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Donnerstag, 23 September 2021 09:46

Brennendes Fett ruft Bad Arolser Wehr auf den Plan

BAD AROLSEN. Im Küchenbereich eines Restaurants in der Bahnhofstraße, ist am Mittwochabend Fett in einer Fritteuse in Brand geraten - trotz Einsatzes eines Feuerlöschers durch den Betreiber des Lokals entstand geringer Sachschaden, darüber hinaus mussten drei Personen mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung in umliegenden Krankenhäusern behandelt werden.

Wie Einsatzleiter Stefan Richter gegenüber 112-magazin.de mitteilt, wurde die Bad Arolser Wehr um 20.17 Uhr mit dem Alarmstichwort "F2, Brand Wohnung, brennt Fritteuse" in die Bahnhofstraße beordert. Insgesamt 35 Freiwillige rückten an, um Menschen zu retten und Brandschäden zu vermeiden. Bei Eintreffen der Wehr hatte der Betreiber erste Löschversuche mit dem Feuerlöscher unternommen - diese blieben aber ohne Erfolg, sodass Stefan Richter zwei Trupps unter Atemschutz mit einem Fettbrandlöscher in den Nahbereich schickte, die erfolgreich die Flammen ersticken konnten.

Parallel zu dieser Aktion ließ der Einsatzleiter weitere Trupps in das Obergeschoss vordringen - dort konnten zwei Personen angetroffen werden. Professionelle Ausrüstung, wie Fluchthauben, sorgten dafür, dass beide Bewohner über das Treppenhaus zu den inzwischen bereitgestellten RTW gebracht werden konnten. Insgesamt mussten drei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Im Nachgang ließ Richter das Gebäude umfangreich lüften und sicherheitshalber mit einer Wärmebildkamera überprüfen. Um 22 Uhr war der Einsatz beendet.

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BAD AROLSEN. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen am Donnerstagmorgen um 4.10 Uhr aus - eine junge Frau war nach einem Unfall mit der Hand zwischen Sitz und Mittelkonsole geraten und quasi im Fahrzeug gefangen. 

Nach Angaben des Einsatzleiters Stefan Richter an der Unfallstelle, wurden 25 Einsatzkräfte in die Wetterburger Straße beordert, weil eine junge Frau auf den Weg vom Remmeker Feld in Fahrtrichtung Bad Arolsen die Kontrolle über ihren silbergrauen Ford Focus verloren hatte und im Straßengraben gelandet war.

Bei Eintreffen der Freiwilligen vor Ort wurden die Angaben bestätigt. Zunächst wurde das Fahrzeug gesichert und in Absprache mit der Polizei der Streckenabschnitt für den Verkehr gesperrt. Nachdem eine Seitenscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen werden musste, um an die eingeklemmte Person zu gelangen, konnte mit hydraulischem Kleinspreizgerät die rechte Hand der Bad Arolserin aus der Umklammerung befreit und die Person mittels Spineboard körperschonend über die Heckklappe dem Notarzt zugeführt werden. 

Mit einem RTW wurde die 18-Jährige in das Arolser Krankenhaus transportiert. Vermutlich, so ein Beamter der Polizeidienststelle Bad Arolsen, war ein medizinischer Notfall für den Alleinunfall verantwortlich. An dem Ford entstand nur geringer Sachschaden. Um die Verkehrssicherheit in dem Streckenabschnitt zu gewährleisten, ließ die Polizei den Pkw abschleppen. (112-magazin)

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BAD AROLSEN/MASSENHAUSEN. Zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person kam es am Montagabend gegen 21.55 Uhr, auf der Landesstraße 3078 zwischen Bad Arolsen und Massenhausen.

Nach ersten Angaben setzte um 22.03 Uhr ein Verkehrsteilnehmer einen Notruf zur Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab, mit dem Hinweis auf einen Verkehrsunfall und einer Rauchentwicklung im Fahrzeug. Umgehend wurden die Arolser Feuerwehr alarmiert, die unter der Leitung von Stefan Richter mit drei Fahrzeugen und 20 Ehrenamtlichen zur Unfallstelle ausrückten.

Bei Eintreffen der Brandschützer stellte sich heraus, dass es sich bei dem Qualm um ausgetretenes Kühlwasser handelt, daher waren keine weiteren Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Vorsorglich wurde die Batterie des Fahrzeugs abgeklemmt. Stefan Richter ließ in Absprache mit der Polizei die Unfallstelle absichern und ausleuchten. 

Der eingetroffene Notarzt sowie ein DRK-Rettungsteam kümmerten sich um den verletzten BMW-Fahrer und stellten die Erstversorgung sicher. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Rettungshubschrauber Christoph 90 (Giessen) angefordert. Notarzt und das Rettungsteam brachten den verletzten Bad Arolser nach Massenhausen zum Sportplatz. Auch hier klappte die Informationskette reibungslos: Brandschützer aus Massenhausen schalteten die Flutlichtanlage ein, um dem RTH eine sichere Landung zu ermöglichen. Um 23.02 setzte der Hubschrauber auf der Rasenfläche zur Landung an. Vier Einsatzkräfte der Bad Arolser Feuerwehr brachten den 28-Jährigen auf einer Trage zum RTH.  Mit dem Verletzen an Bord hob Christoph 90 um 23.40 Uhr, in Richtung Marburger Uniklinik ab.

Wie kam es zu dem Unfall?

Nach Angaben der Polizei befuhr der Polnische Staatsbürger die Landesstraße von Bad Arolsen kommend in Richtung Massenhausen. In einer leichten Linkskurve kam der Fahrer des silbergrauen BMW nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Flutgraben und prallte ungebremst gegen einen Wasserdurchlass. Dabei wurde das Fahrzeug über die Einfahrt zum Forstweg geschleudert, wo es sich zweimal überschlug und seitlich auf dem Dach zum Liegen kam. Auf Anweisung der Beamten wurde eine Blutprobe bei dem 28-Jährigen angeordnet.

BMW Totalschaden

Völlig zerstört wurde der BMW bei dem Unfall auf der L 3078, sodass die Firma Schüppler (ADAC) aus Volkmarsen mit der Bergung des Unfallwagens beauftragt werden musste. Die genaue Höhe des Schadens an dem 3er BMW lag am Abend noch nicht vor.  (112-magazin)

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