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KORBACH. Vor 45 Gästen und einem großen Aufgebot aus Vertretern der Politik, Wirtschaft und jeder Menge Bergwachtler aus Bad Wildungen und Willigen wurde am Freitag, den 15.09.2017 das neue Höhenrettungsfahrzeug, ein VW T6 beim THW Korbach in Dienst genommen.

Der Ortsbeauftragte des THW Korbach Hans Joachim Kegel, begrüßte in seiner Ansprache zunächst einmal die anwesenden Gäste. Unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Thomas Viesehon (CDU),  der Landtagsabgeordnete Armin Schwarz (CDU),  Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick, Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt, Dezernatsleiter Katastrophenschutz und in Vertretung des Landrates Karl-Friedrich Frese, von der Polizei war Kriminalrat Herr Golomb mit von der Partie. Korbachs Bürgermeister Friedrich durfte zur Indienstnahme des "Neuen" selbstverständlich nicht fehlen und schloss den Kreis der Gratulanten ab.

Der "Neue" ist ein VW T6 mit 204 PS Allrad betrieben und allein aus Spenden finanziert. Sein Funkname lautet Heros Korbach 72/56. Die Hauptsponsoren bekamen als Dankeschön ein Geschenk von Hans Joachim Kegel überreicht. Herr D. Kegel, Sohn von Hans Joachim Kegel, führte zunächst mit seinem Rückblick durch die 20-jährige Geschichte der Höhenretter Korbach. Die Höhenretter gründeten sich 1998 auf dem Hessentag in Korbach mit den Korbacher Klettertürmen und entwickelten sich innerhalb des THW Korbach zu einer Truppe von Spezialisten. Kegel zeigte dabei eindrucksvoll die Entwicklung der Höhenretter Korbach in den letzten 20 Jahren.

Hervorragend konnten die Gäste sich ein Bild über die Ausrüstung, die Fahrzeuge und auch die Ausbildung im Wandel der Zeit machen. Die Ausbildung eines Höhenretters dauert zwischen eineinhalb und zwei Jahren. Gerne üben Höhenretter an Windkraftanlagen, hohen Baukränen, Silos und auch mal unter Tage ihre vielfältigen Einsatzszenarien. D. Kegel plauderte dabei auch ein wenig aus dem Nähkästchen. Die meisten Einsätze über das Jahr hinweg seien Einsätze mit Gleitschirmfliegern, die in Bäumen aufgrund einer Notlage im stark bewaldeten Waldecker Land notlanden mussten. Dann kommen die Höhenretter gemeinsam mit der Bergwacht zum Einsatz. Besonders betont er die gute Zusammenarbeit, zwischen den Höhenretter des THW mit den Bergwachten in Bad Wildungen und Willingen.

Im Anschluss an diesen Vortrag würdigte der Bundestagsabgeordnete Thomas Viesehon die Arbeit des THW und sprach Ihnen seine Dankbarkeit aus. Er wünschte ihnen ein glückliches Händchen, und dass sie immer wieder heil nach Hause kommen. Armin Schwarz dankte auch allen Mitgliedern für Ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft, die sie schon so oft unter Beweis stellen mussten.

Dann ergriff Karl-Friedrich Frese als Dezernatsleiter Katastrophenschutz und in Vertretung des Landrates Reinhard Kubat das Wort. Auch er dankte den Mitgliedern des THW für Ihren Einsatz, gratulierte zum 20. Geburtstag und richtete einen Appell an alle Mitglieder. "Bleiben Sie dem THW treu" - mit diesen Worten beendete er seine kurze Ansprache, nicht aber ohne ein Geschenk zu überreichen. Er schenkte den THW Höhenrettern die Zulassung ihres ATV (All Terrain Vehikel) mit Korbacher Kennzeichen. Im Anschluss machen sich die Gäste mit dem neuen Fahrzeug vertraut und ließen sich die Ausstattung und Technik erklären. Bei einem kühlen Getränk und leckerem Essen ließ man den gelungenen Abend ausklingen. Zur Zeit sind für das THW Korbach 8 ausgebildete Höhenretter im Einsatz. Das THW Korbach wurde zwischen 2003 und 2004 gegründet, verfügt über 35 aktive Mitglieder davon acht Höhenretter, allesamt unter der Leitung von Hans Joachim Kegel. Die Einsatzfahrzeuge der Höhenrettung sind der neue T6 und ein ATV. (Amt/112-magazin)

Publiziert in Retter

FRITZLAR. In der vergangenen Nacht kam es auf der Bundesstraße 253 zu einem tragischen Verkehrsunfall. Nach Polizeianben ereignete sich am 1. September gegen 23.10 Uhr, auf der B 253 in der Nähe von Fritzlar ein schwerer Verkehrsunfall. Zur Unfallzeit befuhr ein 56-jähriger Mann aus Fritzlar mit seinem Kleinbus die Bundesstraße aus Richtung Fritzlar kommend in Richtung Ungedanken.

Bereits einige Minuten vor dem Unfall war der Kleinbus anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen, weil das Fahrzeug Schlangenlinien fuhr und immer wieder auf die Gegenfahrbahn geriet. Zwischen dem Abzweig nach Rothelmshausen und Ungedanken geriet der Kleinbus erneut auf die Gegenfahrbahn und stieß hier mit dem entgegenkommenden Pkw einer 46-jährigen Frau aus Vellmar zusammen.

Beide Fahrzeuge kamen jeweils in den Leitplanken zum Stehen. Die Fahrerin aus Vellmar wurde schwer verletzt in das Klinikum Kassel transportiert, ihr zehnjähriger Sohn konnte das Fahrzeug zwar selbständig verlassen, wurde aber vorsorglich ebenfalls in das Kasseler Klinikum gebracht.

Der 56-jährige Unfallverursacher hatte offenbar kurz vor dem Unfallgeschehen einen Zuckerschock erlitten. Über weitere Verletzungen des Mannes ist nichts bekannt. 

Seitens der Staatsanwaltschaft wurde zur Unterstützung bei der Klärung der Unfallursache ein Gutachter angefordert. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf 50.000 Euro geschätzt. Die B 253 musste für mehrere Stunden in dem Streckenabschnitt gesperrt werden.

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Publiziert in HR Polizei

VOLKMARSEN. Die Feuerwehr Volkmarsen rückte am heutigen Freitag mit zwei Fahrzeugen und einer Stärke von 10 Einsatzkräften zu einem Einsatz unterhalb der Kugelsburg aus. Der Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurde um 19.53 Uhr, ein PKW-Brand am Ortsausgang von Volkmarsen in Richtung Breuna gemeldet. Wenige Minuten nach der Alarmierung trafen zwei Einsatzwagen der Feuerwehr am qualmenden Fahrzeug, einem blauen Ford KA, ein. Zwei weitere Fahrzeuge die sich ebenfalls auf dem Weg zum Einsatzort befanden, konnten von der Einsatzleitung auf halbem Weg zurückbeordert werden, da sich der vermeintliche Pkw-Brand als Fehlalarm herausgestellte.

Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich heißes Motoröl vom Kurbelwellengehäuse über den Luftfilter auf den heißen Auspuff des Ford verteilt und so zu einer starken Rauchentwicklung geführt. Ein Ablöschen war daher nicht erforderlich. Noch vor Eintreffen der Polizei rückten die Florianjünger wieder ab. Der Ford KA blieb wegen des technischen Defekts, am Abzweig nach Ehringen stehen.  

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Publiziert in Feuerwehr

HOCHSAUERLANDKREIS. Der Dortmunder Intensivtransporthubschrauber "Christoph Dortmund" war heute Mittag am Fachkrankenhaus "Kloster Grafschaft" im Einsatz. Es handelte sich aber lediglich um eine Verlegung eines Patienten. Mit im Einsatz waren Rettungswagen und Notarzt des Hochsauerlandkreises.

Unser Dank für das zugesandte Foto gilt Matthias Böhl.

Foto: Matthias Böhl

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Publiziert in HSK Retter

REDDIGHAUSEN. Dem beherzten Eingreifen der Hatzfelder Feuerwehren ist es zu verdanken, dass in der Nacht zum Neujahrstag nicht zu einem größeren Schaden bei einem Brand in Reddighausen kam.

Dort heulten gegen kurz nach zwei Uhr in der Nacht genau so wie in Hatzfeld, Holzhausen und Dodenau die Sirenen. Die Leitstelle aus Korbach meldete einen Brand im Industriegebiet „Am Lehmberg“ die Sirenen. „F2 Gebäudebrand“, stand in der Alarmierung für die Feuerwehrleute.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte waren meterhohe Flammen an einem als Reifenhandel genutzten Gebäude zu sehen. Glücklicherweise waren diese Flammen aber nicht in der Halle entstanden, sondern kamen von einem Reifenhaufen, der vor der Halle gelagert war. Dennoch hatte das Feuer bereits Scheiben zerbrechen lassen und auf einen kleineren Teil des Dachstuhls, sowie einen angrenzenden Baum übergegriffen. Dir rund 50 Feuerwehrleute schafften es aber schnell, die Flammen einzudämmen und weiteren Gebäudeschaden somit zu verhindern. Als aufwändig stellte es sich heraus, die Reifen auseinander zu ziehen und entsprechend abzulöschen. Mit dem Einsatz von Schaummittel erstickten die Kameraden unter schwerem Atemschutz alle noch in den Reifenhaufen befindlichen Glutnester.

Eine Kontrolle im Inneren der Lagerhalle hat ergeben, dass es dort außer den Stellen am Dach zu keinem weiteren Schaden gekommen war. Erleichtert zeigte sich vor Ort auch der Besitzer des Reifenhandels: „Ich bin so froh, dass die Jungs schnell da waren und gute Arbeit geleistet haben. Wenn das Feuer richtig auf die Halle übergegriffen hätte, wäre es zur Katastrophe geworden“, berichtet der Mann. Er und seine Mitarbeiter unterstützten die Feuerwehrleute anschließend mit einem Gabelstapler beim Auseinanderziehen der großen Reifenhaufen. Etappenweise wurden dann immer wieder Glutnester abgelöscht. Wie hoch der entstandene Schaden war, darüber konnten zunächst keine Angaben gemacht. Ebenso zur Brandursache. Diese Ermittlungen hat derweil die Korbacher Kriminalpolizei übernommen. Der aus Laisa mit alarmierte DRK Rettungswagen musste zum Glück nicht zum Einsatz kommen: Bei dem Brand und den Löscharbeiten wurde niemand verletzt.

Publiziert in Feuerwehr

STADTALLENDORF. Mit einem Schmunzeln endete ein Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettern, bei dem eine Frau aus Stadtallendorf in Lebensgefahr gewähnt wurde. Eine andere Frau hatte nämlich gemeldet, dass ihre Gesprächspartnerin am Telefon seit längerer Zeit offenbar ohnmächtig sei. Letztendlich war die Frau jedoch einfach eingeschlafen.

Eine besorgte Frau hatte dem Notruf in Butzbach am Dienstag gegen 1.10 Uhr gemeldet, dass ihre Gesprächspartnerin am Telefon offensichtlich das Bewusstsein verloren hatte. Seit mittlerweile 20 Minuten reagiere sie nicht mehr. Ein Notarzt, ein Rettungswagen, ein Einsatzteam der Feuerwehr und eine Polizeistreife machten sich sofort auf den Weg zur genannten Adresse. Doch die Retter fanden keine ohnmächtige Frau vor...

Schon auf das erste Klingeln öffnete die Dame die Tür. Sie war überrascht, aber sonst wohlauf und gesund. Die verblüffende Erklärung für das abgebrochene Telefonat: Sie war während des Telefongespräches einfach eingeschlafen. Ob der Inhalt des Gespräches "einschläfernd" war oder die Frau zu nachtschlafender Zeit einfach nur sehr müde war, wurde nicht bekannt.

Lieber einmal mehr den Notruf wählen...
Die Polizei legt großen Wert darauf, dass sich Menschen in Gefahrensituationen helfen. Deswegen raten die Ordnungshüter: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig die Polizei um Hilfe bitten.

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 10 Dezember 2014 18:35

Feuer in Kasseler Restaurant - 90.000 Euro Schaden

KASSEL. Zu einem Brand in einem Restaurant im Steinweg in der Kasseler Innenstadt mussten am Mittwochmorgen gegen 3 Uhr Feuerwehr und Polizei ausrücken. Durch ihren schnellen Einsatz gelang es den Feuerwehrleuten, ein Übergreifen auf die über dem Restaurant liegenden Wohnungen zu verhindern.

Die Einrichtung der Gaststätte wurde durch den Brand allerdings vollständig zerstört, teilte die Polizei mit. Zum Glück wurde aber niemand verletzt - zu dieser Uhrzeit war die Gaststätte bereits geschlossen. Den Brandschaden schätzt die Kaseler Polizei auf etwa 90.000 Euro.

Kripo: Keine vorsätzliche Brandstiftung
Brandermittler der Kasseler Kripo haben bereits die Ermittlungen aufgenommen, sie gehen aber nicht von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Dafür habe es bisher keine Hinweise gegeben. Nach der Spurenlage, so die Polizei, ist der Brand in der vollkommen abgebrannten Theke ausgebrochen. Ob das Feuer durch einen technischen Defekt entstanden ist, konnte aber auch noch nicht abschließend beantwortet werden.

Die Gaststätte bleibt vorerst geschlossen. Sie muss komplett saniert werden, bevor der Betrieb weitergeführt werden kann, wie die Polizei mitteilte.

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Publiziert in KS Feuerwehr

BAD BERLEBURG. Pünktlich zum Herbst erscheint dieses Jahr wieder der Blaulichtkalender von Matthias Böhl, der die Arbeit und den Umfang der Rettungs- und Hilfsdienste in unterschiedlichen Situationen zeigt.

Unabhängig von Betreiber oder Standort hat Autor Matthias Böhl, selbst hauptberuflicher Rettungsassistent, in seiner Freizeit sehenswerte Motive von Polizei, Feuerwehr, Luftrettung und Rettungsdienst eingefangen und veröffentlicht. Dabei geht es dem Hobbyfotografen seit über 20 Jahren Einsatzfotografie nicht um reißerische Fotos von Unfallstellen. Der Blick wird vielmehr auf Details am Rande und die Rettungsmittel gerichtet. Betroffene Personen oder Angehörige sind auf seinen mittlerweile rund 900.000 Fotos nicht zu sehen.

Der Blaulichtkalender erscheint bereits zum 12. Mal und zeigt Fotos aus Siegen-Wittgenstein, dem Hochsauerlandkreis und den umliegenden Landkreisen. Wie jedes Jahr ist der Kalender zum Selbstkostenpreis von 15 Euro erhältlich.

Vorbestellungen werden ab sofort unter der E-Mail-Adresse blaulicht-wittgenstein(at)web.de, oder unter der Telefonnummer 0160/91461823 entgegengenommen.

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Publiziert in SI Retter
Dienstag, 25 März 2014 13:49

Korbacher randalieren sich durch die Stadt

KORBACH. Gleich zweimal hatte es die Korbacher Polizei am Wochenende mit um sich schlagenden jungen Männern zu tun. Einer von ihnen kam am Ende gar in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Der erste Fall ereignete sich am frühen Samstagmorgen um 6.25 Uhr in der Grabenstraße. Zeugen hatten die Polizei darüber verständigt, dass ein Mann mit freiem Oberkörper in der Strother Straße herumläuft, schreit und gegen Fahrzeuge tritt. In der Grabenstraße kam der beschriebene Mann einer Streife der Polizei entgegen.

"Bei der polizeilichen Kontrolle zeigte sich der Mann äußerst aggressiv und widersetzte sich allen polizeilichen Maßnahmen", berichtete Polizeisprecher Volker König am Dienstagmittag. Bei seiner Festnahme habe er um sich geschlagen und einen der Beamten verletzt.

Dennoch gelang es, den 18-jährigen Korbacher zur Polizeistation zu verbringen. Besser wurde es hier aber nicht: Auch in der Gewahrsamszelle randalierte der junge Mann und warf sich immer wieder gegen die Zellentür, sodass diese beschädigt wurde. Schließlich blieb den Beamten keine andere Möglichkeit, als ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus einzuweisen.

Schlag ins Gesicht eines Polizisten
Am Samstagabend ereignete sich um 23.20 Uhr ein ähnlicher Fall in der Schlesischen Straße. Eine Streife der Korbacher Polizei wurde wegen einer Schlägerei in die Schlesische Straße gerufen. Bei ihrem Eintreffen lag ein Mann mitten auf der Fahrbahn. Er war laut Polizei ruhig, ansprechbar und offensichtlich nicht verletzt.

Mehrmaligen Aufforderungen, aufzustehen und die Straße zu verlassen, kam er allerdings nicht nach. Als er dann von den Beamten von der Straße getragen werden sollte, rastete er aus, schrie, schlug und trat um sich. Dabei traf er einen der Beamten im Gesicht.

Der 23-jährige Korbacher wurde daraufhin festgenommen und zur Polizeistation gebracht. Die Staatsanwaltschaft Kassel ordnete eine Blutentnahme an. Den Rest der Nacht verbrachte der junge Korbacher in der Gewahrsamszelle.

"In beiden Fällen erlitten die Beamten zwar Blessuren, konnten ihren Dienst aber weiter versehen", berichtet König abschließend.

Publiziert in Polizei
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Montag, 22 Oktober 2012 19:10

Polizei braucht Schutzschild: In Saal verschanzt

HAINA. Eine 32-jährige Frau hat sich am Samstagabend in einem Speisesaal der Vitosklinik verschanzt und mit Tellern, Tassen und anderen Gegenständen um sich geworfen. Die sehr stark übergewichtige Frau ließ sich auch von einer ganzen Schar von Pflegern nicht beruhigen.

"Gefahrlos konnte man sich ihr nicht nähern", berichtet die Polizei zwei Tage später. Als sich die beiden Beamten mit einem Schutzschild näherten und als Polizeibeamte zu erkennen gaben, "erwartete sie ein Bombardement mit Tellern, Tassen und allem was greifbar war".

Alle beruhigenden Worte waren erfolglos. Erst der Einsatz von Pfefferspray ließ den Widerstand schwinden, so dass die Frau vom Pflegepersonal überwältigt werden konnte.

Niemand wurde bei dem Einsatz verletzt. Zurück blieb ein "Schlachtfeld" aus zerbrochenem Porzellan. "Was die 32-Jährige so in Rage brachte, wird wohl ihr Geheimnis bleiben", heißt es abschließend.

 

Publiziert in Polizei
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