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Donnerstag, 31 Januar 2013 15:06

Erste Hilfe am Kind erlernen

THÜLEN. Einen neuen Kurs "Erste Hilfe am Kind" bietet das DRK Brilon im DRK-Familienzentrum Thülen an. Der Lehrgang erstreckt sich über drei Abende, befasst sich mit den typischen Notfällen bei Kindern und vermittelt Kenntnisse, darauf richtig zu reagieren.

Kindernotfälle und -erkrankungen kommen im Alltag immer wieder vor. Oft muss dann die Hilfeleistung anders ausgeführt werden als bei Erwachsenen. Damit man sicher und schnell reagieren kann, werden typische Notfälle speziell bei Kindern angesprochen und passende Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt.

Für Eltern, Großeltern, Erzieher und alle, die mit Kindern zu tun haben, ist die "Erste Hilfe am Kind" eine unschätzbare Möglichkeit, die Gesundheit unserer jüngsten Mitmenschen zu schützen und zu bewahren.

Der Kurs findet statt jeweils am Montag, 18. und 25. Februar, sowie 11. März, jeweils von 19 bis 22.15 Uhr. Für die Teilnahme zahlen Einzelpersonen 25 und Paare 30 Euro. Interessierte melden sich bis zum 11. Februar unter der Telefonnummer 02963/1226 beim DRK an.

Publiziert in HSK Retter
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Sonntag, 28 Oktober 2012 18:20

"Eingesetzte Kräfte haben super Arbeit gemacht"

RODENBACH. Rauch steigt aus den Fenstern der Scheune. Innen ist alles vernebelt vom Qualm. Ein Blitz ist eingeschlagen. Hilferufe dringen zu den Rettungskräften vor. "Da vorne liegt auch noch meine Freundin", ruft das gefundene Opfer. Es gibt Brandverletzungen, einer Frau muss der Arm amputiert werden, sie hatte an einer Kreissäge gearbeitet. Die Rettungskräfte handeln schnell. Die Brandopfer werden aus der Scheune gebracht und behandelt.

So sah eines der Szenarien der Katastrophenschutzübung des Landkreises Waldeck-Frankenberg am Sonntag in Rodenbach aus. Die Szenarien spielten allen während eines schweren Herbstgewitters mit Starkregen, Hagel, Sturmböen, Blitz und Donner. Insgesamt wurden acht Szenarien durchgespielt. Entworfen worden waren sie von Kreisbrandmeister Bernd Ochse. 400 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Unter anderem mit Mimen und Beobachtern probten insgesamt ungefähr 600 Menschen für die Sicherheit im Kreis.

Ein zweites Szenario: Ein Auto ist mit einem Gefahrguttransport zusammengestoßen. Die Rettungskräfte müssen Chemikalienschutzanzüge (CSA) anziehen. "Die Korbacher haben alle Anzüge eingesetzt. Im Ernstfall hätten sie für neue Anzüge den nächsten Zug alarmieren müssen", sagt Pressesprecher Dr. Christoph Weltecke. Die Anzüge können nach dem Kontakt mit Gefahrgut nur einmal verwendet werden.

Die Initiative für die Übung ging vom Forstamt Frankenberg aus. "Das Szenario eines Waldbrandes sollte geübt werden", berichtet Horst Marohn von Hessen Forst. Durch die Zusammenarbeit mit Bernd Ochse wurde daraus eine Katastrophenschutzübung.

"Die eingesetzten Kräfte vor Ort haben eine super Arbeit gemacht", lobt Weltecke den Einsatz. Alle Szenarien seien abgearbeitet worden und mit der Kommunikation habe es gut geklappt. Auch einen versperrten Waldweg habe ein Zugführer aus Gemünden gut gemeistert, indem er sich auch nach anderen Wegen erkundigte.

Den Opfern kam die Zeit bis zum Eintreffen der Rettung an einigen Orten lang vor. "Es gibt eine Zeitverzögerung durch die Meldung", sagte Weltecke. Zudem seien einige Anfahrtswege extra versperrt worden. In vier Wochen findet eine Besprechung mit Beobachtern, Zug- und Gruppenführern statt. Quelle: HNA

Publiziert in Retter
Sonntag, 28 Oktober 2012 05:40

600 Einsatzkräfte proben heute den Ernstfall

FRANKENBERG. Der Raum Frankenberg ist heute Schauplatz einer großen Katastrophenschutzübung von Rettungsorganisationen wie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rotes Kreuz aus dem gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Rund 600 ehrenamtliche Einsatzkräfte sowie Statisten werden dabei den Ernstfall nach einer Katastrophe simulieren, auch Beobachter werden bei der Übung vor Ort sein.

Ausrichter ist der Landkreis Waldeck-Frankenberg in Zusammenarbeit mit Hessen-Forst, der Stadt Frankenberg und der Notfalldarstellung des DRK Bad Wildungen. Die Leitung der zweiten Katastrophenschutzübung im Landkreis seit 2008 in Volkhardinghausen in Nordwaldeck hat Kreisbrandmeister Bernd Ochse aus Niederorke. Er ist für den Katastrophenschutz im Landkreis zuständig.

Etwa 70 Fahrzeuge im Einsatz
Ochse macht darauf aufmerksam, dass bei der Übung auch rund 70 Fahrzeuge mit Martinshorn und Blaulicht in den Schadensgebieten im Einsatz sein werden. Dadurch könne es mitunter auch zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Übung wird am Sonntag von etwa 8 bis 15 Uhr dauern, dabei soll insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den Katatstrophenschutzeinheiten und der Technischen Einsatzleitung geprobt werden. Das DRK Ehringen wird für die Verpflegung sorgen. Quelle: HNA

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Freitag, 19 Oktober 2012 16:15

Dringend Darsteller für Großübung gesucht

FRANKENBERG. Für eine Großübung des Katastrophenschutzes Waldeck-Frankenberg in der Umgebung Frankenberg am 28. Oktober suchen die Organisatoren noch dringend einige Statisten, die in die Rolle von Betroffenen oder Verletzten schlüpfen.

Alle Statisten werden von der Notfalldarstellung betreut. Für die verschiedenen Verletzungen werden die Statisten entsprechend geschminkt werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes, soll dann auch, dem Verletzungsmuster entsprechend, realistisch gespielt werden.

Die Notfalldarstellung wird die Statisten einweisen und unterstützen. Teilnehmer sollten mindestens 16 Jahre alt sein. Wer teilnehmen möchte muss sich im Vorfeld bei den Leitern der Notfalldarstellung melden. Die Notfalldarstellung Bad Wildungen ist zu erreichen über Manuela Körtel unter der E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Die Screaming Rescuers - Notfalldarstellung e.V. - ist zu erreichen über Mark Hiller unter der E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Im Anschluss an die Anfrage erhalten die Interessenten eine Rückmeldung

Die Teilnehmer der Übung müssen sich am Sonntag, 28. Oktober, um 7 Uhr in Frankenberg (Eder) bei der Feuerwehr am Katastrophenschutzzentrum einfinden.

Es besteht auch die Möglichkeit von Bad Wildungen oder Medebach mitzufahren.

Gegen 9 Uhr beginnt die Übung, die sich bis etwa 14 oder 15 Uhr hinzieht. Wann genau die einzelnen "Verletzten" gerettet werden, lässt sich im Vorfeld leider nicht sagen. Der Witterung angepasste Kleidung sollte getragen werden, da die Übung im Freien stattfindet. Bei Bedarf wird hierfür Kleidung seitens der Notfalldarstellung gestellt, bitte Bescheid geben zwecks Größen.

Für die Verpflegung der Darsteller ist gesorgt.

Publiziert in Retter

BAD LAASPHE. „Was lange währt, wird endlich gut.“ Dieses alte Sprichwort trifft, was jetzt beim DRK Ortsverein Bad Laasphe eingetroffen ist: Am vergangenen Sonntag konnten die ehrenamtlichen Helfer ihren neu beschafften Rettungswagen offiziell übergeben und im Rahmen einer Einsatzübung den Sponsoren und der interessierten Öffentlichkeit vorstellen.

Doch bis zum Sonntag hatte sich der Wagen schonmehrfach gelohnt: So brachte er zum Beispiel bereits lange vor der offiziellen Feier schnelle Hilfe bei einem schweren Verkehrsunfall in Breidenbach und bei anderen medizinischen Notfällen. „Der Rettungswagen wird nicht nur bei Sanitätsdiensten eingesetzt, sondern fährt auch immer dann raus, wenn die Kollegen des hauptamtlichen DRK-Rettungsdienstes im Einsatz sind, oder ein weiterer Rettungswagen bei einem Einsatz benötigt wird“, erklärte Fritz Bosch, der Vorsitzende des Bad Laaspher Ortsvereins. Sein Dank und der Dank von Rotkreuzleiter Marco Klein galt in erster Linie den vielen großzügigen Sponsoren, die die Anschaffung des Mercedes Sprinter überhaupt erst möglich gemacht hatten. Dafür hatten die Rotkreuzler eigens ein Spendenkonto eingerichtet und verschiedene Aktionen, wie beispielsweise den Verkauf gebratener Champignons, ins Leben gerufen.

Im Spätsommer war es dann endlich soweit: Der bisher beim Bayerischen Roten Kreuz eingesetzte Rettungswagen konnte schließlich gekauft und ausgerüstet werden. Dabei konnten die Rotkreuzler auf eine hochmoderne Ausrüstung zurückgreifen, die sie bereits im Vorfeld angeschafft und im bis dahin eingesetzten Rettungswagen genutzt hatten. Doch nicht nur die Ausrüstung stand auf dem Aufgabenplan der DRK-Helfer: Auch das Design des neuen Fahrzeugs spiegelt jetzt den Bad Laaspher Ortsverein wieder: In vielen Stunden mühevoller Arbeit hatte Andreas Hergenröder, Werbedesigner und engagierter DRK-Helfer den Wagen neu beklebt und die Folien entworfen. Auch die Sondersignalanlage war noch einmal verbessert worden.

Von dem exzellenten Ergebnis konnten sich am Sonntag alle Zuschauer überzeugen, als der Rettungswagen zusammen mit René Achenbach und Marco Scheffel einen Rettungseinatz nach einem fingierten Fahrradsturz absolvierte. Nicht nur optisch und in Sachen Ausrüstung war dieser Einsatz ein Hingucker: Auch die professionelle Versorgung durch die Ehrenamtlichen Helfer konnte sich sehen lassen.

Somit hat der DRK Ortsverein Bad Laasphe einmal mehr bewiesen, dass er sein Handwerk versteht, und ihm das Wohl der anvertrauten Patienten sehr am Herzen liegt.

Publiziert in SI Retter
Dienstag, 16 Oktober 2012 18:54

Akuter Blutmangel: Mittwoch spenden

WETTERBURG. Durch eine sinkende Beteiligung an der Blutspende droht ein Mangel an Blutkonserven. Deshalb bittet das DRK nun die Leser von 112-magazin.de um Hilfe.

Die Spenderzahlen bei Blutspenden sind in den letzten drei Jahren stetig gesunken. Da jedoch viele Menschen auf Bluttransfusionen angewiesen sind, entsteht so ein Engpass bei der Versorgung mit Spenderblut. Aus diesem Grund startet die DRK-Bereitschaft Naumburg, welches die Bad Arolser Blutspendetermine organisiert, einen Aufruf zu mehr Beteiligung an Blutspenden.

Eine passende Gelegenheit hierzu bietet die am Mittwoch, 17. Oktober, zwischen 15.30 und 20.30 Uhr stattfindende Blutspende in der Twisteseehalle der Straße Zur Campagnemühle. Als besondere Belohnung für seine Mithilfe erhält jeder Spende dieses Blutspendetermins einen Tankgutschein.

Publiziert in Retter

WIRMIGHAUSEN. Erneut ist bei Wirmighausen ein Gleitschirmflieger abgestürzt - ein 51-Jähriger blieb dabei unverletzt in der Spitze einer Tanne hängen. Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Bergwacht rückten aus und befreiten den Luftsportler aus seiner misslichen Lage.

"Einen Schrecken habe ich eigentlich nicht bekommen", sagte der Mann aus Bünde nach seiner Rettung gegenüber 112-magazin.de. Der Schirm habe sich schließlich im Baum verfangen. "Zu Boden stürzen konnte ich deshalb gar nicht", gab sich der 51-Jährige gelassen. Nach einer kurzen Untersuchung durch die Besatzung eines DRK-Rettungswagens verfolgte der Gerettete die Bergung seines Schirms.

Mit dem Fluggerät war der Mann aus Bünde in Nordrhein-Westfalen am späten Samstagnachmittag zwischen Wirmighausen und Zollhaus in der Luft, als er über einem Waldstück einen sogenannten Klapper hatte - dabei klappt eine Seite des Gleitschirms kurz ein, wodurch Mann und Material einige Meter in die Tiefe sacken. "Der Schirm ging dann auch gleich wieder auf und ich dachte, ich schaffe es noch", sagte der Flieger, der diesem Hobby nach eigenen Angaben seit zehn Jahren nachgeht und in dieser Zeit noch nie einen Unfall hatte. Allerdings gewann er nicht genügend Höhe und blieb schließlich in einem Wipfel hängen. Fliegerkollegen, die den Absturz beobachtet hatten, verständigten die Leitstelle, die die Rettungskräfte alarmierte.

Feuerwehrleute aus Wirmighausen, Adorf und Korbach rückten mit mehr als 30 Einsatzkräften aus, ebenso das Korbacher THW mit zwölf Helfern sowie die Willinger Bergwacht mit vier Einsatzkräften - THW und Bergwacht bilden gemeinsam die Höhenrettung. Frank Köster, Leiter der Willinger Bergwacht, stieg schließlich in den Baum hinauf, sicherte den unverletzten Abgestürzten, der sich selbst zu Boden abseilte. Köster selbst blieb oben und barg die Flugutensilien.


Im März hatte es in dem Gebiet kurz hintereinander zwei Flugunfälle gegeben - einer mit tödlichem Ausgang:
Gleitschirmflieger schwer verletzt: Rettungshubschrauber (11.03.2012, mit Video und Fotos)
Gleitschirmflieger (47) bei Absturz getötet (13.03.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter
Dienstag, 14 August 2012 08:01

Blut spenden in Mengeringhausen und Rhoden

BAD AROLSEN / MENGERINGHAUSEN. Der Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Korbach - Bad Arolsen findet heute von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr in der Stadthalle in Mengeringhausen statt.

DIEMELSTADT / RHODEN.Der Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Korbach - Bad Arolsen findet heute von 15.30 Uhr bis 20.00 Uhr in der Stadthalle in Rhoden statt.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Freitag, 13 Juli 2012 00:52

15 Jahre Bergwacht Willingen: Offene Türen

WILLINGEN. Die DRK-Bergwacht in Willingen besteht seit 15 Jahren. Aus diesem Anlass lädt die Gruppe um Bereitschaftsleiter Frank Köster an diesem Samstag zu einem Tag der offenen Tür in der neuen Bergrettungswache in Willingen ein.

Die 1996 gegründete Bereitschaft Willingen in der DRK Bergwacht Hessen hat eigenen Angaben zufolge sehr schnell auf die potentiellen Aufgaben im Einzugsgebiet Willingen und Umgebung reagiert. Mittlerweile ist die Gruppe eine sehr aktive und auch überregional tätige Einheit. "So sind wir neben den originären Rettungseinsätzen in unwegsamem Gelände unter anderem auch für die Erstversorgung bei Einsätzen in der näheren Umgebung zuständig, wenn der Rettungsdienst nicht in der vorgeschriebenen Zeit vor Ort sein kann", erklärt Bereitschaftsleiter Frank Köster.

Stark engagiert in der Höhenrettung
Überregional ist die Willinger Bergwacht vor allem in der Höhenrettung stark engagiert und stellt diese zusammen mit der DRK Bergwacht Bad Wildungen und dem THW Korbach als "Höhenrettung Waldeck-Frankenberg" im Landkreis und den angrenzenden Gebieten sicher. Die Willinger Bergwacht ist die jüngste in Hessen.

Die Bergwacht Willingen möchte sich an diesem Samstag, 14. Juli, ab 10 Uhr bei einem Tag der offenen Tür an der neuen Bergrettungswache in Willingen, Zur Hoppecke 9b, der Öffentlichkeit vorstellen. Es wird unter anderem Vorführungen der Berg- und Höhenrettung sowie eine Fahrzeug- und Ausrüstungsschau geben. Nicht zuletzt bieten die Bergwacht-Mitglieder auch Speisen und Getränke an, außerdem ist eine Tombola geplant. Für Kinder gibt es darüber hinaus Schminken von 14 bis 17 Uhr sowie eine Hüpfburg.


Link:
Bergwacht Willingen

Publiziert in Retter

KORBACH/TREYSA. Die Marke mit der Aufschrift "Geprüfter Rettungshund" ist so etwas wie die TÜV-Plakette am Auto: Nur geprüfte Vierbeiner und ihre Hundeführer dürfen im Ernstfall nach Menschen in Not suchen. Neun dieser Teams haben sich in Waldeck-Frankenberg der Abnahme gestellt und wurden in Theorie und Praxis auf Herz und Nieren geprüft.

Ein ganzes Wochenende lang stand im Zeichen der Prüfung, die die Rettungshundestaffel des DRK Korbach/Bad Arolsen ausgerichtet hat. Während im theoretischen Teil die Hundeführer ihr Wissen zu allen Aspekten der Personensuche zu beweisen hatten, mussten im praktischen Teil Herrchen, Frauchen und Hunde ihr Können gemeinsam demonstrieren. In einem 300 mal 100 Meter großen Suchgebiet im Wald bei Volkhardinghausen galt es, bis zu zwei Vermisste innerhalb von 20 Minuten zu finden und gegebenenfalls Hilfe zu leisten. In dem für alle Teilnehmer völlig unbekannten Arreal hatten die Teams zuvor fünf Minuten Zeit, sich anhand von Kartenmaterial zu orientieren.

Unter den kritischen Augen der Prüfer Josef Graap und Gerd-Holger Siebert hatten die Tiere bei der sogenannten Flächenprüfung auch Unterordnung und Gehorsam zu zeigen, um die Plakette zu bekommen. Alle 18 Monate müssen die Spürnasen und ihre Hundeführer diese Prüfung wiederholen. "Das ist schließlich keine Spielerei", verteidigt Matthias Wolf die strengen Anforderungen, "wenn wir alarmiert werden, dann geht es um Menschenleben". Wolf, stellvertretender Leiter der Rettungshundestaffel im Schwalm-Eder-Kreis, war mit seiner Hündin Cheyenne ebenfalls zur Prüfung in Korbach angetreten - und erhielt die Plakette, die die Hunde am Halsband tragen.

Zu Vermisstenfall am Edersee gerufen
Die Rettungshundestaffel aus dem Schwalm-Eder-Kreis unter Vorsitz von Bettina Weidemann und die ausrichtende Staffel des DRK Korbach/Bad Arolsen unter Leitung von Andrea Skibak kooperieren seit mehreren Monaten und werden im Ernstfall stets gemeinsam alarmiert. So steht stets eine ausreichende Zahl an Suchhundeteams bereit - zuletzt waren die beiden Staffeln am 13. Juni zum Edersee gerufen worden, wo ein 43-Jähriger vermisst war (112-magazin.de berichtete). Teams dieser beiden Staffeln waren in Korbach ebenso zur Prüfung angetreten wie zwei Hunde und Herrchen aus Kassel und ein Team aus dem Münsterland.

Zum Ende des Prüfungswochenendes überreichte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Michael Bradtke den Teilnehmern Urkunden und Präsente, die beiden Prüfer händigten die Plaketten aus. Mit dabei waren: Michael Halberstadt mit Anax, Detlef Ernst mit Sparky, Bettina Weidemann mit Django, Stephan Steiger mit Finja, Andrea Skibak mit Rico, Beatrix Gündling mit Janosch, Stephan Gündling mit Merlin, Sabrina Schenk mit Dorado und Matthias Wolf mit Cheyenne. Im Schwalm-Eder-Kreis sind derzeit 20 Mitglieder und 13 Hunde in der Staffel aktiv.


Mehr Informationen:
Rettungshundestaffel Schwalm-Eder

Publiziert in KS Retter
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