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Donnerstag, 16 Mai 2019 14:40

Chlorgasaustritt im Schwimmbad Frankenberg

FRANKENBERG. Gegen 20.30 Uhr rückten ca. 55 Einsatzkräfte zu einem Gasalarm in Frankenberg aus. Ausweichendes Chlorgas sorgte dafür, dass die Gaswarneinrichtung im Frankenberger Schwimmbad auslöste. Zeitgleich wurde die Berieselungsanlage im Technikraum ausgelöst, um das Chlorgas niederzuschlagen und der Bereitschaftsdienst informiert. Dieser setzte daraufhin den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Unter dem Alarmkürzel „H GEFAHR 1, Chlorgasaustritt“ rückten die Wehren Frankenberg, Schreufa und Viermünden am Mittwochabend in den Teichweg aus. Da durch den Wind das Chlorgas in Richtung Feuerwehrzufahrt wehte, entschied man sich von der anderen Seite des Geländes anzurücken. Vor Ort war bereits der Badebetriebsleiter der Energiegesellschaft Frankenberg, der ebenfalls Mitglied der Feuerwehr ist eingertroffen. Unter der Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors rüsteten sich zwei Trupps mit CSA (Chemikalienschutzanzügen) aus, der Dekontaminationsplatz wurde eingerichtet und weitere Atemschutzgeräteträger bereitgestellt.

Die Trupps, ausgerüstet mit CSA, brachten vor dem Eingang des Technikraums einen Hochleistungslüfter mit Wassernebelfunktion in Stellung, um ein Ausbreiten des Chlorgases zu verhindern. Somit gelang es der Berieselung, das Gas weiterhin niederzuschlagen. Nach dem eine niedrigere Konzentration an Chlor gemessen werden konnte, wurden die Chlorgasflaschen abgedreht. Hierbei handelte es sich um fünf miteinander verbundene Gasflaschen. Der Betrieb des Schwimmbades, des Fitnessstudios und der Gaststätte, die sich im Gebäude befinden, konnten während der Einsatzmaßnahmen weitergeführt werden. Hierfür wurden die Lüftungsanlage abgeschaltet und die Betreiber informiert, dass die Fenster geschlossen bleiben sollen. Ursache für das Ausweichen des Gases ist nicht bekannt. In einem Verfahren mit einer Ammoniaklösung konnte keine Undichtigkeit festgestellt werden. Überwacht wurden die Einsatzarbeiten dauerhaft über die Gaswarneinrichtung. Zum Ende hin konnte die Anlage nicht wieder in Betrieb genommen werden. Eine Fachfirma wird die Anlage noch einmal überprüfen. Zur Stärkung der Einsatzkräfte wurde der Verpflegungszug des DRK Frankenberg angefordert. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor war während des Einsatzes anwesend. Der Einsatz dauerte bis Mitternacht.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 29 August 2018 11:20

Großeinsatz nach Chlorgasaustritt

KIRCHHAIN. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Dienstagabend wegen eines Chlorgasaustritts fast drei Stunden in Kirchhain am Freibad im Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen mussten zwei Polizeibeamte und zwei Feuerwehrleute zur Behandlung einer möglichen Chlorgasvergiftung die Nacht im Krankenhaus verbringen.  

Um 20.48 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf den optischen und akustischen Alarm beim Schwimmbad. Zunächst ausgehend von einem möglichen Einbruch überprüfte die Polizei den Ort, fand jedoch keine Spuren eines Einbruchs. Allerdings lief die Alarmanalage des Kessel- bzw. Technikraums und es roch deutlich nach Chlorgas. In Absprache mit der sofort benachrichtigten Feuerwehr erfolgte unter ständiger Messung der Chlorgaskonzentration eine weiträumige Absperrung.

Darüber hinaus gab es Rundfunkwarnmeldungen mit der Aufforderung, Türen und Fenster geschlossen zu halten und im Haus zu bleiben. Ein Wohnhaus befand sich im unmittelbaren Gefahrenbereich. Die Räumung war entbehrlich, da niemand zu Hause war. Die Feuerwehr betrat unter Atemschutz den Raum und konnte den Gasaustritt stoppen.Entsprechende Fachleute führen die Ursachenforschung durch.

Nach Belüftung des Gebäudes und dem Ergebnis der weiteren Messungen gab es um 23.30 Uhr die Entwarnung. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Bei einem kurzzeitigen Chlorgasaustritt im Labor eines Universitäts-Gebäudes in der Hans-Meerwein-Straße sind am Mittwoch zwei Menschen verletzt worden. Nach den Maßnahmen der Feuerwehr bestand keine Gefahr mehr.

Polizei, Feuerwehr, mehrere Rettungswagen und der Notarzt rückten nach der Meldung am Mittwochmittag gegen 13.40 Uhr aus. Als die Feuerwehr das betroffene Gebäude betrat, war es bereits geräumt. Sämtliche Anwesende hatten es selbständig verlassen.

Zwei Studenten klagten über Reizungen und kamen ins Krankenhaus. Die Rettungskräfte untersuchten die übrigen Menschen, die sich im Haus befunden hatten, noch vor Ort. Bisher gab es keine weiteren Verletzten.

Nach ersten Informationen kam es bei einem chemischen Versuch zu dem Gasaustritt. Die näheren Umstände stehen derzeit noch nicht fest und werden untersucht. Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheit und die Sicherheitsbeauftrage der Uni sind informiert.

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Publiziert in MR Polizei

BAD EMSTAL. Nach einem Chlorgasunfall im Thermalbad in Bad Emstal-Sand sind am Donnerstagnachmittag fünf Personen vorsorglich in Kliniken eingeliefert worden. Zahlreiche Rettungskräfte und Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Wie die HNA in ihrer Onlineausgabe berichtet, schlug gegen 15 Uhr die Chlorgas-Warnanlage an. Daraufhin wurde das Schwimmbad sofort evakuiert. Dem Bericht zufolge eilte die Badeaufsicht unter Atemschutz in den Raum geeilt, in dem sich die Reinigungsanlage für das Wasser befindet, und riegelte die angeschlossene Chlorflasche ab. Die HNA zitiert Bad Emstals Gemeindebrandinspektor Andreas Kuntze, der eine defekte Verschraubung als Ursache in Betracht zog.

Wie die Zeitung weiter berichtet, war neben den Feuerwehrleuten aus Bad Emstal auch der Gefahrgutzug Wolfhagen mit den Wehren aus der Kernstadt, Niederelsungen, Nothfelden und Bründersen im Einsatz. Insgesamt waren 80 Feuerwehrleute vor Ort, außerdem zwei Notärzte und fünf Rettungswagen. Fünf Personen wurden vorsorglich in verschiedene Krankenhäuser in der Umgebung gebracht.

Unter Vollschutz und mit Messgeräten gingen Brandschützer in das Thermalbad vor. Zu dieser Zeit trat aber kein Chlorgas mehr aus. Eine Fachfirma soll nun laut HNA die genaue Ursache klären, daher bleibe das Bad auch am Freitag geschlossen.


Weitere Informationen, Fotos und ein Video von der Einsatzstelle:
Chlorgasunfall in Bad Emstal (05.06.2014, mit Video und Fotos)

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Publiziert in KS Retter

BAUNATAL. Ein vermeintlicher Austritt von Chlorgas hat am Dienstagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Aqua-Park in Baunatal ausgelöst. Die automatische Brandmeldeanlage des Hallenbades hatte gegen 18.30 Uhr ausgelöst.

Die etwa 100 Badegäste wurden nach dem Alarm von den Einsatzkräften umgehend aus dem Gebäude evakuiert. Schnell stellte sich nach Auskunft von Polizeisprecher Axel Rausch jedoch heraus, dass kein Chlorgas ausgetreten war, sondern ein Defekt an der Brandmeldeanlage vorlag und diese fälschlicherweise einen Gasaustritt angezeigt hatte.

Die Absperrung des Schwimmbades wurde daher schon kurz nach 19 Uhr wieder aufgehoben, die Badegäste kehrten in den Aqua-Park zurück.

Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit 55 Einsatzkräften, zwei Rettungswagen sowie vorsorglich auch dem Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz. Vom Polizeirevier Baunatal waren zwei Streifen vor Ort.

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Publiziert in KS Polizei

HOFGEISMAR. Offenbar durch einen technischen Defekt sind in einem Schwimmbad aus einer Chlorgasflasche geringe Mengen des Gases ausgetreten. Das Schwimmbad wurde geräumt, zwei Kinder wurden leicht verletzt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel kam es am Freitagabend gegen 20.15 Uhr zu dem Vorfall. Zu dieser Zeit löste im Bad am Park in Hofgeismar die Vorgaswarnanlage Alarm aus. Zeitgleich löste auch die automatische Sprinkleranlage aus. Zu dieser Zeit befanden sich etwa 20 Badegäste im Schwimmbad.

Das Schwimmbad wurde geräumt. Unter den Badegästen befanden sich auch 10 Kinder, von denen zwei leicht verletzt wurden. Nach der ersten ambulanten Behandlung im RTW konnten die beiden Kinder ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes, so die Polizei, waren aus einer Chlorgasflasche geringe Mengen Chlorgas ausgetreten. Der Gasaustritt wurde durch die Feuerwehr unterbunden. Nach zwei Messungen wurde kein weiterer Gasaustritt festgestellt. Da nur eine geringe Menge Gas ausgetreten war, bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.


Der Austritt von Chlorgas in einem Schwimmbad war kürzlich Teil einer Übung am Diemelsee:
Arbeitsunfall mit Brand setzt Chlorgaswolke frei (02.03.2014, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei

HERINGHAUSEN. Den Einsatz nach einer Verkettung von Unglücken im Haus des Gastes mit Schwimmbad in Heringhausen haben am Sonntag mehr als 150 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rotem Kreuz, Johannitern und DLRG geübt. Das vom stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Torsten Behle ausgearbeitete Szenario verlangte den beteiligten Kräfte zahlreiche verschiedene Aufgabenstellungen ab.

Die angenommene Kettenreaktion nahm ihren Ausgang in einem normalen Arbeitsunfall, der so täglich passieren kann: Bei Arbeiten im Keller des Schwimmbades erlitt ein Techniker einen Stromschlag, durch den elektrischen Kurzschluss entstand ein Brand. Dieser dehnte sich im Techniktrakt des Bades aus und erfasste auch dort gelagerte Behältnisse mit Chemikalien - dadurch reagierten Chlor und pH minus miteinander, es entstand Chlorgas. "Über die Lüftungsanlage geriet dieses gefährliche Gas ins Schwimmbad", erklärte Behle.

Somit war nicht nur drei vom Stromschlag betroffene Techniker schwer verletzt, sondern auch zwei seiner Kollegen im Keller sowie acht leicht verletzte Betroffene im Schwimmbad. Sie alle mussten von Feuerwehrleuten unter Atem- oder Vollschutz gefunden und ins Freie gebracht werden. Im Feuerwehrgerätehaus in Heringhausen richteten die Einsatzkräfte eine Verletztensammelstelle ein.

Chlorgaswolke mit Hydroschild aufgehalten
Neben der Löschwasserversorgung, Brandbekämpfung, Menschenrettung oder Einsatzkoordination über eine mobile Leitstelle galt es unter anderem auch, mit einem sogenannten Hydroschild die Ausbreitung der Chlorgaswolke in Richtung eines Campingplatzes zu verhindern: Dazu bauten die Feuerwehrleute im Schwimmbad-Freigelände einen Wasserwerfer aus, der mit Löschwasser eine Wasserwand bildete.

Beteiligt an der Großübung waren die Feuerwehren Heringhausen, Stormbruch, Rhenegge, Adorf, Giebringhausen und Korbach (Gefahrgutzug), die DLRG, die DRK-Bereitschaften aus Korbach, Bad Arolsen und Ehringen sowie die Johanniter - deren Mitglieder schminkten die Verletzten-Darsteller, darunter Mitglieder der Jugendfeuerwehr Willingen.

Bürgermeister Volker Becker verfolgte die realistische Übung und lobte alle Beteiligten. Dank richtete er vor allem an Torsten Behle, der die Übung in all ihren Facetten geplant hatte. Für die Gemeindeverwaltung sei es selbstverständlich, so Becker, das Gebäude vor dem nun anstehenden Umbau für eine solche Übung zur Verfügung zu stellen. "Der Ernstfall kann immer eintreten, da ist es hilfreich, sich mit einer Übung darauf vorzubereiten".

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