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Sonntag, 26 Mai 2019 23:54

Live Band in der Feuerwache Winterberg

WINTERBERG. „Manchmal kann man Engeln auch begegnen“, eine Redewendung, die oft in Werbungen verwendet wird und dem Betrachter einen Menschen zeigt, der durch eine gute Tat einem anderen Menschen geholfen hat und dafür eine „Merci“-Schokolade erhält. Für die Hilfe bei der Autopanne, beim Reifenwechsel, oder dem Tragen der Einkaufstaschen. Dem nicht im Regen stehen lassen, oder der Auskunft über den richtigen Weg.

Ihr, liebe Leser habt bald auch Gelegenheit, Engeln zu begegnen. Genannt werden möchten sie so sicher nicht, und sie wissen auch nicht, dass ich das jetzt gerade tue.

Feuerwehrleute als Engel in der größten Not

Sie sind Menschen, die schwer Verletzte aus zermalmten Fahrzeugen schneiden, die parallel dazu ins Unfallwrack kriechen, dem Verletzten die Hand halten, ihm Mut machen und nicht mehr von seiner Seite weichen. Menschen, die trotz sengender Hitze in brennende Häuser eilen, um Menschen, Tiere und auch persönliche und unwiederbringliche Gegenstände zu retten. Die meterhohen Flammen gegenüberstehen, um das Haus einer Familie zu retten. Menschen, die nachts aufstehen, obwohl sie am nächsten Tag zur Frühschicht müssen, um eine Ölspur zu beseitigen. Menschen, die sich freuen, wenn sie ein Tier aus einer misslichen Lage retten konnten, hart gesottene Männer und Frauen, die weiche Stimmen und einen Kloß im Hals bekommen, wenn man ihnen ein herzliches „Danke“ sagt. Familienväter, junge Frauen und Männer, die sich Eindrücken aussetzen, die der Laie sich gar nicht vorstellen kann. Kameraden, die jederzeit füreinander einstehen, die in der Atemschutzübungsstrecke an ihre Leistungsgrenzen gehen, die Verletzte aus dem Gefahrenbereich tragen, die fast das Doppelte wiegen, als sie selbst.

Nicht nur im Einsatz und bei Übungen sind sie stets zur Stelle:

Über tausend Stunden Eigenleistung am Neu- und Umbau der Feuerwache

In weit über 1000 Stunden haben die Kameraden in ihrer kostbaren Freizeit die Winterberger Feuerwache in der Schulstraße renoviert. Sie haben eine alte Wohnung, Schulungsräume und Büros entkernt, Abrissarbeiten durchgeführt, oder die Wache von innen und außen gestrichen. Sie haben Spinde angebracht und den Außenbereich der Feuerwache gestaltet. Unterstützt wurden sie dabei aber auch von zahlreichen Firmen.

Jetzt, nach rund drei Jahren Planungsphase und zwei Jahren Umbauzeit, und nach der Anschaffung zweier neuer Einsatzfahrzeuge laden die Kameraden des Löschzuges Winterberg Euch ein, liebe Leser, um Euch einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Um Euch zu zeigen, was sie in ihrer Freizeit errichtet haben, und um Euch zu zeigen, mit welchen Fahrzeugen sie in Not geratenen Menschen und Tieren zur Hilfe eilen. Sie möchten Euch erklären, wie die Geräte im Einsatz funktionieren, Euch die neue Wache im Detail vorstellen. Eure Fragen beantworten, mit einer Hüpfburg für ein Leuchten in den Kinderaugen sorgen, demonstrieren, wie toll sie ihren Nachwuchs auf den Einsatzdienst vorbereiten, Euch verpflegen, nette Gespräche führen, die neuen Einsatzfahrzeuge – ein Löschgruppenfahrzeug und einen Gerätewagen Messtechnik – einweihen.

Live-Band "Night Life" in der Feuerwache

Doch damit nicht genug: Für einen weiteren Höhepunkt wird ab 18.00 Uhr die Musikband „Night Life“ sorgen.

Also, liebe Leser, begegnet auch Ihr Engeln und sagt „Merci“ mit einem Besuch beim Tag der offenen Tür, damit sich die unermüdliche Arbeit der Kameraden auch außerhalb der Einsätze und Übungsdienste lohnt.

Wann: Sonntag, 09. Juni 2019, ab 10.00 Uhr

Wo: Feuerwache Winterberg, Schulstraße 10

Publiziert in HSK Feuerwehr

EHRINGEN. Wenn das nicht gleich mehrere Gründe zum Feiern sind: Das DRK weiht ein neues Gebäude in Ehringen ein, begeht das 15-jährige Bestehen der dortigen Jugendgruppe, erhält ein neues Fahrzeug und ein Einsatzzelt für den Betreuungszug.

Das Gebäude an der Ecke Elgerweg/Wiesenweg im Volkmarser Stadtteil Ehringen dient der Bereitschaft als Unterkunft, dort sind zudem verschiedene Fahrzeuge für Betreuung und Verpflegung bei Großschadenslagen oder Veranstaltungen untergebracht - unter anderem ein RTW des ersten Sanitätszuges Waldeck-Frankenberg, ein Lkw mit Feldküche und Kühlanhänger, ein Mercedes Vito für die soziale Betreuung und ein Führungsfahrzeug des zweiten Betreuungszuges Waldeck-Frankenberg. Nicht zuletzt dient das Gebäude in Ehringen als Lager für Material, das bei Küchen-, Betreuungs- und Sanitätsdiensten benötigt wird.

Das für die Anforderungen der DRK-Arbeit hergerichtete Gebäude soll am Samstagabend, 30. August, um 19 Uhr offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Anschließend ist ab 19.30 Uhr ein gemütliches Beisammensein geplant.

15 Jahre Jugendrotkreuz Ehringen
Führungen durch das DRK-Gebäude sind am Sonntag ab 10.30 Uhr vorgesehen. Bis etwa 12 Uhr stehen auch Vorführungen der Rettungshundestaffel auf dem Programm. Nach der Mittagspause, in der von 12 bis 14 Uhr verschiedene Gerichte erhältlich sind, stellt sich ab 14 Uhr das Jugendrotkreuz vor. Die Ehringer Gruppe besteht aktuell seit 15 Jahren.

Wer die Chance zur Besichtigung am Vormittag verpasst hat, der kann ab 14.30 Uhr an einer Führung teil. Auch die Rettungshundestaffel präsentiert erneut ihre eingespielten Teams auf zwei und vier Beinen. Zudem sind am Nachmittag Kaffee und Kuchen erhältlich. Das Rahmenprogramm sieht den ganzen Nachmittag über Kinderspiele und abwechslungsreiche Unterhaltung vor.

Einen neuen Einsatzleitwagen (ELW 1) nimmt die Bereitschaft Ehringen dann gegen 15 Uhr offiziell in Empfang, ebenso ein aufblasbares Einsatzzelt.


Link:
DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen

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Publiziert in Retter
Freitag, 07 Februar 2014 20:50

Polizei in Korbach: Endlich alle unter einem Dach

KORBACH. Die Zusammenlegung aller Abteilungen der Polizei in Korbach hat mit dem Umzug der Station aus der Hagenstraße ins alte Landratsamt an der Pommernstraße im November seinen Abschluss gefunden. Die offizielle Einweihung an diesem Freitag feierten die Ordnungshüter mit einer Vielzahl von Ehrengästen.

Dem offiziellen Teil voraus gingen Führungen durch die Räume der neuen Polizeistation: Beamte aus dem regulären Schichtdienst zeigten den Gästen aus Polizei und Politik, von Kirchen, Feuerwehr und THW unter anderem die Wache, die Vernehmungsräume, moderne Technik zur Erkennung gefälschter Dokumente, Ruheräume, einen Raum für Videovernehmungen oder gar die mit schweren Metalltüren versehenen Gewahrsamszellen im Keller. "Einen solch großzügigen Zuschnitt der Räume hätten wir im Falle eines Neubaus nicht bekommen", verdeutlichte Stationsleiter Uwe Kümmel.

Kräfte gebündelt
Der nordhessische Polizeipräsident Eckhard Sauer, der sich als ehemaliger Waldeck-Frankenberger Direktionsleiter mit Korbach verbunden fühlt, begrüßte die 110 Kollegen, die nun gemeinsam ihren Dienst in der Pommernstraße versehen, ebenso wie die zahlreichen Ehrengäste. Die vom Landtag bewilligten 2,7 Millionen Euro seien dringend nötig gewesen, um die Kräfte in Korbach zu bündeln und den gestiegenen Anforderungen an eine moderne Polizei des 21. Jahrhunderts zu entsprechen, meinte Sauer.

Man habe in Korbach "die Zukunft in die Hand genommen", sagte Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Viele Ideen aus den Reihen der Polizeibeamten seien in die neue Station mit eingeflossen. So seien entscheiden verbesserte Bedingungen für die Arbeit der Polizei geschaffen worden, die von der Landesregierung sehr geschätzt werde.

"Umzug war bitternötig"
Landrat Dr. Reinhard Kubat nannte die Polizei in seinen Grußworten einen "wichtigen Partner", der mitunter sehr schwierige Aufgaben zu bewältigen habe. Zum Umzug der Station aus der Hagenstraße in die Pommernstraße sagte der Chef der Kreisverwaltung: "Es war bitternötig". Im Namen aller Bürgermeister im Dienstbezirk der Korbacher Polizeistation sprach der Rathauschef der Kreisstadt, Klaus Friedrich, den Polizeibeamten Lob und Anerkennung für ihre Arbeit aus. "Wir dürfen uns glücklich schätzen über die hervorragende Zusammenarbeit", sagte Friedrich. Er überreichte ein Bild an Stationsleiter Uwe Kümmel und den Leiter der Polizeidirektion, Hubertus Hannappel.

Bessere Bedingungen werden sich positiv auswirken
Man habe nun deutlich bessere Bedingungen für die Mitarbeiter, sagte Personalrat Klaus Vestweber. "Das wird sich positiv auswirken auf das Wohl des Bürgers, dem wir dienen", versicherte er. Vestweber bat die Verantwortlichen darum, die noch fehlenden Projekte umzusetzen. So seien einige Toiletten noch immer nicht saniert worden.

"Wir sind echt zufrieden", unterstrich Stationsleiter Kümmel in seiner Rede. Nach dem Umzug im November hätten sich die Beamten von Schichtdienst und Ermittlungsgruppe nun eingelebt. Die bisherige Station in der Hagenstraße vermisse man wegen ihres familiären Flairs, doch erst in der Pommernstraße fänden er und seine Kollegen ideale Voraussetzungen vor.

Einen symbolischen Schlüssel nahm Uwe Kümmel aus den Händen von Architekt Jürgen Kepplin und Ralf Kruse, Niederlassungsleiter vom hessischen Baumanagement in Kassel, entgegen. Er dankte für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit. Ausschließlich harmonische Klänge lieferten während des Festaktes auch die Mitglieder des Polizeiorchesters, die zur musikalischen Umrahmung beitrug.

Tag der offenen Tür in diesem Jahr
Noch in diesem Jahr soll es für die interessierte Bevölkerung einen Tag der offenen Tür in dem Gebäude geben.


Wir berichteten in der Vergangenheit über den Umzug oder die Vorbereitungen dazu:
Korbacher Polizei ab 2013 unter einem Dach (24.03.2012)
Neues Quartier für Korbacher Polizei (21.11.2012)
Korbacher Polizeistation zieht nächste Woche um (06.11.2013)
Nach fünf Minuten ersten "Kunden" in der Zelle (12.11.2013)

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Publiziert in Polizei

WEIDENAU. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte die Feuerwehr Siegen am Donnerstagabend ihre neue Drehleiter offiziell in Dienst stellen.

Wegen der taktischen Planungen für die Feuerwehr Siegen mussten auch die Positionierung und die Leistungsfähigkeit der drei, im Stadtgebiet Siegen eingesetzten Drehleitern der Löschzüge 1 (Hauptamtliche Wache), 2 (Geisweid) und 11 (Eiserfeld) neu definiert und bewertet werden.

Vor diesem Hintergrund wurden eine Neubeschaffung und ein Tausch der anderen vorhandenen Drehleitern notwendig. Die älteste der drei Drehleitern, stationiert in Eiserfeld musste ersetzt werden, da deren Betrieb auf Dauer unwirtschaftlich ist und die Ausfallzeiten während Reparaturen einfach zu hoch sind, berichtete der Leiter der Feuerwehr Siegen Matthias Ebertz bei der Fahrzeugübergabe.

Für die hauptamtliche Wache an der Weidenauer Straße wurde eine, auf die heutigen Belange der Stadt Siegen zugeschnittene Drehleiter beschafft. Das bis dahin genutzte Drehleiterfahrzeug geht nun an den Löschzug 2 nach Geisweid. Wie Matthias Ebertz erklärte, wird in Geisweid die Vorhaltung einer 30 Meter-Leiter vorausgesetzt, da im Bereich Geisweid die Gebäude mit entsprechender Höhe zu finden sind. Die bis zuletzt im Löschzug Geisweid genutzte Drehleiter wurde mit dem „Ringtausch“ am Donnerstagabend zum Löschzug 11 nach Eiserfeld verlagert.

Bei der neuen Drehleiter handelt es sich um ein Fahrzeug, das auf einem Fahrgestell von Mercedes Benz eine separat lenkbare Hinterachse vorhält. Das Fahrgestell ist mit einer Luftfederung ausgestattet und kann somit vor niedrigen Durchfahrten abgesenkt werden. Die eigentliche Drehleiter stammt von dem Aufbauhersteller Magirus. Sie verfügt über ein im oberersten Leiterteil angebrachtes Gelenkteil, welches viereinhalb Meter bis maximal 90 Grad abgewinkelt werden kann. Dieses System ermöglicht nun, beispielsweise auch über Gebäudefirst hinaus die Rückseite eines Gebäudes zu erreichen. Des Weiteren hat das neue Fahrzeug die gleiche technische Ausrüstung, wie das bisher auf der hauptamtlichen Wache genutzte Fahrzeug. Hierzu gehören unter anderem: Eine Krankentragenlagerung, eine Abseilvorrichtung, ein Monitor (Wasserwerfer), ein Hochleistungslüfter sowie ein Stromaggregat mit Flutlichtbeleuchtungssatz.

Die Gesamtkosten für die Anschaffung belaufen sich auf rund 720.000 Euro.

Wie auch bei den Beschaffungen in der Vergangenheit, wurde auf Fahrsicherheit großen Wert gelegt. So gehören ABS, automatisches Getriebe und ein Unfalldatenschreiber, kurz UDS zur Ausstattung.

Im Anschluss an die Vorstellung konnte der erste Beigeordnete und zugleich Stadtkämmerer der Stadt Siegen Reinhold Baumeister die Fahrzeugschlüssel an den Leiter der Feuerwehr Siegen Matthias Ebertz sowie an die Löschzugführung der drei Löschzüge Jochen Göbel (Löschzug 1), Frank Schneider (Löschzug 2 Geisweid) und Rainer Gräf (Löschzug 11 Eiserfeld) übergeben. Siegens Bürgermeister Steffen Mues ließ sich zur feierlichen Fahrzeugübergabe entschuldigen, er war erkrankt und konnte diesen Termin leider nicht wahrnehmen.

Publiziert in SI Feuerwehr

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