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Samstag, 28 Juli 2012 14:56

Blitzschlag: Sirene heult im Dauerton

VÖHL. Ein Blitz hat in eine Sirene in Dorfitter eingeschlagen und so einen Dauerton ausgelöst. Für die Kameraden der Großgemeinde brachte das Gewitter am Freitagabend aber auch tatsächliche Einsätze.

Nach Angaben des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk wurden die Kameraden aus Dorfitter um kurz vor 19 Uhr durch den Dauerton der Sirene auf dem Rammelsberg zum Feuerwehrgerätehaus gerufen. Aber nicht die Leitstelle hatte die Kameraden zu einem Einsatz alarmiert, sondern ein Blitz hatte in die Sirene eingeschlagen und diese ausgelöst. Die Kameraden aus Dorfitter stellten die auf Dauerton laufende Sirene am Versorgungsschrank aus. Nach etwa 15 Minuten durften alle Feuerwehrmitglieder wieder nach Hause zurückkehren. Die Sirene werde in der kommenden Woche repariert, kündigte Schenk an. Dass sie bis dahin abgeschaltet bleibe, stelle kein Problem dar - in Dorfitter gebe es eine weitere Sirene.

Die Feuerwehren aus Harbshausen, Herzhausen und Buchenberg wurden dann aber gegen 21.50 Uhr zu einem tatsächlichen Einsatz alarmiert: Auf der K 62 zwischen der Abfahrt nach Harbshausen und Asel-Süd unweit des Albert-Schweitzer-Lagers gerufen. Während die sechs Kameraden der Buchenberger Wehr wieder auf der Anfahrt in Richtung Heimat abdrehen konnten, beseitigten die 18 Einsatzkräfte aus Herzhausen und Harbshausen den aus einer Eiche abgebrochenen starken Ast von der Fahrbahn. Weitere Arbeiten werde in den nächsten Tagen Hessen-Mobil übernehmen müssen, kündigte Schenk an. Nach etwa 35 Minuten rückten die Einsatzkräfte wieder ab.

Während für die Kameraden aus Harbshausen danach die Nachtruhe möglich war, unterstützen die Brandschützer aus Herzhausen noch den Rettungsdienst an der Grillhütte in Herzhausen. Nach der Tragehilfe kehrten die Feuerwehrleute gegen 23.15 Uhr zum Gerätehaus und von dort nach Hause zurück - um gleich am Samstagmorgen wieder zum Feuerwehrgerätehaus zu kommen: Dort war laut Schenk ein starker Ast einer Kastanie abgebrochen. Die Feuerwehrleute beseitigten den Ast mit der Motorsäge.


Über weitere gewitterbedingte Einsätze berichtete 112-magazin.de in dieser Meldung:
Gewitter lässt Bäume kippen, Schwerverletzte in Olsberg (28.07.2012)

Ebenfalls durch einen Blitzschlag hatte vor gut einem Jahr unter anderem die Sirene in Harbshausen ausgelöst:
Unwetter: Blitzeinschläge lassen Sirenen heulen (19.08.2011)

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 08 Januar 2012 12:31

Grillhütte stand lichterloh in Flammen

OBERSDORF. Lichterloh in Flammen stand am Sonntagmorgen die Obersdorfer Grillhütte in der Jung-Dörfler-Straße.

Gegen kurz nach acht Uhr wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Obersdorf und Wilnsdorf zu einem unklaren Feuer im Wald alarmiert. Bereits auf der Anfahrt sahen die Wehrleute einen riesigen Feuerschein aus dem Wald. Sofort war klar, dass dies die Grillhütte sein musste. Als sie dann wenige Augenblicke später an der Grillhütte eingetroffen waren, stand diese bereits lichterloh in Flammen. Der Einsatzleiter lies sofort weitere Kräfte der Feuerwehr Eisern nachalarmieren.

Die Feuerwehrleute konnten die Flammen nur von außen bekämpfen, ein Innenangriff war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich. Eine zusätzliche Gefahr war, dass sich in der Hütte Gasflaschen befanden, die jedoch durch die Einsatzkräfte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten. Weiterhin war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, ob sich noch eine oder gar mehrere Personen in der Hütte aufhielten. Wie ein Feuerwehrmann mitteilte, ist dies durchaus öfter der Fall, dass Gäste nach einer Feierlichkeit, wie sie am Samstagabend stattgefunden hat, in der Hütte die Nacht verbringen. Dies bestätigte sich aber glücklicherweise nicht.

Die Löscharbeiten dauerten etwa zwei Stunden an. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine mögliche Ursache für den Brand könnte ein kurzes Gewitter gewesen sein. Eine Anwohnerin, die unmittelbar oberhalb der Grillhütte wohnte berichtete, dass es etwa eine Stunde bevor die Grillhütte brannte, ein ganz kurzes Gewitter gab, es Blitzte und Donnerte nur einmal und danach roch alles verschmort, aber eine Ursache konnte nicht festgestellt werden. Etwa eine Stunde später stand dann die Grillhütte in Flammen.

Die Grillhütte war trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr nicht mehr zu retten und brannte komplett nieder. Erst vor etwa einen Jahr haben die Mitglieder des Heimatvereins ihren in mühevoller ´Kleinarbeit errichteten Anbau einweihen können.

Die Polizei schätzte den entstandenen Sachschaden auf mindestens 30.000 Euro.


Weitere Fotos in der Bildergalerie von:

BLAULICHTFOTOS.net

 

LINK:

Feuerwehr Wilnsdorf

Publiziert in SI Feuerwehr

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