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Montag, 19 September 2011 15:05

Vermisster Jugendlicher wohlbehalten zurück

FRANKENBERG. Der seit 10. September vermisste Jugendliche Mahamadu T. aus einer Jugendwohneinrichtung in Frankenberg ist am Wochenende zurückgekehrt. "Aus medizinischer Sicht ging und geht es ihm gut", sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Der 16-jährige Junge, der Gambia stammt, galt seit 10. September als vermisst - die Polizei hatte mit Unterstützung der Medien nach ihm gesucht, weil der Teenager wegen einer Erkrankung dringend Medikamente benötigte.

Befürchtungen, nach denen dem Jugendlichen etwas zugestoßen war, traten glücklicherwseise nicht ein. In der vergangenen Woche war der 16-Jährige unter anderem an einer Schule in Frankenberg gesehen worden. Nach Informationen von 112-magazin.de hatte sich der Junge auch in Frankfurt bei einer Freundin aufgehalten. An diesem Wochenende kehrte Mahamadu T. wohlbehalten in seine Wohneinrichtung in Frankenberg zurück, wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Montag berichtete.

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Sonntag, 18 September 2011 09:20

Betrunken über B 252 gezuckelt: Führerschein weg

BOTTENDORF. Ein 22 Jahre alter Autofahrer aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf ist in der Nacht zu Sonntag mit Tempo 40 bis 50 über die Bundesstraße 252 gezuckelt, außerdem fuhr er in Schlangenlinien. Die Polizei stoppte den betrunkenen Fahrer.

Einem anderen Verkehrsteilnehmer fiel der Suzuki Geländewagen des 22-Jährigen gegen 0.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen auf der B 252 zwischen Frankenberg und Bottendorf auf. Der Wagen war laut Dienstgruppenleiter mehrfach über die Fahrbahnmitte hinausgeraten, außerdem schien es der Fahrer nicht besonders eilig zu haben - statt mit erlaubten 100 km/h fuhr er nur mit 40 bis 50. Der Zeuge informierte die Polizei, die wegen des geringen Tempos des Suzuki diesen schon in Bottendorf erreicht hatte und stoppte.

Der Eindruck des Anrufers war genau der richtige: Der 22 Jahre alte Fahrer, der allein im Auto saß, war betrunken. Er gab an, von Korbach gekommen zu sein und nach Hause nach Weimar im Kreis Marburg-Biedenkopf fahren zu wollen. Daraus wurde nichts, denn die Beamten nahmen den Betrunkenen nach einem positiven Atemalkoholtest mit nach Frankenberg - erst zur Wache, wo jetzt der eingezogene Führerschein liegt, dann zur angeordneten Blutprobe ins Krankenhaus. Angehörige mussten den "Promille-Piloten" später in Frankenberg abholen.

Am Suzuki fanden die Beamten keine Unfallspuren. "Bis nach Bottendorf ging's fehlerfrei, doch dann kamen wir ins Spiel", sagte der Dienstgruppenleiter. Er zeigte sich erleichtert, dass es nicht zu einem Unfall gekommen sei.

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Mittwoch, 14 September 2011 14:19

Mehr als 100 Meter durch Graben geschleudert

FRANKENBERG. Eine 52 Jahre alte Autofahrerin ist an der Burgwaldkaserne von der Kreisstraße 117 abgekommen und mehr als 100 Meter durch den Graben geschleudert. Die Frankenbergerin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Am Auto entstand Totalschaden.

Die Autofahrerin aus Frankenberg war am späten Dienstagnachmittag gegen 17.40 Uhr aus Richtung Burgwald kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. In Höhe der Burgwaldkaserne kam die Golffahrerin aus noch unbekannter Ursache nach rechts von der K 117 ab und pflügte rund 100 Meter durch den Graben. Wie die Frankenberger Polizei am Mittwoch mitteilte, krachte der Wagen dann gegen einen Streugutkasten und wurde dadurch zurück auf die Fahrbahn, wo der Golf noch weitere 50 Meter schleuderte, wieder in den Graben geriet und schließlich zum Stillstand kam.

Bei dem Unfall zog sich die 52-Jährige schwere Verletzungen zu. Notarzt und Rettungswagenbesatzung versorgten die Frankenbergerin an der Unfallstelle und lieferten sie anschließend ins Kreiskrankenhaus ein. Am älteren Golf entstand Totalschaden, der sich den Angaben zufolge auf rund 2500 Euro beläuft. Andere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt.

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FRANKENBERG. Der 16-jährige gambische Jugendliche Mahamadu T. ist seit vergangenem Samstag aus einer Jugendwohneinrichtung in Frankenberg verschwunden. Der Jugendliche wurde am Samstagmorgen um sieben Uhr das letzte Mal gesehen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Teenager, der Medikamente benötigt.

Der vermisste Mahamadu ist Polizeiangaben zufolge Diabetiker und benötigt regelmäßig Arzneimittel. "Daher könnte er sich inzwischen in einer medizinischen Notlage befinden, er hat die Wohngruppe ohne die erforderlichen Arzneien verlassen", sagte Polizeisprecher Dirk Virnich am Montag.

Der Jugendliche ist 1,68 Meter groß, wiegt 66 Kilogramm, ist schlank und trägt schwarze kurze krause Haare. Zur Bekleidung können keine Angaben gemacht werden. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort oder andere Hinweise erbittet die Polizeistation in Frankenberg, die unter der Telefonnummer 06451/7203-0 zu erreichen ist.

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Sonntag, 04 September 2011 21:35

Zwei Motorradfahrer bei Unfällen verletzt

FRANKENBERG. Zwei Motorradfahrer sind am Wochenende bei Unfällen verletzt worden - einer von ihnen schwer.

Der erste der beiden Unfälle passierte am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Frankenberg und Somplar. Dabei trug ein 54 Jahre alter Motorradfahrer in Höhe der Meiserburg schwere Verletzungen davon. Nach Angaben der Polizei kam der Motorradfahrer aus Meschede in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in ein Feld und stürzte. Mit mehreren Rippenbrüchen wurde der Mann zur stationären Behandlung ins Frankenberger Krankenhaus eingeliefert. An dem Motorrad entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Noch Glück im Unglück hatte am Sonntag ein 71-jähriger Motorradfahrer, der am Mittag gegen 13 Uhr auf der Bundesstraße 252 verunglückte. Laut Polizei wollte der Mann aus Barsinghausen bei Hannover zwischen Viermünden und Ederbringhausen einen Opel Corsa überholen, den eine 50 Jahre alte Frau steuerte. Aus noch ungeklärten Gründen prallte der Motorradfahrer während des Überholvorgangs hinten links gegen den Corsa. Der 71-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Während der Fahrer am rechten Fahrbahnrand liegenblieb, schleuderte seine Maschine noch 43 Meter weiter und landete auf der Gegenfahrbahn. Der Motorradfahrer kam mit einigen Schürfwunden davon, die ambulant behandelt wurden. Den Schaden an Motorrad und Auto bezifferte die Polizei mit 8500 Euro. (Quelle: HNA)

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Donnerstag, 01 September 2011 06:48

Lkw rangiert, Frau will vorbei: Unfall

SCHREUFA. Eine Autofahrerin hat versucht, an einem rangierenden Lkw vorbeizufahren. Es kam zum Unfall, bei dem lediglich Blechschaden entstand.

Der 45 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Gemünden wollte Polizeiangaben zufolge am Mittwochabend gegen 18 Uhr von der Sachsenberger Straße in Schreufa aus rückwärts auf ein Firmengelände einbiegen. Vor dem Rangieren ordnete sich der Fahrer des Sattelzuges auf der Fahrbahnmitte ein.

Dies schien eine 52-jährige Audifahrerin, die aus Richtung Frankenberg kam und in Richtung Lichtenfels fuhr, nicht richtig gedeutet zu haben: Während der Lkw Fahrer rangierte, wollte die Frankenbergerin den Brummi mit ihrem Auto rachts überholen. Dabei kam es zum Zusammenstoß: Mit dem rechten Hinterrad des Aufliegers rammte das Lkw-Gespann schließlich den Audi am vorderen linken Kotflügel. Dabei blieben die Beteiligten zwar unverletzt, der Schaden beläuft sich jedoch auf fast 3000 Euro.

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Montag, 29 August 2011 15:59

EC-Karte aus Auto gestohlen und Geld abgehoben

FRANKENBERG. Böse Überraschung für eine 21-jährige Lichtenfelserin: Aus ihrem Auto klaute ein Unbekanntger am Sonntagmorgen Handtasche samt EC-Karte. In Korbach hob er damit kurze Zeit später "eine größere Summe Geld" ab, wie Polizeisprecher Volker König mitteilt.

Die junge Fahrerin hatte ihren Seat Ibiza zwischen 4.30 Uhr und 6.45 Uhr auf dem Parkplatz eines Fastfood-Restaurants in der Ruhrstraße geparkt gehabt. Während dieser Zeit wurde die Handtasche samt Portmonee aus dem Auto gestohlen. Um 7.15 hob der Dieb mit einer der gestohlenen EC-Karten Geld ab.

Hinweise zu der Tat an die Poliyei in Frankenberg, Telefon 06451/7203-0, oder jede andere Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Ein einschlägig vorbestrafter Mann aus dem Altkreis Frankenberg ist vom Amtsgericht verurteilt worden. Der 29-Jährige war wegen verschiedener Diebstähle angeklagt. Richterin Andreas Hülshorst verurteilte den nur zum Teil Geständigen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. „Ihre Drogensucht zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben“, sagte Hülshorst. Das wollte der Angeklagte nicht einsehen. Er sei in Therapie, sagt er zu Beginn der dreistündigen Sitzung.

Erst im Laufe der Verhandlung stellte sich heraus, dass der Angeklagte auf Diebestour ging, um seine Drogensucht zu finanzieren. 50 Euro benötigte er täglich für Heroin oder Kokain. Dem Angeklagten wurden unter anderem zwei Ladendiebstähle zur Last gelegt. In Schwalmstadt hatte er aus einem Supermarkt fünf Wodkaflaschen geklaut, aus einem anderen Supermarkt in Frankenberg hatte er Rasierklingen mitgehen lassen. Diese Taten gab der Angeklagte zu.

Knifflig wurde es bei einem Einbruch in zwei Autos in Ernsthausen. Dort soll der Angeklagte die Scheiben zerschlagen haben, das jeweilige Autoradio ausgebaut und an sich genommen haben. „Davon weiß ich nichts“, sagte er. Allerdings fanden sich in einem Auto Blutspuren, diese konnten nach einer DNA-Probe zweifelsfrei dem Angeklagten zugeordnet werden. „Das kann doch auch ein anderer gewesen sein“, meinte der Angeklagte.

Nach dem Diebstahl der Autoradios soll der Angeklagte versucht haben, in der Schule Ernsthausen weiteres Diebesgut zu finden. Bei dem Versuch wurde er aber gestört und ließ die Autoradios an der Schule zurück. An einem anderen Tag soll er in eine Wohnung in Ernsthausen eingebrochen sein und dort eine Digitalkamera und Kleingeld geklaut haben. Die Zeugen bestätigten dies dem Gericht: Die Verlobte des Angeklagten hatte sich der Nachbarin anvertraut.

Der seit 1999 Kriminelle gab nur die Taten zu, bei denen er vor Ort erwischt worden war. Die Staatsanwaltschaft sah strafmildernd nur das Teilgeständnis und die soziale Notlage an. Sie forderte eine Strafe von einem Jahr und sechs Monaten. Dem schlossen sich der Pflichtverteidiger und Richterin Hülshorst an.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Dienstag, 23 August 2011 13:36

Nach Blitzschlag: Wehr rückt aus

FRANKENBERG. Nach einem Blitzeinschlag ist die Feuerwehr am Mittag zu einem Fertighaus-Hersteller ausgerückt. Die Brandmeldeanlage hatte am Dienstagmittag nach dem Blitzeinschlag ausgelöst, außerdem nahmen Mitarbeiter der Verwaltung Brandgeruch wahr. Nach Angaben des Frankenberger Stadtbrandinspektors und Einsatzleiters Martin Trost hatte der Blitz vermutlich in Brandmelde- und Alarmanlagenzentrale eingeschlagen. Die Frankenberger Feuerwehr rückte gegen 13 Uhr mit mehreren Fahrzeugen zu dem Unternehmen aus - dort brannte es zwar nicht, allerdings drang Qualm aus einem Schaltschrank.

Platine durch Blitzschlag glühend heiß
Die Brandschützer kontrollierten mit der Wärmebildkamera verschiedene Bereiche - unter anderem den Schaltschrank, eine Zwischendecke in dem Gebäude sowie das Dach - vom Korb der Drehleiter aus. Ein Betriebselektriker habe eine "glühend heiße Platine" demontiert. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst weder der Feuerwehr noch der Frankenberger Polizei vor.

Im Einsatz waren laut Trost etwa 20 Feuerwehrleute aus der Kernstadt und aus Röddenau. Gut eine halbe Stunde nach dem Alarm rückten die Brandschützer wieder ab.

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 22 August 2011 18:11

Sekundenschlaf? Gericht vertagt Verhandlung

FRANKENBERG. Nach zweistündiger Verhandlung ist am Montag ein Prozess gegen einen 24 Jahre alten Medebacher vertagt worden. Der junge Mann hatte am 23. Oktober 2010 gegen 14 Uhr auf der Bundesstraße 252 nahe der Frankenberger Kläranlage einen schweren Verkehrsunfall verursacht: Vermutlich infolge eines Sekundenschlafs war er mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und seitlich gegen einen Baum geprallt.

Zwei Mitfahrer starben noch an der Unfallstelle: ein 55-Jähriger und ein 25-Jähriger, beide aus Korbach. Zwei weitere Männer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Auch der Angeklagte war bei dem Aufprall schwer verletzt worden und musste in eine Klinik nach Marburg eingeliefert werden.

Mit der Vertagung kam Richterin Andrea Hülshorst einem Antrag der Verteidigung nach, wie die Frankenberger Allgemeine berichtet. Die hatte gefordert, dass eine Aussage des Angeklagten nicht verwendet werden darf: Gegenüber einem Polizeibeamten hatte der 24-Jährige als Unfallursache angegeben, dass er wohl eingeschlafen sei. „Jetzt weiß ich es wieder. Ich hatte wohl einen Sekundenschlaf“, soll der Angeklagte im Rettungswagen gesagt haben, wie der Polizist im Zeugenstand berichtete.

Sein Mandant sei bei dieser Äußerung auch wegen seiner selbst erlittenen Verletzungen in einem Schockzustand gewesen, begründete der Anwalt seinen Antrag. Bei seiner Spontanäußerung sei der Angeklagte nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gewesen. Diese schockbedingte Äußerung dürfe insofern nicht als Beweismittel verwertet werden.

Die Verhandlung wird am Freitag, 9. September 2011, wieder aufgenommen.

Publiziert in Archiv - Sammlung

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