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USSELN. (Werbung) Nach wie vor hält die Regenkatastrophe Deutschland in Atem. Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange, zahlreiche Menschen kamen den Betroffenen zu Hilfe. In dieser schwierigen Lage will die LVM nicht nur ihren Versicherten zur Seite stehen, sondern auch den Einsatz der ehrenamtlich Helfenden unterstützen und zwar mit einer beitragsfreien Unfallversicherung für alle ehrenamtlichen Fluthelfer.

Beitragsfreie Unfallversicherung

"Wer sich ehrenamtlich als Fluthelfer engagiert und hierbei eine Verletzung erleidet, ist über die gesetzliche Unfallversicherung nicht ausreichend abgesichert", klärt Vertrauensmann Michael Iske über die Risiken auf. Für diesen Missstand bietet die LVM Versicherung nun die beitragsfreie Unfallversicherung an: Alle, die freiwillig privat oder ehrenamtlich in den von der Naturkatastrophe betroffenen Gebieten bei den Aufräumarbeiten mit anpacken, können sich schnell und unkompliziert auf www.lvm.de/fluthelfer registrieren bzw. sich bei der LVM-Agentur in Usseln melden. Im Anschluss erhalten Helfende direkt die Bestätigung über den beitragsfreien Unfallschutz für den Zeitraum ihres Engagements. 

"Mit dem beitragsfreien Unfallschutz möchten wir schnelle und unbürokratische Hilfe leisten. Wir kümmern uns darum, dass sich die Helferinnen und Helfer keine Sorgen um ihre Gesundheit machen müssen", so der Vertrauensmann.  Der Versicherungsschutz im Detail alle, die sich freiwillig und unentgeltlich als Helfende in den durch die Unwetterereignisse aus der 28. Kalenderwoche betroffenen Gebieten engagieren, erhalten in dem kostenfreien LVM-Unfallschutz bis zu 150.000 Euro bei einer dauerhaften Beeinträchtigung (Invalidität) durch einen Unfall. Die Höhe der Zahlung ist abhängig vom Grad der Invalidität. Zusätzlich enthalten sind 20.000 Euro für ein mögliches Reha-Management sowie 5.000 Euro als Todesfallleistung.

Haben die Ehrenamtlichen bereits eine anderweitige Unfallversicherung, bei der LVM oder aber auch bei einem der Mitbewerber, wird die LVM Versicherung im Schadensfall zusätzlich leisten. Dieser spezielle Versicherungsschutz endet spätestens am 30. September 2021.  Für weitere Fragen steht Vertrauensmann Michael Iske und sein Team gern zur Verfügung.

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Publiziert in Retter
Dienstag, 05 August 2014 16:18

Bundesflutorden an Korbacher THW-Helfer verliehen

KORBACH. Für ihren fast vierwöchigen Einsatz im vergangenen Jahr beim sogenannten Jahrhundert-Hochwasser in Sachsen und Sachsen-Anhalt haben die Mitglieder der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen im Korbacher THW den Bundesflutorden erhalten. 13 der Aktiven bekamen zusätzlich den Sächsischen Fluthelferorden.

Überall dort, wo große Mengen Wasser bewegt werden müssen, ist das Korbacher THW mit seiner Hochleistungspumpe Hannibal gefragt. 5000 Liter Wasser fördert diese Pumpe pro Minute, zur Not rund um die Uhr und über mehrere Tage am Stück. Und auch größere Schmutzpartikel bringen die Hannibal nicht aus der Fassung. Mit weiteren Pumpen kommt die im Jahr 2000 beim Technischen Hilfswerk in Korbach gegründete Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen auf eine Gesamtfördermenge von 25.000 Litern pro Minute.

Quasi nebenbei 60-jähriges Bestehen gefeiert
Gleich an sechs Einsatzstellen waren die Helfer um ihren Ortsbeauftragten Hans-Joachim Kegel im Juni 2013 gefragt: Unermüdlich halfen die Korbacher in Sachsen und Sachsen-Anhalt an Mulde, Elbe und Saale, befreiten im sächsischen Leisnig einen auf einer Fläche von fünf Hektar überfluteten Tiefbrunnen vom Hochwasser, verstärkten einen 600 Meter langen Elb-Deich bei Schönebeck in Sachsen-Anhalt oder halfen nach dem Deichbruch bei Barby (Elbe) dabei, ein überschwemmtes Gebiet zu sichern und von Wasser zu befreien. Mitten im Fluteinsatz feierte das Korbacher THW quasi nebenbei am 16. Juni das 60-jährige Bestehen der Korbacher Ortsgruppe.

Während der Feierstunde zur Überreichung der Fluthelfermedaillen blickte Ortsbeauftragter Kegel ausführlich und mit vielen Bildern auf den 26-tägigen Einsatz im vergangenen Jahr zurück. Das Leid und Elend der vom Hochwasser betroffenen Menschen, von denen einige alles verloren hätten, sei ihm und seinen Kameraden noch ebenso in Erinnerung wie die große Dankbarkeit für den Einsatz der vielen Freiwilligen. So hätten Bewohner der betroffenen Orte den Helfern Essen und Getränke gebracht, ihnen im Einsatz zerrissene Kleidung genäht oder selbst mit angepackt - in Schönebeck beispielsweise, wo das Korbacher THW in mehreren Tagen einige hunderttausend Sandsäcke befüllte und verbaute, waren zeitweise bis zu 400 junge Menschen mit von der Partie. "Der Strom der Helfer riss nie ab", sagte Kegel und blickte auf die über Facebook gesteuerten Aufrufe zurück. Übernachtungsmöglichkeiten fanden die Helfer in Blau unter anderem in einem Kindergarten oder in Barby auch in einer Scheune des örtlichen Rockerclubs.

Landkreis würdig vertreten - Dank an Betriebe und Familien
Für ihre freiwillige und ehrenamtliche Teilnahme an dem Fluteinsatz wurde allen 18 THW-Einsatzkräften der Bundesflutorden verliehen. Die 13 Helfer, die gleich zu Beginn des Einsatzes in Sachsen tätig waren, erhielten zusätzlich den Sächsischen Fluthelferorden. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick überreichte die Auszeichnungen in der THW-Unterkunft an der Briloner Landstraße und sprach den Aktiven seinen Dank aus. Helfer von THW und Feuerwehren seien der Bevölkerung gleichermaßen in guter Erinnerung. Den Korbacher THW-Angehörigen bescheinigte der Fachdienstleiter Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, sie hätten den Landkreis würdig und gut vertreten. Biederbick dankte am Samstag aber nicht nur den Helfern, sondern auch deren Arbeitsgebern und Familien für Verständnis und Unterstützung.

Zweitgrößter Einsatz in der THW-Geschichte
Für die regionale THW-Geschäftsstelle dankte und gratulierte Stefan Thies, der als Sachbearbeiter für Einsatzlagen verantwortlich ist. Der Einsatz im vergangenen Jahr sei für das Technische Hilfswerk der zweitgrößte seit der Gründung im Jahr 1950 gewesen. Zeitweise waren rund 16.000 THW-Kräfte während der Flut in Süd- und Ostdeutschland ehrenamtlich im Einsatz. Es seien Schäden von insgesamt acht Milliarden Euro entstanden, 80.000 Menschen hätten evakuiert werden müssen. Allein die Korbacher Helfer, die laut Thies bemerkenswert schnell einsatzbereit gewesen waren, hätten bei der Flut insgesamt 3500 Stunden geleistet. "Hochgerechnet ist das etwa die Arbeitszeit eines Beschäftigen in knapp zwei Jahren", sagte Thies.

Folgende Helfer wurden geehrt:
Jens Bangert, Christian Eikmeier, Stefan Faißt, Holger Fees, Stefan Fister, Dirk Gernand (Zugführer), Jannik Göbel, Michael Göbel, Hans-Joachim Kegel, Laura Kegel, Peer Krohm, Matthias Kuhnhenne, Nico Markiewicz, Manuel Mauer, André Pfeiffenberger, Björn-Oliver Rettig, Frank Schubert und Ailina Sude. Eine zusätzliche Ehrung erhielten Holger Fees für 20-jährige aktive Mitgliedschaft im THW und Ailina Sude für zehnjährige aktive Zugehörigkeit.

An Mitarbeit interessiert? Neue Mitglieder willkommen
Wer sich über die Arbeit des THW in Korbach informieren möchte oder aber selbst an einer abwechslungsreichen ehrenamtlichen Tätigkeit bei den Technischen Helfern interessiert ist, der gewinnt erste Eindrücke auf der unten verlinkten Homepage. Vorgestellt werden auf der Internetseite unter anderem die zurückliegenden Einsätze sowie die verschiedenen Fachgruppen und ihr Material. Neue Mitglieder sind beim THW in Korbach gern gesehen.


Link:
THW Ortsverband Korbach

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