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KASSEL. Während der Versammlungslagen am 20. März 2021 in Kassel kam es gegen 18.30 Uhr am Friedrichsplatz zu einem tätlichen Angriff auf dort eingesetzte Beamte der Bundespolizei.

Ein bislang unbekannter Täter hatte in einem unübersichtlichen Geschehen einem Polizisten einen Fußtritt gegen den Oberschenkel versetzt und ihn mit beiden Händen und mit voller Kraft gegen die Brust gestoßen. Der Beamte wurde dadurch leicht verletzt. Anschließend versuchte der Unbekannte einen anderen Polizisten zu stoßen, indem er Druck mit seiner Hand gegen dessen Halsbereich ausübte. Danach nutzte der Täter die hektische Situation und das Menschengedränge, um den Festnahmeversuchen der Polizisten zu entgehen. Da der Mann bislang nicht identifiziert werden konnte, jedoch Bilder des Tatverdächtigen vorliegen, ordnete ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel nun die Veröffentlichung dieser Fotos an.

Am 20. März hatten sich in Kassel etwa 20.000 Menschen zu verbotenen und nicht verbotenen, corona-kritischen Demonstrationen zusammengefunden. Die geschädigten Beamten der Bundespolizei waren am späten Nachmittag im Bereich einer noch stattfindenden, verbotenen Versammlung auf dem Friedrichsplatz eingesetzt.

Die Ermittlungen zu diesem Fall werden bei der regionalen Ermittlungsgruppe 1 der Kasseler Polizei geführt. Zeugen, die Hinweise auf den Tatverdächtigen geben können, melden sich bitte unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 06 Dezember 2012 16:57

Fußballfans wollen am Samstag demonstrieren

PADERBORN. Am kommenden Samstagvormittag ist in der Paderborner Innenstadt wegen einer Demonstration von Fußballfans, zu der etwa 1.000 Teilnehmer erwartet werden, mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Darauf weisen Polizei und Stadt Paderborn hin.

Eine Fangruppierung des SC Paderborn hat die vor dem Spiel gegen Hertha BSC geplante Demonstration bei der Polizei angemeldet. Hintergrund der Aktion sind laut Veranstalter die Fanrechte im neuen Sicherheitskonzept der DFL. Das Motto der Demo lautet: "Ohne Stimme, keine Stimmung". Im freundschaftlichen Kontakt zu den Hertha-Fans haben die Veranstalter auch die Anhänger des Berliner Fußballclubs eingeladen. Gegen 9.30 Uhr wird ein Sonderzug mit etwa 700 Hertha-Fans erwartet, die sich dem Demonstrationszug anschließen wollen.

Abgestimmt wurde der Demonstrationszug im folgenden Verlauf: Hauptbahnhof - Bahnhofstraße - Westerntor- Friedrichstraße - Neuhäuser Straße (kurze Kundgebung) - Elsener Straße - Paderborner Straße - Almeaue.  Auf dem Demonstrationsweg ist zwischen 9.45 Uhr und 12 Uhr mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Neben Paderborner Polizistinnen und Polizisten sind Hundertschaftskräfte und eine Reiterstaffel im Einsatz. Seitens des Fanclubs wurde eine zügige Abwicklung der Demo und der Kundgebung zugesagt. Schließlich wollen alle Fußballfans rechtzeitig ihre Plätze im Stadion einnehmen. Sowohl der Veranstalter als auch die Polizei erwarten einen friedlichen Verlauf.

Die Demo fällt unter das Recht auf Versammlungsfreiheit. Die Polizei rät allen Autofahrern, die vom Aufzug betroffenen Straßen während der Demo zu meiden. Die öffentlichen Verkehrsbetriebe sind informiert und stellen sich auf die möglichen Behinderungen ein.

Publiziert in PB Polizei

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