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BATTENBERG. Am Freitag kam es im Raum Battenberg zu einem Betrug durch sogenannte "falsche Polizeibeamte" - gegen Mittag erhielt ein älterer Mann einen Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Diese gab an, seine Tochter hätte einen Verkehrsunfall gehabt, bei der eine weitere Person zu Tode kam. Um weitere Strafverfahren von ihr abzuwenden, wurde ein Betrag von 30.000 Euro gefordert. Das Geld sollte an den hinterbliebenen Ehemann gezahlt werden.

Da der 90-Jährige aber so viel Geld nicht zu Hause hatte, gab sich die Anruferin auch mit einem geringeren Geldbetrag in Höhe von 10.000 Euro zufrieden. Es wurde ein Treffpunkt für die Geldübergabe in der Nähe des Wohnortes des Mannes vereinbart. Dort wurde das Geld kurze Zeit später an eine männliche Person übergeben. Die Person machte bei der Geldübergabe den Eindruck als würde sie weinen. Der 90-Jährige sprach dem Mann sein Beileid aus und übergab das Geld in einem Umschlag an den vermeintlich hinterbliebenen Ehemann. Anschließend ging er zurück in seine Wohnung.

Da dem 90-Jährigen eine Schweigepflicht bis 18 Uhr auferlegt worden war und er bis zu dieser Uhrzeit niemandem davon erzählen sollte, rief er auch erst nach 18 Uhr bei seiner Tochter an, um sich nach dem Unfall zu erkundigen. Dort fiel der Betrug auf und die Polizei wurde verständigt.

Die Person wird wie folgt beschrieben.

  • männlich
  • etwa 170 Zentimeter groß
  • schwarze Basecap, schwarze Jacke, schwarze Hose und dunkle Schuhe
  • weiße FFP2 -Maske
  • sprach Hochdeutsch
  • deutsches Aussehen

Die Polizei fragt, wer die Geldübergabe beobachtet hat und Angaben machen kann, aus welcher Richtung die Person kam oder welche Fahrzeuge in der Nähe standen. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710.

Die Polizei warnt Senioren vor dieser Betrugsmasche und bittet Angehörige älterer Menschen, diese diesbezüglich zu sensibilisieren.

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst dann die 110.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. (ots/r)

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BATTENBERG/FRANKENBERG. Am Donnerstag (4. Februar) sollte ein 55-jähriger Opelfahrer in Battenberg durch eine Polizeistreife kontrolliert werden - doch der Fahrer flüchtete verkehrsgefährdend und rücksichtslos. Die Polizei verfolgte den Opel, allerdings ignorierte der Autofahrer die eindeutigen Haltesignale.

Gegen 11.15 Uhr begegnete der Opel einer Polizeistreife in der Marburger Straße in Battenberg. Da das Auto und der Halter der Polizei bereits bekannt waren, entschlossen sich die Polizisten, das Fahrzeug zu kontrollieren. Sie wendeten ihren Streifenwagen und versuchten dem Opel zu folgen. Dieser hatte aber offensichtlich bemerkt, dass die Polizei ihn kontrollieren wollte. Er beschleunigte sein Auto, sodass die Streife den Opel zunächst aus den Augen verlor.

Kurze Zeit später konnten die Polizeibeamten das Fluchtfahrzeug wieder in der Ortsmitte von Battenberg orten. Eine erneute Verfolgungsfahrt ließ den Fahrer des Opels aufs Gaspedal drücken. Mehrere eindeutige Haltesignale ignorierte der Flüchtende. Er steuerte seinen Opel mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B 236 in Richtung Hatzfeld-Eifa, dabei überholte er mehrfach an unübersichtlichen Stellen andere Verkehrsteilnehmer. Nur durch glückliche Umstände kam es hier zu keinem Verkehrsunfall. Auch auf der weiteren Flucht auf der L 3090 über Frohnhausen und Oberasphe verursachte der rücksichtslose Fahrer mehrere verkehrsgefährdende Situationen.

Ab Münchhausen-Wollmar nahm ein zweiter Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Der Fahrer flüchtete weiter mit extrem hoher Geschwindigkeit über die K 88 in Richtung B 236. Kurz vor Münchhausen bog der 55-Jährige plötzlich nach rechts ab, dabei drängte er einen Streifenwagen ab, der durch einen Graben fahren musste. Er flüchtete weiter über einen geteerten Feldweg in Richtung einer Baustelle in der Feldgemarkung von Münchhausen-Wollmar. Dort endete die Flucht und der 55-jährige Fahrer konnte festgenommen werden.

Der Grund der Flucht wurde den Polizisten schnell klar. Der Verkehrsrowdy hatte keinen Führerschein und stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 4 Promille. Bei dem Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet, die Autoschlüssel stellten die Frankenberger Polizisten sicher. Auf den 55-Jährigen warten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Verkehrsdelikte wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung und "Verbotene Kraftfahrzeugrennen". Glücklicherweise kam bei der rücksichtslosen Flucht niemand zu Schaden. (ots/r)

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Dienstag, 26 Januar 2021 11:02

Blitzer in Richtung Battenberg

BERGHOFEN/MÜNCHHAUSEN. Derzeit wird am Ortsausgang von Münchhausen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird zwischen den Ortschaften Münchhausen und Berghofen auf der Bundesstraße 236. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

An der Messstelle gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h.

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Dienstag, 12 Januar 2021 10:41

Keiler unverletzt - Auto und Holzmast beschädigt

BATTENBERG. Um eine Kollision mit einem Wildwein zu vermeiden, hat am Montagabend der Fahrer (21) eines Citroën seine Fahrspur verlassen. Nach Angaben der Polizei wurde das Wildschwein nicht angefahren, dafür landete der Mann aus Allendorf/Eder mit seinem Pkw vor einem Telefonmast der Telekom. 

Ereignet hat sich der Alleinunfall am 11. Januar gegen 20.45 Uhr, als der 21-Jährige vom Auhammer (Eisenwerk Hasenclever & Sohn) auf der Straße Am Bahnhof unterwegs war. Ausgangs einer Linkskurve wechselte ein Wildschwein über die Straße  - instinktiv risst der Fahrer das Lenkrad nach rechts, er kam von der Fahrbahn ab und war gegen einen Mast der Telekom gekracht. An dem Citroën entstand Sachschaden von 3000 Euro, der gekappte Mast muss für 2500 Euro erneuert werden. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei bestätigte. (112-magazin)

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Mittwoch, 16 Dezember 2020 10:03

Holzlaster streift Bus und verschwindet

BATTENBERG/DODENAU. Rückblickend konnte ein 59-jähriger Busfahrer aus Hatzfeld der Polizei nur mitteilen, dass ein Holztransporter mit Stahlaufbau bei der Vorbeifahrt seinen Bus gestreift hat. Den Tatzeitraum gibt die Polizei mit Montag, den 14. Dezember 2020 gegen 6.55 Uhr an.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 59-Jährige mit einem Gelenkbus der Oberhessischen Verkehrsgesellschaft die Landesstraße 3382 von Dodenau nach Battenberg. Im angegebenen Zeitraum kam ihm ein Lastwagen mit Containeraufbau entgegen, der eindeutig zu weit auf der linken Fahrbahn unterwegs war. Dies erkannte der Fahrer des Holztransporters, zog seine Zugmaschine nach rechts um einen Unfall zu vermeiden. Beim Einschwenken nach links kam der Aufbau des Holzlasters erneut über die Fahrbahnmitte und "rasierte" den linken Außenspiegel des Personentransporters ab.

Wahrscheinlich, so die Polizei, hat der Fahrer des Holztransporters den Unfallhergang garnicht bemerkt - dieser setzte seine Fahrt nämlich unbekümmert in Richtung  Dodenau fort. Um den Schaden regulieren zu können, bittet die Polizei den Fahrer des Holztransporters, sich bei der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 zu melden. (112-magazin.de)

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ALLENDORF/EDER. Mit deutlich zuviel Alkohol im Blut hat sich am Sonntagabend ein Mann aus Battenberg hinters Steuer seines BMW gesetzt - die Fahrt endete gegen 22 Uhr auf dem ALDI-Kreisel bei Allendorf.

Auf Nachfrage erklärte die Polizei Frankenberg, dass der 34-Jährige zum angegebenen Zeitpunkt auf der Bundesstraße 253 von Frankenberg kommend in Richtung Battenberg unterwegs war. Trotz Beleuchtung des Kreisels und kundiger Ortskenntnis übersah der Battenberger die Verkehrsinsel. Mit hoher Geschwindigkeit prallte der silbergraue BMW frontal gegen das Bauwerk, preschte über den ersten Sockel und nahm auch den Zweiten. Völlig beschädigt blieb der BMW zwischen Bruchsteinen und der Beleuchtungseinrichtung stecken.

Verkehrsteilnehmer kümmerten sich um den verletzen Mann und riefen die Notrufnummer 112 an. Polizeikräfte und eine RTW-Besatzung eilten zur Unfallstelle - während die Polizei die Örtlichkeit absicherte, kümmerten sich die Retter um den verletzten Fahrer. Mittels RTW wurde der Battenberger ins Krankenhaus zur ambulanten Behandlung gebracht. Weil die Polizisten Alkoholgeruch in der Atemluft des 34-Jährigen festgestellt hatten, unterzog sich der Mann einem Atemalkoholtest, der deutlich über dem Wert der absoluten Fahruntauglichkeit lag - daraufhin wurde sein Führerschein beschlagnahmt und eine Blutentnahme beim Battenberger angeordnet.

An dem silbergrauen BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 15.000 Euro. Mindestens 1500 Euro wird die Wiederherstellung des Kreisels kosten. Die Firma AVAS aus Frankenberg schleppte den Unfallwagen noch in der Nacht ab. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 253 am 13.12.2020.

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Mittwoch, 02 Dezember 2020 03:44

Wohnanhänger in Vollbrand - Wehren rücken aus

BATTENBERG. Am Dienstagabend brannte ein Wohncontainer in der Kernstadt Battenberg (Eder) komplett aus. Um 19 Uhr wurden die Wehren Battenberg und Berghofen in den Dornweg mit dem Stichwort "F2 - Wohnanhänger in Vollbrand" alarmiert.

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden die Feuerwehr Allendorf (Eder) mit dem Einsatzleitwagen, die Feuerwehr Frankenberg (Eder), ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg und ein RTW zur Absicherung. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein Wohncontainer in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor. Dem Löschwasser wurde für einen schnelleren Löscherfolg Netzmittel beigemischt. Nach der Meldung „Feuer aus" wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Brandursache geht laut Polizei vermutlich von einem Ofen aus, die Schadenshöhe beträgt 10.000 Euro. Gegen 20.45 Uhr war der Einsatz beendet.

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BATTENBERG/DODENAU. Schnell und richtig reagiert hat am Mittwochvormittag der Fahrer eines im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassenen Mülltransporters. Gegen 8 Uhr befuhr der Müllwagen die Ortsdurchfahrt von Dodenau in Richtung Battenberg, als der Fahrer eine Qualmwolke bemerkte, die das Fahrzeug hinter sich herzog. Er verschloss die hydraulische Ladeeinrichtung am Fahrzeug, um dem Brand die Sauerstoffzufuhr zu nehmen. Über die Notrufnummer 112 informierte der Fahrer die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg, die umgehend die Wehren aus Dodenau und Allendorf alarmierten. Hinzugeführt wurde auch der ELW aus Allendorf (Eder).

Am Ortsausgang von Dodenau konnte das Fahrzeug angehalten werden. Wehrführer Hartmut Specht ließ die komplette Korona umdrehen und lotste den Mülltransporter über die Bahnhofstraße zur Mehrzweckhalle an der Eder - auch deshalb, um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben. Dort wurde das brennende Müllgut aus dem Fahrzeug gezogen. Einer der Dodenauer Feuerwehrmänner unterstützte mit seinem Traktor mit Frontgabel das Auseinanderziehen des Mülls, um diesen besser ablöschen zu können.

Hilfreich dabei war eine geringe Menge an Netzmittelzusatz, um ein Eindringen in das Brandgut zu erleichtern. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Sachschäden am Müllfahrzeug konnten nicht festgestellt werden. Insgesamt waren 28 Feuerwehrleute am Einsatz beteiligt.

Link: Löschaktion am 28. Oktober an der Mehrzweckhalle Dodenau.

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Sonntag, 25 Oktober 2020 11:20

Trunkenheitsfahrt endet im Straßengraben

BATTENBERG. Für einen Jugendlichen aus Battenberg hat das Führen eines Motorrollers unter Alkoholeinfluss weitreichende Folgen. Zudem besitzt der 17-Jährige keine Fahrerlaubnis.

Gegen 6 Uhr am Samstagmorgen wurde der Polizei zu einem Alleinunfall nach Battenberg gerufen. Dort war ein 17-Jähriger in der Ortslage mit seinem Kleinkraftrad von der Kreisstraße 116 kommend auf der Gartenstraße unterwegs gewesen. Auf dem Weg in Richtung Laisa, kam der Fahrer aufgrund von Alkoholgenuss und nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem blauen Roller in den Straßengraben.

Bei dem Sturz zog sich der Jugendliche Verletzungen zu, die im Krankenhaus Frankenberg behandelt werden mussten. Eine Blutentnahme wurde durch die Beamten angeordnet. Im Anschluss konnte der Motorroller an die Eltern des verunfallten übergeben werden. Sachschadenshöhe am Roller: 100 Euro.  (112-magazin.de)

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EIFA/BATTENBERG. Zu einem Auffahrunfall wurden die Beamten der Frankenberger Polizeistation am Sonntag alarmiert.

Gegen 14.50 Uhr befuhren ein 63-Jähriger aus Marburg mit seinem Porsche Carrera und ein 25-Jähriger aus Battenberg mit seinem Ford Focus hintereinander die Bundesstraße 253 von Eifa in Richtung Battenberg. 

Ein vorausfahrender Verkehrsteilnehmer wollte kurz darauf auf einen Feldweg an der Bundesstraße einbiegen und bremste daher ab. Auch der 63-Jährige setzte zum Bremsvorgang an - dies bemerkte der 25-Jährige allerdings zu spät und fuhr mit seinem Ford in das Heck des Carrera.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 1000 Euro. Der 63-jährige Porschefahrer erlitt leichte Verletzungen, er begab sich selbstständig in ein Krankenhaus.

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