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KORBACH. In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannten drei Mülltonnen in der Enser Straße in Korbach. Die Mitteilung einer Zeugin ging gegen 3.30 Uhr bei der Polizei ein, die umgehend die Korbacher Feuerwehr verständigte.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass drei graue Mülltonnen brennen. Während sich ein Trupp mit Atemschutzgeräten ausrüstete, bauten die Kameraden den Löschangriff auf und zogen im Vorfeld weitere Mülltonnen aus dem Gefahrenbereich - im Anschluss der Brand zeitnah gelöscht werden.

Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet und die Feuerwehr rückte wieder ein, es entstand Sachschanden in Höhe von etwa 450 Euro.

Durch die Zeugin wurden drei Personen beobachtet, die in Richtung Stadtkrankenhaus liefen. Im Rahmen der Fahndung konnten diese jugendlich aussehenden Personen, die mit dem Brand in Verbindung stehen könnten, nicht mehr angetroffen werden.

Die Polizeistation Korbach ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Feuer und bittet unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise. (ots/r)

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BRAUNAU. Am Freitagnachmittag stellte sich ein weiteres Mal heraus, wie wichtig Rauchwarnmelder sind. Um 15.37 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Wehren Braunau, Odershausen und Bad Wildungen unter dem Alarmkürzel "F2, Kellerbrand" in die Baumgartenstraße. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Bad Wildungen.

Gemeldet war eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller - den Notruf setzten die Hausbewohner, die durch die ausgelösten Rauchwarnmelder aufmerksam geworden waren, selbst ab. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich glücklicherweise keine Person mehr im Wohnhaus. Unter Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Ritte ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr in den Technikraum vor. Offenes Feuer konnte keines mehr vorgefunden werden - die Hausbewohner hatten eigenständig einen Löschangriff vorgenommen und das Feuer löschen können. Somit wurde eine Abluftöffnung geschaffen und der Keller mittels Hochleistungslüfter belüftet.

Mit einer Wärmebildkamera wurde abschließend nach Glutnestern gesucht, aber auch dies blieb ohne Befund. Für die Arbeiten unter Atemschutz stand ein Sicherheitstrupp in Bereitschaft.

Bereits gegen 17.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Etwa 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren während der Einsatzarbeiten vor Ort. Die Ursache für die Rauchentwicklung ist bislang unbekannt.

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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Freitagnachmittag um 14.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Holländischen Straße alarmiert. Am Einsatzort war es zu einer Kollision zwischen einem VW Golf und einer Regiotram gekommen.

Während die Fahrgäste und der Fahrer der Regiotram unverletzt blieben, wurde der Fahrer des VW verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Befreiung erfolgte mit hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehr.

Nach erfolgter Rettung aus dem Fahrzeug konnte der Fahrer an den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung und den Transport in ein Kasseler Krankenhaus übergeben werden. Die Holländische Straße war während der Rettungsmaßnahmen stadtauswärts voll gesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, war der Fahrer des VW in Höhe der Tannenheckerstraße vermutlich beim Wenden mit der Tram zusammengestoßen - die Ermittlungen zur Identität des Fahrers, zur Schwere der Verletzungen und zum genauen Unfallhergang dauern derzeit noch an.

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FREIENHAGEN/SACHSENHAUSEN. Ein Alleinunfall hat sich am Freitag auf der Bundesstraße 251 zwischen Freienhagen und Sachsenhausen ereignet - der Unfallhergang ist noch nicht abschließend geklärt.

Gegen 12 Uhr verunfallte eine 24-Jährige mit einem braunen Hyundai ix35 auf der Bundesstraße 251. Geklärt ist bislang nur, dass die Frau von Freienhagen in Richtung Korbach unterwegs war und im Streckenverlauf aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Hyundai prallte in den rechten Straßengraben und blieb auf der Fahrerseite liegen. 

Um 12.02 Uhr wurden die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Freienhagen zur Unfallstelle alarmiert. Zunächst war eine eingeklemmte Person gemeldet worden, bei Ankunft konnten die Kräfte aber feststellen, dass die Frau lediglich eingeschlossen war und sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte. In Absprache mit Rettungsdienst und Notarzt entfernten die Kräfte anschließend die Windschutzscheibe - so war eine schonende Rettung mit dem Spineboard möglich und die Frau konnte zügig aus dem Fahrzeug befreit werden. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die 24-Jährige mit einem Rettungswagen in das Korbacher Krankenhaus gebracht. Nach ersten Informationen wurde die Fahrerin glücklicherweise nur leicht verletzt.

Im Nachgang richteten die Wehren den Hyundai wieder auf und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Das Fahrzeug musste anschließend von einem Abschleppdienst abtransportiert werden.

Unter der Leitung von Bernd Schäfer waren insgesamt 20 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Den Sachschaden am Hyundai mit Frankenberger Zulassung (FKB) schätzen die Beamten der Korbacher Polizeistation auf etwa 6000 Euro, die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 bei Freienhagen (11. Juni 2021)

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KORBACH/OBER-WAROLDERN. Zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3083 wurden Feuerwehr, Polizei und Retter am Donnerstag alarmiert.

Ein 25-Jähriger war am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Landesstraße von Korbach in Richtung Ober-Waroldern unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das landwirtschaftliche Gespann nach links von der Fahrbahn ab und prallte in einen Hang. Der Traktor drehte sich um 180 Grad und kollidierte oberhalb des Gülleanhängers mit einem Baum. Anschließend blieb der Fendt mit der Vorderachse auf dem Anhänger stehen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger beschädigt - die Gülle floss in den Straßengraben und über die Fahrbahn. Auch in Mitleidenschaft gezogen wurde der Tank des Traktors, sodass eine beträchtliche Menge Diesel auslief und sich sichtbar auf der Gülle verteilte.

Nur kurze Zeit später erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Ober-Waroldern und Berndorf. Die beiden Wehrführer vor Ort entschieden, dass die Alarmierungsstufe erhöht werden muss - daher erfolgte die Nachalarmierung der Wehren aus Mühlhausen, Elleringhausen, Nieder-Waroldern und des Gefahrgutzuges aus Korbach. Auch die Untere Wasserbehörde und Hessen Mobil machten sich auf den Weg zum Unfallort.

Unter der Einsatzleitung von Sebastian Wurst wurden provisorisch zunächst Wälle im Straßengraben aufgeschoben, damit die Betriebsstoffe nicht in einen Bachlauf fließen. Anschließend installierten die Einsatzkräfte Ölsperren im Bachlauf und am nahegelegenen Teich, um die darin lebenden Fische zu schützen. Um die Betriebsstoffe aufnehmen zu können, wurde Bindemittel verwendet. Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort.

Der 25-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt, den Gesamtsachschaden an Anhänger und Traktor schätzen die Beamten der Korbacher Polizei nach ersten Angaben auf etwa 200.000 Euro. Die Landesstraße 3083 war für die Dauer des Einsatzes in beide Richtungen voll gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet.

Link: Unfallstandort Landesstraße 3083 (10. Juni 2021)

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NIEDER-SCHLEIDERN. Ein Brandeinsatz ereignete sich am späten Dienstagabend in Nieder-Schleidern. Vier Feuerwehren waren vor Ort.

Um 21.52 Uhr wurden die Feuerwehren Nieder-Schleidern, Eppe, Goldhausen und die Kernstadtwehr Korbach mit etwa 48 Einsatzkräften, unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland, nach Nieder-Schleidern alarmiert.

Ein 21-Jähriger hatte in der Ortslage Feuer an seinem landwirtschaftlichen Gespann bemerkt. Gedankenschnell fuhr der Fahrer von der Hauptstraße "Im Aartal" in eine Nebenstraße und stellte das Gespann dort auf einer Freifläche ab. Während er die Notrufnummer 112 wählte, koppelte der den Traktor ab und fuhr den Harvester, der sich auf dem brennenden Anhänger befand, in Sicherheit. Nur kurze Zeit später trafen die Wehren am Einsatzort ein. 

Die Kräfte aus Nieder-Schleidern starteten unverzüglich einen Löschangriff gegen die Flammen im Bereich der stark überhitzten Bremsen der Hinterachse. Wegen der vorherrschenden Dunkelheit wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. 

Schwierig gestalteten sich die Nachlöscharbeiten, wie Stadtbrandinspektor Carsten Vahland gegenüber 112-magazin.de mitteilte - da sich im Bereich der Hinterachse starke Hitze entwickelt hatte und der Brandherd schlecht erreichbar war, fing es im Anhänger immer wieder an zu brennen. In Zusammenarbeit mit dem Besitzer wurde daher ein Reifen abmontiert, so konnten die Kräfte den Flammen endgültig den Garaus machen.

Um 23 Uhr war der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Durch das schnelle Handeln des Fahrers wurden der Traktor und der Harvester nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zum Sachschaden am Anhänger liegen bislang keine Informationen vor.

Link: Einsatzstandort Nieder-Schleidern (8. Juni 2021)

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KOHLGRUND/HELSEN. Bezüglich einer Verkehrsunfallflucht ermitteln derzeit die Beamten der Polizeistation in Bad Arolsen.

Gegen 13.45 Uhr fuhr ein 42-Jähriger auf der Landesstraße 3198 von Kohlgrund in Richtung Helsen. In einer scharfen Rechtskurve, auf Höhe eines dortigen Parkplatzes, kam dem Mann nach eigener Aussage ein Motorradfahrer auf seiner Fahrbahn entgegen. Der 42-Jährige musste mit seinem Volvo ausweichen und kollidierte mit Schildern links der Straße. Nach Angaben des Verunfallten war der Motorradfahrer mit einer schwarzen Maschine unterwegs und trug einen roten Helm.

Am Volvo und an den Schildern entstand Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 2500 Euro. Hinweise zum Unfallhergang oder zum gesuchten Motorradfahrer nimmt die Polizeistation in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.

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HAUBERN. Zu einem Unwettereinsatz mussten am Samstagabend die Feuerwehren Haubern und Frankenberg ausrücken. Das THW brachte Sandsäcke zum Einsatzort.

Um 22.15 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, dass in Haubern Wasser in den Ort eingebrochen ist - unverzüglich machten sich 24 Kräfte unter der Einsatzleitung von Stefan Stroß auf den Weg zum Ort des Geschehens. 

Dort angekommen, mussten die Kameradinnen und Kameraden erkennen, dass im Bereich der Heckwaldstraße Schlamm- und Wassermassen durch den Starkregen von den Feldern auf die Straße gelaufen waren. Während die meisten Anwohner der sechs betroffenen Häuser ihre Keller und Garagen selbst freiräumen konnten, mussten die Hauberner Einsatzkräfte einen Keller mit einer Tauchpumpe leeren.

Glücklicherweise lief das Wasser schnell von den Straßen ab - übrig blieb Schlamm auf den Fahrbahnen. Dieser musste von den Einsatzkräften und Anwohnern entfernt und weggespült werden. Dabei half nicht nur das GTLF der Frankenberger Feuerwehr, es kamen außerdem zwei Rad- und zwei Frontlader von Ortsansässigen zum Einsatz. Gemeinsam konnten noch in der Nacht alle Einsatzstellen im Ort abgearbeitet werden. Das THW brachte, für den Fall weiterer Regenfälle, Sandsäcke nach Haubern.

Gegen 1 Uhr rückten die Kräfte ab. Am Sonntagmorgen wurde kontrolliert, ob weitere Einsatztätigkeiten nötig sind - dies war nicht der Fall und der Einsatz damit abschließend beendet.

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Samstag, 05 Juni 2021 13:53

THW und Feuerwehr nach Starkregen im Einsatz

BAD WILDUNGEN. Stark gefordert wurden am 4. Juni die Feuerwehren der Stadt Bad Wildungen. Freitagvormittag hatte die Brandmeldeanlage eines Discounters in der Itzelstraße ausgelöst, in der Mittagszeit mussten die Einsatzkräfte wegen der Auslösung der Brandmeldeanlage durch Sabotage im Rathaus tätig werden.

Am Nachmittag zog ein schweres Gewitter mit Starkregen auf, insbesondere waren der Stadtteil Odershausen und das Helenental durch die lokale Gewitterfront betroffen. Die starken Niederschläge ließen in kürzester Zeit den Dörnbach und die Sonder anschwellen und über die Ufer treten. Um 16.36 Uhr alarmierte die zentrale Leitstelle des Landkreises die Feuerwehren Odershausen, Braunau und Bad Wildungen.

In einem Wohnhaus An der Koppe war Wasser in den Keller eingedrungen und im Dörnbachweg drohte ein Garten von dem nahegelegenen Dörnbach überflutet zu werden. Mit vereinten Kräften setzten die Feuerwehren Odershausen, Braunau und Bad Wildungen Tauchpumpen ein, um weitere Schäden abzuwenden. Darüber hinaus wurden Sandsäcke gefüllt und als Schutzwall gegen die Überflutung eingesetzt.

Bedrohlich entwickelte sich die Lage auch im Helenental, dort war die Sonder über die Ufer getreten und hatte eine große Grünfläche oberhalb des Sonderteichs überflutet. Hier kamen neben den Einsatzkräften der Feuerwehr Bad Wildungen auch Helfer des Technischen Hilfswerks Bad Wildungen und der Rückeschlepper eines ortsansässigen Forstunternehmens zum Einsatz um Treibgut aus dem Bachlauf zu entfernen.

Weitere Einsatzkräfte errichteten im Bereich der Freizeitgärten in der Nähe des Bad Wildunger Bahnhofs einen Schutzwall aus Erde, um eine Überflutung der Gärten zu verhindern. Darüber hinaus wurden ständig Kontrollfahrten an den Bachläufen im Stadtgebiet durchgeführt um rechtzeitig Maßnahmen gegen Überflutungen ergreifen zu können. Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 15 Helfer des THW unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul im Einsatz. Der Einsatz war gegen 19.30 Uhr beendet.

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HILLERSHAUSEN/EPPE. Schwer verletzt wurde ein 31-Jähriger am Mittwochnachmittag bei einem Alleinunfall zwischen Hillershausen und Eppe.

Der Korbacher war gegen 17 Uhr mit seinem Motorrad der Marke Kawasaki auf der Landesstraße 3083 in Richtung Eppe unterwegs. Aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Motorradfahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über seine Maschine und wurde nach rechts in die angrenzende Leitplanke getragen - der Mann konnte sich zwar auf der Maschine halten, stürzte am Ende der Leitplanke aber nach rechts in einen Feldweg. Dabei wurde er zwischen der Leitplanke und seiner Maschine eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der 31-Jährige von einem Rettungshubschrauber abtransportiert - Lebensgefahr besteht aber nicht.

An der Maschine entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro.

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