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ROSENTHAL. Die Feierlichkeiten zum 85-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Rosenthal nähern sich langsam ihrem Höhepunkt. Am 8. Juni gibt es das traditionelle Pfingstfeuer am Festplatz und auch das Programm für das große Festwochenende vom 12. bis 15. Juli 2019 steht fest.

Am Pfingstsamstag lädt die Freiwillige Feuerwehr ab 19 Uhr zum Pfingstfeuer auf dem Festplatz "Fischewosse" in die Willershäuser Straße in Rosenthal ein. Gegen 21 Uhr wird dort das Feuer entzündet.

"Für gute Stimmung, Essen und Trinken ist wie immer bestens gesorgt", so Stefan Jakob, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Rosenthal.

Auch wenn derzeit die Vorbereitungen für das Pfingstfeuer auf Hochtouren laufen, so haben die Verantwortlichen um Stefan Jakob und seinen Stellvertreter Sven Noll doch einen Monat später noch größeres geplant. Am zweiten Juli-Wochenende ist die Freiwillige Feuerwehr Ausrichter des alljährlichen Heimatfestes in Rosenthal und feiert damit den Höhepunkt seines Jubiläumsjahres.

Dieses Programm startet am 12. Juli ab 20 Uhr mit einer Zelt-Rockparty mit der Rock-Party-Coverband "Dezibel". Am Samstag, 13. Juli, steht dann um 14 Uhr zunächst der Seniorennachmittag im Festzelt an. Um 20 Uhr startet dann die Festzeltparty mit den "Heimatländern", nachdem bereits um 19.30 Uhr eine Kranzniederlegung am Ehrenmal stattgefunden hat.

Nach dem Fackelzug mit dem "Musikzug Gemünden" um 22 Uhr wird dann im Festzelt bis in die Nachtstunden weitergefeiert. Am 14. Juli ist zunächst um 10 Uhr Fest-Gottesdienst in der örtlichen Kirche. Um 13 Uhr startet der Festzug mit Gästen aus nah und fern durch Rosenthal. Nach der Ankunft im Zelt gibt es zunächst ein paar Grußworte, bevor der Tanz startet.

Ab 20 Uhr gibt es dann nochmal einen Tanzabend mit "Die Heimatländer". Der letzte Heimatfest-Tag der 15. Juli, es wird um 10 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen eingeleitet. Ihm schließt sich um 14 Uhr der JUX-Umzug durch Rosenthal an. Um 20 Uhr ist dann die Abschlussparty mit den "Heimatländern".

An allen Tagen gibt es zudem einen großen Vergnügungspark der Firma Swoboda aus Frankfurt. Extra für das Fest haben sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr neu eingekleidet. Mit einem T-Shirt mit den Höhepunkten des diesjährigen Feuerwehr- und Heimatfestes ziehen die Kameradinnen und Kameraden derzeit durch die Lande und laden zum Fest ein.

Bei allen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr freuen sich die Mitglieder der Feuerwehr auf zahlreiche Besucher aus nah und fern: "Wenn es brennt, sind wir zur Stelle, nun feiert mit uns auf alle Fälle" so Vorsitzender Stefan Jakob.

Und auch im weiteren Verlauf des Jubiläumsjahres wollen die Feuerwehrkameraden weiter mit den Menschen in Rosenthal in Kontakt bleiben: "Im Herbst wollen wir erstmalig interessierte Bürger zu einer öffentlichen Feuerlöscher-Einweisung einladen, bei der jede und jeder einmal üben kann, was im Brandfall zu tun ist", so Wehrführer Marc-Andre Noll. (Feuerwehr Rosenthal)

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ACHENBACH. Am Wochenende feierte der Löschzug Achenbach der Freiwilligen Feuerwehr Siegen sein 75-jähriges Jubiläum. Dazu präsentierten sich die Kameradinnen und Kameraden am Samstag und Sonntag auf dem Gelände der Achenbacher Hauptschule.

Los ging es am Samstagmorgen um punkt 10 Uhr mit einer Großübung der Jugendfeuerwehr. Hierbei wurde die Jugendfeuerwehr Achenbach durch die Nachbarjugendfeuerwehren aus Gosenbach, Oberschelden und Niederschelden unterstützt.
 
Weiter ging es dann um 13 Uhr mit einer Großübung der aktiven Wehr. Hieran nahmen neben dem Jubiläumslöschzug Achenbach die Einheiten aus Hammerhütte, Gosenbach, Oberschelden, Niederschelden sowie die neue Drehleiter der hauptamtlichen Wache teil. Es war sozusagen die „Feuertaufe“ für die neue Drehleiter der hauptamtlichen Wache. Sie wird Ende des Monats offiziell ihren Einsatzbetrieb aufnehmen. Für die Übung angenommen wurde ein Brand im unteren Teil der Hauptschule. Hier kam es bei Arbeiten im Werkstattbereich der Schule zu einem Brand. Binnen von wenigen Augenblicken war der untere Teil der Hauptschule stark verqualmt und mehrere Personen wurden in dem brennenden Gebäude vermisst. Unter schwerem Atemschutz gelang es den Wehrleuten, die vermissten Personen zu retten und ins Freie zu bringen. Auch der Brandherd konnte schnell lokalisiert und gelöscht werden. Über die Drehleiter wurde eine Person vom Dach der Schule gerettet.

Nach der Großübung konnten die eingesetzten Einsatzfahrzeuge der Einheiten auf dem Schulhof aus nächster Nähe besichtigt werden. Ein weiterer Höhepunkt waren die Vorführungen der Rettungshundestaffel der Johanniter. Sie demonstrierten, wie die Rettungshunde vermisste und verschüttete Personen aufspüren können. Für die kleinen Gäste stand derweil die Brandschutzerziehung auf dem Programm. Hier erklärten die Wehrleute den Kindern, wie sie sich im Brandfall richtig zu verhalten haben. Selbstverständlich wurde auch das richtige absetzen eines Notrufes über die Bundesweit einheitliche Notrufnummer 112 geübt. Natürlich durften sich die kleinen Besucher auch anschließend mal selber als Feuerwehrmann (-frau) versuchen und mit einem richtigen Strahlrohr auf ein Hindernis spritzen.  

Am Abend trafen sich die Kameradinnen und Kameraden gemeinsam mit rund 300 Gästen zum Festkommers anlässlich  ihres 75-jährigen Jubiläums, in der Turnhalle der Hauptschule wieder.

Eröffnet wurde der Festkommers durch Löschzugführer Michael Norbert. Nach einigen Grußworten durch Siegens Bürgermeister Steffen Mues, dem Leiter der Feuerwehr Siegen Matthias Ebertz und Kreisbrandmeister Bernd Schneider, der dem Löschzug Achenbach unter anderem die Ehrenurkunde des Landes Nordrhein-Westfalen überreichen konnte, konnte Matthias Ebertz einige Kameradinnen und Kameraden befördern. So  wurden Ramona Behrens, Kathrin Jansen und Yvonne Mader zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Sven Norbert und Manuel Klein wurden zum Feuerwehrmann befördert, Daniel Spitzer zum Hauptfeuerwehrmann, Andre Böcking, Patrick Hoffmann und Michel Klinkert zum Unterbrandmeister und Stefan Rieß zum Oberbrandmeister.

Selbstverständlich hatten die Gäste auch einige Geschenke für die Jubiläumsgastgeber im Gepäck. So wurden Michael Norbert als Löschzugführer des Löschzuges Achenbach, neben zahlreichen Flachgeschenken die Ehrengabe des Kreises Siegen-Wittgenstein, ein Barometer in Form von Feuerwehrarmaturen des Kreisfeuerwehrverbandes, ein Rettungsrucksack durch den Schützen- und Heimatverein sowie eine akkubetriebene Beleuchtungseinheit für die Einsatzstellenbeleuchtung durch den Förderverein des Löschzuges überreicht.

Nachdem Festkommers sorgte dann die Gruppe „Meteor“ bis weit nach Mitternacht für gute Stimmung unter den Festgästen.

Am Sonntagmorgen waren die Achenbacher Feuerwehrleute dann aber schon wieder früh auf den Beinen. Um 10 Uhr startete der zweite Tag der Feierlichkeit mit einem ökumenischen Gottesdienst. Ab 11 Uhr ging es weiter mit einem musikalischen Frühschoppen begleitet durch den Spielmannszug des TV Gosenbach.

Ein großes Fußballturnier und eine Feuerwehr-Olympiade für Kids rundeten die Jubiläumsfeierlichkeiten dann am Sonntagnachmittag ab. Kurz vor Schluss stieg die Spannung jedoch nochmal kurzeitig an. Hier wurden die Gewinner der großen Tombola gezogen.

Während der gesamten Feierlichkeiten war natürlich für das leibliche Wohl der Festgäste bestens gesorgt.

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WALDECK-FRANKENBERG. Eine gemischte Bilanz zieht die Polizei bei den 1. Mai-Kontrollen im Landkreis. Vor allem der hohe Trunkenheitsgrad mancher Jugendlicher sorgt für Stirnrunzeln. Eine Veranstaltung in Dodenau beendeten die Beamten am späten Abend.

Rund um vier Hauptausflugsziele an Twistesee, Edersee, Ense und Dodenau konzentrierten sich die Bemühungen der Polizei, die verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen zu halten. Alkotests und Gespräche gehörten ebenfalls zur Pflichtausstattung am 1. Mai. Nichtsdestotrotz schlugen einige Wandersleute über die Stränge.

Twistesee: Der eine durchschwimmt den See, der andere verletzt sich am Kopf
In den frühen Nachmittagstunden war der Zulauf an der "Chaotenwiese" laut Polizei nur mäßig. Gegen 16 Uhr füllte sich die Gegend um den Twistesee zunehmend. Die Polizei schätzt die Zahl der Anwesenden auf etwa 500.

Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Bad Arolsen kontrollierte die Polizei jugendliche Besucher. Ein alkoholisierter junger Mann musste vom DLRG aus dem Wasser gezogen werden, weil er den Twistesee schwimmend überqueren wollte. Ein anderer musste in das Bad Arolser Krankenhaus eingeliefert werden. Er war im alkoholisierten Zustand gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. "Die Beamten sprachen einige wenige Platzverweise gegen Personen aus, die augenscheinlich volltrunken waren und sorgten für ihre Heimfahrt", so Polizeisprecher Volker König.

Ense: Ein Kommen und Gehen
Zehn Flaschen hochprozentigen Schnaps stellten die Beamten bei Jugendlichen sicher, die auf dem Weg nach Nieder-Ense waren.

In der Nähe des dortigen Sportplatzes hielten sich stets etwa 150 Menschen auf. "Es herrschte ein Kommen und Gehen", so die Polizei. Das Einsatzprotokoll verzeichnete eine Schlägerei, einer der Jugendlichen zog sich dabei eine leichte Verletzung zu.

Bedenklich stimmten die Beamten, die vom Freiwilligen Polizeidienst und dem Korbacher Ordnungsamt unterstützt wurden, die hohen Alkoholwerte: Werte weit jenseits der zwei Promille seien "keine Seltenheit" gewesen.

Rehbach: Präsenz und "Mehrzweckbollerwagen"
Der Strand am Campingplatz Rehbach war bereits in den Morgenstunden gut besucht. Die Einsatzkräfte zählten etwa 300 Besucher. Viele Gruppen seien mit "kreativ gestalteten Mehrzweckbollerwagen" unterwegs gewesen, die zugleich als Musikanlage, Flaschenhalterung und Grill genutzt wurden.

Hier und da kam es zu einigen Ruhestörungen durch zu laute Musik. Wie an anderen Veranstaltungsorten auch konsumierten die Besucher reichlich Alkohol. Laut Einsatzprotokoll sei es aber "zu keinen größeren Störungen" gekommen.

Die ständige und offene Präsenz habe ein Ausufern der Feiern und die Eskalation von Auseinandersetzungen verhindern können, so die Verantwortlichen. Das Ordnungsamt unterstützte die Polizei, die von Dienststellenleiter Hartmut Ide angeführt wurde.

Dodenau: Polizei beendet Maifest
Das Maifest in Dodenau machte den Einsatzkräften die größten Sorgen. Gleich mehrfach wurden sie zu Schlägereien gerufen, bei denen die Beteiligten Alkoholwerte von weit über 2 Promille aufwiesen. Ein Jugendlicher musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, weil er alkoholbedingt nicht mehr ansprechbar war.

Nach dem letzten Einsatz wurde die Veranstaltung in Absprache mit dem Veranstalter um 23 Uhr durch die Polizei beendet und die Abwanderung der meist alkoholisierten Besucher überwacht.

Publiziert in Polizei

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