Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Falschmeldung

HAINA/FRANKENBERG. Erneut ist es zu einer Falschmeldung im Landkreis Waldeck-Frankenberg gekommen, die über soziale Medienkanäle weiterverbreitet wurde. Danach soll sich in den vergangenen Tagen ein Mann mit einem weißen Toyota mit Waldecker Kennzeichen (WA) Kindern genähert und diese angesprochen haben, mit dem Ziel die Minderjährigen ins Auto zu locken. Im Netz wurde sogar das vollständige Kennzeichen angegeben, mache wussten sogar, dass der Mann aus Haina ausgebrochen sei und nun wieder "einsitzt".

Nach Recherche der Polizei konnte am Montag Entwarnung gegeben werden. Bei dem Mann im weißen Pkw handelt es sich um einen Spaziergänger, der aus persönlichen Gründen im Bereich Haina, Hüttenrode und Armsfeld unterwegs war. Die Polizei weist noch einmal darauf hin, Falschmeldungen nicht zu verbreiten. Auch die Polizei selbst wird durch solche Machenschaften durch ständige Telefonanrufe verunsicherter Menschen von weitaus wichtigeren Dingen abgehalten.  (112-magazin.de

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 10 Mai 2018 15:19

Achtung! Falschmeldung im Netz

MARBURG. Derzeit verbreitet sich über die sozialen Medien wie z. B. Facebook und den Instant-Messenger Dienst WhatsApp eine Audionachricht, die aus aktuellem Anlass vor "Verbrechern" im Landkreis Marburg-Biedenkopf warnt.

Diese sollen an Waldwegen oder abgelegenen Straßen eine Panne vortäuschen und dann die Leute ausrauben. Hierbei handelt es sich um eine Falschmeldung! Es gibt derzeit im Landkreis Marburg-Biedenkopf keine aktuelle Anzeige eines solchen Vorfalls.

Gäbe es einen solchen Vorfall, so hätte die Polizei über diesen mit Sicherheit in den täglichen Presseinformationen informiert. Zur Verhinderung einer Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger bittet die Polizei dringend darum, derartige in den sozialen Netzwerken erscheinende, schriftliche oder sprachliche Nachrichten vor einer weiteren Verbreitung zunächst auf die Glaubwürdigkeit und Richtigkeit des Inhaltes zu prüfen.

Unreflektiertes copy and paste schürt nur unberechtigte Ängste und schadet mehr, als es nützt. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 14 Juni 2017 05:05

Leichen am Richtsberg? - Polizei klärt auf

MARBURG. Seit Montag, 12. Juni kursiert unter der Überschrift "7 Leichen am Richtsberg" ein Beitrag im Netz, der einer offiziellen Pressemeldung ähnelt, jedoch jeglicher Grundlage entbehrt und von vorne bis hinten frei erfunden wurde, teilte gestern Pressesprecher Martin Ahlich mit.  Die Polizei Marburg hat mittlerweile die Staatsanwaltschaft um Prüfung rechtlicher Schritte gebeten. Inzwischen klickte schon eine sechsstellige Zahl von Menschen auf den Beitrag. Viele nahmen diese Schreckensnachricht für bare Münze, waren verängstigt und verunsichert, kommentierten entsprechend und leiteten die Nachricht, leider ohne sich an offizieller Stelle zuvor mal rück zu versichern, weiter.

Mit solchen Meldungen werden Menschen einfach nur in völlig unsinniger Weise verängstigt und beunruhigt. Um derartige Auswüchse und Folgen zu vermeiden, bittet die Polizei darum, sich vor der Weiterverbreitung von solchen oder gleichartigen Nachrichten seriöser Informationsquellen zu bedienen. Auch eine vorherige Recherche im Internet über den Verbreiter der Nachricht bringt wichtige Informationen.

In diesem Fall nämlich stammt die Nachricht von einem Portal, auf dem jeder seine eigenen Fake News kreieren und generieren kann, um mit absolut echtaussehenden, jedoch völlig fiktiven Meldungen bewusst zu täuschen. Das Aussehen der Fake News ähnelt tatsächlichen Internetseiten oder Blog-Einträgen mit Titelbild und Überschrift. Alles ist zur Verbreitung im Netz gedacht und steht in dem Internetportal unter dem Motto: Erstelle deinen Witz in wenigen Sekunden oder Erfinde dein eigenen Fake News und lege alle deine Freunde rein! Du kannst deine erfundenen Nachrichten auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken teilen. Worauf wartest du noch? Lass den Spaß beginnen!

"Trotz des Hinweises, dass sich jeder Verfasser, sofern sein Beitrag die öffentliche Ordnung beeinträchtigt, mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen muss, kam es zu diesem Beitrag, der definitiv weder lustig noch spaßig ist. Hier ist die Grenze deutlich überschritten", so Martin Ahlich von der Marburger Polizei.

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Vor einer Falschmeldung über einen angeblich geplanten Anschlag auf das Kasseler Volksfest Zissel warnt die Polizei: Ein 37 Jahre Mann verbreitete per WhatsApp die Nachricht und erklärte, entsprechende Informationen von einem Polizisten erhalten zu haben. Dies stellte sich als falsch heraus.

Zahlreiche besorgte Bürger hatten sich am Donnerstag und Freitag an die Polizei in Kassel gewandt und berichtet, sie hätten über den Nachrichtendienst WhatsApp eine Information bekommen, in der vor einem geplanten Anschlag auf dem bevorstehenden Zissel-Fest gewarnt wird. Die Ermittlungen der Polizei führten zu einem 37 Jahre alten Verfasser aus Kassel, der die angeblich gehörten Aussagen relativierte. "Dem Polizeipräsidium Nordhessen liegen keine Hinweise zu Planungen oder Vorbereitungen eines Anschlages vor", sagte am Freitag ein Polizeisprecher, "weder im Hinblick auf den bevorstehenden Zissel noch zu irgendeiner anderen Veranstaltung im Dienstbereich des Polizeipräsidiums Nordhessen".

Der 37-Jährige hatte am Donnerstag eine Nachricht verfasst, in der er schrieb, dass er von einem geplanten Anschlag beim Zissel gehört habe. Im weiteren Chatverlauf behauptet der Mann, die Information von einem Polizisten zu haben. Auch eine dritte Person soll dies von einem anderen Polizeibeamten gehört haben.

Polizeisprecher: "Stille-Post-Effekt"
Die Ermittlungen führten am Freitagmittag zu dem 37-Jährigen, der zu den getätigten Aussagen befragt wurde. Dabei stellte sich schnell heraus, "dass es sich um eine völlig haltlose und jeder Grundlage entbehrende Nachricht handelt, die sich aus dem sogenannten Stille-Post-Effekt generierte", sagte der Polizeisprecher. Auch die anderen im Chatverlauf benannten Personen seien ermittelt und befragt worden. Dabei zeigte sich, dass es einen der benannten Beamten überhaupt nicht gibt und zu dem anderen schon länger kein Kontakt besteht.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, Meldungen nicht einfach ungeprüft weiterzuleiten. "Sollten konkrete Hinweise auf bevorstehende Straftaten vorliegen, informieren Sie die Polizei", appellierte deren Sprecher - und wies auch auf die Rechtsfolgen hin: Nicht nur beim Verfassen von Falschmeldungen, sondern auch beim Weiterleiten könne man sich strafbar machen, hieß es. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 04 Dezember 2015 14:30

Fakemeldung bei Facebook sorgt für Unbehagen

WALDECKER LAND. Seit einiger Zeit wird vermehrt folgenden Beitrag auf Facebook geteilt: "Hallo an alle Eltern, haltet die Augen auf. In Battenberg Eder und Umgebung fährt ein roter großer Bus/Sprinter umher mit dunkel getönten Scheiben. In dem Auto sitzen drei erwachsene ausländische Männer mit Dortmunder Kennzeichen. Diese Männer haben von meiner Kollegin und deren Nachbarin die 9 und 10- jährigen Kinder verfolgt nach Schulschluss. Die Ausländer sind den Kindern von der Schule nach Hause erst per Auto und zum Schluss zu Fuß bis nach Hause gefolgt. Sie sind noch eine Weile um das Haus herum gefahren und haben die Umgebung erkundet. Die Kollegin hat die Polizei verständigt und die Polizei sagte vor drei Tagen kam wegen genau demselben roten Auto ein Anruf. Dies ist kein Scherz. Heute erst passiert. Seit wachsam!"

Dieser Text kursiert seit Jahren in abgewandelter Form deutschlandweit auf Facebook, was sich bisher immer als Falschmeldung herausstellte. Der Polizei in Waldeck-Frankenberg ist kein einziger Fall bekannt, der sich wie oben beschrieben, zugetragen hat. Teilen Sie daher bitte diesen Beitrag auf Facebook um den Falschmeldern das Handwerk zu legen.

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Publiziert in Polizei

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