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BAD WILDUNGEN. In der Nacht von Montag auf Dienstag und am späten Mittwochabend beschädigte ein Unbekannter Autos in Bad Wildungen. Ein Auto wurde sogar zweimal zerkratzt - die Polizei sucht Zeugen.

Am Dienstagmorgen mussten zwei Autobesitzer feststellen, dass ihre Autos in Bad Wildungen beschädigt worden waren. An einem schwarzen Opel Insignia hatte ein Unbekannter in der Straße "An der Ense" Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro angerichtet, indem er die Heckklappe und die hintere Stoßstange zerkratzte.

In der Frankfurter Straße, nicht weit vom anderen Tatort entfernt, beschädigte der wahrscheinlich gleiche Täter einen roten Opel Corsa. Hier wurde die Frontschürze zerkratzt, der Sachschaden beträgt etwa 300 Euro.

Am späten Mittwochabend, zwischen 20.50 Uhr und 23.50 Uhr, war erneut der schwarze Opel Insignia Ziel des Täters. Er zerkratzte die hintere Stoßstange des wieder in der gleichen Straße abgestellten Autos und richtete hierbei erneut einen Schaden von etwa 500 Euro an.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900. (ots/r)

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KORBACH. In der Nacht von Montag auf Dienstag öffnete ein Unbekannter drei unverschlossene Autos in der Rosenstraße und der Westpreußenstraße.

Zweimal durchsuchte er die Handschuhfächer und Ablagen der Autos in der Rosenstraße, beide standen unter einem Carport. Im dritten Fall durchsuchte er ein Auto, das auf dem Hof vor einem Wohnhaus in der Westpreußenstraße stand.

Die Beute war zwar für den Dieb gering, da er nur wenig Bargeld stehlen konnte, dennoch haben zwei der drei Autobesitzer nun einen größeren Schaden und Aufwand zu betreiben - es wurden Papiere wie Ausweise und Führerscheine sowie Kreditkarten entwendet. 

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. 

Tipps der Polizei um Fälle dieser Art zu vermeiden 

  • Auch in einer Garage, unter dem Carport oder auf dem Hof vor dem Haus sollte das Auto immer abgeschlossen werden. 
  • Schließen Sie Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel - auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen. 
  • Ihr Auto ist kein Tresor, lassen Sie keine Wertsachen oder Bargeld im Auto liegen. 
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug das Verriegeln der Türen mit der Funkfernbedienung durch ein optisches Signal quittiert. 
  • Verstecken Sie Ersatzschlüssel nicht am oder im Fahrzeug - diese Verstecke sind den Dieben bekannt. 
  • Ziehen Sie den Zündschlüssel immer ab - auch bei kurzer Abwesenheit.
  • Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten. 
  • Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug zurück, entfernen Sie auch die Halterung. 
  • Lassen Sie keine Schlüssel unbeaufsichtigt in Jacken zurück, wenn Sie diese in Gaststätten an der Garderobe oder in Umkleidekabinen aufhängen. (ots/r)
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DIEMELSEE. Die Feuerwehr Diemelsee ließ bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag das Jahr 2018 etwas Revue passieren und schaut erwartungsvoll in die Zukunft. 

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Diemelsee fand diesmal am Freitag, den 4. Januar im Dorfgemeinschaftshaus Rhenegge statt, geführt von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer. Zusammen blickte er mit seinen Stellvertretern Torsten Behle und Uwe Becker auf das Jahr 2018 zurück. Zu Beginn gab er jedoch einen Ausblick zu Investitionen an Feuerwehrhäusern und dem Fahrzeugkonzept 2020. Ein Bewilligungsbescheid für ein LF 10 Kats Hessen für den Standort Vasbeck liegt vor und er rechnet in der ersten Hälfte 2020 mit der Übergabe. Das dortige TSF-W bekommt im Zuge eines Ringtausches einen neuen Standort. Ein Zuwendungsantrag für ein Fahrgestell aus Landesmitteln für Deisfeld wurde gestellt, eine Bewilligung ist in 2019 zu erwarten.

Weiter ist geplant, das LF16/12 in Adorf durch ein HLF 20 zu ersetzen und das LF 16/12 nach Ottlar umzusetzen. Das TSF-W Ottlar bekommt im Zuge dieses Ringtausches einen neuen Standort, für das HLF20 ist mit einer Bewilligung in 2019 zu rechnen. Auch in 2018 konnte ein neues TSF-W am Standort Heringhausen in Dienst gestellt werden, die offizielle Übergabe ist am 16. März 2019 geplant.

Hinzukommend konnte der Anbau am Feuerwehrhaus in Deisfeld eingeweiht werden. Hier wurde mit einer großen Eigenleistung ein tolles Ergebnis vollbracht. Die gute Ausstattung an Fahrzeugen und Feuerwehrhäusern bestätigte auch der Prüfdienst des Landes Hessen, der in seiner Prüfung sehr gute Noten für Diemelsee ausstellte.  

Einsatzkräfte leisten Hilfe bei 81 Einsätzen

Die Feuerwehr Diemelsee besteht derzeit aus 323 Einsatzkräften in 12 Einsatzabteilungen mit 17 Einsatzfahrzeugen und einem Feuerwehrboot. Insgesamt rückten die Wehren in Diemelsee zu 81 Einsätzen aus, wovon es sich bei 27 Einsätzen um Umwelteinsätze handelte, die besonders durch Sturmtief Friederike zu verzeichnen waren. Zu Brandeinsätzen rückten die Freiwilligen insgesamt 16 mal aus.  

Der Ausbildungsstand und die Teilnahme an Lehrgängen war im vergangenen Jahr ebenfalls sehr gut. Die Teilnahme hat sich gesteigert, was in den Lehrgängen deutlich wurde. In 77 Lehrgängen wurden Kameraden ausgebildet. Somit ist im vergangen Jahr ein Zuwachs von acht Lehrgangsteilnahmen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Diese wurden auf Kreisebene, an den hessischen Landesfeuerwehrschulen Kassel und Marburg-Cappel und auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum in Gründau besucht.

Neben den Standortausbildungen gab es auch in 2018 wieder einige Übungen, an denen mehrere Wehren teilnahmen, was die Zusammenarbeit stärkte. Aufgrund der Trockenheit mussten jedoch einige Übungen verlegt oder ohne Wasser durchgeführt werden. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle hob besonders hervor, dass 17 Kameraden den Grundlehrgang bestanden haben.  

Um Nachwuchs muss weiter intensiv geworben werden

In Diemelsee gibt es zwei Kinderfeuerwehren. In Adorf engagieren sich die Blaulichter mit derzeit zehn Kindern und in Flechtdorf die Feuermäuse mit derzeit neun Kindern. Im Laufe des Jahres haben die Kinder u.a. das Tatzen-Abzeichen und das Pflasterdiplom absolviert. Um das Pflasterdiplom zu erhalten, mussten sie zum Beispiel die 112 wählen, ihren Namen und ihre Anschrift durchgeben, jemanden in die stabile Seitenlage legen und ein Pflaster aufkleben. Insgesamt engagieren sich 63 Jugendliche in sieben Jugendfeuerwehren, was eine weitere Reduzierung zum Vorjahr zeigt, Nachwuchssorgen wurden von allen Wehren bejaht. Neben diversen Aktionen und Teilnahmen an Wettkämpfen, wurde auch in Zusammenarbeit mit der Mittelpunktschule Adorf ein Aktionstag durchgeführt, bei dem Mitgliederwerbung betrieben wurde, um die Stützen der zukünftigen Einsatzabteilung weiter aufzubauen.  

Der Vorsitzende des Spielmanns- und Musikzuges, Alexander Henneke, berichtete zudem von 71 musikalischen Veranstaltungen, unter anderem Frühschoppenunterhaltung, aber auch von Konzerten und Zapfenstreichen. Er hob hervor, dass es heutzutage neben Applaus auch ein noch größeres Lob gibt, nämlich dass alle Zuschauer das Handy zücken und die Veranstaltung filmen. Über diese Anerkennung freuen sie sich und er forderte auf, in Zukunft gerne mal einen Auftritt zu filmen und dies bei Feuerwehreinsätzen dafür zu unterlassen.  

Willi Emde berichtete, dass die Ehren- und Altersabteilung auch in 2018 wieder sehr aktiv war. Neben des Besuchs bei der Partnergemeinde Geschwenda fand wieder eine obligatorische Betriebsbesichtigung statt, außerdem ging es auf der Tagesfahrt diesmal nach Hameln. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Volker Becker die Arbeit der Feuerwehr und bedankte sich auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger, dass sich jeder neben Familie, Freunden, Freizeit und Job für die Feuerwehr nach seinen Bedürfnissen engagiert, im Einsatzfall aber der Verpflichtung umgehend nachkomme. Die Feuerwehr wäre als zuverlässiger Retter in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Die Gemeinde Diemelsee bemühe sich, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten die notwendige technische Ausrüstung und Fahrzeuge, aber auch die richtig ausgestatteten Feuerwehrhäuser zur Verfügung zu stellen.

Hannelore Behle von der Gemeindevertretung überbrachte den Dank der Bevölkerung an die gut ausgebildete Feuerwehr. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hatte in seiner weiteren Position als Verbandsvorsitzender Grüße und Dank an der Teilnahme an den Terminen im abgelaufenen Jahr ausgesprochen. Außerdem berichtete er über Veranstaltungen und Termine im Jahr 2019. Als Kreisbrandinspektor berichtete er über die mobile Brandsimulationsanlage, die in 2020 wieder im Landkreis ist. Außerdem sprach er über Neuigkeiten zu Bauordnungen, dem weiteren Ausbau des Digitalfunks und über das erweiterte Lehrangebot an der Hessischen Landesfeuerwehrschule. Das Grußwort der Notfallseelsorge überbrachte Jörg Schulze. Er sagte, sie unterstützen gerne, aber man treffe sich lieber nicht in Einsätzen, sondern bei anderen Veranstaltungen.

Darüber hinaus wurden 14 Mitarbeiter der Feuerwehr befördert, sowie einige Ehrungen verliehen. 

Beförderungen:

  • Bangert Ingo, Heringhausen: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Gottschalk Daniel, Ottlar: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Henning Steven, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Janka Marcel, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Kern Ann Christin, Giebringhausen: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Köster Jörg, Deisfeld: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Kratzenberg René, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Lages Manuel. Giebringhausen: Hauptfeuerwehrmann - Löschmeister
  • Neumann Andreas, Vasbeck: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Paul Holger, Vasbeck: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Schäfer Dirk, Schweinsbühl: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Schäfer Michelle, Schweinsbühl: Hauptfeuerwehrfrau - Löschmeisterin
  • Steinhardt Michael, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Wagner Peter, Deisfeld: Löschmeister - Oberlöschmeister


Ehrungen:

  • Verleihung der Floriansmedaille in Bronze am Bande: Jörg Köster, Deisfeld, sowie die drei Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer, Torsten Behle und Uwe Becker.
  • Verleihung des goldenen Brandschutzehrenzeichens für 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Heinrich Zölzer, Schweinsbühl; Holger Paul, Vasbeck; Andreas Werner, Adorf; Horst Wilke, Benkhausen; Christian Schmidt, Flechtdorf
  • Verleihung des silbernen Brandschutzehrenzeichens für 25 Jahre: Bernd Achenbach, Benkhausen; Holger Köster, Deisfeld; Daniel Fischer, Vasbeck; Bernd Jakob, Adorf; Carsten Trachte, Deisfeld 


Verleihung der Annerkennungsprämie für aktive Dienstzeit:

  • 10 Jahre: Sven Achenbach, Benkhausen; Carolin Amler, Heringhausen; Axel Bangert, Wirmighausen; Patrick Demmer, Adorf; Mike Fieseler, Heringhausen; Heiko Ninnemann, Wirmighausen; Svenja Scheele, Adorf; Matthias Radtke, Stormbruch; Rene Kratzenberg, Adorf
  • 20 Jahre: Frank Bemmann, Deisfeld; Michael Fischer, Vasbeck; Sebastian Friedrich, Strombruch; Matthias Hillebrand, Heringhausen; Roger Hillebrand, Heringhausen; Peter Wagner, Deisfeld
  • 30 Jahre: Rainer Fischer, Heringhausen; Reiner König, Adorf; Karl-Wilhelm Römer, Schweinsbühl 
  • 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Horst Wilke, Benkhausen

(Feuerwehr Diemelsee)

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 30 Januar 2018 13:51

Fahrzeuge und Häuser mit Farbe besprüht

DÖRNBERG. Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Sonntag in Dörnberg zahlreiche Häuser und Fahrzeuge mit lila Sprühfarbe beschmiert. Rund 20 verschiedene Tatorte sind der Polizei aus dieser Nacht bisher bekannt. Der angerichtete Schaden dürfte über 10.000 Euro liegen.

Die mit den Fällen betrauten Ermittler der Polizeistation Wolfhagen gehen davon aus, dass die Sachbeschädigungen auf das Konto ein und desselben Täters gehen, den sie zudem auch für weitere solcher Taten in Dörnberg in den vergangenen Wochen verantwortlich machen. Neben den eingeleiteten umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen, suchen sie auch nach Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den bislang unbekannten Täter geben können.

In der Nacht zum Sonntag waren es Haus- und Garagenwände, verschiedene Pkws, ein Stromkasten, ein Wohnmobil sowie ein Wohnwagen, die beschmiert worden waren. In allen Fällen verwendete der Täter lila Sprühfarbe, in den meisten Fällen hinterließ er ein und dieselbe Buchstabenkombination. Die Tatorte liegen in den Straßen Grüne Aue, Kuhnen, Elfbuchenstraße, Meißnerstraße, Saure Breite und Herkulesstraße.

Wie eine von den Schmierereien betroffenen Hausbesitzerin den am Sonntag zur Anzeigenaufnahme amTatort eingesetzten Beamten berichtete, soll ihre Nachbarin gegen 3.30 Uhr Geräusche vor dem Haus gehört haben. Möglicherweise waren diese von dem Täter verursacht worden. Die Ermittler der Polizeistation Wolfhagen bitten Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder die Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 05692/ 98290 bei der Polizei in Wolfhagen oder unter Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Bei aktuellen verdächtigen Beobachtungen werden Zeugen gebeten, über den Notruf 110 die Polizei zu alarmieren. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

ESLOHE. Zwei Kleintransporter sind am Mittwoch um 8.40 Uhr auf der Landesstraße 541 in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Ein 54-Jähriger fuhr mit einem Fahrzeug von der B 55 (Wenner Stieg) auf der Strecke in Richtung Wenholthausen. In einer langgezogenen Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Auf der schneebedeckten Straße rutschte der Kleintransporter auf die Straßenseite des Gegenverkehrs. Dort war gerade in diesem Moment ein zweiter Kleintransporter-Fahrer, ein 53 Jahre alter Mann, in Richtung der Bundesstraße 55 unterwegs.

Es gelang ihm nicht mehr dem entgegenrutschenden Fahrzeug auszuweichen, so dass es zu einer Frontalkollision kam. Hierbei wurden beide Fahrer schwer verletzt. Sie wurden zunächst an der Unfallstelle durch einen Notarzt versorgt und dann durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden sie stationär aufgenommen. Für die Dauer der Maßnahmen am Einsatzort musste die Strecke erst komplett gesperrt werden.

Nach dem Abtransport der Verletzten konnte der Verkehr halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die Kleintransporter wurden abgeschleppt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 50.000 Euro. Momentan ist als Unfallursache von nicht an die Witterungsbedingungen angepasster Geschwindigkeit auszugehen.

Quelle:ots/r

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Publiziert in HSK Polizei

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Die Polizei hat in den letzten beiden Wochen im Kreis Siegen-Wittgenstein eine Sonderkontrolle durchgeführt. Unter dem Einsatzstichwort „SE-Polo“ kontrollierten vier Beamte der Kreispolizeibehörde an verschiedensten Kontrollstellen im gesamten Kreisgebiet getunte und typenveränderte Fahrzeuge. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollaktion war die Kontrolle von Fahrzeugen, die durch junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren gesteuert wurden. Wie die Beamten erklärten, gehört die Zielgruppe der jungen Erwachsenen zu den Hauptunfallverursachern, durch ihre mangelnde Fahrpraxis.

In den letzten beiden Wochen kontrollierten die Polizeibeamten von Bad Berleburg bis Burbach mehrere hundert Fahrzeuge, insbesondere auf technische Mängel und nicht ordnungsgemäße, zusätzlich montierte Fahrzeuggegenstände. Hierbei ergaben sich teilweise erschreckende Bilder.
 
So wurde bei einer Kontrollaktion in der Siegener Innenstadt beispielsweise eine 48-jährige Fahrzeugführerin aus Haiger angehalten, deren Fahrzeug, den Beamten schon auf den ersten Blick ein Dorn im Auge war. Bei näherem hinsehen wurde dann festgestellt, dass der TÜV des Fahrzeuges bereits im Juli abgelaufen war, weiterhin waren die Bremsen des Autos defekt. Die Weiterfahrt wurde der 48-Jährigen Fahrerin sofort untersagt. Weiterhin erwartet die Fahrerin jetzt eine Anzeige, ein Bußgeld in Höhe von 135 Euro sowie 3 Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

In einem weiteren Fall wurde eine 32-jährige Dame angehalten, deren Reifen gnadenlos abgefahren und zu alle dem auch die Lenkmanschette defekt war. Vor Ort spaßte die junge Fahrerin noch mit den kontrollierenden Beamten, bis sie hörte dass sie der Spaß neben der Reparatur nun 75 Euro kostet und sie zudem noch ihr Punktekonto in Flensburg gefüllt wird.

Schon wenige Augenblicke später, ging den Beamten ein Pkw-Fahrer ins Netz, der genau in die Zielgruppe der Fahranfänger gehörte, und zu dem noch mit einem Pkw unterwegs war, deren Betriebserlaubnis erloschen war. Die Folge, 135 Euro Bußgeld, 3 Punkte, Nachschulung sowie eine Verlängerung der Probezeit.

In einem weiteren Fall stellten die Polizisten bei einem angehaltenen Fahrzeug fest, dass dieses Schleifspuren an der Reifenaußenkante aufwies. Auch diesem Pkw-Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Er musste den defekten Reifen noch vor Ort wechseln um seine Fahrt fortsetzen zu dürfen. Obendrein erwartet ihn eine Anzeige, zusammen mit einem Bußgeld und ebenfalls 3 Punkten in Flensburg.

Mit Einbruch der Dunkelheit kamen dann noch mehr Fehler ans Tageslicht, insbesondere unerlaubte, zusätzlich eingebaute Beleuchtung. So wurde unter anderem in Weidenau ein Fahrzeug angehalten, bei dem im Kühlergrill zusätzliche blaue LED-Beleuchtung eingebaut worden war. Als der Fahrer die Beamten erspähte, schaltete er diese sofort, mit einem gezielten griff  aus und stellte sich später dumm. Doch der geschulte Blick des kontrollierenden Polizisten entgeht natürlich nichts. So nutzte es alles nichts, die Beleuchtung musste noch vor Ort ausgebaut werden. Nachdem der Fahrer dann vor Ort fertig geschraubt hatte, ging es zu dem Geschäftlichen Teil. Denn zusätzlich eingebaute Beleuchtung kostet 20 Euro in Form einer Ordnungswidrigkeit.

Wie Einsatzleiter Martin Rademacher erklärte, gibt es diese Sonderkontrollen bereits seit 2005 und wird zweimal jährlich durchgeführt. Zunächst gab es die Kontrollaktion nur in den Bereichen Kreuztal und Bad Berleburg, bis dann vor vier Jahren auch die restlichen Städte und Gemeinden des Siegerlandes hinzu kamen.

Publiziert in SI Polizei

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