Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Dachstuhlbrand

Montag, 14 Januar 2013 15:31

Brand in Höringhausen: Ursache weiter unklar

HÖRINGHAUSEN. Einen Tag nach dem Brand eines Fachwerkhauses im Ortskern von Höringhausen hat die Kripo ihre Ermittlungen zur Brandursache fortgesetzt. Zwar gebe es "vorläufige Ermittlungsergebnisse", doch dazu machte die Polizei keine Angaben.

Der am Sonntag gegen 18 Uhr ausgebrochene Brand war von einer Passantin entdeckt und gemeldet worden. Die Frau hatte sich bei ersten Löschversuchen Brandverletzungen zugezogen und musste im Korbacher Krankenhaus ärztlich behandelt werden. "Sie konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen", sagte Polizeisprecher Dirk Virnich am Montag.

Der Brand sorgte für einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz. Probleme bereiteten unter anderem die Wand- und Deckenvertäfelungen, die Brand- und Glutnester quasi vor dem Löschwasser schützten. Nachdem die Brandschützer unter anderem auch einen Innenangriff durchgeführt hatten, mussten sie sich nach gut zwei Stunden aus dem Gebäude zurückziehen. Von innen konnten die Wehren nicht mehr vorgehen. "Das wäre wegen der vom Löschwasser durchweichten und vom Feuer angegriffenen Lehmdecken für die Einsatzkräfte zu gefährlich gewesen", zitiert die HNA den stellvertretenden Waldecker Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer.

Gegen 23 Uhr rissen die Wehren mit einer Seilwinde die Blechvertäfelung an einer Seitenwand ab. Dann gelang es besser, gegen die Flammen vorzugehen, die sich bis dahin hinter den Blechen ungehindert ausbreiten konnten. Mit massivem Löschschaum- und Wassereinsatz - von der Drehleiter aus wie von den Seiten des Hauses - gelang es schließlich, das Feuer einzudämmen.

Wie die HNA weiter berichtet, hätten die ersten Wehrleute ihren Einsatz um Mitternacht beenden können. Gegen 2.30 Uhr kehrten die die meisten Feuerwehrleute erschöpft zurück. Die Höringhäuser Wehr stellte eine Brandwache. Die musste noch einmal eingreifen und aufflackernde Flammen löschen. Gegen 7 Uhr sei er erneut zu dem Fachwerkhaus gefahren, sagte Schäfer. Dann erst war das Feuer vollständig gelöscht.


112-magazin.de berichtete über den Brand und die Löscharbeiten:
Brand: Flammen schlagen meterhoch aus Dach (13.01.2013, mit Video und Fotos)


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 04 Januar 2013 15:17

Dachstuhlbrand in historischem Gebäude

BAD WÜNNENBERG. Einen hohen Schaden hat ein Feuer am Dachstuhl des denkmalgeschützten Spanckenhofes an der Leiberger Straße angerichtet. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 6 Uhr wurden die Flammen auf dem Dach des Fachwerkhauses entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden, weil immer wieder Flammen aus den Brandnestern schlugen.

Vermutlich sechsstelliger Schaden
Das Gebäude ist nach erster Einschätzung einsturzgefährdet und wurde schon während der Löscharbeiten mit Stützen gesichert. Der Sachschaden am teilrenovierten Spanckenhof ist bislang nicht abzuschätzen, eine sechsstellige Summe ist wahrscheinlich.

Die Polizei hat noch am Vormittag die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und einen Brandsachverständigen angefordert. Die Untersuchungen des Brandorts können voraussichtlich erst in der kommenden Woche beginnen.

Publiziert in PB Polizei

BAD WILDUNGEN. Aus noch ungeklärter Ursache ist am späten Sonntagabend der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Wildunger Altstadt in Brand geraten. Als die Feuerwehr gegen 23 Uhr eintraf, schlugen die Flammen meterhoch empor. Zu dieser Zeit hatten Passanten den schlafenden Bewohner bereits geweckt und ihm womöglich das Leben gerettet.

Mehrere Notrufe gingen am späten Sonntagabend gegen 22.55 Uhr bei der Polizei und bei der Rettungsleitstelle ein. Diese alarmierte umgehend die Wildunger Stützpunktfeuerwehr, den Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens. "Als wir eintrafen, stand der Dachstuhl in Vollbrand", sagte Stadtbrandinspektor Ralf Blümer gegenüber 112-magazin.de. Sofort habe man mehrere Rohre vorgenommen, um den Brand selbst zu löschen, aber auch ein Übergreifen der Flammen auf ein direkt angrenzendes Wohnhaus zu verhindern. Die Wildunger Altstadt ist in diesem Bereich sehr eng bebaut. Zum Glück hätten die Anwohner rasch ihre Autos weggefahren, um der Feuerwehr Platz zu machen. So brachten die Brandschützer trotz aller Enge auch die Drehleiter in Stellung. Laut Blümer hat sich bei dem Einsatz einmal mehr das Vorauslöschfahrzeug bewährt. "Es ist wendig und schnell und für diese engen Gassen hervorragend geeignet", unterstrich der Einsatzleiter.

Rund 30 Feuerwehrleute der Kernstadtwehr waren im Einsatz. Einige von ihnen gingen im Verlaufe der Löscharbeiten auch unter Atemschutz zum Innenangriff über. Der 43 Jahre alte Hausbesitzer verfolgte die Löscharbeiten von der Straße aus - der Mann und sein Hund hatten das Haus unversehrt verlassen, nachdem ein Passant den Handwerker aus dem Schlaf geklopft und geklingelt hatte. Der Passant war es auch, der den 97 Jahre alten Nachbarn im direkt angrenzenden Wohnhaus vor dem Brand warnte.

"Da ist man fix und fertig", sagte der 43-Jährige gegenüber 112-magazin.de. Er sei sehr dankbar dafür, dass man ihn rechtzeitig vor dem Feuer gewarnt habe. Weil das Einfamilienhaus durch den Brand und die Löscharbeiten unbewohnbar ist, kam der Mann vorerst bei Nachbarn unter.

Die Kripo nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf. Angaben über Schadenshöhe und Brandursache waren zunächst nicht möglich. Fest steht bislang nur, dass der Brand ganz offensichtlich im Dachgeschoss des Einfamilienhauses ausbrach. Ein Teil des Dachbodens wurde den Angaben zufolge als Trockenboden genutzt wird, im anderen Teil waren laut Polizei ein Büro und ein Hobbyraum untergebracht - mit einer elektrischen Eisenbahn.

Verletzt wurde während der Löscharbeiten niemand. Die vorsorglich alarmierte Besatzung eines Rettungswagens und der Wildunger Notarzt brauchten nicht tätig zu werden.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 11 Oktober 2012 12:38

100.000 Euro Schaden bei Dachstuhlbrand

WESTHEIM. Offenbar durch unsachgemäßen Umgang mit einer Kerze ist im Dachstuhl eines Wohn- und Geschäftshauses an der Kasseler Straße ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin wurde von einem aufmerksamen Passanten durch Klopfen und Klingeln aus dem Schlaf gerissen und blieb daher unversehrt.

Der Dachstuhlbrand brach laut Polizei am späten Mittwochabend aus. Ein auf dem Heimweg von der Arbeit in Wrexen nach Hause in Richtung Marsberg fahrender Zeuge bemerkte eine starke Rauchentwicklung, hielt an und rief sofort die Feuerwehr. Danach klingelte und klopfte er so lange an dem Gebäude, bis die Bewohnerin wach wurde und das Gebäuse unversehrt verlassen konnte. Wenig später bereits trafen Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle ein.

Die Feuerwehren aus Westheim und Oesdorf, die um 22.16 Uhr alarmiert worden waren, löschten den Brand. Während der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 7 für etwa drei Stunden voll gesperrt werden. Ermittlungen zur Brandursache ergaben am Donnerstag, dass das Feuer durch eine Kerze ausgelöst worden war. Es entstand ein Gebäudeschaden von rund 100.000 Euro.

Publiziert in KS Feuerwehr
Montag, 17 September 2012 06:03

Flachbildfernseher löst Wohnhausbrand aus

BORKEN. Ein Flachbildfernseher hat den Brand eines Wohnhauses im Hainweg in Borken ausgelöst. Der Schaden beläuft sich auf 150.000 Euro, das Gebäude ist unbewohnbar.

Die 65-jährige Hauseigentümerin vernahm am Sonntagmorgen einen lauten Knall. Unmittelbar danach hörte sie ein lautes Knistern und entdeckte dann den Brand. Nachdem ein erster eigener Löschversuch fehlgeschlagen war, alarmierten die Bewohner des Hauses die Feuerwehr. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte bereits der Dachstuhl des Gebäudes. Die Bewohner befanden sich glücklicherweise nicht mehr in dem Haus. Die vier Hausbewohner im Alter von 90, 65, 58 und 40 Jahren hatten das Haus noch selbst verlassen können.

Wie die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, war der Brand vermutlich von einem Flachbildfernseher ausgegangen, der auf dem überdachten Balkon des Hauses stand. Eine Hausbewohnerin hatte am Samstagabend noch auf dem Balkon fern gesehen und das Gerät abgeschaltet, aber im Stand-By-Modus gelassen. Dann hatte sie den Fernseher mit einer Wolldecke abgedeckt. Am Snntagmorgen geriet der Fernseher dann vermutlich aufgrund eines technischen Defektes in Brand.

Drehleiter fällt aus
Durch die übergehängte Decke und die hölzerne Dachvertäfelung fand das Feuer sehr schnell neue Nahrung und griff dann auf den gesamten Dachstuhl über. Insgesamt 72 Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehren aus Borken sowie mehrerer Ortsteile waren erforderlich, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Während der Brandbekämpfung fiel die Drehleiter der Borkener Feuerwehr aus, so dass aus der Kreisstadt Homberg Ersatz angefordert werden musste. Vorsorglich waren auch zwei Rettungs- und ein Notarztwagen vor Ort, die jedoch nicht zum Einsatz kamen. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.


Eine defekte Ladestation hatte im August einen Wohnhausbrand in Korbach ausgelöst:
Wohnhausbrand: Technischer Defekt als Ursache (05.09.2012)

Publiziert in KS Feuerwehr
Mittwoch, 08 August 2012 14:07

Dachstuhlbrand "nur" Feuer in der Küche

FRANKENBERG. In der Frankenberger Altstadt ist am Mittwochmittag ein Feuer ausgebrochen. Der zunächst vermutete und gemeldete Dachstuhlbrand entpuppte sich als ein Feuer in einer Küche, ausgebrochen vermutlich durch einen technischen Defekt.

Das Feuer brach gegen 13.50 Uhr in einer leerstehenden Wohnung im dritten Obergeschoss eines mehrstöckigen Mietshauses in der Frankenberger Altstadt (Schmiedegasse) aus. Passanten bemerkten dichte Rauchwolken aus dem Dachgeschossfenster und verständigten sofort die Hausbewohner und die Rettungskräfte. In dem Haus wohnen laut Polizei insgesamt fünf Personen in zwei Wohnungen. Drei davon waren anwesend und hatten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte das Haus unverletzt verlassen.

Neben Polizei und Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau im Einsatz. Zunächst wurde der Leitstelle ein Dachstuhlbrand gemeldet, dies bestätigte sich aber laut Polizeisprecher Volker König nicht. Der dichte Qualm quoll aus einer leerstehenden Dachgeschosswohnung. Der Besitzer der Wohnung wollte diese renovieren und hatte deshalb bereits eine neue Eingangstür einbauen lassen. Sie musste nun von den Einsatzkräften gewaltsam geöffnet werden, um an den Brandherd zu gelangen. Die Feuerwehren hatten den Brand schnell unter Kontrolle.

Nach ersten Ermittlungen war am Mittwochmorgen durch den örtlichen Stromversorger der Strom in dieser Wohnung wieder eingeschaltet worden. Das Feuer brach dann vermutlich an einem defekten Elektroherd in der Einbauküche aus und breitete sich auf die gesamte Küche aus. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Räume oder gar den Dachstuhl des Hauses verhindert werden. Dennoch entstand Sachschaden, der nach ersten Schätzungen auf etwa 10.000 Euro geschätzt wird.

Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei haben die Brandursachenermittlungen übernommen und untersuchten noch am Nachmittag den Brandort. Hinweise auf eine strafbare Handlung haben sie bislang nicht gefunden.

Publiziert in Feuerwehr

OLSBERG. Bei eigenen Löschversuchen nach einem Blitzeinschlag in den Dachstuhl eines Wohnhauses sind der Hauseigentümer und sein Zwillingsbruder schwer verletzt worden - einer von ihnen erlitt einen Stromschlag, der andere eine Rauchgasvergiftung.

Während des starken Gewitters schlug ein Blitz gegen 19 Uhr in den Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Briloner Straße ein und setzte diesen in Brand. Der 57-jährige Hauseigentümer rief die Feuerwehr und versuchte noch selbständig, Löscharbeiten vorzunehmen. Dabei half ihm sein Zwillingsbruder.

Der Hauseigentümer erlitt bei seinem Löschversuch einen Stromschlag; der Bruder zog sich eine Rauchgasvergiftung zu. Beide mussten schwerverletzt in das Krankenhaus in Bigge eingeliefert werden. Feuerwehrleute des Löschzugs Bigge-Olsberg löschten den Brand schließlich. Den Schaden gab ein Polizeisprecher am Samstag mit rund 20.000 Euro an.

Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 05 Juli 2012 17:58

Dachstuhl an Rohbau in Flammen

BAD WÜNNENBERG-HAAREN. Rund 40.000 Euro Schaden hat ein Feuer in der Nacht zu Donnerstag an einem Rohbau im Neubaugebiet am Puttenholz hinterlassen. Die Feuerwehren aus Bad Wünnenberg, Haaren, Fürstenberg, Helmern und Büren rückten mit 14 Fahrzeugen aus, darunter zwei Drehleitern.

Nachbarn hatten den Brand gegen 0.25 Uhr bemerkt. Ein Zeuge war sofort zum Brandort gelaufen und hatte festgestellt, dass neben dem Rohbau, an dem zur Zeit Dachdeckerarbeiten ausgeführt werden, mehrere Holzpaletten in Flammen standen. Seine Löschversuche mit Wassereimern scheiterten, sodass die Feuerwehr alarmiert wurde.

Die Flammen schlugen an die Traufe des Einfamilienhauses und setzten den Dachstuhl in Brand. Trotz des schnellen und umfassenden Eingreifens der insgesamt fünf Feuerwehren wurde der Dachstuhl durch das Feuer erheblich beschädigt. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei noch in der Nacht übernommen. Die Besatzung eines zur Brandstellenabsicherung alarmierten Rettungswagens brauchte nicht einzugreifen, verletzt wurde bei den Löscharbeiten niemand. Insgesamt waren etwa 50 Feuerwehrleute im Einsatz.

Publiziert in KS Feuerwehr

WEIDENHAUSEN. Zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Südring haben bei einem Dachstuhlbrand am frühen Abend schwere Verletzungen erlitten. Einer von ihnen wurde mit lebensgefährlichen Brandverletzungen ins Marburger Uniklinikum geflogen.

Der Brand war gegen 18 Uhr im Dachgeschoss eines von acht Parteien bewohnten Mehrfamilien- und Geschäftshauses ausgebrochen - die Brandursache stand zunächst nicht fest. Unklar war zunächst auch, wie viele Personen sich zunächst im Haus befunden hatten. "Das recherchieren wir noch", sagte Feuerwehrsprecher Stephan Schienbein vor Ort.

Feuerwehrleute retteten mehrere Bewohner mit Steckleitern über die Balkone. Ein Hausbewohner zog sich lebensgefährliche Brandverletzungen zu, die Rettungskräfte forderten einen Rettungshubschrauber für ihn an. Die Siegener Maschine Christoph 25 übernahm den Einsatz, landete auf einer Wiese in der Nähe der Brandstelle und flog den Brandverletzten nach weiterer Versorgung in die Uniklinik nach Marburg.

Schwere Verletzungen durch das Einatmen giftiger Rauchgase zog sich ein weiterer Mann zu. "Beide Personen wurden von der Feuerwehr im Treppenhaus gerettet", erläuterte Schienbein. Mehrere weitere Personen zogen sich vermutlich leichte Verletzungen zu.

Den Brand hatten die Kameraden der Gladenbacher Wehren, die von der Feuerwehr Biedenkopf mit einer weiteren Drehleiter unterstützt wurden, zunächst schnell unter Kontrolle. "Als Problematisch erweist sich, dass das Feuer jetzt in das Dach hereingefressen hat. Daher werden wir jetzt mit Hilfe der Drehleiter die Glutnester ausräumen, um das Feuer komplett zu löschen", so Schienbein. Insgesamt waren etwa 75 Rettungskräfte im Einsatz.

Noch während der Löscharbeiten durch mehrere Feuerwehren nahmen Beamte der Kriminalpolizei routinemäßig die Ermittlungen auf. Angaben über die Schadenshöhe lagen am frühen Abend zunächst nicht vor. 

Publiziert in MR Feuerwehr
Mittwoch, 04 April 2012 02:59

Zwei Tote bei Brand in Obdachlosenheim

BUSCHHÜTTEN. Bei einem Brand in einer städtischen Obdachlosenunterkunft sind in der Nacht zu Mittwoch in Kreuztal-Buschhütten zwei Menschen ums Leben gekommen - nach ersten Ermittlungen vermutlich ein 50-Jähriger und ein 69-Jähriger.

Die Polizei war von der Feuerwehr am Dienstagabend gegen 23.30 Uhr über das Feuer im Dachgeschoss des Wohnheimes in der Hüttenstraße informiert worden. Eine zivile Streifenwagenbesatzung der Wache Kreuztal traf noch vor der Feuerwehr am Einsatzort in Buschhütten ein. Zu diesem Zeitpunkt brannte der Dachstuhl der Obdachlosenunterkunft bereits lichterloh und in voller Ausdehnung. Die Polizisten versuchten zwar noch, sich in das Dachgeschoss zu begeben. Dieses war jedoch aufgrund der erheblichen Brand- und Rauchentwicklung nicht mehr möglich, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft heißt.

Die Feuerwehr, die einen Hinweis auf zwei sich noch im Gebäude vermisste Personen erhielt, fand bei den Löscharbeiten im Dachgeschoss des Hauses zwei männliche Leichen. Bei den beiden Verstorbenen handelt es sich nach derzeitigem polizeilichem Kenntnisstand höchstwahrscheinlich um zwei 50 und 69 Jahre alte Hausbewohner. Insgesamt sind in dem Wohnheim sieben Personen amtlich gemeldet. Alle sind deutscher Nationalität.

Drei Bewohner bringen sich selbst in Sicherheit
Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich nach polizeilichem Kenntnisstand insgesamt fünf Personen in dem Gebäude. Während für die beiden Männer im Dachgeschoss jede Hilfe zu spät kam, gelang es drei im Erdgeschoss lebenden Männern, sich selbst in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Zwei weitere Bewohner des Wohnheimes befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes außer Haus.

Starke Rauchschwaden des brennenden Dachstuhls zogen auch in Richtung der nahe gelegenen HTS-Schnellstraße. Die Polizei setzte zur Warnung der dort fahrenden Verkehrsteilnehmer ein Absicherungsfahrzeug ein. Eine Sperrung der HTS war aber nicht notwendig.

Neben Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auch Notfallseelsorger im Einsatz
Die Löschgruppen Kreuztal, Buschhütten und Fellinghausen waren mit insgesamt 45 Einsatzkräften vor Ort. Darüber hinaus waren zwölf Kräfte des Rettungsdienstes vom DRK Eichen, aus Kredenbach und der hauptamtlichen Wache Siegen im Einsatz, außerdem mehrere Notfallseelsorger.

Der Bürgermeister der Stadt Kreuztal erschien noch in der Brandnacht vor Ort. Ebenso Mitarbeiter des Kreuztaler Ordnungsamtes, die sich unverzüglich um eine anderweitige Unterbringung der betroffenen Bewohner des Wohnheimes kümmerten.

Die Staatsanwaltschaft Siegen wurde noch in der Nacht über den Brand mit den zwei Toten in Kenntnis gesetzt. Die Brandermittler des Siegener Kriminalkommissariats 1 haben ebenfalls bereits ihre Arbeit aufgenommen. In die Ermittlungen zur Brandursache wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Siegen auch ein unabhängiger Brandsachverständiger einbezogen.

Angaben zur Brandursache sind derzeit noch nicht möglich, da das Löschwasser in die (Lehm-)Decken des Dachgeschosses eingedrungen ist und somit Einsturzgefahr besteht.

Publiziert in SI Feuerwehr
Seite 8 von 9

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige