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BAD LAASPHE. Ein betrunkener Lkw-Fahrer hat in der Nacht zu Dienstag einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem er und sein Beifahrer schwer verletzt wurden. Es entstand zudem ein Schaden von rund 160.000 Euro.

Der 40 Jahre alte Fahrer und sein 39-jähriger Beifahrer waren laut Polizei gegen Mitternacht auf der Wittgensteiner Straße (B 62) in Richtung Bad Laasphe unterwegs - der 40-Jährige steuerte den voll beladenen Lkw dabei mit nicht angepasster Geschwindigkeit. In einer Kurve verlor der alkoholisierte Fahrer plötzlich die Kontrolle über das Gespann. Lkw und Anhänger gerieten ins Schleudern, durchbrachen die Leitplanke, rutschten eine Böschung hinab und blieben auf einer Wiese einige Meter tiefer auf der Seite liegen.

Den beiden schwer verletzten Insassen gelang es, sich selbst aus dem deformierten Führerhaus zu befreien. Lkw und Anhänger wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt. Die Ladung verteilte sich an der Unfallstelle. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Fahrer und seinen Begleiter kurze Zeit später in ein Krankenhaus.

Ein Alkoholtest ergab, dass der 40-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken war. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss ermittelt. Der Sachschaden an dem Lkw-Gespann, an der Ladung sowie die Beschädigungen der Leitplanken und der angerichtete Flurschaden summieren sich nach einer ersten polizeilichen Schätzung auf insgesamt rund 160.000 Euro.

Die Bergung an der Unfallstelle begann erst nach Tagesanbruch. Die Bundesstraße 62 wurde während der Arbeiten komplett gesperrt.

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Publiziert in SI Polizei

KIRCHHAIN/STAUFENBERG. Drei Menschen sind am Abend und in der Nacht bei zwei schweren Verkehrsunfällen im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Mittelhessen ums Leben gekommen: Bei Kirchhain im Kreis Marburg-Biedenkopf starb eine 51-Jährige bei einem Zusammenstoß, bei Staufenberg im Kreis Gießen erlagen zwei 18-jährige Männer ihren bei der Kollision mit einem anderen Wagen erlittenen Verletzungen.

Die beiden jungen Männer gerieten aus bislang nicht geklärter Ursache gegen 20.40 Uhr auf der L 3146 zwischen den Ortschaften Mainzlar und Treis im Verlauf einer leichten Linkskurve mit ihrem Golf auf die Gegenfahrbahn. Der Wagen stellte sich quer und stieß mit der Beifahrerseite gegen einen entgegenkommenden Smart. Die beiden Männer, ein 18-Jähriger aus der Gemeinde Staufenberg und ein gleichaltriger Mann aus der Gemeinde Allendorf (Lumda), starben noch an der Unfallstelle. Der Smartfahrer, dessen Personalien zunächst nicht feststanden, kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Gießen.

Gutachter soll Unfallursache klären
Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Der Streckenabschnitt blieb bis Mitternacht voll gesperrt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 8000 Euro.

Am frühen Samstagmorgen dann kam es auf der B 62 im Kreis Marburg-Biedenkopf zum Frontalzusammenstoß zweier Autos, bei dem eine 51-jährige Frau aus Kirchhain ums Leben kam. Die Frau war gegen 2.40 Uhr aus Richtung Stadtallendorf kommend zusammen mit drei weiteren Insassen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren unterwegs in Richtung Marburg, als ein entgegenkommender Skoda unmittelbar hinter der Anschlussstelle Kirchhain-Mitte aus bisher nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und mit dem Nissan der 51-Jährigen zusammenstieß. Die Fahrerin erlag an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 26-jährige Skodafahrer aus Stadtallendorf sowie die drei jugendlichen Insassen aus dem Nissan wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Vollsperrung bis in den Morgen hinein
Zur Klärung der Unfallursache wurde auch in diesem Fall ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Vollsperrung der B 62 dauerte auch am Morgen noch an.

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Publiziert in MR Polizei

KOMBACH. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 62 zwischen Kombach und Friedensdorf ist am Dienstag ein Sachschaden von insgesamt 51.000 Euro entstanden: Auf dem Weg von Biedenkopf nach Buchenau war ein mit Altpapier voll beladener Sattelzug gegen 9.25 Uhr nach links über die Gegenfahrbahn gefahren und nach 80 Metern schließlich in einem Acker liegen geblieben. Als Unfallursache gab die Polizei gesundheitliche Probleme des 53 Jahre alten Lastwagenfahrers an.

Bei dem Unfall handelte es sich um einen Alleinunfall. Andere Fahrzeuge oder Verkehrsteilnehmer wurden zum Glück nicht in den Verkehrsunfall verwickelt. Somit ging der Unfall noch glimpflich aus, wie die Beamten feststellten. Der Lastwagenfahrer aus Anrode kam äußerlich unverletzt ins Krankenhaus.

Laut Polizei ereignete sich der Unfall auf der Bundesstraße 62 in Richtung Buchenau rund 500 Meter hinter dem Abzweig nach Kombach - der Lastwagen fuhr ungebremst in den Acker und wurde dabei erheblich beschädigt. Der Sachschaden entstand nicht nur an dem nicht mehr fahrbereiten Sattelzug, sondern auch an dem Getreidefeld.

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 09 April 2015 16:25

Lkw ausgewichen, Auto Schrott: Verursacher weg

KIRCHHAIN. Weil er einem entgegenkommenden Sattelzug, der auf seine Fahrbahnseite geriet, ausweichen musste, ist ein 18-Jähriger gegen die Leitplanke geschleudert. Am Wagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Fahrer blieb unverletzt. Der Lkw-Fahrer fuhr einfach weiter…

Der Verkehrsunfall passierte am Dienstag um 16.10 Uhr auf der Bundesstraße 62 zwischen den Anschlussstellen Kirchhain Ost und dem Bahnübergang. Laut Polizeibericht von Donnerstag war der Golffahrer nach eigenen Angaben in Kirchhain-Ost auf die Bundesstraße aufgefahren. Plötzlich betätigte der vorausfahrende Autofahrer mehrmals die Hupe, mutmaßlich um einen entgegenkommenden Fahrer zu warnen, der aus unbekannten Gründen mit seinem weißen Sattelzug mit weißem Auflieger langsam auf die Gegenfahrbahn fuhr.

Der junge Mann bemerkte das, wich nach rechts aus und geriet auf den Randstreifen. Er überfuhr ein Verkehrsschild und die Warnbake, die den 80 Meter entfernten Bahnübergang signalisiert. Der Golf schleuderte dann mit dem Heck quer über die Straße in die Leitplanke.

Der junge Mann konnte keine Angaben zum Kennzeichen oder einer etwaigen Aufschrift des Sattelzugs machen. Auch liegen keine Hinweise zu dem vorausfahrenden, hupenden Auto vor. Dieser Autofahrer und weitere Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Stadtallendorf in Verbindung zu setzen. Die Telefonnummer lautet 06428/9305-0.

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Publiziert in MR Polizei

KIRCHHAIN. Die Polizei in Stadtallendorf sucht den Fahrer eines weißen Kia Sportage. Das Auto hat bei einem Unfall am frühen Freitagmorgen auf der Bundesstraße 62 zwischen Marburg und Kirchain seinen linken Außenspiegel eingebüßt. Der Kia-Fahrer flüchtete mit seinem Wagen aber von der Unfallstelle.

Laut Polizei war der Kia-Fahrer am Freitagmorgen um kurz nach Mitternacht mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 62 von Marburg in Richtung Kirchhain unterwegs. Aus unbekannten Gründen geriet das Auto in Höhe der Ausfahrt Niederwald plötzlich auf die Gegenfahrbahn - und es kam ein Sattelzug entgegen. Zum Glück konnte der Kia-Fahrer noch rechtzeitig ausweichen. Es kam aber trotzdem zur Berührung der beiden Fahrzeuge, bei dem Kia riss der linke Außenspiegel ab. Am Sattelschlepper entstand Sachschaden, trotzdem entfernte sich der Kia-Fahrer von der Unfallstelle. Er fuhr ohne anzuhalten weiter.

Die Polizei in Stadtallendorf ermittelt nun wegen Unfallflucht und bittet um Hinweise zu einem frisch beschädigten weißen Kia Sportage mit fehlendem linken Außenspiegel. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 06428/93050 entgegen. "Der Unfall hätte schlimm ausgehen können", sagte ein Polizeisprecher.

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Publiziert in MR Polizei

CÖLBE. Dieseldiebe haben auf einer Baustelle an Bahngleisen ungefähr 400 Liter Kraftstoff aus Fahrzeugen und Maschinen abgezapft. Nun ist die Polizei auf der Suche nach den Tätern.

Die Diebe trieben in der Nacht zu Dienstag auf der Baustelle an den Bahngleisen unterhalb der Bundesstraße 62 bei Bürgeln ihr Unwesen. Zunächst knackten sie ein Sicherheitsschloss und verschafften sich so Zutritt zum Gelände. Auf der Baustelle zapften die Täter dann aus einem Lastwagen und drei Arbeitsmaschinen insgesamt etwa 400 Liter Kraftstoff ab. Dabei brachen sie in zwei Tankdeckel gewaltsam auf. 

Aufgrund der Menge an Dieseltreibstoff geht die Polizei davon aus, dass die Täter ein Fahrzeug zum Abtransport verwendet haben. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen erbittet die Polizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060.

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. Bei zahlreichen Glätteunfällen im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist ein Gesamtschaden von mehr als 150.000 Euro entstanden. Einige der Unfälle führten zu Straßensperrungen und Behinderungen.

Witterungsbedingt ereigneten sich am Dienstag zwischen 3 und 8.30 Uhr insgesamt 23 bei der Polizei gemeldete Verkehrsunfälle, die meisten davon ab 5 Uhr. Bei keinem dieser Unfälle gab es Schwerverletzte. Einige dieser Unfälle führten durch notwendige Sperrungen zu lang dauernden Verkehrsbehinderungen. Zusätzlich dürfte es noch zu einer Vielzahl von Rutschpartien mit Kollisionen ohne polizeiliche Unfallaufnahme gekommen sein.

Am Halsdorfer Kreisel rutschte gegen 3 Uhr ein 40-Tonner in einen Graben. Ein zweiter Lastwagen folgte und danach war die Straße bis 5.30 Uhr blockiert. Auf der eisglatten Bundesstraße 62 drehte sich um etwa 6.20 Uhr ein Sattelzug mit Anhänger und schlidderte auf die Mittelinsel des Sterzhäuser Kreisels. Das führte zu einem Stau, bei dem fast eine Stunde für die Autofahrer mit Ziel Marburg nichts mehr ging. Für die Bergung war dann zwischenzeitlich eine Vollsperrung nötig. Die Bergungsarbeiten dauerten bis gegen 14 Uhr.

Auf der Bundesstraße 3, Höhe Niederweimar, ereigneten sich gleich fünf glättebedingte Unfälle. Bei einem Alleinunfall erlitt ein Autofahrer leichte Verletzungen. Drei Unfälle endeten "nur" mit Sachschäden.

Der schadensträchtigste Unfall passierte um 5 Uhr. Die Aufräumarbeiten dauerten bis gegen 13 Uhr an. Allein bei diesem Unfall entstand ein Sachschaden von mehr als 120.000 Euro. Der Lastwagenfahrer und sein 23-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der 27-jährige Brummifahrer war ins Schleudern geraten und stand nach der Beschädigung von mehr als 50 Metern Leitplanke letztlich quer auf der Straße. Der 32-jährige Fahrer eines kleinen Räumfahrzeugs, eines Suzuki Jimny, prallte gegen den Auflieger.

Straßenglätte nicht sofort erkennbar
Die Polizei bittet die Autofahrer um besondere Vorsicht sowie vorausschauende und zurückhaltende Fahrweise. Bei den gegenwärtigen, schneelosen Witterungsverhältnissen ist die Straßenglätte nicht unbedingt sofort erkennbar. Selbst wenn es bei Fahrtantritt zu Hause oder im Ort noch nicht glatt ist, heißt das nicht, dass das überall so ist.

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Publiziert in MR Polizei

KIRCHHAIN. Insgesamt sieben Menschen sind bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 62 am Mittwochabend verletzt worden, zwei von ihnen schwer. An beiden beteiligten Autos entstand Totalschaden.

Der schwere Verkehrsunfall passierte um 18.20 Uhr im Streckenabschnitt zwischen Kirchhain und Niederwald. Der Polizei liegen unterschiedliche Schilderungen des Unfallhergangs vor. Bislang nicht bekannte Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Bei den beteiligten Autos handelt es sich um ein VW Sharan und ein VW Touran. Bei einem Wendemanöver des Sharanfahrers kam es zu dem Unfall. In dem Sharan saßen zwei Männer im Alter von 46 und 27 Jahren und eine 40-jährige Frau. Alle drei leben in Neustadt. Der 27-Jährige und die Frau erlitten schwere, aber nicht lebensbedrohliche, der Fahrer leichtere Verletzungen. Alle vier Insassen des Tourans, eine Familie aus einem Stadtteil Stadtallendorfs im Alter von 32, 33, vier und zwei Jahren, wurden leicht verletzt. Alle sieben kamen zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr Kirchhain rückte aus und befreite eine eingeklemmte Person aus einem der Fahrzeuge. Der Feuerwehreinsatz dauerte bis gegen 19.40 Uhr, die Bundesstraße blieb aber wegen der Unfallaufnahme bis 22.40 Uhr voll gesperrt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Stadtallendorf unter der Telefonnummer 06428/9305-0 zu melden.


Link:
Feuerwehr Kirchhain

Ganz in der Nähe hatte es im vergangenen Frühjahr einen tödlichen Unfall gegeben:
Auto landet in Tümpel: 32-Jähriger tödlich verunglückt (28.05.2014)

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Publiziert in MR Retter

WITTGENSTEIN. Der Sturm über Wittgenstein hat vielerorts die Feuerwehr auf den Plan gerufen, immer wieder kam es zu Behinderungen. Neben Straßen war in einem Fall auch eine Stromleitung und in einem anderen Fall eine Telefonleitung betroffen.

Bereits am Freitagabend hatte sich der Sturm angekündigt und in der Nacht zu Samstag erste Bäume umfallen lassen: So musste die Feuerwehr zu einem Einsatz im Ilsetal ausrücken, um dort einen dicken Baum von der Fahrbahn zu beseitigen. Kurze Zeit später schlugen die Melder der Elsoffer Feuerwehr Alarm, weil ein Baum auf die Mennertalstraße gefallen war. Zu einer Vollsperrung kam es dann auf der B 480 von Schüllar in Richtung Dödesberg: Dort war die Löschgruppe Schüllar-Wemlighausen in der Nacht alarmiert worden, weil Bäume auf der Fahrbahn lagen.

Doch damit nicht genug: In dem angrenzenden Hang war ein Baum entwurzelt worden und hatte sich in einem anderen Baum verkeilt. Für die Kameraden wäre es lebensgefährlich gewesen, nachts in den Hang zu gehen, um den Baum klein zu schneiden. Deshalb war die Entscheidung von Gruppenführer Sebastian Althaus die einzig richtige: Den Baum bei Helligkeit beseitigen lassen. Da der Baum jedoch auf die Fahrbahn zu stürzen drohte, musste die Polizei den Teilabschnitt bis zum Morgen gegen 8 Uhr sperren, bevor der Baum dann von der Straßenmeisterei entfernt wurde.

Am Samstagabend mussten die Wemlighäuser Kameraden erneut auf die B 480 ausrücken: Dort war eine dicke Fichte gekippt und ragte bedrohlich nahe in die Fahrbahn. Die Kameraden fällten die dicke Fichte und zerkleinerten sie schnell. Mit Hilfe eines Traktors und einer Seilwinde wurde die Bundesstraße vom dicken Baumstamm befreit.

Doch auch an anderen Orten krachten die Bäume herunter: Zum Beispiel stürzte eine Birke am Birkelbacher Ortseingang auf die Straße und musste zerkleinert und beiseite geräumt werden. Hier kam es für rund 20 Minuten zu einer Vollsperrung.

Schnell erledigt war auch ein Einsatz auf der B 62 in Richtung Erndtebrück, zu dem die Löschgruppe Schameder gerufen worden war. Ein Traktor mit Frontlader, der gerade mit der Jugendfeuerwehr unterwegs war, um ausgediente Weihnachtsbäume einzusammeln, schob den Baum kurzerhand in eine Böschung, sodass die Kameraden aus Schameder nur noch wenige, in die Fahrbahn ragende Äste abschneiden mussten. In Ludwigseck stürzte eine Fichte genau auf eine Stromleitung, sodass die RWE anrücken musste, um den Schaden zu reparieren. Die Straße war aber auch hier binnen weniger Minuten wieder befahrbar.

Nicht so schnell ging es auf der L 718 zwischen Banfe und Fischelbach. Gleich drei Mal mussten die Kameraden aus Banfe und Bad Laasphe hier ausrücken. "Zum ersten Mal war es am Samstagmorgen gegen 6 Uhr", erklärte Carsten Diehl, Einsatzleiter vor Ort. Auf einem Hang waren mehrere Fichten abgebrochen und hatten sich in weiteren Bäumen verhakt. Nun drohten die Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen und der immer noch starke Sturm tat sein übriges. Immer wieder krachten Bäume nach.

Um überhaupt in die entsprechenden Höhen zu kommen, und unter anderem eine Telefonleitung von den Tonnen schweren Lasten zu befreien, setzten die Kameraden die Drehleiter des Löschzug 1 ein, aus dessen Korb die Bäume abgeschnitten wurden. Während dieser Arbeiten war die L 718 komplett gesperrt. Durch die ungünstige Hanglage und den anhaltend starken Sturm mussten diese Arbeiten drei Mal durchgeführt werden. Dem großartigen Einsatz der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass hier von einer länger andauernden Sperrung abgesehen werden konnte.

Anders sah das auf der K 36 in Richtung Hesselbach aus. Hier wäre ein Einsatz für die Feuerwehr bei anhaltendem Sturm lebensgefährlich gewesen und auch für alle, die dort mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs gewesen wären. Deshalb musste diese Straße komplett gesperrt werden.

Glücklicherweise wurde bei dem stürmischen Wetter niemand verletzt.

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Publiziert in SI Feuerwehr

ERNDTEBRÜCK. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen gegen 7 Uhr auf der B 62 zwischen Erndtebrück und Lützel. Ein Mitfahrer eines Pkw erlitt dabei schwerste Verletzungen und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Wie die Polizei mitteilte, waren drei Männer mit ihrem BMW Kombi von Lützel in Richtung Erndtebrück unterwegs. Da der Fahrzeughalter Alkohol getrunken hatte, fuhr dieser den Wagen nicht selbst. Der Fahrer des Fahrzeuges, ein 41-jähriger Mann, schlief jedoch auf der Fahrt für Sekunden ein und dann geriet der BMW auf die Gegenfahrbahn, wo der dann frontal in eine Böschung und gegen einen betonierten Regendurchlass prallte. Dabei wurde der Fahrzeughalter auf dem Beifahrersitz leicht verletzt, der Fahrer blieb unverletzt. Ein Mitfahrer auf der Rückbank erlitt allerdings schwerste Verletzungen. Er musste vom Löschzug Erndtebrück und der Löschgruppe Lützel aus dem Pkw befreit werden. Währenddessen wurde er von den Besatzungen der DRK-Rettungswagen aus Erndtebrück und Netphen und dem Netpher Notarzt stabilisiert und versorgt.

Zufällig war unter den Ersthelfern auch ein Rettungsassistent, der seinen Sonntagsdienst in Erndtebrück antreten wollte. Der schwerstverletzte Mann aus dem BMW wurde nach der Versorgung in eine Siegener Klinik gefahren. Die B 62 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Der total zerstörte Wagen wurde abschließend mit einem Kran geborgen und abgeschleppt.

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Publiziert in SI Retter
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