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Donnerstag, 20 Mai 2021 13:22

Kilometerlange Ölspur abgestreut

FRANKENBERG. Richtig gehandelt hat der Kraftfahrer eines Lkws, der am Donnerstag einen Edeka-Markt in Frankenberg belieferte und dabei bemerkte, dass aus seinem Fahrzeug Motoröl tropfte. 

Umgehend wählte der Fahrer die Notrufnummer 112 und verständigte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Einsatzleiter Martin Trost und weitere zehn Einsatzkräfte stellten nach der Alarmierung eine Warnbeschilderung auf und setzten Granulat zum Abstreuen der Ölspur und flüssiges Ölbindemittel ein. Fast zwei Kilometer war die Ölspur lang, die sich hauptsächlich von der Wilhelmstraße über die Goßbergstraße erstreckte. Nach zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte ihre Arbeit einstellen und in den Standort zurückkehren.

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Mittwoch, 24 März 2021 09:14

Frontalzusammenstoß auf der Rosenthaler Straße

FRANKENBERG. Abgesetzt hatte den Notruf ein Verkehrsteilnehmer am Dienstag um 20.50 Uhr, nachdem er ein Trümmerfeld und zwei völlig zerstörte Autos auf der Rosenthaler Straße bemerkte - Polizei, Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Frankenberg eilten zur Landesstraße 3076 etwa in Höhe des Burgstalls Linne.

Bei Eintreffen der Polizei bot sich ein Bild der Verwüstung: Auf einer Länge von 150 Metern war die Fahrbahn mit Trümmerteilen übersät. Zwei Pkw lagen in den Straßengräben mit deutlich deformierten Karosserien, sodass Retter und Beamte der Polizeistation mit dem Schlimmsten rechneten. Diese Befürchtung war jedoch grundlos, wie sich wenige Sekunden später herausstellen sollte. 

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 45-jähriger Mann aus Hatzfeld mit seinem Audi A3 die Landesstraße von Bottendorf in Richtung Frankenberg. Aus entgegengesetzter Richtung näherte sich ein silbergrauer VW Touran, der von einem Mann (32) aus Frankenberg gesteuert wurde. Zwischen den beiden Aussiedlerhöfen kam der in Polen zugelassenen Audi nach links von der eigenen Fahrbahn ab und war frontal mit dem Touran kollidiert. Beide Pkws wurden nach rechts in die Flutgräben geschleudert und kamen dort zum Stehen. Wie durch ein Wunder kamen die beiden Männer mit ein paar leichten Verletzungen davon. Wieso der A3 plötzlich auf die Gegenfahrbahn geraten war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Erste Untersuchungen gehen davon aus, das am Audi ein Reifen geplatzt war - die Ermittlungen dazu dauern weiter an.

Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden alarmiert um die Unfallstelle auszuleuchten und Betriebsstoffe aufzunehmen. Weiterhin mussten die Kameraden etliche Trümmerteile von der Fahrbahn räumen und die Straße reinigen, um Folgeunfälle zu vermeiden. Wie Einsatzleiter David Tschirner von der Frankenberger Feuerwehr mitteilte, waren acht Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Abgeschleppt wurden die beiden Fahrzeuge von der Firma AVAS aus Frankenberg.

Link: Unfallstandort an der Landesstraße 3076 am 23. März 2021.

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Montag, 22 Februar 2021 08:25

Die Feuerwehr Frankenberg rückte am Sonntag aus

FRANKENBERG. Zu einem vermeintlichen Kaminbrand rückte die Feuerwehr Frankenberg am Sonntagabend aus. Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte gegen 18 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2, KAMIN, Kaminbrand, ausgelöste Rauchwarnmelder" in die Sternstraße, woraufhin die Feuerwehr Frankenberg, ein RTW, ein NEF und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg ausrückten - der Bezirksschornsteinfeger wurde ebenfalls verständigt.

Insgesamt vier Personen befanden sich zu dem Zeitpunkt im Wohnhaus, diese wurden nach Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Ins Krankenhaus musste glücklicherweise niemand. Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vor. Parallel dazu wurden Einsatzmittel zur Brandbekämpfung bereitgestellt. Wie von der Leitstelle gemeldet, hatten mehrere Rauchwarnmelder durch eine Verrauchung innerhalb des Gebäudes ausgelöst. Durch Öffnen von Fenstern und Türen wurde das Gebäude belüftet. Vermutlich war das drückende Wetter dafür verantwortlich, dass der Rauch des Kaminofens durch den Schornsteinzug und die Reinigungstürchen in das Wohnhaus gedrückt wurde.

Mit einer Wärmebildkamera wurden Wohnhaus und Kamin kontrolliert. Wärmequellen konnten keine festgestellt werden. Somit wurde das Wohnhaus an die Besitzer übergeben. Der Einsatz dauerte ca. 75 Minuten.

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Samstag, 06 Februar 2021 15:42

Alarmstufe F3: 60 Feuerwehrleute im Einsatz

VIERMÜNDEN. Rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Viermünden, Schreufa und Frankenberg rückten am Samstag, um 12.31 Uhr, zu einem gemeldeten Großbrand nach Viermünden aus.

Wie Einsatzleiter Martin Trost berichtet, rückten die Wehren zu einem F3 Brand in die Hauptstraße in Viermünden aus. Der Eigentümer eines Hauses hatte über die Notrufnummer 112 der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein Feuer in einer unterkellerten Scheune gemeldet - dort brannten Hackschnitzel für einen Verbrennungsofen. Laut Alarmplan wurde auch die Drehleiter mitgeführt, diese kam aber nicht mehr zum Einsatz, weil ein Trupp unter Atemschutz einen Schnellangriff mittels C-Rohr durchführte und den Brand schnell unter Kontrolle bringen konnte.

Nach wenigen Minuten hatte Stadtbrandinspektor Martin Trost Entwarnung gegeben und die Alarmstufe reduziert. Er übergab die Leitung an seinen Stellvertreter. Im Nachgang wurde der Keller geräumt und mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht. Das Team des RTWs untersuchte den Bewohner des Hauses auf Rauchgasintoxikation - es konnte aber schnell Entwarnung geben. (112-magazin.de)

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Freitag, 01 Januar 2021 17:35

Tiguan brennt aus - Feuerwehr löscht

FRANKENBERG/EDER. Rund 15.000 Euro muss der Besitzer eines Volkswagens abschreiben - sein Tiguan brannte in der Breslauer Straße völlig aus.

Nach ersten Erkenntnissen hatte die Ehefrau des Besitzers am Freitagmorgen (1. Januar 2021) gegen 10.15 Uhr den Tiguan vor einem Mehrfamilienhaus abgestellt. Bei einem Blick zurück zum Fahrzeug bemerkte die Fahrerin, dass Rauch aus dem Motorraum drang. Über ihr Handy wählte sie die Notrufnummer 112 und kontaktierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Umgehend wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert, die mit sechs Einsatzkräften und einem Tanklöschfahrzeug in die Breslauer Straße 10 ausrückten. Stadtbrandinspektor Martin Trost ließ unter Atemschutz einen Schnellangriff durchführen, das Fahrzeug war aber nicht mehr zu retten. 

Der komplette Motorraum und das Interieur des silbergrauen Tiguans brannten völlig aus. Vermutet wird nach Angaben der Polizei ein technischer Defekt im Motorraum des Fahrzeugs. Durch das schnelle Einschreiten der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen Golf verhindert werden. (112-magazin.de)

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FRANKENBERG. Rund 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Frankenberg rückten am Abend des 26. September zur Bundesstraße 252 in Höhe der bft-Tankstelle "Alte Hütte" aus. Dort waren gegen 21.20 Uhr zwei Personenkraftwagen kollidiert. 

Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine Frau (33) aus Thüringen am Samstagabend die Bundesstraße von Frankenberg kommend in Richtung Viermünden. Als sie die Tankstelle passiert hatte, bemerkte sie, dass sie falsch abgebogen war. Daraufhin verlangsamte die 33-Jährige ihre Fahrt, um auf der Fahrbahn zu wenden. Beim Zurücksetzen ihres silbergrauen Volkswagens versperrte sie quasi die komplette Fahrbahn. Die durchgezogen Linie ignorierte die Frau aus Gotha dabei gänzlich. 

Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 25-Jähriger aus der Gemeinde Burgwald mit seinem schwarzen Audi die Frankenberger Umgehungsstraße in gleiche Richtung. Überrascht wurde der Bottendorfer allerdings vom Wendemanöver der Frau aus Gotha - trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte der Fahrer seinen Audi nicht mehr zum Stehen bringen. Mit enormer Wucht bohrte sich der Audi in die Seitentür des Volkswagens. Dabei wurde die Frau im Golf eingeklemmt und erlitt eine schwere Beinverletzung.

Um 21.30 Uhr folgte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr. Während die Polizei die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr absicherte, setzte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stroß einen Trupp zum Ausleuchten der Unfallstelle ein. Parallel dazu wurde der Holm des Volkswagens mit hydraulischem Gerät aus dem Pkw geschnitten, sodass die Einsatzkräfte dem Notarzt die verletzte Frau übergeben konnten. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt konnte die Frau mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht werden- dort wurde sie stationär aufgenommen.  

Ebenfalls ins Krankenhaus wurde der 25-jährige Fahrer aus Burgwald gebracht - er hatte einen Schock erlitten, konnte das Krankenhaus aber wieder verlassen. Beide Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert und mussten abgeschleppt werden.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort B252 am 26. September 2020. 

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ALLENDORF-BATTENFELD. Gegen 2.45 Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag, wurde der Polizeistation Frankenberg gemeldet, dass auf dem Firmengelände einer Maschinenbaufirma im Allendorfer Ortsteil Battenfeld die Brandanlage ausgelöst hat. Bei Eintreffen der ersten Funkstreife in der Tulpenstraße konnte diese feststellen, dass eine Fertigungshalle in Vollbrand stand. Inzwischen steht fest, dass ein Schaden in Milionenhöhe entstanden ist.

Parallel dazu wurden über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Feuerwehren Allendorf, Battenfeld, Rennertehausen, Haine und Frankenberg alarmiert - die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Horst Huhn übernommen. Nach ersten Schätzungen ist ein Sachschaden von 1.000.000 Euro entstanden.

Wie Gemeindebrandinspektor Horst Huhn an der Einsatzstelle gegenüber 112-magazin.de mitteilte, wurden die Wehren über die Leitstelle mit dem Stichwort "F3, brennt KBM GMBH" alarmiert. Dort angekommen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach der Halle 2 an der Tulpenstraße. Unterstützungskräfte aus Frankenberg mit der Drehleiter und aus Battenberg bauten die Löschwasserversorgung auf, die Teilweise aus Hydranten, teilweise aus der Eder und aus einer Zisterne gespeist wurde.

Umgehend wurde die Drehleiter eingesetzt, unter Atemschutz mussten große Mengen an Löschwasser in die Öffnung der Halle gegeben werden, andere Feuerwehrkräfte drangen unter Atemschutz von der Torseite in das Gebäude ein und löschten vom Boden aus. Wichtig war, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallen und den Bürokomplex zu verhindern - dies gelang mit vereinten Kräften.   

Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute im Einsatz, um 4.50 Uhr konnte der Gemeindebrandinspektor der Leitstelle und dem anwesenden KBI 2 "Feuer aus" melden. Im Anschluss erfolgten die Nachlöscharbeiten. Verletzt wurde niemand.  (112-magazin.de)

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FRANKENBERG. Die Feuerwehren Frankenberg und Röddenau rückten am Sonntagmorgen zu einem Brandeinsatz aus. Ein junges Pärchen war gegen 3 Uhr auf der Ruhrstraße in Richtung Goßbergstraße unterwegs, als sie Richtung Kreiskrankenhaus Feuerschein wahrnahmen. Sie fuhren dem Feuerschein entgegen und setzten den Notruf 112 bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Somit wurde die Kernstadtwehr unter dem Alarmkürzel „F2" auf den Plan gerufen. Ein Holzverschlag an einem Wohnhaus im Tannenweg stand in Vollbrand. Da unklar war, ob sich noch Personen im Wohnhaus befanden, wurde noch auf der Anfahrt zum Gerätehaus das Alarmstichwort auf „F2 Y" erhöht. Somit wurde nun auch die Feuerwehr Röddenau alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden zwei RTW, der Notarzt aus Korbach und zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg; auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor machte sich auf den Weg zur Einsatzstelle.

Vor Ort stellte sich heraus, dass das Kellergeschoss des Wohnhauses unbewohnt war. Die Bewohner des Erdgeschosses waren nicht zu Hause. Ganz anders die Bewohner im Dachgeschoss, die wurden durch aufmerksame Anwohner aus dem Bett geklingelt. Auch erste Löschversuche mit mehreren Pulverlöschern wurden durchgeführt, blieben aber ohne Erfolg.

Unter der Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr vor, um den Brand zu löschen. Um dem Löschwasser die Oberflächenspannung zu nehmen, damit es besser in das Holz eindringen kann, wurde  Netzmittel beigemischt. Ein weitereres Team stellte sich als Sicherheitstrupp bereit. Schnell konnte „Feuer aus" gemeldet werden. Um alle Glutnester zu finden wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt und das Brandgut auseinandergezogen und erneut abgelöscht.

Auch das Innere des Wohnhauses wurde kontrolliert, welches leicht verraucht war. Um das Erdgeschoss kontrollieren zu können, wurde mittels Zieh-Fix ein gewaltfreier Zugang zur Wohnung geschaffen. Mit einem Hochleistungslüfter konnte das Haus rauchfrei geblasen werden. Rettungsdienste, Notarzt und die Einsatzkräfte aus Röddenau brauchten während des Einsatzes nicht mehr tätig werden. Die Brandursache ist noch unklar und wird durch die Polizei ermittelt.

Letztlich ist der Einsatz durch das schnelle Handeln der Anwohner und das des jungen Pärchens, so wie dem schnellen Eingreifen der Rettungskräfte glimpflich ausgegangen. Nach zwei Stunden war der Einsatz für die rund 35 Einsatzkräfte beendet. (112-magazin)

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FRANKENBERG. Am frühen Sonntagabend rückte die Feuerwehr Frankenberg zu einer unklaren Rauchentwicklung aus. Nachbarn hatten aufsteigenden Rauch in einem leer stehenden Haus gesehen und den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt.

Gegen 17 Uhr rückten 20 Einsatzkräfte unter dem Alarmkürzel "F1, unklare Rauchentwicklung vor leer stehendem Haus" in die Friedrich-Riesch-Str. 34 aus. Ebenfalls alarmiert wurde ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg. Eine Matratze wurde vermutlich mutwillig angesteckt, vermuten die Brandermittler.

Unter der Einsatzleitung von Frankenbergs stellvertretenden Stadtbrandinspektor ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung ins Erdgeschoss vor, während ein weiteres Team als Sicherheitstrupp bereitstand. Mit wenig Löschwasser des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs konnte das Feuer schnell unter Kontrolle und der Befehl "Feuer aus" gegeben werden.

Anschließend wurde die Matratze noch mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Polizei bittet in dem Fall um ihre Mithilfe. Wer hat etwas gesehen und kann Abgaben machen. Unter der Rufnummer 06451/72030 ist die Amtsleitung jederzeit erreichbar. (112-magazin)

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Donnerstag, 05 September 2019 07:10

Der Klassiker: Unkraut abgeflämmt, Hecke angezündet

BOTTENDORF. Ein Heckenbrand rief die Feuerwehren Bottendorf und Burgwald am Mittwochabend auf den Plan. Mit einem Gasbrenner wollte ein Hauseigentümer der Birkenstraße in Burgwald Unkraut vernichten. Unglücklicherweise geriet dabei die Lebensbaumhecke in Brand. Die darin enthaltenen Öle und die andauernde Trockenheit beschleunigten den Brand ungemein.

Der Hauseigentümer startete Löschversuche mit zwei Pulverlöschern, die erfolglos blieben. Umgehend alarmierte die Schwiegertochter die Feuerwehr. Gegen 18.15 Uhr rückten die Wehren Bottendorf und Burgwald unter dem Alarmkürzel „FLKW/ZUG, brennt Trecker an Wohnhaus" in die Birkenstraße aus, da an die Hecke eine Garage grenzt, in der ein Trecker abgestellt war.

Zur Unterstützung wurde ebenfalls der Tanker der Feuerwehr Frankenberg alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell wurde die in Brand geratene Hecke mittels Schnellangriff abgelöscht, hierfür waren rund 600 Liter Löschwasser aus dem wasserführenden Einsatzfahrzeug nötig. Die Kameraden aus Burgwald brauchten beim Eintreffen nicht mehr tätig werden und konnten abrücken. Nach 60 Minuten war der Einsatz beendet. Die Kosten für den Einsatz wird der Verursacher selbst tragen müssen.  (112-magazin)

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