Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Fahrerlaubnis

KORBACH. Pfingstsonntag im Jahr 2022 wird einem Mann aus der Gemeinde Diemelsee in Erinnerung bleiben - Vermutlich alkoholisiert, verunfallte der 35 Jahre alte Fahrer eines BMWs auf der Bundesstraße 252.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr der Diemelseer gegen 23.40 Uhr die B 252 aus Richtung Berndorf kommend, in Fahrtrichtung Korbach. Im Bereich der zweispurigen Steigung (Felsenkeller), kam der Fahrer aufgrund regennasser Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und schlug mit dem hinteren rechten Heck in die Schutzplanke ein. Anschließend schleuderte er auf die gegenüberliegenden Straßenseite und kollidierte mit der Front mit der dortigen Schutzplanke.

Am schwarzen BMW entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Die Schutzplanken auf beiden Seiten wurden auf ca. vier Felder beschädigt und werden 800 Euro kosten. Da bei der Unfallaufnahme der Eindruck entstand, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutentnahme angeordnet und im Krankenhaus Korbach durchgeführt. Bei der Unfallaufnahme mussten die Beamten zudem feststellen, dass der Herr nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die gute Nachricht zum Schluss: Der Fahrer blieb unverletzt.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

NORDHESSEN. Das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligte sich am gestrigen Donnerstag an dem länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktionstag "sicher.mobil.leben - Fahrtüchtigkeit im Blick".

Das Hauptaugenmerk der Kontrollen lag dem Motto entsprechend auf der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern. 489 Unfälle wegen Alkohol oder Drogen am Steuer ereigneten sich alleine im vergangenen Jahr 2021 in Nordhessen. Dabei wurden 125 Menschen leicht verletzt, 43 schwer verletzt und sogar ein Mensch getötet.

Über 600 Verkehrsteilnehmende wurden gestern nun auf nordhessischen Straßen von den Einsatzkräften der Polizei kontrolliert. In 21 Fällen führten Beamten bei Fahrerinnen oder Fahrern Drogenvortests durch, 46 Mal wurde die Atemluft auf Alkohol überprüft. Letztlich zog die nordhessische Polizei gestern sieben alkoholisierte oder drogenberauschte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Drei von ihnen mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. In zwei Fällen wurden die Führerscheine sichergestellt. Neben den Alkohol- und Drogenfahrten stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest: Fünf Mal leiteten sie Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein ein, fünf weitere Male wegen Handynutzung und dreimal wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

VOLKMARSEN. In Volkmarsen hat eine 17-Jährige erste Erfahrungen als Fahrzeugführerin eines Pkws gesammelt - dabei kam ein Sachschaden von 2500 Euro zusammen und eine Anzeige wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis heraus.

Mit einem Mercedes war die Jugendliche am Mittwoch, gegen 16.40 Uhr, rückwärts aus einem Grundstück in der Schulstraße in Höhe der Hausnummer 5 herausgefahren, dabei überquerte sie die Straße, überfuhr einen Bordstein, durchbrach anschließend einen Gartenzaun und kam auf einem Gartengrundstück zum Stehen. Die hinzugerufene Polizei nahm den Unfall auf und stellte fest, dass die 17-Jährige keinen Führerschein besitzt. Jetzt droht der Jugendlichen nicht nur ein Bußgeld, sondern auch eine Sperre zur Erlangung des Pkw-Führerscheins.

-Anzeige-

 

Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. In Altwildungen hat sich am Samstag ein Unfall in der Rörigstraße ereignet - dabei wurden außer dem Tatfahrzeug, das Straßenschild, ein Zigarettenautomat und eine Hecke beschädigt.

Gegen 3 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen in die Rörigstraße gerufen. Dort war eine bis dahin unbekannte Verkehrsteilnehmerin mit ihrem Pkw in einer starken Rechtskurve, etwa in Höhe der Einfahrt zum Hohlgraben, von der Fahrbahn abgekommen. Als Grund nahmen die Beamten nicht angepasste Geschwindigkeit an. Die versierten Beamten nahmen den Unfall auf und sicherten Spuren. Neben dem Straßenschild "Rörigstraße" wurde ein Automat der Zigarettenunion umgefahren und die Hecke einer Grundstückseinfahrt geplättet. Allein diese Schäden bezifferten die aufnehmenden Beamten auf 1000 Euro. 

Anhand der Spurenlage konnten die Polizisten das Tatfahrzeug annähernd bestimmen. Weißer Farbabrieb und Fragmente des Fahrzeugs deuteten auf eine Audi A3 hin. Noch während die Unfallanzeige geschrieben wurde, meldete sich ein Frau, die angab, dass ihr Fahrzeug, ein Audi A3, entwendet worden sei und zu einem späteren Zeitpunkt mit Beulen und Kratzern am alten Standort abgestellt wurde. Wer das Fahrzeug gestohlen habe, konnte die Anruferin nicht sagen. Die Polizei schätzt den Sachschaden am A3 auf etwa 5000 Euro.

Diese Aussage nahmen die Polizisten zum Anlass, die Bad Wildungerin an der Halteradresse aufzusuchen. Zunächst wurde das Auto unter die Lupe genommen, schnell konnte ein Zusammenhang zwischen dem Audi und der Verkehrsunfallflucht in der Rörigstraße hergestellt werden. Während der Unterhaltung mit der Frau nahmen die Beamten strengen Alkoholgeruch in der Atemluft der Frau wahr - eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein der 31-Jährigen vorläufig sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang könnten durch Zeugenaussagen beschleunigt werden. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/90700 entgegen.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Gleich dreimal musste die Polizei im Hochsauerlandkreis einen Pkw anhalten - wie sich herausstellen sollte, zu Recht. 

Am Sonntag gegen 18.50 Uhr wurde in Sundern eine 37-jährige Pkw-Fahrerin aus Dortmund von der Polizei kontrolliert. Sie war in Begleitung eines 38 Jahre alten Mannes, ebenfalls aus Dortmund, der auf dem Beifahrersitz saß. Hierbei wurde festgestellt, dass die Fahrzeugführerin ihren Pkw unter dem Einfluss von Drogen gefahren hat. Eine Blutprobe wurde angeordnet und eine Anzeige gefertigt. Ihr wurde die Weiterfahrt bis zur Ausnüchterung untersagt.

Gegen 20.49 Uhr, trauten die Beamten ihren Augen nicht, derselbe Pkw wurde zwischen Sundern und Hüsten nochmals fahrender Weise festgestellt. Im Rahmen der Verkehrssicherheit konnte der Pkw in Hüsten durch die Polizei angehalten und kontrolliert. Am Kontrollort stieg der 38-jährige Fahrer des Pkw, der bei dem vorausgegangen Einsatz noch auf dem Beifahrersitz saß, aus und flüchtete zu Fuß vor der Polizei. Die 37-Jährige aus dem ersten Einsatz saß zu diesem Zeitpunkt auf dem Beifahrersitz. Nach kurzer Verfolgung konnte der Flüchtige durch Polizisten gestellt werden. Es wurde festgestellt, dass auch er unter dem Einfluss von Drogen stand. Des Weiteren hatte er keine Fahrerlaubnis zum Führen von Personenkraftwagen. Auch bei ihm wurde eine Blutprobe angeordnet und eine Anzeige gegen ihn gefertigt.

In dem Zeitraum, als die Polizisten den flüchtigen Fahrer verfolgten, setzte sich die Beifahrerin wieder an das Steuer ihres Wagens, obwohl ihr nach den vorausgegangenen Maßnahmen gegen sie die Weiterfahrt untersagt wurde. Sie flüchtete mit dem Pkw vom Einsatzort, konnte jedoch im Rahmen einer Fahndung im Nahbereich angetroffen werden. Bei ihr wurde, weil sie immer noch unter Einfluss von Drogen stand, nochmals eine Blutprobe angeordnet und eine Anzeige gegen sie vorgelegt. Der Fahrzeugschlüssel des Pkw wurde sichergestellt. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in HSK Polizei

VOLKMARSEN. Für einen 19-Jährigen aus Herbsen dürfte die Fahrt mit einem nicht zugelassenen Quad Konsequenzen haben. Nach einem selbstverschuldeten Unfall wird dem 19-Jährigen vorgeworfen, ein Fahrzeug geführt zu haben, ohne eine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen - darüber hinaus ist das Quad nicht zugelassen.

Zugetragen hatte sich der Unfall am Sonntag gegen 18 Uhr in der Ortslage von Herbsen, wie Zeugen gegenüber 112-magazin.de zu berichten wussten. Zum angegeben Zeitpunkt war der Heranwachsende mit einem Quad auf der Straße "Über den Gärten" unterwegs und bog nach rechts in die Straße "Zum Hellenberg" ein. Dabei geriet das Quad außer Kontrolle. Der 19-Jährige prallte frontal in einen Gartenzaun in Höhe der Hausnummer 18. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort.

Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der junge Mann von Beamten der Polizeistation Bad Arolsen ermittelt werden. Neben der Sachbeschädigung, für die keine Versicherung aufkommen wird, muss sich der Fahrer nun wegen einer Verkehrsunfallflucht verantworten. Darüber hinaus wird dem 19-Jährigen vorgeworfen, ein Fahrzeug ohne gültigen Versicherungsschutz geführt zu haben. Auch ein Steuervergehen steht im Raum, da das Fahrzeug keine Zulassung hatte. Zu guter Letzt mussten die Beamten eine Anzeige wegen Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis anfertigen.

Link: Unfallstandort Herbsen am 17. Oktober 2021.

- Anzeige -

 

Publiziert in Polizei

MELSUNGEN. So ziemlich alles Verbotene hat ein 40-jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder Kreis genutzt, um sich bei der Polizei unbeliebt zu machen. Jetzt beschäftigt sich das Gericht mit dem Mann.

Nach Angaben der Polizei war der 40-Jährige am Montag (25.01.2021)  um 11.39 Uhr mit seinem BMW im Melsunger Stadtgebiet unterwegs. Bei einer Verkehrskontrolle versuchte er sich einer bevorstehenden Verkehrskontrolle der Polizei durch Flucht mit seinem Pkw zu entziehen. Die Polizisten stellten ihn jedoch und leiteten mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Dieser Kontrolle entzog er sich, indem er mit hoher Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug flüchtete. Bei seiner Flucht missachtete er das Rotlicht der Ampel an der Kreuzung Fritzlarer Straße zur Schloßstraße. Nach kurzer Flucht stellten ihn die Beamten dann auf der Parkpalette. Bei der Kontrolle seiner Person stellten sie fest, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Die Betriebserlaubnis seines BMWs war aufgrund technischer Veränderungen erloschen und es waren Kennzeichen montiert, die nicht für den BMW ausgegeben waren.

Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinfluss wurden gegen den 40-Jährigen eingeleitet. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in HR Polizei

LÖHLBACH/FRANKENAU. Ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 zwischen Löhlbach und Dainrode hielt am Mittwochnachmittag die Beamten der Polizeistation Frankenberg auf Trab - im Nachhinein kamen Dinge ans Licht, die für einen Mann aus Bad Wildungen teuer werden könnten.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Fahrer (51) eines Renault Twingo die Landesstraße 3085 von Frankenau kommend in Richtung Bundesstraße, um nach links in Richtung Löhlbach abzubiegen. Dabei übersah der Frankenauer um 12.45 Uhr einen Motorradfahrer (26), der mit seiner Honda auf der Bundesstraße 253 von Dainrode in Richtung Bad Wildungen unterwegs war. 

Im Einmündungsbereich nahm der 51-Jährige dem Biker die Vorfahrt, sodass dieser nicht mehr bremsen konnte und auf das Heck des weißen Twingo prallte. Durch die Wucht wurde der Bad Wildunger über den Twingo geschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Dabei zog sich der 26-Jährige schwere Verletzungen zu. Mit einem RTW wurde der Motorradfahrer ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht. Der Sachschaden am Twingo wird auf 5000 Euro geschätzt.

Doch damit nicht genug: Das Motorrad kam nach dem Aufprall nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen entgegenkommenden weißen Truck der Marke Mercedes-Benz. Der Fahrer (36) aus dem Schwalm-Eder-Kreis wurde nicht verletzt, am Mercedes selbst entstand Sachschaden von 1500 Euro.

Bei der Unfallaufnahme mussten die Beamten feststellen, dass die Honda mit gefälschten Kennzeichen ausgestattet war. Auch fehlte dem 26-jährigen Bad Wildunger eine gültige Fahrerlaubnis zum Führen des Motorrads. Auf ca. 500 Euro wird der wirtschaftliche Totalschaden an der Honda geschätzt. Das Motorrad wurde abgeschleppt, die verunreinigte Straße von Mitarbeitern der Straßenmeisterei gesäubert. 

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die B 253 in dem Streckenabschnitt gesperrt werden.  (112-magazin.de) 

Link: Unfallstandort am 9. September 2020 auf der Bundesstraße 253.

-Anzeige-



  


  

Publiziert in Polizei

ZIERENBERG. Eine alkoholisierte Fahrerin kam von Straße ab, sie besitzt keinen Führerschein und wurde mit einem Haftbefehl gesucht.

Eine alkoholisierte Autofahrerin ohne Führerschein ist in der Nacht zum heutigen Mittwoch in einem Waldstück unweit des Gut Eschebergs bei Zierenberg mit ihrem Pkw von der Kreisstraße abgekommen und gegen einen Baum gekracht. Dabei zog sich die 29-Jährige aus Breuna sowie zwei Insassen im Alter von 14 und 30 Jahren ebenfalls Verletzungen zu.

Bei der 29-Jährigen, die eher leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde, hatte ein Atemalkoholtest über 1,6 Promille ergeben, woraufhin ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Darüber hinaus ist die Frau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und wird mit einem europäischen Haftbefehl von Litauen gesucht, daher wurde sie festgenommen.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, ereignete sich der Unfall gegen 4.10 Uhr auf der Kreisstraße 88. Die Polizei war alarmiert worden, weil der leichtverletzte 14-Jährige das nächstgelegene bewohnte Haus aufsuchte, dort nachts klingelte und um Hilfe bat. Die von den Bewohnern verständigte Streife der Polizei hatte den beschädigten Pkw und die beiden weiteren Verletzten anschließend im Waldgebiet ausfindig gemacht. Wie die ersten Ermittlungen ergaben, hatte die 29-Jährige am Steuer gesessen und war mit dem VW Touran von Breuna kommend in Richtung Escheberg unterwegs. Vermutlich aufgrund ihrer Alkoholisierung verlor sie in einer Linkskurve die Kontrolle über das Auto und krachte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum.

Der 30-jährige Beifahrer aus Breuna kam anschließend ebenfalls ins Krankenhaus, der 14-Jährige aus Breuna später zu seinen Eltern gebracht worden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die an dem Touran angebrachten Kennzeichen gefälscht und nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben waren. Das Auto war zur Unfallzeit nicht zugelassen. Der Wagen, dessen Beifahrerseite eingedrückt und dessen Vorderachse beschädigt worden war, musste abgeschleppt werden. Die 29-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und weiterer Straftaten verantworten. Nach ihrer ärztlichen Versorgung wird sie wegen des europäischen Haftbefehls zudem einem Haftrichter vorgeführt werden. (ots/r)


Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Der Verkehrsdienst der Waldeck-Frankenberger Polizei hat am Samstag, 9. Mai im Rahmen des Edersee-Konzepts im Bereich Vöhl Verkehrskontrollen durchgeführt.

Bei den Geschwindigkeitsmessungen auf der Landesstraße zwischen Vöhl und Herzhausen fielen insgesamt neun Verkehrsteilnehmer durch überhöhte Geschwindigkeit auf. Bei allen neun Fahrern wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet und bei sieben Rasern kommt ein Fahrverbot hinzu.

Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug bei einem Motorrad 162 km/h und bei einem Pkw 143 km/h, bei erlaubten 100 km/h. Neben dem Bußgeld erwartet die Fahrer 2 Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot.

An einer der Kontrollstellen kamen plötzlich aus einem Waldstück sechs Enduros gefahren. Als die Beamten die Biker anhalten wollten, flüchteten zwei - vier wurden kontrolliert. Bei der Überprüfung der Maschinen auf einem mobilen Rollenprüfstand wurde festgestellt, dass die Zweiräder über 80 km/h schnell fuhren, obwohl sie laut Zulassung nur eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h haben durften. Drei der Fahrer waren nicht im Besitz der dafür erforderlichen Fahrerlaubnis und müssen sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Auch gegen die Halter wurde ein Verfahren wegen Zulassen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Außerdem müssen sich alle vier Fahrer, die zwischen 20 und 31 Jahre alt waren, noch wegen unerlaubtem Fahren im Wald, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Verstoß Kraftfahrsteuergesetz und Erlöschen der Betriebserlaubnis verantworten. Sie hatten an ihren Zweirädern nur Versicherungskennzeichen angebracht, obwohl sie amtliche Kennzeichen benötigt hätten. Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Versicherungskennzeichen sichergestellt.

Gegen die zwei geflüchteten Enduro Fahrer dauern die Ermittlungen noch an. (ots/r)

-Anzeige-



Publiziert in Polizei
Seite 1 von 3

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige