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Donnerstag, 07 Oktober 2021 09:31

B252: Unfall endet mit 23.000 Euro Sachschaden

FRANKENBERG. Auf der Ortsumgehung Frankenberg hat sich am Dienstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet - ein Möbeltransporter und ein Personenwagen stießen auf der Bundesstraße 252 zusammen.

Auf rund 23.000 Euro beziffert die Polizei den Gesamtsachschaden eines Verkehrsunfalls, der sich am 5. Oktober 2021 in Höhe der Überführung der alten Geismarer Straße gegen 17.15 Uhr ereignet hatte. Nach Angaben der Polizei befuhren ein landwirtschaftliches Fahrzeug, ein VW Tiguan und ein Lkw in dieser Reihenfolge die Bundesstraße 252 von Bottendorf kommend in Richtung Korbach. Auf der abschüssigen Strecke setzte der Fahrer (41) des im Landkreis Gütersloh zugelassenen Lkw zum Überholen an, lenkte seinen Sattelzug mit Anhänger auf die linke Fahrspur und gab Gas. 

Scheinbar übersah der Fahrer (77) aus Bielefeld in seinem Tiguan das Überholmanöver, er setzte ebenfalls nach links, um den Überholvorgang einzuleiten, sodass es zur seitlichen Berührung zwischen dem Lkw und dem Volkswagen kam. Daraufhin wich der Lkw nach links aus, durchfuhr den Straßengraben, wobei der Anhänger des Lkws zur Seite kippte. Der Tiguan geriet vor den Mercedes und wurde von diesem über die Fahrbahn geschoben.

Weil der mit Möbelteilen beladene Anhänger auf dem Asphalt hart aufkam, verteilte sich der Inhalt auf der Fahrbahn - bis 21.30 Uhr dauerten die Bergungs- und Aufräumarbeiten an. Dann konnte die Polizei die Bundesstraße für den Verkehr wieder freigeben. Die Firma AVAS aus Frankenberg war mit der Bergung beauftragt worden und setzte sogar einen Kranwagen ein. Auf 23.200 Euro schätzen die Beamten der Polizeiwache Frankenberg den Gesamtsachschaden. Verletzt wurde niemand.

Bei der Unfallaufnahme machten die Unfallgegner unterschiedliche Angaben zur Sache, Zeugen konnten den Unfallverlauf aber detailliert schildern.

Link: Unfallstandort am 5. Oktober 2021 auf der B252 bei Frankenberg.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 06 Oktober 2021 09:10

Zugmaschine verliert Auflieger bei Bottendorf

BURGWALD/ALTENBEKEN. Mindestens 100 Kilometer ist ein Trucker mit seinem schwarzen Actros und angehängtem Sattelzug gefahren - dann löste sich der Sattelzug von der Zugmaschine, diese landete mit den Stützfüßen auf dem Asphalt.

Ereignet hatte sich der Unfall am 5. Oktober gegen 9 Uhr auf der Bundesstraße 252. Zum angegebenen Zeitpunkt war der Fahrer des Sattelzuges von Buke (Kreis Paderborn) kommend auf der Frankenberger Stadtumgehung unterwegs und bog nach rechts auf die Bundesstraße 252 in Richtung Marburg ab. Etwa 50 Meter hinter der Einmündung löste sich der Sattelauflieger, das Stromkabel riss ab und der Auflieger landete unsanft auf dem Asphalt.

Mit schwerem Gerät rückte die Firma AVAS an, hob mit einem Kranwagen den Auflieger auf die Sattelzugmaschine und sicherte durch Arretieren des Königszapfen den Sattelauflieger. Bei der Firma Schuchard & Ziegler in Bottendorf wurde das Spiralkabel neu gezogen und somit war der Truck wieder fahrbereit. Die Polizei sicherte für den Zeitpunkt der Bergung die Gefahrenstelle ab. Insgesamt entstand nur geringer Sachschaden.

Die Polizei sprach von Glück im Unglück - "Wäre der Auflieger bei Tempo 80 km/h auf der Bundesstraße aus der Kupplung gesprungen, hätte das wahrscheinlich andere Dimensionen erreicht", so ein Beamter. Vermutet wird, dass der Auflieger bereits bei der Abfahrt in Altenbeken nicht richtig auf dem Königszapfen gesessen hat. Anders lässt sich das nicht erklären.

Link: Unfallstandort am 5. Oktober 2021 bei Frankenberg.

Publiziert in Retter

BURGWALD. In der Nacht von Sonntag auf Montag entwendeten unbekannte Täter 500 Liter Diesel und einen Akku-Reiniger aus einem Lkw im Wickersdorfer Ring in Bottendorf.

Der Fahrer hatte seinen Lkw am Sonntagabend abgestellt und wollte am Montagmorgen losfahren. Dabei musste er feststellen, dass Unbekannte den kompletten Treibstoff, 500 Liter Diesel, abgezapft hatten. Außerdem entwendeten sie aus einer Staukiste einen Akku-Reiniger und Reinigungsmittel. Im Zusammenhang mit dem Diebstahl könnte ein weißer Transporter mit Gießener Kennzeichen (GI) stehen.

Wer in der Nacht zu Montag in Bottendorf verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, insbesondere auch zu einem weißen Transporter mit GI-Kennzeichen, oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

BURGWALD. In der Nacht von Sonntag auf Montag brachen unbekannte Täter in das Feuerwehrgerätehaus in Burgwald-Bottendorf ein. Sie hebelten eine Eingangstür gewaltsam auf und konnte so in das Gebäude gelangen. Dort entwendeten sie aus einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr ein digitales Funkgerät der Marke "Motorola" im Wert von etwa 500 Euro.

Außerdem entwendeten die wahrscheinlich gleichen Täter Diesel aus dem Tank eines Traktors. Sie zapften etwa 25 Liter aus dem unverschlossenem Tank ab. Der Traktor stand unter einem offenen Unterstand in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Frankenberg, die Telefonnummer lautet 06451/72030.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 11 August 2021 10:30

Kinder zündeln - Stroh brennt in Scheune

BURGWALD.  Am Dienstagabend ereignete sich ein Scheunenbrand in Ernsthausen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Im Einsatz waren die Wehren Ernsthausen, Wiesenfeld, Burgwald und Münchhausen mit 40 Einsatzkräften.

Die Feuerwehr Bottendorf war derzeit bei einem Küchenbrand in Willersdorf im Einsatz, daher musste die Feuerwehr Birkenbringhausen für den Grundschutz der Gemeinde Burgwald in Reserve bleiben. Alarmiert wurde durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg gegen 18.10 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2, brennt Stroh in Scheune". Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte Stroh unter einem Vordach der Scheune, welches auf das Dach der Scheune inklusive Wohnhaus zu übergreifen drohte.

Erster Einheitsführer Thomas Imhof forderte daraufhin weitere Kräfte nach und lies eine Löschwasserversorgung über das Hydrantennetz aufbauen. Die weitere Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell inne. Ein Übergreifen des Feuers auf das Hauptdach konnte durch den eingeleiteten Löschangriff zwar verhindert werden, allerdings wurde das Vordach der Scheune zerstört.

Mittels Unterstützung der Landwirte und deren landwirtschaftlichen Maschinen wurde das Stroh ins Freie gebracht und auseinandergezogen. So konnte es besser abgelöscht werden. Um eine bessere Löschwirkung erzielen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Zusätzlich wurde das Stroh mit Mistgabeln bearbeitet. Im Nachgang musste mit einer Wärmebildkamera die Scheune auf Glutnester kontrolliert werden.

Polizei klärt Brandursache zügig auf

Wie die Polizei berichtet, haben zwei zündelnde Kinder aus der Gemeinde Burgwald die Scheune, die als Lagerstätte für landwirtschaftliche Erzeugnisse dient, in Brand gesteckt. Dazu häuften die 9- und 11-jährigen Jungen unter dem Vordach der Scheune etwas Stroh aufeinander und zündeten den Strohhaufen an. Dieser geriet außer Kontrolle und griff auf die ausschließlich mit Stroh gefüllte Scheune über. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro. Die beiden Kinder entfernten sich zunächst vom Brandort, konnten aber im Rahmen der Fahndung durch Zeugenhinweise ermittelt und den Erziehungsberechtigten übergeben werden.

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 08 August 2021 12:12

Fahrt im Peugeot endet mit Überschlag

BURGWALD. Unglücklich verlaufen ist am Sonntagmorgen die Fahrt zweier Freunde (21) aus Frankenberg - auf der Kreisstraße 117 kam der Fahrer mit seinem Pkw aus Unachtsamkeit von der Fahrbahn ab, streifte einen Baum und überschlug sich im angrenzenden Feld.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Alleinunfall gegen 4.50 Uhr, als die beiden gleichaltrigen Männer von Burgwald kommend in Richtung Frankenberg unterwegs waren. Anhand der Unfallspuren geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer zunächst auf die Bankette gekommen sein muss, danach kam der Peugeot nach rechts von der Fahrbahn ab, der Pkw touchierte einen Baum, hob schließlich ab, überschlug sich und kam auf den Rädern zum Stehen.

Beide Fahrzeuginsassen konnten sich aus den völlig zerstörten Auto befreien und die Polizei verständigen. Diese rückte zeitnah an und nahm den Unfall auf. Lediglich der Beifahrer wurde leicht verletzt. Am silberblauen Peugeot entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf 2000 Euro schätzt. Mittels Abschlepper musste das Fahrzeug entsorgt werden. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel, wie die Polizei mitteilt. 

Publiziert in Polizei

BURGWALD. Am Sonntagabend kam es auf der Bundesstraße 253 zwischen den Abfahrten Burgwald und Burgwald-Bottendorf zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr: Ein zunächst Unbekannter hatte aus einem Auto auf ein entgegenkommendes Auto eine Bierflasche geworfen. Die Windschutzscheibe wurde dabei durchschlagen. Die Insassen kamen mit einem gehörigen Schreck davon und blieben glücklicherweise unverletzt. Aufgrund der Angaben eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei Frankenberg einen Tatverdächtigen ermitteln.

Wie die Polizei  am Montagmorgen mitteilte, war ein Ehepaar aus dem Raum Gießen, mit ihrem vierjährigen Kind im Auto, kurz vor 20 Uhr auf der Bundesstraße B 253 bei Burgwald unterwegs. Als ihnen ein Auto entgegenkam, flog plötzlich eine Bierflasche gegen die Windschutzscheibe. Diese zerbrach teilweise, sodass auch Glassplitter im Fahrzeuginneren landeten. Der Fahrer meldete dies sofort über Notruf bei der Polizei, konnte aber keine konkreten Angaben zu dem entgegenkommenden Fahrzeug machen. Sichtlich betroffen und erschrocken erschien das Ehepaar anschließend bei der Polizeistation Frankenberg. Dort konnte der Schaden an der Windschutzscheibe dokumentiert und Spuren gesichert werden. Das Ehepaar und das Kleinkind waren glücklicherweise unverletzt geblieben.

Kurz nach dem Anruf des Geschädigten meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei, der den Vorfall beobachtet hatte. Aufgrund der detaillierten Beschreibung des Fahrzeuges konnten die Frankenberger Polizisten im Rahmen der Fahndung kurze Zeit später das mutmaßliche "Täterfahrzeug" auf einem Parkplatz in Frankenberg feststellen. Es folgte die Kontrolle von vier jungen Männern aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, die neben dem Auto standen. Bis auf den mutmaßlichen Fahrer standen alle unter Alkoholeinfluss. Im Rahmen der folgenden Überprüfungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 22-Jährigen aus der Gruppe.

Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung werden bei der Polizei Frankenberg geführt. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

BURGWAD. Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit am 6. Dezember 2020 zu einem Alleinunfall mit Todesfolge. Ein mit drei Personen besetzter Audi 100 war gegen 1.40 Uhr von Ernsthausen kommend in Richtung Bottendorf unterwegs gewesen und hinter dem Ortsschild, in der Wolkersdorfer Straße, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Ein zur Unfallzeit 24-Jähriger aus Bottendorf verstarb an der Unfallstelle, die beiden anderen Insassen, damals 22 und 23 Jahre alt und ebenfalls aus Bottendorf, wurden schwer verletzt. Die Polizeistation Frankenberg und die Staatsanwaltschaft Marburg führen weiterhin umfangreichen Ermittlungen zum Unfallhergangdurch. Unter anderem wurde auch ein Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt. Weil die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind und wichtige Detailfragen noch beantwortet werden müssen, bittet die Polizei weiterhin um Zeugenhinweise.

Hinweise die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.

Link: Tödlicher Unfall bei Bottendorf - Hubschrauber und Feuerwehr im Einsatz (6.12.2020)

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BURGWALD. Erfolglos blieben Einbrecher in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in einer Metzgerei in Burgwald - die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können. 

Die Unbekannten öffneten in der Nacht gewaltsam eine Tür zu der Metzgerei in der Hauptstraße in Burgwald. Im Gebäude durchsuchten sie mehrere Schränke und andere Behältnisse - da sie nach ersten Erkenntnisse der Frankenberger Polizei nicht fündig wurden, mussten sie ohne Beute flüchten. Es entstand geringer Sachschaden. 

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030. (ots/r)

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Mittwoch, 24 März 2021 09:14

Frontalzusammenstoß auf der Rosenthaler Straße

FRANKENBERG. Abgesetzt hatte den Notruf ein Verkehrsteilnehmer am Dienstag um 20.50 Uhr, nachdem er ein Trümmerfeld und zwei völlig zerstörte Autos auf der Rosenthaler Straße bemerkte - Polizei, Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Frankenberg eilten zur Landesstraße 3076 etwa in Höhe des Burgstalls Linne.

Bei Eintreffen der Polizei bot sich ein Bild der Verwüstung: Auf einer Länge von 150 Metern war die Fahrbahn mit Trümmerteilen übersät. Zwei Pkw lagen in den Straßengräben mit deutlich deformierten Karosserien, sodass Retter und Beamte der Polizeistation mit dem Schlimmsten rechneten. Diese Befürchtung war jedoch grundlos, wie sich wenige Sekunden später herausstellen sollte. 

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 45-jähriger Mann aus Hatzfeld mit seinem Audi A3 die Landesstraße von Bottendorf in Richtung Frankenberg. Aus entgegengesetzter Richtung näherte sich ein silbergrauer VW Touran, der von einem Mann (32) aus Frankenberg gesteuert wurde. Zwischen den beiden Aussiedlerhöfen kam der in Polen zugelassenen Audi nach links von der eigenen Fahrbahn ab und war frontal mit dem Touran kollidiert. Beide Pkws wurden nach rechts in die Flutgräben geschleudert und kamen dort zum Stehen. Wie durch ein Wunder kamen die beiden Männer mit ein paar leichten Verletzungen davon. Wieso der A3 plötzlich auf die Gegenfahrbahn geraten war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Erste Untersuchungen gehen davon aus, das am Audi ein Reifen geplatzt war - die Ermittlungen dazu dauern weiter an.

Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden alarmiert um die Unfallstelle auszuleuchten und Betriebsstoffe aufzunehmen. Weiterhin mussten die Kameraden etliche Trümmerteile von der Fahrbahn räumen und die Straße reinigen, um Folgeunfälle zu vermeiden. Wie Einsatzleiter David Tschirner von der Frankenberger Feuerwehr mitteilte, waren acht Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Abgeschleppt wurden die beiden Fahrzeuge von der Firma AVAS aus Frankenberg.

Link: Unfallstandort an der Landesstraße 3076 am 23. März 2021.

Publiziert in Feuerwehr
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