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Mittwoch, 13 Juni 2018 14:09

Zusammenstoß beim Abbiegen

LEIMSTRUTH. Tückisch war ein Unfall, der sich am Mittwochmorgen auf der B 62 in Leimstruth am Abzweig nach Amtshausen ereignete. Dabei kollidierten ein Pkw und ein Motorrad.

Wie die Polizei mitteilte war gegen 06.30 Uhr ein 17-jähriger Mann mit seinem Motorrad von Schameder kommend auf der B 62 in Richtung Leimstruth unterwegs. Vor dem jungen Mann fuhr ein Lkw, der am Abzweig nach Amtshausen rechts auf die L 632 abbiegen wollte. Von dort kam ein 36-jähriger Mann mit seinem Pkw, der dann nach links auf die B 62 in Richtung Schameder einbiegen wollte. Weil dieser Mann dachte, dass er durch den bereits abbiegenden Lkw freie Fahrt habe, bog er auf die Bundesstraße ein und dabei prallte der Motorradfahrer, der hinter dem Lkw unterwegs war, in die Fahrerseite des Pkw.

Der Motorradfahrer stürzte und wurde verletzt. Er musste vor Ort vom DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und dem Bad Berleburger Notarzt versorgt werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Außerdem war die Löschgruppe Schameder vor Ort im Einsatz. Der Pkw des 36-jährigen wurde zwar beschädigt, konnte aber seine Fahrt fortsetzen. Zeitweise waren die B62 und die L632 komplett gesperrt.  

Publiziert in SI Retter
Donnerstag, 24 Mai 2018 07:09

Tiguan und Hechtsprung retten Ehepaar das Leben

ERNDTEBRÜCK. Der Schreck sitzt Dietmar Schneider noch tief in den Knochen. Der 48-Jährige kann kaum fassen, was da am Dienstagmorgen passiert ist. Eigentlich wollten er und seine Frau nur den Luftdruck an ihrem Auto prüfen - jetzt ist es ein Glücksfall, dass beide noch leben.

„Ich war gerade mit dem Luftdruckprüfer auf dem Weg zu meinem Auto, da sah ich den weißen Wagen heranrasen“, erinnert er sich. Mit einem Hechtsprung konnte sich Dietmar Schneider gerade noch retten, bevor der weiße Hyundai in das Tankstellengelände auf der Marburger Straße in Erndtebrück krachte.

„Zum Glück stand der Tiguan noch vor unserem Auto, in dem meine Frau ja noch saß“, schildert der Augenzeuge das Geschehen. Beim Aufprall auf den Tiguan ist viel Energie bereits abgefangen worden - trotzdem wurde der weiße Ford von Dietmar Schneider noch vom Tiguan getroffen und dabei rund drei Meter nach hinten katapultiert. „Meine Frau saß noch im Auto. Der Tiguan hat uns das Leben gerettet“, ist Dietmar Schneider sich sicher. Er ist immer noch sichtlich geschockt von dem schweren Unfall, der sich gegen 9.30 Uhr ereignete: „Das Geräusch vom Zerbersten der Autos habe ich immer noch im Ohr und die Bilder vor Augen“, berichtet er vor Ort. Trotzdem ist er erleichtert: „Hauptsache meiner Frau geht es soweit gut. Der Rest ist vollkommen egal“.

Zwar kam seine Frau vorsorglich mit dem DRK-Rettungsdienst ins Krankenhaus, ist aber laut der Polizei vor Ort glücklicherweise nur leicht verletzt worden.

Die Fahrerin des weißen Firmenwagens (47), der in das Tankstellengelände raste, hatte wohl ein medizinisches Problem und dadurch die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Sie krachte nahezu ungebremst in die beiden Fahrzeuge, die am Rand des Geländers abgestellt waren. „Man sieht ja oft Autos hier aufs Gelände fahren, aber der Wagen war außergewöhnlich schnell und dann hat es auch schon geknallt“, erinnert sich eine Bedienstete der Tankstelle, die gerade im Büro saß. Ihr gehört auch der rund zwei Jahre alte Tiguan, der beim Aufprall – wie alle anderen Autos auch - komplett zerstört wurde. Die Unfallverursacherin musste ebenfalls mit dem DRK-Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Die Rettungswagenbesatzungen aus Erndtebrück und Bad Laasphe wurden vor Ort durch den Notarzt des ADAC-Rettungshubschraubers „Christoph 25“ aus Siegen unterstützt. Der Hubschrauber konnte aber nach einer Untersuchung beider Patienten durch den Notarzt wieder abfliegen, ohne einen Verletzten transportieren zu müssen. Die Polizei beziffert den Schaden an den drei Fahrzeugen und dem Geländer mit rund 65 000 Euro.

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 23 März 2018 09:45

Nach Sekundenschlaf: Bundesstraße 62 dicht

MARBURG. Relativ glimpflich verlief ein Unfall am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 62 in Höhe der Anschlussstelle Niederwald. Zwei Personen erlitten bei dem Zusammenstoß leichtere Verletzungen. Derzeit ist die B 62 für Bergungs- und Aufräumarbeiten noch voll gesperrt. Ein 38- jähriger Mann aus dem Landkreis fuhr gegen 6.25 Uhr mit seinem Pkw Seat von Stadtallendorf in Richtung Marburg. Eigenen Angaben zufolge "nickte" er kurz ein (Sekundenschlaf) und geriet auf die Gegenfahrbahn. 

Obwohl der entgegenkommende 48 Jahre Lkw-Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis das Unglück kommen sah und ein Ausweichmanöver einleitete, konnte er den Frontalzusammenstoß nicht verhindern. Der Seat wurde im Anschluss durch die Wucht des Aufprallsüber eine Leitplanke geschleudert. Zudem verteilte sich de rDieselkraftstoff aus dem beschädigten Lkw-Tank über die gesamte Fahrbahn und sickerte in das Erdreich ein. Momentan wird das kontaminierte Erdreich durch eine beauftragte Firma abgetragen.

Aus diesem Grund dauert die Vollsperrung noch an. Eine teilweise und zeitnahe Aufhebung der Sperrung ist beabsichtigt. Die Untere Wasserbehörde ist eingeschaltet. Die beiden Fahrer wurden mitleichteren Verletzungen zur Behandlung in die Uni-Klinik eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich nach einer vorläufigen Schätzung auf etwa 90.000 Euro. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

MARBURG. Ungeschoren ist eine Wildscheinrotte über die Bundesstraße 62 bei Sterzhausen gezogen, nachdem ein Lkw der Großfamilie ausgewichen war.

Eine querende Wildschweinrotte löste am späten Donnerstagabend, 23. November, einen Unfall auf der Bundesstraße 62 in Höhe Sterzhausen aus. Der 53-Jährige fuhr um 23.15 Uhr von Caldern in Richtung Sterzhausen. Kurz vor dem ersten Kreisel lief plötzlich eine Wildschweinrotte quer über die Fahrbahn. Instinktiv versuchte der Fahrer auszuweichen und landete mit seinem Daimler samt Hänger im Straßengraben. Der aus dem Landkreis Gütersloh stammende Mann erlitt dabei Prellungen und leichte Abschürfungen. Eine Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig. An dem Gespann entstand ein Sachschaden von 30.000 Euro.

Lkw und Anhänger mussten mit einem Kran geborgen werden. Die länger andauernden Bergungsmaßnahmen endeten am Freitagmorgen gegen 4.40 Uhr.

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Publiziert in MR Polizei

DAUTPHETAL. Vier Insassen dreier Autos sind bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen Montagmorgen auf der B 62 verletzt worden. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand nach Einschätzung der Polizei jeweils Totalschaden.

Der Unfall passierte gegen 6 Uhr auf der Bundesstraße 62 zwischen Buchenau und dem Abzweig nach Friedensdorf. Nach ersten Ermittlungen der Polizei fuhr ein 20 Jahre junger, in Gießen lebender Mann mit seinem dunklen VW Golf aus Richtung Buchenau kommend in Fahrtrichtung Biedenkopf. Er geriet aus unbekannten Gründen in einer Kurve in den Gegenverkehr.

Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Suzuki SX4, der nach der Kollision nach rechts in die Böschung abdriftete und gegen Bäume prallte. Der Golf des Unfallverursachers drehte sich und stand quer auf der Straße, als es zur Kollision mit einem Benz der A-Klasse kam, der hinter dem Suzuki hergefahren war. Der Mercedes prallte in die Beifahrerseite des Golfs.

Am Steuer des Suzuki saß eine 18 Jahre alte Frau aus Biedenkopf. Beifahrer war ihr 48 Jahre alter Vater. Einzige Insassin der A-Klasse war eine 63 Jahre alte Frau aus der Gemeinde Eschenburg. Die Besatzungen mehrerer Rettungswagen brachten die augenscheinlich nicht lebensbedrohlich Verletzten in Krankenhäuser. Rundfunkwarnmeldungen mit Umleitungsempfehlungen wiesen auf die Vollsperrung der Bundesstraße wegen des schweren Unfalls hin. Keines der erheblich demolierten Auto war mehr fahrbereit, die Polizei geht von Totalschäden aus.Angaben über die Höhe des Gesamtschadens machte die Polizei nicht. (ots/pfa) 


Wenige Kilometer entfernt, auf der B 453, kam es im August zu einem tödlichen Verkehrsunfall:
Gegen Baum: Autofahrerin stirbt, Töchter schwer verletzt (12.08.2017)

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Publiziert in MR Polizei

ERNDTEBRÜCK. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 79-jähriger Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lastwagen auf der B 62 erlitten. Der Rentner war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr. Der 79-Jährige war mit seinem Peugeot von Lützel kommend auf der Bundestraße 62 unterwegs in Richtung Erndtebrück. Aus noch ungeklärter Ursache verlor er am Ortseingang die Kontrolle über sein Auto und steuerte in den Gegenverkehr.

Ein entgegenkommender Lastwagenfahrer bremste noch, konnte aber einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern. Feuerwehrleute befreiten den eingeklemmten 79-Jährigen mit hydraulischem Gerät aus seinem Fahrzeug. Nach notärztlicher Erstversorgung flog die Besatzung eines Rettungshubschraubers den Schwerstverletzten in eine Klinik.

Die Bundesstraße 62 war in diesem Abschnitt für rund drei Stunden gesperrt. Den Gesamtschaden gab die Polizei mit rund 60.000 Euro an. (ots/pfa) 

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Publiziert in SI Polizei
Freitag, 18 August 2017 11:42

Pkw und Radlader kollidieren - Hubschrauber

LEIMSTRUTH. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind gestern am späten Nachmittag ein Kleinwagen und ein Radlader kollidiert. Dabei wurden die beiden Frauen aus dem Pkw schwer verletzt, eine von ihnen wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Der Unfall

Der Unfall ereignete sich auf der Leimstruth, und zwar genau auf der Höhe zwischen Erndtebrück und Bad Laasphe, im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 62 und 480. Zur Unfallzeit, gegen 16.15 Uhr, war ein 17-jähriger Mann aus Bad Laasphe mit einem Radlader von Erndtebrück kommend unterwegs und wollte im Kreuzungsbereich nach links auf die B 480 in Richtung Weidenhausen abbiegen. Dabei übersah er wegen einer beschlagenen Seitenscheibe den entgegenkommenden Citroen, der von einer 46-jährigen Frau aus Biedenkopf gesteuert wurde. Sie war mit ihrer 78-jährigen Begleiterin aus Erndtebrück in Richtung Schameder unterwegs. Da der Radlader in die Kreuzung einfuhr, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei war der Aufprall so heftig, dass der Radlader noch ein ganzes Stück in die Kreuzung geschoben wurde. Im Einmündungsbereich kamen beide Fahrzeuge schwer beschädigt zum Stehen.

Der Rettungsdienst

Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Einsatz waren die DRK Rettungswagen aus Bad Laasphe, Erndtebrück und Kreuztal, der DRK Notarzt aus Bad Laasphe, sowie der Siegener ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 25“. Außerdem war ein KTW der DRK Rettungswache Erndtebrück zufällig in der Nähe und die Besatzung unterstützte die Kollegen vor Ort. Außerdem war ein Mitarbeiter der Siegener Kreisleitstelle, und engagiertes Mitglied der Bad Laaspher Feuerwehr, gerade auf dem Rückweg von einem Lehrgang in Münster und konnte an der Einsatzstelle dann ebenso unterstützend tätig werden.

Der ADAC Hubschrauber landete nicht auf der gesperrten Bundesstraße, sondern einige Meter weiter in einem Wirtschaftsweg. Dazu hatte der erfahrene Pilot Jan Weber auch einen Grund: Da durch den Aufprall Trümmerteile weit in die Fahrbahn geschleudert wurden und eine Telefonleitung direkt neben der Fahrbahn her führte, wäre eine Landung in diesem Areal zu riskant gewesen. Zum Einen hätten die weit verteilten Trümmerteile und das bereits ausgestreute Ölbindemittel umherwirbeln können, zum Anderen war es wegen der Leitung ziemlich eng, um auf der Fahrbahn zu landen.

Christian Wagner, Mitarbeiter der Erndtebrücker DRK Rettungswache, hatte in der ersten Lage als ersteintreffender Rettungsassistent die medizinische Einsatzleitung übernommen. Er war im ersten Moment dafür zuständig, sich einen genauen Überblick über die Anzahl der betroffenen Personen, die Art der Verletzungen und weitere Gefahren zu verschaffen. Dies ist wichtig, um der Leitstelle eine entsprechende Rückmeldung zu geben, und den effektiven Einsatz weiterer Rettungsmittel koordinieren zu können.

Die Rettungsteams kümmerten sich um die beiden Frauen aus dem Pkw, die beide schwer verletzt worden waren. Eine von ihnen musste nach der Befreiung durch die Feuerwehr und die Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die andere Frau wurde mit einem Notarztwagen ebenfalls in ein Siegener Krankenhaus gefahren. Der junge Fahrer des Radladers blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Feuerwehr

Da zunächst davon ausgegangen werden musste, dass bei dem Unfall Menschen eingeklemmt waren, wurden die Feuerwehren aus Bad Laasphe, Feudingen und Rüppershausen mit dem Einsatzstichwort „TH2“ alarmiert. TH2 bedeutet im Kreis Siegen-Wittgenstein, dass Menschen nach einem Unfall eingeklemmt sind und mit schwerem Gerät befreit werden müssen. Dies muss nicht immer nach einem Verkehrsunfall sein, es kann auch zum Beispiel bei einem Baustellenunfall eintreten, wenn zum Beispiel ein Arbeiter verschüttet wurde, oder wenn ein Mensch unter einer einstürzenden Wand, etc. begraben wurde. Auch wenn Fabrikarbeiter in einer Maschine eingeklemmt werden, wird mit dem Stichwort „TH2“ alarmiert.

Unter der Einsatzleitung von Rainer Müller, Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Bad Laasphe, waren rund 20 Feuerwehrleute im Einsatz. In enger Abstimmung mit den Rettungskräften und Notärzten befreiten sie die beiden Frauen aus dem Auto, obwohl diese nicht eingeklemmt waren: Hierbei ging es um eine patientenorientierte Rettung. Das heisst, es wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Patienten möglichst schonend befreit werden. Dabei steht die Schnelligkeit nicht im Vordergrund. So kann man nur vorgehen, wenn die Patienten sich kreislaufstabil präsentieren, also nicht in akuter Lebensgefahr schweben. Im Gegensatz dazu gibt es die so genannte Crash Rettung, bei der die Menschen möglichst schnell befreit werden müssen, weil sie in Lebensgefahr schweben und man ihnen in ihrer eingeklemmten Lage nicht helfen kann. Dann reicht die Zeit nicht aus, auf eine Wirbelsäulenimmobilisation zu achten, weil die Patienten den Unfall dann nicht mehr überleben würden.

Bei dem Unfall gestern wurden zur Rettung beider Frauen so genannte Spineboards eingesetzt. Das sind „Rettungsbretter“, die nach amerikanischem Vorbild eingesetzt werden. Sowohl die Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes, als auch manche Feuerwehrfahrzeuge haben diese Bretter an Bord. Mit einem speziellen Gurtsystem werden Patienten darauf fest verschnürt und können dann nahezu bewegungsfrei aus ihrer Lage gerettet werden.

Neben der Befreiung der verletzten Frauen waren die Feuerwehren gestern aber auch zuständig, die Gesamteinsatzleitung zu übernehmen, auslaufende Kraftstoffe abzustreuen, die Polizei bei der Beweissicherung zu unterstützten, den Brandschutz sicherzustellen und beim Transport zum Rettungshubschrauber behilflich zu sein.

Die Polizei

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen aus Bad Laasphe und Bad Berleburg vor Ort. Als erstes sperrten sie mit ihren Wagen die Fahrbahn ab, um den Rettungskräften ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen und um zu verhindern, dass Autos versuchen, die Unfallstelle zu durchfahren. Trotz arbeitender Einsatzkräfte kommt dies immer wieder vor. Gestern zeigten sich die Autofahrer und Lkw-Fahrer die lange im Stau standen aber sehr verständnisvoll und leisteten den Anweisungen der Polizei Folge. Besonders hart traf es einen Lkw-Fahrer aus dem Kreis Soest, der bis 18.00 Uhr Material abladen musste: Hätte er das noch geschafft, hätte er gestern noch nach Hause fahren können. Durch den Unfall konnte er nicht mehr pünktlich abladen und musste so über Nacht auf dem Firmengelände bleiben, um heute Morgen abladen zu können. Aber die Rettungsarbeiten an der Einsatzstelle haben natürlich Priorität.

Die Polizeibeamten halfen außerdem bei der Versorgung der schwer verletzten Frauen mit.

Auch nachdem die Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, musste der Kreuzungsbereich noch gesperrt bleiben. Zum einen mussten die Polizeibeamten vor Ort Spuren sichern und Beweisfotos nach dem so genannten Monobildverfahren anfertigen. Dieses Verfahren ermöglicht es, hinterher computergestützt die Einsatzstelle in Quadrate aufzuteilen und so die Spurenlage exakt zu ermitteln. Dies ist wichtig, um die genaue Schuldfrage eindeutig zu klären und es wird später helfen, dass die Geschädigten ihre Ansprüche vor Gericht geltend machen können.

Weiterer Grund für die anhaltende Sperrung war das ausgelaufene Öl. Zwar darf die Feuerwehr es abstreuen, solche großen Mengen aber rechtlich gesehen nicht mehr entsorgen. Dazu musste eine Spezialfirma anrücken, die einen langen Anfahrtsweg hatte. Um das Öl nicht weiter zu verteilen und so eine Umweltgefahr und eine erhöhte Unfallgefahr zu provozieren, durfte auch nach Abschluss der Unfallaufnahme die Kreuzung nicht durchfahren werden. Lediglich eine einspurige Verkehrsführung über die B 62 war möglich. Bei Einsatz der Entsorgungsfirma musste die Unfallstelle nochmals komplett gesperrt werden.

Die Unfallfahrzeuge

Sowohl der Radlader, als auch der Citroen der beiden Frauen wurden schwer beschädigt. Am Radlader kam es zum Anbruch des rechten Vorderrades, das nur noch eierte. Es war lediglich möglich, den Radlader vorsichtig in eine Haltebucht zu bringen, damit die Kreuzung frei wurde. Bei einer Weiterfahrt hätte das Rad jeder Zeit abbrechen können. Der Citroen der beiden Frauen wurde total zerstört und musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 20.000 Euro an.

Publiziert in SI Retter

CÖLBE. Ein Lkw mit Anhänger ist nach dem Frontalzusammenstoß mit einem Auto eine Brücke hinuntergestürzt. Beide Fahrer wurden bei dem schweren Verkehrsunfall im Kreis Marburg-Biedenkopf am Samstag schwer verletzt. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den frühen Abend hinein an. Die Unfallursache ist noch unklar.

Der folgenschwere Unfall passierte laut Polizei am Samstagmittag gegen 12.20 Uhr auf der Brücke zwischen den Anschlussstellen zur B 3 nach Marburg und zur B 62 nach Stadtallendorf. Beteiligt waren ein blauer VW Tiguan und ein mit Steinerde beladener Lkw-Kipper mit Doppelachsanhänger. Nach den ersten Ermittlungen fuhr das Lkw-Gespann vom Bernsdorfer Kreisverkehr kommend auf der Bundesstraße 3. Der Tiguan kam aus Richtung Ginseldorf und damit aus entgegengesetzter Richtung. Der Frontalzusammenstoß ereignete sich an der Anschlussstelle Cölbe-Bürgeln (B 3/B 62) in Fahrtrichtung Marburg.

Nach der Kollision mit dem Auto überquerte der Lastwagen die Straße nach links über die Gegenfahrbahn, durchbrach das Brückengeländer samt Schutzplanke und stürzte die Böschung hinunter auf die darunterliegende Fahrbahn der B 62 (Fahrtrichtung Marburg). Lkw und Anhänger kippten dabei um. Der 38-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde durch die Rettungskräfte am Unfallort reanimiert. Für den Marburger besteht nach Erkenntnissen vom frühen Samstagabend aber keine Lebensgefahr mehr. Auch der Tiguanfahrer, ein 63-jähriger Marburger, musste augenscheinlich schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Mann war laut Polizei aber ansprechbar.

Gesamtschaden vermutlich 100.000 Euro
An beiden Fahrzeugen entstanden wahrscheinlich wirtschaftlicheTotalschäden. Allein dieser Schaden dürfte sich im hohen fünfstelligen Bereich bewegen. Hinzu kommt unter anderem noch die Schäden an Schutzplanke und Brückengeländer, so dass der Gesamtschaden vermutlich sogar bei 100.000 Euro liegt. Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs und zur Klärung der derzeit nicht feststehenden Unfallursache die Erstellung eines Gutachtens an. Ein Sachverständiger nahm an der Unfallstelle seine Arbeit auf.

Für die Bergung und Aufräumarbeiten unter anderem mit Baggereinsatz war die B 3/B 62 (Kraftfahrtstraße) bis 17 Uhr in beide Richtungen und anschließend bis in die Abendstunden noch für die Richtungsfahrbahn von Kirchhain nach Marburg voll gesperrt. Die Polizei ließ über den Rundfunk entsprechende Hinweise veröffentlichen.

Zeugen sollen sich melden
Zeugen, die sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden dringend gebeten, mit der Polizei Marburg in Kontakt zu treten. Die Telefonnummer lautet 06421/406-0. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

CÖLBE. Ein Ausweichmanöver vor einem Fuchs hat am Donnerstagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 62 geführt. Dabei erlitten drei Menschen schwere Verletzungen.

Die Bundesstraße war zwischen den dem Cölber Eck (B 3/B 62) und Kirchhain für die Unfallaufnahme, die Arbeit des angeforderten Sachverständigen und wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten von 8 bis 12.45 Uhr voll gesperrt.

Nach den ersten Ermittlungen und bestätigenden Zeugenaussagen fuhr eine 24 Jahre junge Frau mit ihrem blauen Skoda über die Bundesstraße von Marburg nach Kirchhain. Zeitgleich waren ein 50-jähriger Mann aus Wetter in einem grauen Golf und ein 25-jähriger Mann aus Rauschenberg in einem roten Mercedes in entgegengesetzte Richtung unterwegs. Etwa beim Sportplatz Bürgeln lief plötzlich aus Sicht der Skodafahrerin von rechts ein Tier, wie sich später herausstellte ein Fuchs, über die Kraftfahrstraße.

Die 24-jährige Frau aus Gießen bremste, wich aus und geriet dabei ins Schleudern. Sie verlor die Kontrolle über ihr Auto, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte mit den beiden entgegenkommenden Autos zusammen. Durch die Kollision wurden die Autos noch in die Leitplanke gedrückt. Rettungswagen brachten alle drei verletzten Personen nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus.

Abschleppunternehmen bargen die nicht mehr fahrbereiten Autos. Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete zur Rekonstruktion des Unfallhergangs ein Gutachten an. Angaben über die Schadenshöhe machte Polizeisprecher Martin Ahlich nicht. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 15 Dezember 2016 12:34

Vollsperrung: Betonmischer kippt auf der B 62 um

KIRCHHAIN. Ein voller Betonmischer ist am Donnerstag auf der B 62 umgekippt. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt. Die Strecke musste zwischen Kirchhain-Niederwald und Cölbe-Bürgeln voll gesperrt werden. Ein Teil der Ladung hatte sich sich auf der Straße ergossen.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei war der beladene 32-Tonnen-Betonmischer am Morgen auf dem Weg nach Marburg, als er gegen 9.40 Uhr aus noch unbekannten Gründen nach rechts auf die Bankette geriet. Das schwere Fahrzeug stellte sich quer und kippte um. Beton floss auf die Straße.

Der 61-jährige Fahrer konnte selbst aus seinem Führerhaus krabbeln. Er war ansprechbar und kam zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

Ein Kranwagen sei zur Bergung des Lastwagens bestellt worden, teilte Polizeisprecher Martin Ahlich mit. Nach dem Aufrichten und Abschleppen des Fahrzeugs müsse der Beton noch aufgenommen und die Straße gereinigt werden. Die Dauer der Vollsperrung war zunächst noch nicht absehbar. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei
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