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BERGHEIM. Nach dem Zusammenstoß eines Radfahrers mit einem fünfjährigen Mädchen vor dem Bergheimer Kindergarten am vergangenen Montag sucht die Wildunger Polizei weiterhin nach dem unbekannten Mann. Der etwa 60 Jahre alte Fahrradfahrer hatte zwar kurz mit der Mutter des verletzten Mädchens gesprochen, fuhr dann aber weiter.

Die Polizei in der Badestadt ermittelt wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle gegen den Unbekannten. Er hätte nach dem Vorfall die Polizei verständigen, deren Eintreffen abwarten oder zumindest seine Personalien angeben müssen, erklärte ein Polizeibeamter. Es gehe nicht primär um die Schuldfrage, sondern um die Pflichten als Unfallbeteiligter.

Was war passiert? Wie berichtet befuhr der Radfahrer am Montag gegen 11.50 Uhr den Ederauenradweg aus Richtung Anraff kommend in Richtung Giflitz. In Höhe des Bergheimer Kindergartens lief plötzlich ein Kind hinter einem Fahrzeug hervor auf den Weg. Der Radfahrer erfasste die Fünfjährige, woraufhin beide stürzten. Das Mädchen erlitt eine Oberschenkelfraktur und wurde später in die Kinderklinik nach Kassel gebracht. Die Kleine werde wohl noch wochenlang an den Folgen des Unfall leiden, hieß es an diesem Wochenende von der Polizei. Der Radfahrer war offenbar mit Prellungen davon gekommen.

Beschreibung des gesuchten Radfahrers
Es sei bislang noch nicht gelungen, den Mann ausfindig zu machen, hieß es weiter. Bei dem Radfahrer, der nach dem kurzen Gespräch mit der Mutter in Richtung Giflitz weitergefahren war, handelt es sich um einen etwa 60 Jahre alten und schlanken Mann mit einem weißen Vollbart. Er soll eine schwarze lange Trekkinghose, eine blaue Jacke und einen schwarz-grauen Helm getragen haben. Sein dunkles Trekkingfahrrad war mit Klickpedalen ausgestattet, am Lenker soll sich eine Tasche befunden haben. Am Rahmen war eine gelbe Trinkflasche befestigt.

Wer Angaben zu dem beschriebenen Mann machen kann, der wird gebeten, sich mit der Polizei in der Badestadt in Verbindung zu setzen. Die Telefonnummer lautet 05621/70900. (pfa)

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Publiziert in Polizei

BERGHEIM. Ein Radfahrer hat am Kindergarten ein Mädchen erfasst. Beide kamen zu Fall, das Kind zog sich dabei einen Beinbruch zu. Der etwa 60 Jahre alte Fahrradfahrer sprach zwar kurz mit der Mutter der Kleinen, fuhr dann aber weiter. Nach dem Mann sucht nun die Polizei.

Der Fahrradfahrer hätte nach dem Vorfall zumindest seine Personalien angeben müssen, erklärte ein Beamter der Wildunger Polizei, die nun wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle - besser bekannt als Unfallflucht - ermittelt.

Den Angaben zufolge befuhr der Radfahrer am Montag gegen 11.50 Uhr den Ederauenradweg aus Richtung Anraff kommend in Richtung Giflitz. In Höhe des Bergheimer Kindergartens lief plötzlich ein Kind hinter einem Fahrzeug hervor auf den Weg. Der Radfahrer erfasste die Fünfjährige, woraufhin beide stürzten. Das Mädchen erlitt eine Oberschenkelfraktur und wurde später in die Kinderklinik nach Kassel gebracht, der Radfahrer kam offenbar mit Prellungen davon.

Bei dem Radfahrer, der nach dem kurzen Gespräch mit der Mutter in Richtung Giflitz weiterfuhr, handelt es sich um einen etwa 60 Jahre alten und schlanken Mann mit einem weißen Vollbart. Er soll eine schwarze lange Trekkinghose, eine blaue Jacke und einen schwarz-grauen Helm getragen haben. Sein dunkles Trekkingfahrrad war mit Klickpedalen ausgestattet, am Lenker soll sich eine Tasche befunden haben. Am Rahmen war eine gelbe Trinkflasche befestigt.

Wer Angaben zu diesem Mann machen kann, der wird gebeten, sich mit der Polizei in der Badestadt in Verbindung zu setzen. Die Telefonnummer lautet 05621/70900. (pfa)

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Insgesamt etwa 450 Liter Dieseltreibstoff sind in den vergangenen Tagen aus den Tanks zweier Bagger gestohlen worden. Die Arbeitsmaschinen, die auf zwei verschiedenen Baustellen standen, gehören ein und demselben Bauunternehmen.

Betroffen ist eine Korbacher Tiefbaufirma. In der Nacht zu Samstag brachen unbekannte Diebe den Tankverschluss eines gelben Baggers an der Baustelle zwischen der Eder und der Ruhrstraße an den Sportplätzen auf und zapften etwa 150 Liter Dieselkraftstoff ab.

Ähnliches ereignete sich im Neubaugebiet Bockental in der Straße Bei der Ledermühle. Hier stellten die Arbeiter den Dieseldiebstahl allerdings erst am Montagmorgen fest, so dass sich der Tatzeitraum von Freitagnachmittag, 14 Uhr, bis Montagmorgen erstreckt. Die Diebe erbeuteten in diesem Fall 300 Liter Dieselkraftstoff.

Die Polizei ist in beiden Fällen auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nehmen die Beamten der Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegen. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF (EDER). Feueralarm in einem Sechsfamilienhaus in der Allendorfer Sudetenstraße: 20 Feuerwehrleute der Wehren aus Allendorf (Eder) und Rennertehausen sind am Donnerstagmittag kurz vor 12 Uhr zur Brandbekämpfung ausgerückt. Im zweiten Obergeschoss des Hauses hatte ein Rauchmelder Alarm geschlagen. Aus den Fenstern quoll dicker Rauch.

Kleine Ursache, große Wirkung: Wie ein Polizeibeamter der HNA vor Ort erklärte, wollte eine Mutter Babyschnuller abkochen. Dazu hatte sie zwei Schnuller und zwei Babyflaschendeckel in einen Topf mit kochendem Wasser gegeben. Nach Polizeiangaben verließ die Frau dann mit ihren beiden Kindern die Wohnung, um einkaufen zu gehen. Dabei vergaß sie offenbar, den Herd auszuschalten.

Nachdem das Wasser verkocht war, begannen die Schnuller und Deckel auf dem heißen Boden des Topfes zu kokeln, was zu der starken Rauchentwicklung führte. Als der Rauchmelder Alarm schlug, war die Frau mit ihren beiden Kindern nicht mehr in der Wohnung - somit blieb die Familie unverletzt. Es wurde auch keiner der Mitbewohner im Haus verletzt.

Unter Atemschutz in Wohnung vorgedrungen
Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften aus Allendorf und Rennertehausen an. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Klaus-Dieter Briel. Unter Atemschutz drang ein Feuerwehr-Trupp in die verrauchte Wohnung vor. Dazu mussten die Brandschützer die Wohnungstür eintreten. Die Feuerwehrleute brachten den Kochtopf mit seinem qualmenden Inhalt ins Freie und setzten einen Hochdrucklüfter ein, um das Haus vom beißenden Qualm zu befreien.

Vorsorglich waren auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Das medizinische Personal musste jedoch nicht eingreifen, da niemand verletzt worden war. Nach Angaben der Polizeibeamten vor Ort entstand - abgesehen von der eingetretenen Wohnungstür - kein Schaden. Der installierte Rauchmelder hat offensichtlich Schlimmeres verhindert.

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Publiziert in Feuerwehr

BOTTENDORF. Der in der Nacht zu Sonntag in Bottendorf gestohlene Radlader ist wieder aufgetaucht: Zeugen fanden die rote Weidemann-Arbeitsmaschine am Montagvormittag zwischen Frankenberg und Röddenau am Ufer der Eder.

Die unbekannten Diebe müssen mit dem gestohlenen Radlader von Bottendorf nach Röddenau und dann weiter über die Siegener Straße an die Eder gefahren sein. Von dort ging die Fahrt etwa 500 Meter weiter durch Gras und Gebüsch entlang des Flussufers der Eder. "Die Fahrt endete, als sich der Radlader in unwegsamem Gelände an einer Böschung auf die Seite legte", sagte Polizeisprecher Volker König am Dienstag. Dabei wurde das Fahrzeug leicht beschädigt.

Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen, die die Täter bei ihrer Fahrt aus der Feldgemarkung bei Bottendorf nach Röddenau und weiter entlang des Flussufers gesehen haben. Hinweise erbittet die Polizeistation Frankenberg, die unter der Rufnummer 06451/7203-0 jederzeit zu erreichen ist. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei

WEGA/WELLEN. Etwa 60 bis 80 Liter Hydrauliköl sind von einem Lkw-Auflieger auf die Fahrbahn zwischen Wega und Wellen geflossen - auch auf die Ederbrücke und von dort aus teilweise auch in den Fluss. Die Feuerwehren aus Wildungen und Wega rückten aus, die Strecke blieb rund zwei Stunden gesperrt.

Wie die Wildunger Polizei am Freitag berichtete, war es am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr zu dem Vorfall gekommen. Ein Lkw-Fahrer war mit seinem Tieflader von Wega in Richtung Wellen unterwegs, als - zunächst unbemerkt - eine Hydraulikleitung platzte und das Öl während der Fahrt auf die Straße lief. Als der auswärtige Fahrer das Malheur bemerkte, hielt er an und verständigte sofort die Leitstelle, die wiederum die Feuerwehren alarmierte. Von einem ansässigen Landmaschinenbetrieb eilte ein Mitarbeiter zum Lkw und klemmte kurzerhand die geplatzte Leitung ab.

Die Wehren aus der Kernstadt und aus Wega rückten mit insgesamt sieben Fahrzeugen aus - darunter auch das Wildunger TLF mit dem an der Front montierten "Öltiger" - ein Streugerät, mit dem sich Ölbindemittel in größeren Mengen während der Fahrt auf die verunreinigten Stellen ausbringen lässt. Weil das Hydrauliköl auch in einen Gully auf der Ederbrücke gelangt war, fingen die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute umgehend das Öl unter der Brücke mit einer Wanne auf. Dennoch sei zuvor etwas Hydrauliköl in die Eder gelangt, hieß es von der Polizei. Zum Glück hätten Laub und anderes Material im Regeneinlauf des Gullys eine Art Pfropf gebildet, der einen Durchfluss in größerer Menge verhinderte.

Rund um den Gully streuten die Feuerwehrleute größere Mengen Ölbindemittel auf die Fahrbahn und reinigten auch den Regeneinlauf. Die Fahrbahn streuten die Brandschützer laut Polizei mehrmals ab. Mit einer Kehrmaschine wurde dann das vollgesogene Bindemittel wieder aufgenommen. Gegen 18.15 Uhr hob die Polizei die Vollsperrung der L 3218 wieder auf.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

ALLENDORF. Enormen Sachschaden haben Einbrecher in einem Baustoffhandel in Allendorf angerichtet - die Gesamthöhe des Schadens beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verschafften sich die unbekannten Täter Zugang zum Gebäude, indem sie über Flachdächer zu zwei höher gelegenen Fenstern kletterten. Dort schlugen sie die Fensterscheiben ein. Anschließend durchsuchten sie das gesamte Bürogebäude nach Diebesgut. Sie brachen mehrere verschlossene Türen, Schränke und Wechselgeldkassetten auf.

Mitarbeiter des Baustoffhandels bemerkten den Einbruch am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr und alarmierten die Polizei. Allein der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro. Über die genaue Höhe des Diebesgutes machte die Polizei noch keine Angaben.

Die Ermittlungen in dem Fall wurden aufgenommen. Zeugen mit möglichen Hinweisen melden sich bei der Polizeistation in Frankenberg, Telefon 06451/7203-0.

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Publiziert in Polizei

WEGA. Zwei junge Frauen sind am Donnerstagmittag mit ihrem Kanu auf der Eder in der Nähe der Ederbrücke zwischen Wega und Wellen gekentert. Die Feuerwehren aus Wega und Bad Wildungen retteten sie aus den Fluten. Beide wurden zur weiteren Behandlung in die Stadtklinik in Bad Wildungen eingeliefert.

Der Unfall ereignete sich gegen 13.20 Uhr etwa 100 Meter hinter der Ederbrücke bei Wega. Die beiden jungen Frauen - 18 und 19 Jahre alt aus Niedenstein und Edermünde - waren gemeinsam in einer Schülergruppe mit ihrem Kanu in Richtung Fritzlar unterwegs.
Aus bisher ungeklärter Ursache kenterte das Kanu der beiden Frauen. Sie stürzten ins Wasser und konnten sich nach Auskunft des Bad Wildunger Wehrführers und stellvertretenden Stadtbrandinspektors Frank Volke aber am Uferbewuchs festklammern.

Die Feuerwehren aus Wega und Bad Wildungen rückten zur Eder mit 15 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen aus. Darunter war auch die Drehleiter, mit der bei einem ähnlichen Unfall vor einigen Jahren verunglückte Kanuten auf die Brücke gehievt worden waren.

Die Drehleiter kam diesmal aber nicht zum Einsatz. Zwei mit Leinen gesicherte Feuerwehrleute in Wasserrettungsanzügen stiegen ins Wasser, das an dieser Stelle etwa 1,5 Meter tief ist und eine starke Strömung aufweist. Die beiden jungen Frauen konnten dann mit Hilfe von Schleifkorbtragen ans Ufer gebracht und dem Rettungsdienst zur Erstversorgung übergeben werden.

Das gekenterte Kanu trieb ab und blieb zunächst verschwunden.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

EDERTAL. Polizei und Feuerwehr haben stundenlang nach einem 59-jährigen Vermissten aus Mehlen gesucht, der seit Dienstagmorgen vermisst wurde. Aus einem Polizeihubschrauber heraus wurde der Mann schließlich am späten Nachmittag am Ederufer gefunden und in lebensbedrohlichem Zustand in eine Wildunger Klinik eingeliefert.

Der 59-Jährige war nach Angaben der Polizei zu Fuß unterwegs und hatte sein Wohnhaus um 10 Uhr in Richtung Kieswerk verlassen. Der Vermisste ist zuckerkrank und war daher dringend auf Medikamente angewiesen. "Beim Verlassen des Hauses äußerte er Suizidabsichten", sagte Polizeisprecher Volker König.

Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt
Im Raum Mehlen entlang der Eder sowie in den Ederauen, wo verschiedene Teiche liegen, lief seit Mittag eine größere Suchaktion. Daran waren neben der Polizei auch die Feuerwehren aus Mehlen, Bergheim/Giflitz, Hemfurth-Edersee und Affoldern beteiligt. Ein Hubschrauber der rheinland-pfälzischen Polizeifliegerstaffel war in die Suche eingebunden - die hessischen Helikopter waren anderswo im Einsatz.

Die Maschine vom Muster EC 135 verfüge unter anderem über eine Wärmebildkamera, betonte der stellvertretende Leiter der Wildunger Polizeistation, Reinhard Caspar, gegenüber 112-magazin.de. Damit "lässt sich aus der Luft etwas orten, was man vom Boden aus in diesem Gelände nicht oder nur sehr schwer wahrnehmen kann", verdeutlichte Caspar. Neben den Crewmitgliedern aus Koblenz saß einer seiner Kollegen mit an Bord, der über gute Ortskenntnis verfügt.

Nach einem Tankstopp in Fritzlar kehrte der Helikopter am späten Nachmittag an die Eder zurück - und wurde gegen 17 Uhr fündig: Der Vermisste wurde etwa 200 Meter vom Kindergarten Bergheim entfernt am Ufer der Eder gefunden. Seinen Zustand beschrieb die Polizei in einer ersten Stellungnahme als lebensbedrohlich, aber man sei "froh, dass wir ihn lebend aufgefunden haben", sagte Polizeisprecher Volker König. Nach notärztlicher Erstversorgung am Auffindeort brachten Rettungskräfte den 59-Jährigen in eine Wildunger Klinik.


Link:
Fliegerstaffel der Polizei in Rheinland-Pfalz

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Zwei 19 und 29 Jahre alte Männer haben im November einem 85-Jährigen das Leben gerettet, als sie ihn aus dem eiskalten Ederwasser gezogen haben. Im Rahmen unserer Adventsserie dankt heute Polizeichef Hubertus Hannappel den beiden couragierten Lebensrettern.

Der Rentner, der erst tags zuvor seinen 85. Geburtstag gefeiert hat, stürzt Mitte November in den eiskalten Walkegraben, einen Nebenarm der Eder. Etwa 20 Minuten, so erinnert es der alte Herr später, liegt er nach einem fünf-Meter-Sturz an der steilen Uferböschung im Wasser, bevor jemand seine Hilferufe hört. Es ist der 19-jährige Dennis Klingelhöfer aus Frankenberg, der an diesem Dienstagnachmittag im November auf dem Weg zur Arbeit ist und gegen 16.30 Uhr am Fußweg zwischen Walkegraben und Uferstraße auf die Notlage aufmerksam wird. Sofort geht er den Rufen nach, entdeckt den Senior im Wasser. "Er lag bis zur Brust im kalten Wasser", erzählt der 19-Jährige später der HNA.

Dennis Klingelhöfer reagiert sofort. Er ruft Björn Stanzel zur Hilfe, einen ganz in der Nähe tätigen Kanalarbeiter, wählt mit seinem Mobiltelefon außerdem sofort den Notruf. Während Klingelhöfer per Handy noch mit der Rettungsleitstelle telefoniert, holt Stanzel den Senior bereits aus dem Wasser. Mit seiner ganzen Kraft stemmt er den Mann in der Dämmerung die feuchte Böschung hoch: "Er musste sofort aus dem kalten Wasser rausgeholt werden, das war sehr anstrengend", erzählt der 29-jährige Lebensretter aus Florstadt später, "sonst wäre er vielleicht in der Dunkelheit verschwunden und ertrunken." Der Senior sei vollkommen entkräftet gewesen: "Zur Rettung konnte er selbst nichts mehr beitragen." Wenig später trifft der Rettungswagen ein, bringt den 85-Jährigen in die Klinik.

Dank des Polizeichefs
Auf den Fall angesprochen, lobt Polizeichef Hubertus Hannappel die beiden Lebensretter ausdrücklich und dankt den jungen Männern für ihr Handeln. "Das ist etwas, was wir uns unter sozialem Engagement vorstellen und gern häufiger sehen würden - auch in Zusammenhang mit der Verhinderung von Straftaten", unterstreicht der Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Dennis Klingelhöfer und Björn Stanzel hätten dort sofort gehandelt, wo im wahrsten und ganz direkten Sinne Not am Mann war. Beide Retter hätten Courage bewiesen und Anteil am Schicksal des Rentnern genommen. "Dafür kann man gar nicht genug danken."


Sind auch Sie nach einem Unfall oder Notfall dankbar für Hilfe jedweder Art, die Ihnen zuteil wurde, und wollen diesen Dank loswerden? Dann ist unsere Adventsserie zum Thema "Dank" ein gutes Forum. Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf per Mail an info(at)112-magazin.de



Publiziert in Retter
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