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KORBACH. In den frühen Morgenstunden versuchten zwei, mit Faschingsmasken maskierte Männer einen Geldautomat in Korbach zu sprengen (wir berichteten, hier klicken). Sie wurden bei der Tatausführung gestört und flüchteten mit einem silberfarbenen BMW Kombi der 5er Reihe.

Nach derzeitigen Erkenntnissen haben die Täter heute Morgen gegen 4 Uhr versucht den Geldautomaten mit einem Gas-Sauerstoffgemisch zu sprengen. Nachdem sie bei der Tatausführung gestört wurden, flüchteten sie mit einem silberfarbenen BMW Kombi der 5er-Reihe in zunächst unbekannte Richtung. Aus Sicherheitsgründen wurde der Tatort weiträumig von der Polizei abgesperrt und die Zuwegungen für den Verkehr gesperrt - mittlerweile hat die Polizei die Fahrbahnsperrungen wieder aufgehoben. Spezialisten des Landeskriminalamtes wurden hinzugezogen und konnten feststellen, dass von den Gasflaschen keine Gefahr mehr ausgeht.

Das Tatfahrzeug wurde inzwischen in Twistetal-Mühlhausen aufgefunden. Die Täter sind weiterhin flüchtig. Ob es weitere Komplizen gibt, ist derzeit nicht bekannt. Am Fahrzeug waren MTK-Kennzeichen angebracht, die nicht zum Fahrzeug gehören. Nähere Erkenntnisse dazu liegen derzeit nicht vor, die Ermittlungen dauern an, berichtet Polizeisprecher Jörg Dämmer in einer Pressemitteilung.

Weiterhin ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zum Fahrzeug oder zu flüchtenden Personen im Bereich Korbach und Twistetal-Mühlhausen machen können. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt  die Kriminalpolizei in Korbach untr der Telefonnummer 05631/9710  entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 20 Dezember 2012 13:03

Durch Tresorteile eingeklemmt: Schwer verletzt

KASSEL. Durch schwere Tresorteile ist ein 51 Jahre alter Arbeiter bei einem Arbeitsunfall eingeklemmt und schwer verletzt worden.

Der Arbeitsunfall passierte laut Polizeibericht von Donnerstag am Vortag gegen 15.10 Uhr auf dem Gelände der ehemaligen Commerzbank in der Kölnischen Straße. Nach Angaben der vor Ort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte waren der 51-Jährige und ein 25-jähriger Kollege in dem Gebäude damit beschäftigt, einen großen Tresor abzubauen. Von dem Tresor standen nur noch Stahl- und Betonaußenwände in der ehemaligen Bank. Das Gewicht der einzelnen Elemente wird auf etwa 800 Kilogramm geschätzt. Die schweren Tresorteile sollten mit einem Flaschenzugsystem abtransportiert werden.

Beim Herablassen einer der schweren Tresorwände drehte sich diese unvorhergesehen, traf den 51-Jährigen am Oberschenkel und presste ihn gegen eine andere, noch stehende Rückwand des Tresors. Der 25-Jährige befreite seinen Arbeitskollegen aus der misslichen Lage und brachte ihn in einem Nebenraum. Der Rettungsdienst transportierte den verletzten 51-Jährigen nach der medizinischen Erstversorgung in ein Kasseler Krankenhaus.

Das Amt für Arbeitsschutz beim Regierungspräsidium Kassel wurde von der Polizei informiert und übernahm die weiteren Ermittlungen.

Publiziert in KS Polizei

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