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WALDECK-FRANKENBERG. In den ersten zwei Wochen seit Schulbeginn hat die Polizei intensiv im Umfeld der Schulen kontrolliert und die Wege in den Kommunen des Landkreises Waldeck-Frankenberg überwacht. Die Polizisten gaben den Schülern, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kamen, Tipps für den sicheren Schulweg.

Zum Beispiel wurden Fahrräder der Kinder auf Verkehrssicherheit überprüft. Aber die Beamten hielten auch Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder Kindergarten brachten, im Blick. Waren die Gurte und Kindersitze richtig benutzt? Und wie schnell waren die Autos im jeweiligen Umfeld unterwegs?

Neben Tipps und Hinweisen ahndete die Polizei aber auch einige Verkehrsverstöße. Insgesamt wurden wegen zu hoher Geschwindigkeit über 200 Verwarngelder fällig und 14 Anzeigen geschrieben. Ein Vater, der sein Kind mal schnell zum Kindergarten bringen wollte, fuhr in einer 30er-Zone zu schnell. Es wartet nun wegen wiederholter Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot auf ihn.

Bei der Überprüfung der Gurtpflicht und der Kindersitze mussten nur wenige Anzeigen geschrieben und Verwarnungsgelder erhoben werden. Auch das Halteverbot im Schulumfeld wurde teilweise missachtet, hier blieb es allerdings bei mündlichen Verwarnungen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmal auf die Problematik des Elterntaxis hin. Eltern sollten ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und sich entsprechend regelkonform verhalten. Das bedeutet, dass auch ein kleiner Fußweg vom Auto bis zur Schule in Kauf genommen werden muss.

Die Schulwege werden auch weiterhin überwacht, mit Kontrollen ist jederzeit zu rechnen. (ots/r)

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Donnerstag, 04 April 2019 19:18

Speedmarathon: Polizei zieht Bilanz

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei in Waldeck-Frankenberg zieht nach dem gestrigen Speedmarathon eine positive Bilanz.

An den insgesamt 23 Messstellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren 4,1 % der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Die etwa 50 eingesetzten Polizistinnen, Polizisten und Bedienstete der Städte und Kommunen führten die Kontrollen von morgens 6 bis 22 Uhr an den vorab bekannt gegebenen Gefahrenstellen durch.

Zum Ergebnis teilte der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Polizeihauptkommissar Volker König, Folgendes mit: Insgesamt fuhren 4310 Fahrzeuge durch die Kontrollstellen, davon waren 178 Fahrerinnen oder Fahrer zu schnell. Bei 161 Fällen handelt es sich um Geschwindigkeitsverstöße im Verwarnungsgeldbereich, 17 Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Bußgeld und Punkten in der Verkehrsdatei in Flensburg rechnen. Ein Fahrer erwartet darüber hinaus ein Fahrverbot.

Bei weiteren 16 Verkehrsteilnehmern stellten die Polizisten Verkehrsordnungswidrigkeiten wie Telefonieren mit dem Handy oder Gurtverstöße fest. Gegen drei Fahrer leitete die Polizei Strafverfahren ein, in einem Fall wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und in zwei Fällen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Das Ergebnis der Kontrollen beim Speedmarathons im Landkreis Waldeck-Frankenberg bewertete Volker König als Erfolg. Durch die umfangreiche Berichterstattung in allen Medien ist das Unfallrisiko "Geschwindigkeit" in den Fokus gerückt worden. Die Beanstandungsquote war niedriger als an anderen Tagen - allein das ist schon ein Erfolg. (ots/r)

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Freitag, 18 Januar 2019 07:56

Schneeglatte Straßen - Polizei zieht Bilanz

WALDECK-FRANKENBERG. Ein erneuter Kälteeinbruch hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag überraschend kein Verkehrschaos verursacht. Die vier Polizeistationen im Landkreis meldeten am Freitagmorgen um 6 Uhr keine besonderen Vorkommnisse auf den Straßen.

Lediglich am Wetterburger Berg hatte sich ein Lkw festgefahren, der aber mit Hilfe des Streudienstes wieder flott gemacht werden konnte. Die Korbacher meldeten einen Alleinunfall zwischen Goddelsheim und Nordenbeck, der Fahrer eines silbergrauen Ibiza ließ sich aus dem Graben ziehen - es entstand nur geringer Sachschaden.

Auch im Wirkungsbereich der Frankenberger Ordnungshüter gab es keine nennenswerten Unfälle, so der Dienstgruppenleiter gegenüber dem 112-magazin. Ebenfalls positiv überrascht waren die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen über die unfallfreie Nacht. Wahrscheinlich haben sich die Verkehrsteilnehmer an die Witterungsbedingungen gewöhnt, viele Fahrzeugführer lassen ihr Auto vermutlich aber auch einfach stehen, wenn die Fahrt vermeidbar ist. 

Die Streudienste waren seit 3 Uhr im Einsatz um die Straßen zu freizuräumen.

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PADERBORN. Innerhalb einer Woche hat die Polizei im Kreis Paderborn 34 Wildunfälle aufgenommen.

Bis zu sieben Mal am Tag kam es zu Kollisionen mit Rotwild, Rehen, Wildschweinen, Dachsen, Waschbären und Füchsen. Betroffen waren alle Kommunen im Kreisgebiet bis auf Bad Lippspringe, Hövelhof und Borchen. Die meisten Unfälle mit Tieren passierten im Bereich Delbrück.  

Der Herbst zählt im Langzeitvergleich zu den von Wildunfällen am stärksten betroffenen Jahreszeiten. Die mit Abstand meisten Wildunfälle der letzten Jahre registrierte die Kreispolizeibehörde im November 2017 mit 164 Unfällen. In diesem Jahr ist die Auswertung noch nicht abgeschlossen. Die Novemberbilanz wird aber auch bei deutlich über 100 Wildunfällen liegen.  

Die nicht abschließende "Blitzauswertung" der letzten Woche belegt die weiter andauernde Gefahr von Wildunfällen. Zwei Drittel der unliebsamen Begegnungen zwischen Fahrzeugen und Tieren fanden ab der Abenddämmerung bis etwa 22 Uhr statt. Neun Unfälle passierten morgens und vier tagsüber, Unfallschwerpunkte lassen sich dabei jedoch nicht ausmachen, fast alle Wildunfälle trugen sich außerhalb geschlossener Ortschaften zu.  

Die Polizei rät zur Vorsicht, insbesondere auf den mit Wildwechselschildern ausgewiesenen Strecken und gibt Tipps zur Verhaltensweise bei Wildwechsel: Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten. Sobald ein Tier auftaucht, sollten Sie immer mit weiteren Artgenossen rechnen. Wenn Tiere die Straße queren, sofort abbremsen, abblenden und hupen und dabei nicht ausweichen. Dabei sollten Sie das Lenkrad festhalten und kontrolliert bremsen. Ein plötzliches Ausweichmanöver kann im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil schlimmen Folgen für alle Beteiligten enden. (ots/r)

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KORBACH. Die beiden Einsatzleiter Kriminaldirektor Achim Kaiser und Kriminalrat Christian Golomb ziehen zum Abschluss des Hessentages ein positives Gesamtfazit. "Wir haben große Anstrengungen betrieben, die sich bezahlt gemacht haben. Die intensive Vorbereitung, die ständige und hohe Polizeipräsenz, verbunden mit all unseren taktischen Maßnahmen sowie das Verhalten der Festbesucher haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Korbach aus polizeilicher Sicht einen außerordentlich friedlichen und fröhlichen Hessentag erlebt hat, bei dem sich nur wenige Straftaten im Bereich der Kleinkriminalität ereigneten. Wir sind sehr zufrieden, dass unser Gesamtkonzept, die bestmögliche Sicherheit für die Festbesucher zu gewährleisten, aufging."

Besonders lobten die beiden Einsatzleiter die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, insbesondere mit der Stadt Korbach, der Staatskanzlei, der Bundespolizei, den Hilfs- und Rettungsdiensten, den Sicherheitsdiensten und allen Ehrenamtlichen. "Diese sehr gute Zusammenarbeit wird sich auch nachhaltig positiv auswirken, was der Sicherheit der Bürger zugutekommt".

Abschließend würdigten die beiden Polizeiführer die Einsatzkräfte der Polizei: "Wir haben im Einsatz stets freundliche und teils lachende Beamte getroffen, obwohl es ein hartes Stück Arbeit war. Da sind wir schon stolz auf unsere Kollegen! Sie haben sich konsequent, engagiert und kommunikativ für das Wohl der Besucher eingesetzt".

Polizei begleitet Schwertransport

Den Abschluss der polizeilichen Tätigkeiten beim Hessentag übernahm am Montagabend eine Streifenwagenbesatzung aus Korbach. Der auf dem Hessentagsgelände ausgestellte Tornado wurde mittels Schwertransport aus der Kreisstadt eskortiert. Über den Südring ging es um Punkt 22 Uhr mit dem Marschkredit über die Bundesstraße 252 nach Frankenberg und weiter zum Stationierungsort. Während die Polizei das Führungsfahrzeug stellte, wurde der Schwertransporter in die Mitte genommen. Das Schlusslicht bildeten Kameraden des Feldjägerdienstkommandos aus Augustdorf. (ots/112-magazin)   

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WILLINGEN. Seit gestern findet das Bike-Festival in Willingen statt, aus polizeilicher Sicht ist der bisherige Verlauf als ruhig zu bezeichnen - das Einsatzprotokoll der Beamten verzeichnete nur wenige Einsätze.

Am Freitagnachmittag ereignete sich in der Zeit von 14 bis 14.30 Uhr ein Autoaufbruch in der Briloner Straße. Unbekannte Diebe öffneten widerrechtlich die Tür eines, in einer Hofeinfahrt geparkten, silbernen Mercedes mit Soester Kennzeichen, durchsuchten ihn und fanden ein Portmonee mit Bargeld. Wenig später mussten lediglich einige wenige Streitigkeiten geschlichtet werden.

Die Rennstrecke musste am Samstagmorgen, in Höhe der Pionierbrücke, um 9.05 Uhr für kurze Zeit gesperrt werden, weil ein Teilnehmer des Mountainbike-Marathons gestürzt war und ärztlich versorgt werden musste. Er wurde mit Verdacht auf eine Fraktur in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert.

Kurze Zeit später meldete der 23-jährige Fahrer eines Seat Alhambra, mit Hamburger Kennzeichen, dass Unbekannte eine Seitenscheibe seines Fahrzeugs eingeschlagen hatten. Das Auto parkte im Tatzeitraum von Freitagabend, 20 Uhr bis Samstagmorgen, 8.30 Uhr, in der Rosenstraße. Erfreulicherweise wurden die beiden hochwertigen Fahrräder und eine Kameraausrüstung, die sich im Fahrzeug befand, nicht gestohlen. Vielleicht wurden die Täter gestört.

Die Polizei registrierte viele Besucher beim Bike-Festival in Willingen. Bereits am Samstagmittag waren die ausgewiesenen Parkplätze voll belegt.

Für die beiden Autoaufbrüche ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)

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WILLINGEN. Am zweiten Weltcuptag besuchten über 20.000 Skisprungfans das Stadion an der Mühlenkopfschanze und bescherten den Springern eine wunderbare Kulisse im verschneiten Strycktal. 

Dank des vorbereiteten Verkehrskonzeptes verliefen die An- und Abreise ohne größere Behinderungen, lediglich zu den Spitzenzeiten kam es zu einigen Rückstaus und Problemen. Offenbar nutzten viele Besucher die angebotenen Reisemöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da die Parkplätze am Nachmittag nicht voll ausgelastet waren. 

Wenigen übermütigen und oftmals alkoholisierten Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden. Ein "Fan" zündete im Zuschauerbereich eine bengalische Fackel Er konnte unmittelbar durch Einsatzkräfte identifiziert werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. 

Zwei Kinder hatten ihre Eltern aus den Augen verloren und die Polizei sorgte schon nach kurzer Zeit wieder für die Familienzusammenführungen. Die Rettungsdienste mussten in mehreren Fällen Hilfe leisten, meist wegen kleinerer Blessuren. Zudem gab es laut Auskunft der Helfer drei Transporte in umliegende Krankenhäuser. 

Insgesamt sorgte das Sicherheitskonzept der Polizei, in Zusammenarbeit mit dem Skiclub und der Gemeinde Willingen, für einen störungsfreien Ablauf der Veranstaltung. (ots/r)

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Sonntag, 06 Mai 2012 06:38

Drei Feste ohne Zwischenfälle

WALDECK-FRANKENBERG. Bei den Veranstaltungen am Wochenende hatte die Polizei wenig zu tun. In Korbach, Strothe und Frankenberg hielten sich die Besucher der Feste zurück und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

"Vielleicht lag es am Wetter", mutmaßte ein Korbacher Polizist am Sonntagmorgen gegenüber 112-magazin.de – und freute sich, dass weder bei der Strother Kirmes noch bei der Korbacher Kunstnacht er oder seine Kollegen ausrücken mussten. Ebenfalls in geordneten Bahnen und ohne Zwischenfälle verlief laut Frankenberger Polizei das Maifest in Illerstadt.

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LANDKREIS. Glimpflich verlief aus polizeilicher Sicht der Wintereinbruch am Dienstagmorgen im Landkreis. Die Beamten registrierten auf den schneebedeckten Straßen nur wenige witterungsbedingte Vorfälle.

In Gladenbach rutschte ein 61-jähriger Skoda-Fahrer am frühen Morgen in der Bahnhofstraße auf regennasser, schlüpfriger Fahrbahn in ein geparktes Auto und verursachte einen Schaden von 3.500 Euro. Auf der K 38 schlitterte eine 57-jährige Frau gegen 9.15 Uhr am Ortsausgang von Moischt mit ihrem Wagen in einen kleinen Graben. Die Fahrerin klagte anschließend über Rückenschmerzen und wurde vorsorglich in der Uni-Klinik untersucht. Der Schaden an dem Opel beläuft sich auf 2.500 Euro.

An der Auffahrt zur Bundesstraße 3 in Höhe Fronhausen fuhren sich zeitweise mehrere LKW fest. Dies führte kurzfristig zu Behinderungen. Direkt auf der B 3 in Höhe des Pendlerparkplatzes Fronhausen, Fahrtrichtung Gießen, kam der Auflieger eines Sattelzuges ins Schlingern und touchierte einen auf dem Seitenstreifen haltenden Lastwagen mit Hänger. Bei dem Unfall gegen 8.30 Uhr entstand Schaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.

An einer Steigungsstrecke auf der B 255 ging es gegen 8 Uhr zwischen Niederweimar und Oberwalgern für mehrere Lastwagen zweitweise nicht weiter. Die Brummi-Fahrer konnten sich später selbst aus der misslichen Lage befreien.

Im Bereich der Polizeistation Stadtallendorf kamen zwischen 7 und 8 Uhr zwei Fahrzeuge auf der schneeglatten Fahrbahn zwischen Neustadt und Wasenberg sowie Anzefahr und Kirchhain von der Straße ab. In beiden Fällen entstand Sachschaden.

Kurzzeitig ging es gegen 7 Uhr auf der Kreisstraße 17 zwischen Momberg und Mengsberg nicht mehr weiter. Mehreren quer stehenden Lastwagen gelang allerdings nach kurzer Zeit doch noch die Weiterfahrt. (js)

Publiziert in MR Polizei

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