Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Flugblatt

WILLINGEN/USSELN. Wunschgemäß und aufgrund der vielen Anfragen unserer Leserinnen und Leser, veröffentlichen wir unter diesem redaktionellen Artikel ein Flugblatt, dass vorgestern in Usseln verteilt wurde. 112-magazin.de berichtete bereits gestern über den rechtsradikalen und fremdenfeindlichen Inhalt.

Die Verteilung von Flugblättern in der Ringstraße und der Hauptstraße sorgt im Willinger Ortsteil Usseln für blankes Entsetzen: Ein bislang unbekannter Täter hat am Montagabend in der Zeit zwischen 20 und 24 Uhr Flyer mit offenbar rechtsradikalem Hintergrund an Autos hinterlassen.

Am Dienstsagmorgen fanden einige Usselner Bürger durchnässte Flugblätter an ihren Autos und verständigten besorgt die Polizei. Die Beamten stellten die Schriftstücke sicher. "Inhaltlich werden eine vermeintliche Bedrohung mit einer Waffe und ein Sexualdelikt von Migranten geschildert, die bei der Polizei allerdings nicht angezeigt worden sind und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht stattgefunden haben", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Weiter droht der unbekannte Verfasser damit, das Recht nun selber in die Hand zu nehmen und fordert die Feuerwehr auf, im Einsatzfall nicht auszurücken.

Aufgrund des Inhaltes ist von einer fremdenfeindlichen Motivation der beziehungsweise des unbekannten Verfassers auszugehen. "Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Köln sollen offensichtlich Ängste und Fremdenhass geschürt werden, die sich auch gegen die circa 50 in Usseln untergebrachten Flüchtlinge richten", sagte der Polizeisprecher weiter.

Die Korbacher Kripo hat in Absprache mit der Staatsanwaltschaft in Kassel ein Ermittlungsverfahren gegen den oder die bislang unbekannten Verfasser eingeleitet und ermittelt natürlich auch, ob es die geschilderten Straftaten in Usseln gegeben hat.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zum Verfasser oder zu Personen machen können, die die Flugblätter in Umlauf gebracht haben. Hinweise, auch zu den vermeintlichen Straftaten, erbittet die Kriminalpolizei in Korbach, Telefon 05631/971-0.

   

Publiziert in Polizei

WILLINGEN/USSELN. Die Verteilung von Flugblättern in der Ringstraße und der Hauptstraße sorgt im Willinger Ortsteil Usseln für blankes Entsetzen: Ein bislang unbekannter Täter hat am Montagabend in der Zeit zwischen 20 und 24 Uhr Flyer mit offenbar rechtsradikalem Hintergrund an Autos hinterlassen.

Am Dienstsagmorgen fanden einige Usselner Bürger durchnässte Flugblätter an ihren Autos und verständigten besorgt die Polizei. Die Beamten stellten die Schriftstücke sicher. "Inhaltlich werden eine vermeintliche Bedrohung mit einer Waffe und ein Sexualdelikt von Migranten geschildert, die bei der Polizei allerdings nicht angezeigt worden sind und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht stattgefunden haben", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Weiter droht der unbekannte Verfasser damit, das Recht nun selber in die Hand zu nehmen und fordert die Feuerwehr auf, im Einsatzfall nicht auszurücken.

Aufgrund des Inhaltes ist von einer fremdenfeindlichen Motivation der beziehungsweise des unbekannten Verfassers auszugehen. "Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Köln sollen offensichtlich Ängste und Fremdenhass geschürt werden, die sich auch gegen die circa 50 in Usseln untergebrachten Flüchtlinge richten", sagte der Polizeisprecher weiter.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 08 Februar 2014 14:34

Bad Wildungen: Rufmordkampagne mit Flugblatt

BAD WILDUNGEN. Flugblätter und die Verbreitung einer Nachricht im Internet sorgen in der Bad Wildunger Altstadt für Wirbel. Unter der Überschrift "Achtung Kinderschänder" wird dort ein Bad Wildunger diffamiert.

Bürgermeister Volker Zimmermann und Ordnungsamtsleiter Martin Segeler verurteilen die Aktion auf das Schärfste: "Solche anonymen Anschuldigungen haben in unserer Gesellschaft und Stadt nichts zu suchen“, sagt der Bürgermeister.

Bereits Anfang der Woche wurden in der Altstadt einige Zettel an markanten Punkten angeklebt. Darauf zu sehen ist das Foto eines Mannes, dessen Name und Wohnadresse ebenfalls angegeben sind. Er sei seit Jahren dafür bekannt, Drogen an Minderjährige abzugeben und sie sexuell zu missbrauchen, heißt es auf den Flugblättern, und weiter: "Zuletzt versuchte er unter einem Vorwand 12-jährige Schülerinnen in seine Wohnung zu locken. Bitte wenden Sie sich bei entsprechenden Vorfällen an die Polizei." Andere Menschen mit solchen Unterstellungen zu gefährden, grenze an Rufmord, sagte Ordnungsamtsleiter Martin Segeler.

Seit Mittwochnachmittag kursiere das Flugblatt auch im Internet. "Es wurde auf Facebook und Whatsapp gepostet", berichtete Segeler. "Wer solche Nachrichten und Unterstellungen verbreitet, macht sich strafbar", verdeutlicht Volker König, Pressesprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. "In diesem Fall geht es um die Verletzung des Rechts am eigenen Bild, Beleidigung und üble Nachrede. Jeder, der so etwas weiterleitet und zur Verbreitung beiträgt, muss mit Strafverfolgung rechnen", erklärte König auf Anfrage der HNA. Ob das Opfer strafrechtlich in Erscheinung getreten sei, darüber machte der Pressesprecher keine Angaben.

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