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FRANKENBERG. Der Frankenberger Ortsteil Viermünden wäre am Montag um ein altes Fachwerkhaus ärmer, wenn ein aufmerksamer Nachbar nicht den Notruf abgesetzt und erste Löschversuche unternommen hätte.

Um 18.13 Uhr bemerkte der Bewohner eines Einfamilienhauses in der Hauptstraße, dass im Haus der Strom nicht funktionierte und Qualm aus dem Obergeschoss im Wachwerkhaus aufstieg. Ohne zu zögern, verständigte der Mann einen Nachbarn, wählte die Notrufnummer 112 und beschrieb die Lage. Umgehend setzte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Freiwilligen Feuerwehren Frankenberg und Viermünden in Alarmbereitschaft. Nach Ausgabe des Kürzels "F2, Brand Zimmer, Küchendielen" waren etwa 50 Einsatzkräfte, ein RTW und die Polizei im Anmarsch, um Schlimmeres zu verhindern.

Diese kurze Zeit nutze der Nachbar, um mit einem Feuerlöscher "bewaffnet", das Haus zu betreten und den ersten Löschvorgang durchzuführen. Dass er sich dabei selbst in Gefahr begeben hat, war ihm zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht bewusst. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erkundete ein Trupp unter Atemschutz die Innenräume. Parallel dazu konnte der Löschangriff mit einem C-Rohr erfolgen. Außerdem wurde die Wasserversorgung über das Hydrantennetz aufgebaut und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Wie Einsatzleiter Jörg Paulus berichtet, konnte der Brandherd im Bereich eines Ofens in einem Zimmer im ersten Obergeschoss lokalisiert werden. Dort war der Dielenboden bereits großflächig in Brand geraten. Mit vereinten Kräften konnten die Dielen herausgenommen und lokale Glutnester mit der Wärmebildkamera geortet werden. Weitere Löschaktionen waren notwendig, um ein erneutes Aufflackern zu verhindern. Im Anschluss wurde das nicht mehr bewohnbare Gebäude versiegelt. Die Brandursache muss nun von der Kripo ermittelt werden. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte vor Ort. Die mitgeführte Drehleiter kam nicht zum Einsatz.

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Montag, 11 Oktober 2021 07:42

Holzstapel angezündet - Wehren im Einsatz

BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Mehrere Brandeinsätze hatten die Wehren aus Volkmarsen und Bad Arolsen am Sonntag zu bewältigen - vermutlich wurden die Feuer vorsätzlich gelegt.

Wie der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auf Nachfrage mitteilte, waren 60 Freiwillige an den Löscharbeiten beteiligt. Alarmiert wurden die Wehren Bad Arolsen, Helsen, Külte, Volkmarsen und Ehringen um 14.19 Uhr, nachdem Passanten einen brennenden Holzpolter gemeldet hatten. In einem Waldstück zwischen Külte und Helsen brannte ein aufgeschichteter Holzstapel. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung am Bickersbusch sichtbar. Mittels zwei C-Rohren wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen, die Kameraden aus Helsen verlegten zeitgleich eine Schlauchleitung zur Sicherstellung der Wasserversorgung. Um besser an die Glutnester zu gelangen, wurde ein Rückeschlepper angefordert. Nach ersten Informationen wurde das Feuer an der Rückseite an den Fichtenstämmen des etwa 40 Meter langen Holzstapels gelegt.

Zweiter Holzstapel brennt

Noch während der Löscharbeiten am Bickersbusch, wurden die Volkmarser Wehren aus dem Einsatz herausgelöst, weil die Leitstelle um 16.21 Uhr erneut einen Brand zwischen Lütersheim und Neu-Berich gemeldet hatte. Auch hier war ein Holzstapel angezündet worden. Mit einem C-Rohr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Einsatz standen die Wehren aus Lütersheim, Volkmarsen und Ehringen. Auch in diesem Fall geht die Polizei nicht von Selbstentzündung aus.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.  

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FRANKENBERG/GEISMAR. Nachdem Feuerwehren der Stadt Frankenberg (Eder) am Samstagnachmittag zur Müllumladestation bei Geismar ausrückten, um einen in Brand geratenen Kompostierungshaufen zu löschen, mussten sie am selben Abend um 21.27 Uhr erneut zur gleichen Einsatzstelle ausrücken.

Ein zweiter Haufen geriet vermutlich durch spontane Selbstentzündung in Brand. Wie auch am Nachmittag rückten die Wehren Geismar, Frankenberg (Eder) und Dörnholzhausen aus. Auch die Einsatztaktik blieb gleich. Mit Radladern wurde der Haufen abgetragen und abgelöscht. Hierfür wurden wieder zwei C-Rohre vorgenommen und Netzmittel dem Löschwasser beigemischt. Die Einsatzkräfte wurden am Morgen durch die Feuerwehr Haubern abgelöst. Der Einsatz dauerte diesmal bis Sonntagnachmittag an. Gegen 13.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Link: Brand in Müllumladestation - Frankenberger Wehren im Einsatz. (14.11.2020)                             

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GEMÜNDEN (Wohra). Aufgrund eines technischen Defekts an einem John Deere mussten am Freitag die Feuerwehren aus Gemünden und Sehlen ausrücken - Kameraden aus Herbelhausen führten Wasser in Güllefässern nach und unterstützen so die Löscharbeiten der 25 Einsatzkräfte auf einem Feld zwischen Herbelhausen und Ellnrode.

Um 13.46 Uhr, rückten die Freiwilligen Feuerwehren unter der Leitung von Andre`Boucsein zu einem Kornfeld an der K 109 zwischen Ellnrode und Herbelhausen aus. Der 34-jährige Fahrer des Mähdreschers hatte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über die Notrufnummer 112 informiert und Unterstützung angefordert. Aus dem Motorraum des schon betagten John Deere war zunächst Rauch, dann Flammen geschlagen. 

Bei Ankunft der Feuerwehr stand der Mähdrescher bereits in Vollbrand. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen mit C-Rohren gegen die Flammen vor und setzten das Netzmittel F 500 ein, um ein Herunterkühlen zu beschleunigen. Parallel dazu mussten etwa 10.000 Liter Löschwasser aus Güllefässern auf den Boden abgegeben werden, um einen Flächenbrand zu verhindern. Weitere 5000 Liter Löschwasser wurden aus den mitgeführten Tankfahrzeugen benötigt, um den Mähdrescher zu löschen.

Nach etwas mehr als einer Stunde konnte die Brandstelle an den inzwischen eingetroffenen Besitzer des Mähdreschers übergeben werden. Auf etwa 10.000 Euro schätzt die Polizei in Frankenberg den wirtschaftlichen Totalschaden am landwirtschaftlichen Gerät. Verletzt wurde niemand.  (112-magazin.de)

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Mittwoch, 10 April 2019 15:51

20 Rundballen Stroh brennen in Mandern

BAD WILDUNGEN-MANDERN. Rund 20 Strohballen brannten am Mittwochnachmittag am Ortsrand von Mandern  -  die Wehren aus Bad Wildungen und Mandern hatten die Sache aber schnell im Griff.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Frank Volke mitteilte, wurden die beiden Wehren um 13.08 Uhr zu einem Anwesen Hinter den Zäunen alarmiert. Etwa 20 Großrundballen hatten aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen und standen in Vollbrand. 

Aus einer nahegelegenen Zisterne bei einer Biogasanlage, die mit 30.000 Liter Trinkwasser gefüllt war, konnten die Brandschützer die Löschwasserleitungen aufbauen und mit zwei C-Rohren Löschangriffe vornehmen. Durch die starke Rauchentwicklung kam es auf der Bundesstraße 253 zu leichten Verkehrsbehinderungen. Unterstützt bei ihren Löschbemühungen wurden die Einsatzkräfte von einem Landwirt, der mit einem Schlepper die Rundballen auseinanderzog um den Brandschützern die Arbeit zu erleichtern.

Gegen 15.30 Uhr waren die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte eingerückt. Verletzte Personen waren nicht zu beklagen.  (112-magazin)

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BAD WILDUNGEN. Einen herben Schlag musste am Mittwoch der Besitzer eines für Liebesdienste umgebauten Wohnmobils wegstecken - obwohl das etwa 1500 Euro teure Fahrzeug seit 14 Tagen nicht mehr in Betrieb war, wurde es ein Raub der Flammen.

Noch ist unklar, wie das Feuer entstehen konnte. Nach Angaben der Polizei wird in alle Richtungen ermittelt. "Wir schließen weder einen technischen Defekt, noch Brandstiftung aus" war aus Kreisen der Beamten zu erfahren. Das im Schwalm-Eder-Kreis zugelassene Wohnmobil fuhr regelmäßig Parkplätze auf der Bundesstraße 253 bei Bad Wildungen an und galt als beliebter Treffpunkt um zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen. Am 3. April um 14.50 Uhr stand das Fahrzeug in Flammen und brannte vollständig aus. Wie der Besitzer angab, war das Fahrzeug bereits vor 14 Tagen auf einem Parkplatz in Höhe der Enseschule an der B 253 abgestellt worden und auch nicht in Betrieb.

Verkehrsteilnehmer entdeckten die Rauchsäule und verständigten die Leitstelle in Korbach, die unverzüglich Polizei und Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wildungen alarmierte.

Bei Eintreffen der Wehr stand das Wohnmobil in Vollbrand. Unter Vornahme eines C-Rohres (mit Löschmittelzusatz) wurde der Brand von einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht. Die Löschwasserversorgung wurde durch den 4000 Liter Löschwassertank im Löschfahrzeug sichergestellt. Gegen 15.50 Uhr war der Einsatz für die 12 Brandschützer, die unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Frank Volke vor Ort waren, beendet.

Hinweise zum Wohnmobilbrand nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.

Link: Freiwillige Feuerwehr Bad Wildungen

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