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KORBACH. Derzeit findet bei der Polizei in Korbach eine Pressekonferenz statt. Nach fast 20 Jahren und mindestens 20 Überfällen auf Geschäfte und Bankfilialen konnte der mutmaßliche Täter gefasst werden.

Zunächst eine Liste der Überfälle, die dem Mann zugerechnet werden.


  • Freitag, 18. Oktober 2002, ein Geschäft in Gießen
  • Donnerstag, 16. Januar 2003, ein Geschäft in Altenkirchen-Kirchen
  • Donnerstag, 16. Januar 2003, Sparkasse in Altenkirchen-Kirchen
  • Freitag, 14. Mai 2004, Sparkasse in Battenberg
  • Mittwoch, 3. August 2005, Sparkasse in Altenkirchen-Gebhardshain
  • Freitag, 24. November 2006, Sparkasse in Frickhofen
  • Freitag, 24. November 2006, Sparkasse in Altenkirchen-Kirchen
  • Donnerstag, 24. April 2008, Sparkasse in Lüdenscheid-Herscheid
  • Freitag, 18. Juli 2008, Sparkasse in Battenberg
  • Donnerstag, 20. Mai 2010, Sparkasse in Beselich-Obertiefenbach
  • Donnerstag, 14. Juli 2011, Sparkasse in Battenberg
  • Donnerstag, 8. September 2011, Sparkasse in Lahnau-Waldgirmes
  • Donnerstag, 21. Juni 2012, Sparkasse in Bischoffen-Niederweidbach
  • Mittwoch, 3. Juli 2013, Sparkasse in Solms-Oberbiel
  • Donnerstag, 12. Dezember 2013, Sparkasse in Waldbrunn-Lahr
  • Mittwoch, 30. Juli 2014, Sparkasse in Amöneburg-Mardorf
  • Donnerstag, 12. März 2015, Sparkasse in Neuental-Zimmersrode
  • Dienstag, 24. Mai 2016, Sparkasse in Weitefeld
  • Dienstag, 24. Mai 2016, Sparkasse in Wiehl-Drabenderhöhe
  • Dienstag, 2. Januar 2018, Waldecker Bank in Diemelsee-Adorf


Der Beschuldigte soll diese Taten mit Waffenattrappen wie Dekorations- und Spielzeugwaffen verübt haben. In einem Fall soll eine Airsoftwaffe zum Einsatz gekommen sein. Insgesamt erbeutete der Täter aus dem Landkreis Siegen-Wittgenstein über 400.000 Euro in dieser Zeit. Zudem ist festzuhalten, dass elf weitere Überfälle im genannten Zeitraum nicht ausreichend aufgeklärt werden konnten. 

Durch intensive Planung der Taten konnte der Mann fast 20 Jahre lang unerkannt bleiben. So achtete der 45-Jährige beispielsweise darauf, dass eine Polizeistation mindestens 10 Kilometer vom Tatort entfernt lag, um genügend Zeit zu haben.

Auch nachhaltige Folgen hatte die Serie des Täters. Einige seiner über 100 Opfer kämpfen bis heute mit den traumatischen Ereignissen der Überfälle, ein Opfer ist infolge des Überfalls arbeitsunfähig.

Seit seinem 16. Lebensjahr soll der Täter seinen Unterhalt mit Diebstählen und Einbrüchen verdient haben. Ein nach zwölf Semestern abgebrochenes Jurastudium verschwieg er seiner Familie und täuschte eine Anstellung bei einem großen Automobilkonzern vor. 

Nachdem erst im Januar eine Filiale der Waldecker Bank in Adorf überfallen wurde, gelang die Festnahme durch Spezialeinheiten des Polizeipräsidiums Nordhessen am 13. März 2018.


Über zwei der oben genannten Überfälle berichteten wir vor einiger Zeit:

Link: Öffentlichkeitsfahndung nach Bankraub in Adorf (05. Januar 2018)

Link: Banküberfall in Battenberg: Polizei wertet Hinweise aus (15. Juli 2011)


Weitere Informationen folgen!


Publiziert in Polizei
Mittwoch, 18 Juli 2018 18:29

Bankraub: Täter sprach mit hessischem Dialekt

WINTERBERG. Führt die Spur eines Bankräubers nach Hessen? Ein bislang unbekannter Mann überfiel am Freitag, 13. Juli um 14.39 Uhr, eine Bankfiliale an der Hochsauerlandstraße im Winterberger Ortsteil Siedlinghausen. Jetzt fahndet die Polizei in Nordrhein-Westfalen nach dem Täter, der mit hessischem Dialekt gesprochen hat. 

Der Mann maskierte sich im Foyer vor den Geldautomaten und wurde bereits dort von einer Videokamera gefilmt. Anschließend betrat er vermummt und unter Vorhalt einer silber-schwarzen Pistole die Bank und bedrohte damit den anwesenden Mitarbeiter und eine Kundin. Nachdem ihm das geforderte Geld übergeben worden war, flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Sowohl der Mitarbeiter, als auch die Kundin blieben bei dem Überfall unverletzt.

Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ohne Erfolg. Der Täter wurde sowohl beim Betreten der Bank, als auch im Innenraum durch die Videoüberwachung gefilmt. Auf einem der Fotos ist auch sein Gesicht zu sehen. Die Bilder sind per Beschluss des Amtsgerichts Arnsberg zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben worden.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 20 bis 30 Jahre alt und circa 1,75 Meter groß, von hagerer, schlanker Statur. Der junge Mann hat ein schmales Gesicht, er trug zum Tatzeitpunkt keinen Bart und keine Brille. Bekleidet war der Täter mit einer schwarze Baseballkappe mit weißem Schirm, vorne auf der Kappe ein weiß abgesetztes, rundes Emblem. Daneben trug er ein lila T-Shirt und eine dunkle, knielange Hose mit außen aufgesetzten Taschen. An den Händen trug er dunkle Arbeitshandschuhe mit hellen Absätzen.

Wer kennt die gesuchte Person und kann Angaben zum Täter machen? Wem ist am Freitagmittag in Siedlinghausen etwas Verdächtiges aufgefallen? Hinweise nimmt die Polizei in Winterberg unter der Telefonnummer 02981/90 200 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 05 Januar 2018 15:21

Öffentlichkeitsfahndung nach Bankraub in Adorf

DIEMELSEE-ADORF. Ein bisher unbekannter Täter überfiel am 2. Januar die Filiale der Waldecker Bank in Diemelsee-Adorf. Der mit einem grauen Tuch maskierte Täter bedrohte mit vorgehaltener schwarzer Pistole die Bankangestellten. Er nötigte sie zur Herausgabe von Bargeld, das in eine von ihm mitgeführte Jutetasche gepackt werden musste. Der Vorfall ereignete sich um 11.52 Uhr.

Der Räuber flüchtete daraufhin zu Fuß in Richtung Ortsmitte. Die sofort eingeleiteten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen und die Überprüfungen von mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung führten bisher nicht zum Erfolg. Aufgrund von vorliegenden Zeugenaussagen wird davon ausgegangen, dass sich der Täter bereits einige Zeit vor dem Bankraub in Adorf aufgehalten hat.

Nach Auswertung der Aufnahmen der Überwachungskameras der Bank fahndet die Polizei nun mit einem Bild nach dem unbekannten Täter. Nach Zeugenaussagen und anhand der Bilder der Überwachungskameras wird der Mann wie folgt beschrieben werden:

  • 30-35 Jahre alt
  • dünne Statur
  • 165 bis 175 Zentimeter groß
  • sprach gutes Deutsch (möglicherweise mit osteuropäischem Akzent)

Bekleidet war der Täter mit einer blauen Jeans und einem dunkelblauen Kapuzenpullover. Er trug eine schwarze Baseballkappe mit weißem Emblem und ein graues Tuch als Maskierung vor dem Gesicht. Zudem gaben Zeugen an, dass er dunkle Turnschuhe mit heller Sohle trug. 

Zeugen, die Hinweise zu dem abgebildeten und beschriebenen Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden. (ots/r)

Link: Bankfiliale in Adorf überfallen (2.01.2018)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. In der nächsten Folge von Aktenzeichen XY am Mittwochabend im ZDF werden zwei Fälle gezeigt, in denen die Kasseler Kripo derzeit ermittelt und dringend Zeugenhinweise benötigt.

Zum einen wird die Fahndung nach einem bislang unbekannten Bankräuber ausgestrahlt. Die mit den Ermittlungen betraute Arbeitsgruppe (AG) "Kostüm" rechnet dem Täter, der bei seinen Taten stets auffällig verkleidet war, mehrere Banküberfälle zu. Dazu gehört ein Raubüberfall am 21. Februar 2013 auf die Sparkassenfiliale in der Straße Am Hahnen, der Banküberfall am 20. Juni 2013 auf die Sparkassenfiliale in Fuldatal-Ihringshausen und zuletzt am 12. November 2014 auf die Filiale der Kasseler Sparkasse in Niestetal-Sandershausen.

Bei seiner letzten Tat war der 1,70 bis 1,80 Meter große und etwa 30 bis 40 Jahre alte Tatverdächtige als Bauarbeiter mit orangefarbener Warnweste und gelbem Bauhelm verkleidet. Ihm gelang nach der Tat die Flucht mit einem dunkelgrünen Capriolo-Herrenfahrrad. Insbesondere mit der Veröffentlichung eines Fotos von diesem Fahrrad in der Sendung erhoffen sich die Ermittler weitere Zeugenhinwiese. Die Leiterin der Arbeitsgruppe, Kriminalhauptkommissarin Adele Kalwa, wird auch als Studiogast in der Sendung sein.

Enkeltrick: Gold für 100.000 Euro erbeutet
Der zweite Beitrag aus Kassel bezieht sich auf einen Fall vom 1. August 2014. Am damaligen Freitag erhielt eine 88-Jährige in der Seniorenwohnanlage an der Straße Im Druseltal im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe einen Anruf, bei dem ein bislang Unbekannter sich als ihr Sohn ausgab. Mit einer Variante des sogenannten Enkeltricks - der angebliche Sohn gaukelte der Seniorin vor, in einer Notsituation zu stecken - ergaunerte sich der falsche Sohn insgesamt drei Goldbarren zu je einem Kilo im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro. Die Seniorin hatte diese aus ihrem Bankschließfach geholt und an eine vom angeblichen Sohn zur Abholung gesandte Frau auf dem Parkplatz gegenüber der Wohnanlage übergeben.

Die Kripo fahndet nach einer Frau, die mit einer Größe von etwa 1,60 Meter und einem Alter von 20 bis 30 Jahren beschrieben wurde. Sie soll einen Schwangerschaftsbauch gehabt haben. Ihre dunklen Haare habe sie zum Zopf gebunden gehabt. Sie soll eine beigefarbene Bluse und eine Hose oder einen Rock getragen haben. Zudem habe sie eine graue Handtasche dabei gehabt. Der in diesem Fall zuständige Ermittler, Kriminalhauptkommissar Dirk Hofmann, wird auch als Studiogast in der Sendung anwesend sein.

Die Kripo Kassel bittet in beiden Fällen um Zeugenhinweise. Diese werden unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen entgegen genommen.


Link:
Aktenzeichen XY... ungelöst

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 14 November 2014 14:04

Banküberfall: Kripo sucht weiter Zeugen und Täter

SANDERSHAUSEN. Auch zwei Tage nach dem Raubüberfall auf eine Sparkassenfiliale fahndet die Kasseler Polizei nach dem Täter. Vor und bei dem Überfall am Mittwochmorgen gegen 8.30 Uhr war er als Bauarbeiter verkleidet. Der Unbekannte könnte Zeugen aufgefallen sein.

Zu dem Bankraub sind bereits über ein Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, denen die Ermittler des zuständigen Kommissariats K 11 nachgehen. Um weitere Hinweise zu erhalten, hat die Polizei rund 200 Handzettel gedruckt und am Freitagvormittag im Wohngebiet rund um den Tatort in Sandershausen verteilt. Auf dem Zettel sind die beiden bereits veröffentlichten Fotos zum einen vom Täter kurz vor der Tat und von dem aufgefundenen Fluchtfahrrad zu sehen. Es handelt sich um ein dunkelgrünes Herrenfahrrad der Marke Capriolo.

Auf dem Zettel richtet sich die Polizei mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat vor der angegebenen Tatzeit eine männliche Person gesehen, die wie ein Bauarbeiter bekleidet war und sich eventuell auffällig verhalten hat?
  • Wer hat nach der Tat eine männliche Person gesehen, die dann ohne die Bauarbeiterverkleidung zu Fuß oder mit dem abgebildeten Fahrrad unterwegs war und sich eventuell auffällig verhalten hat?
  • Wer kennt das abgebildete dunkelgrüne Herrenrad der Marke Capriolo?

Der Täter ist etwa 30 bis 40 Jahre alt und 1,70 bis 1,78 Meter groß. Er hat dunkle nackenlange Haare, möglicherweise einen echten oder künstlichen Bart. Er soll eine dunkelblaue Jeanshose, einen dunkelblauen Kapuzenpulli, graue Handschuhe und eine dunkle Strickmütze beziehungsweise Sturmhaube getragen haben. Er hatte eine große blaue Sporttasche dabei. Vor der Tat war er zudem mit einer orangefarbenen Warnweste mit roten und weißen Streifen sowie einem leuchtend gelben Bauhelm verkleidet. Bei der Waffe könnte es sich um eine silberne Pistole mit dunkler Griffschale gehandelt haben.

Zeugen, die Hinweise zur Tat, dem Täter oder dem Fluchtfahrrad geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

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Publiziert in KS Polizei

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