unfallgefahr für die Verkehrsteilnehmer konnte damit vermieden werden. Zusätzlich musste  eine Warnbeschilderung aufgestellt werden.

Noch während der erste Einsatz lief, wurde zusätzlich der Löschzug der Wehr von der Zentralen Leitstelle in Marsch gesetzt. Im Bereich der Großbaustelle entlang der Arolser Landstraße wurde ein Feuer gemeldet. Vor Ort ergab die Erkundung, dass eine zur Abfuhr bereitgestellte Papiermülltonne in Brand geraten war. Die Tonne wurde von den ehrenamtlichen Kräften sofort aus dem Gebäudebereich entfernt und abgelöscht. Nach kurzer Zeit war der Einsatz beendet. Während der Löscharbeiten kam es kurzfristig zu Behinderungen auf der Arolser Landstraße, da baustellenbedingt die Fahrbahn verengt ist.

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Montag, 28 Februar 2022 10:00

Löscherfolg der Korbacher Kernstadtwehr

KORBACH. Um fünf Uhr am Montagmorgen wurde der Löschzug der Kernstadtwehr alarmiert. In einem Wohnhaus "Am Kleeköppel" wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt.

Die Bewohner reagierten richtig und verließen das Haus sofort. Nach erster Erkundung konnte ein Kellerbrand festgestellt werden. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte rüsteten sofort einen Trupp mit Atemschutz aus und gingen zum Innenangriff in den Keller vor. Unter Einsatz der Wärmebildkamera konnte der Brandherd schnell lokalisiert werden. Durch das rasche Eingreifen konnte der Brand auf einen Kellerraum beschränkt werden. Der Gebäudeschaden hielt sich somit in Grenzen. Ein zweiter Atemschutztrupp kontrollierte das Erd- und Obergeschoss und sorgte für den Rauchabzug.

Vor dem Gebäude wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Die beiden Personen, die sich im Haus befunden hatten, wurden vom Rettungsdienst versorgt. Es bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Nach rund zwei Stunden konnte die Kräfte die Einsatzbereitschaft im Stützpunkt wieder herstellen, so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland.

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Donnerstag, 24 Februar 2022 17:50

Patient mittels Drehleiter aus Obergeschoss gerettet

KORBACH. Donnerstagvormittag kam es gegen 11.40 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Innenstadt. In unmittelbarer Nähe zum stark befahrenen Kreisverkehr an der Arolser Landstraße zur Briloner Landstraße musste ein Patient mittels Drehleiter aus dem zweiten Obergeschoss gerettet werden.

Nach einem medizinischen Notfall war ein Transport durch das Treppenhaus nicht möglich. Der Notarzt und der Rettungsdienst forderten Unterstützung an. Um die Drehleiter entsprechend positionieren zu können, musste der Nordwall komplett gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Behinderungen im Bereich der Hauptverkehrsstraßen.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes übernahmen zusätzlich die Verkehrslenkung. Nach der schonenden Rettung über die Drehleiter konnte der Patient an den vor dem Haus wartenden Team des Rettungswagens übergeben werden. Aufgrund der Lage der Einsatzstelle wurde die Arbeit der ehrenamtliche Kräfte von zahlreichen Passanten beobachtet. Nach einer guten halben Stunde konnte der Nordwall wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Sonntag, 23 Januar 2022 08:20

Drifter-Szene in Korbach: Ölwanne aufgerissen

KORBACH. Aus Frankenberg war am Samstagabend ein junger Mann mit seinem Scirocco angereist, um auf dem Parkplatz der Firma OBI Pirouetten zu drehen. Dabei geriet sein Volkswagen außer Kontrolle.

Wie Zeugen an der Unfallstelle mitteilten, war der 20-Jährige mit seinem im Landkreis Waldeck-Frankenberg (FKB) zugelassenen Scirocco am Abend in Korbach eingetroffen und hatte an einem Posertreffen teilgenommen. Beim Beschleunigen und Driften verlor der Frankenberger in Anlehnung an die Briloner Landstraße gegen 23.30 Uhr, die Kontrolle über seinen Wagen. Dabei wurde die Ölwanne an einem Bordstein aufgerissen, sodass die Freiwillige Feuerwehr angefordert werden musste. Mit Ölbindemittel konnte die 15 Meter lange Ölspur abgestreut und beseitigt werden. Wie der Stadtbrandinspektor mitteilt, zog sich der Einsatz bis 1.20 Uhr am Sonntagmorgen hin.

Nicht mehr fahrbereit ließ die Polizei den Wagen abschleppen. Es folgte ein Verwarngeld, die Kosten der Ölbeseitigung und das Abschleppen des Volkswagens wird der Halter ebenfalls übernehmen müssen. Der Sachschaden beträgt 2100 Euro.

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Freitag, 08 Oktober 2021 14:08

Sonderausbildung an Gefahrgut-Übungszug

KORBACH. In der vergangenen Woche stand für die Feuerwehr Korbach eine Sonderausbildung auf dem Plan. Der Gefahrgutzug (GABC-Zug) machte sich mit Mannschaft und Gerät auf den Weg nach Schwalmstadt-Treysa. 

Auf dem dortigen Bahngelände haben zahlreiche Mitglieder des GABC-Zuges der Feuerwehr Korbach eine besondere Ausbildungsmöglichkeit wahrgenommen. Am Bahnhof in Treysa hat der "Ausbildungszug Gefahrgut" der Deutschen Bahn Station gemacht. Diese einmalige Gelegenheit haben sich die Mitglieder des GABC-Zuges nicht entgehen lassen und an zwei Übungseinheiten mit jeweils 12 Personen teilgenommen.  Die Übungseinheiten waren unterteilt in eine theoretische und in eine praktische Ausbildung.

Im Theorieteil wurde den Teilnehmern unter anderem Informationen über die Menge des von der Deutschen Bahn transportierten Gefahrguts sowie die unterschiedlichen Arten der Kesselwagen gegeben. Im Nachgang wurden dann in dem begehbaren Schau-Kesselwagen die technischen Sicherheitseinrichtungen und die Armaturen an einem Kesselwagen erläutert.  In der praktischen Ausbildung ging es dann darum, insgesamt neun Leckagen an einem Übungskesselwagen mit den Einsatzmitteln des Gerätewagens Umweltschutz dichtzusetzen oder aufzufangen.

Bei jeder Leckage wurden Vor- und Nachteile der infrage kommenden Einsatzmittel abgewogen. Dabei stellte sich heraus, dass auf unterschiedliche Art und Weise und ebenso auch durch den vielseitigen Gebrauch von Einsatzmitteln ein positives Ergebnis erreicht werden konnte. Vor Ort machte sich auch Stadtbrandinspektor Carsten Vahland ein Bild von der Ausbildung.

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