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Freitag, 09 September 2011 21:04

Unfall mit zwei Toten: Geldstrafe

FRANKENBERG. Zu einer Geldstrafe von 900 Euro hat das Amtsgericht Frankenberg am Freitagmittag einen 24-Jährigen aus Medebach wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in je zwei Fällen verurteilt.

Der Angeklagte hatte im Oktober vergangenen Jahres bei einem schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 nahe der Frankenberger Kläranlage als Fahrer am Steuer gesessen.

Der Wagen war damals von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Zwei Mitfahrer starben noch am Unfallort, zwei weitere wurden wie auch der Angeklagte selbst schwer verletzt. Die Unfallursache konnte vor Gericht nicht abschließend geklärt werden.

Richterin Andrea Hülshorst betonte in ihrem Urteil, dass keine Strafe der Welt die Opfer des Unfalls zurückbringen könnte. Die schwerste Bürde laste ohnehin auf dem Angeklagten, der mit seiner moralischen Schuld fortan leben müsse. Der Angeklagte bestätigte dies in seinem Schlusswort: "Es tut mir mehr als leid."


112-magazin.de hatte über den schweren Unfall berichtet:
Zwei Tote, drei Schwerverletzte (23.10.2010, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter
Sonntag, 04 September 2011 21:35

Zwei Motorradfahrer bei Unfällen verletzt

FRANKENBERG. Zwei Motorradfahrer sind am Wochenende bei Unfällen verletzt worden - einer von ihnen schwer.

Der erste der beiden Unfälle passierte am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Frankenberg und Somplar. Dabei trug ein 54 Jahre alter Motorradfahrer in Höhe der Meiserburg schwere Verletzungen davon. Nach Angaben der Polizei kam der Motorradfahrer aus Meschede in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in ein Feld und stürzte. Mit mehreren Rippenbrüchen wurde der Mann zur stationären Behandlung ins Frankenberger Krankenhaus eingeliefert. An dem Motorrad entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Noch Glück im Unglück hatte am Sonntag ein 71-jähriger Motorradfahrer, der am Mittag gegen 13 Uhr auf der Bundesstraße 252 verunglückte. Laut Polizei wollte der Mann aus Barsinghausen bei Hannover zwischen Viermünden und Ederbringhausen einen Opel Corsa überholen, den eine 50 Jahre alte Frau steuerte. Aus noch ungeklärten Gründen prallte der Motorradfahrer während des Überholvorgangs hinten links gegen den Corsa. Der 71-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Während der Fahrer am rechten Fahrbahnrand liegenblieb, schleuderte seine Maschine noch 43 Meter weiter und landete auf der Gegenfahrbahn. Der Motorradfahrer kam mit einigen Schürfwunden davon, die ambulant behandelt wurden. Den Schaden an Motorrad und Auto bezifferte die Polizei mit 8500 Euro. (Quelle: HNA)

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KORBACH/BERNDORF. Nach einer Reifenpanne hat ein Lastwagen fast drei Stunden lang die Bundesstraße 252 zwischen Korbach und Berndorf blockiert. Die Polizei musste die Gefahrenstelle absichern.

Der Brummi war am Donnerstagabend gegen 20 Uhr von Korbach in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als der Fahrer einer Spedition aus Münster plötzlich ein "Bollern an der Zugmaschine" hörte, wie es ein Polizist am Freitagmorgen gegenüber 112-magazin.de formulierte. In Höhe des stillgelegten Parkplatzes im Felsenkeller ging dann nichts mehr - ein Reifen war platt. Ungüstig und gefährlich: In Richtung Berndorf gibt es nur eine Spur, aus der Gegenrichtung führen aber die reguläre und die Überholspur in Richtung Korbach. "Verkehrsteilnehmer, die an derm stehenden Sattelzug vorbeifahren wollten, mussten also auf die Überholspur der Gegenrichtung ausweichen", verdeutlichte der Polizist die Gefahr.

Mit zwei Streifenwagen sicherten die Ordnungshüter die Gefahrenstelle ab, sperrten die Überholspur für den aus Richtung Berndorf kommenden Verkehr und schufen so eine Ausweichmöglichkeit die aus Richtung Kreisstadt kommenden Fahrzeuge. Fast drei Stunden lang mussten die Beamten und der Lkw-Fahrer ausharren, bis endlich Servicetechniker eingetroffen waren und den platten Pneu gewechselt hatten.

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Montag, 22 August 2011 18:11

Sekundenschlaf? Gericht vertagt Verhandlung

FRANKENBERG. Nach zweistündiger Verhandlung ist am Montag ein Prozess gegen einen 24 Jahre alten Medebacher vertagt worden. Der junge Mann hatte am 23. Oktober 2010 gegen 14 Uhr auf der Bundesstraße 252 nahe der Frankenberger Kläranlage einen schweren Verkehrsunfall verursacht: Vermutlich infolge eines Sekundenschlafs war er mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und seitlich gegen einen Baum geprallt.

Zwei Mitfahrer starben noch an der Unfallstelle: ein 55-Jähriger und ein 25-Jähriger, beide aus Korbach. Zwei weitere Männer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Auch der Angeklagte war bei dem Aufprall schwer verletzt worden und musste in eine Klinik nach Marburg eingeliefert werden.

Mit der Vertagung kam Richterin Andrea Hülshorst einem Antrag der Verteidigung nach, wie die Frankenberger Allgemeine berichtet. Die hatte gefordert, dass eine Aussage des Angeklagten nicht verwendet werden darf: Gegenüber einem Polizeibeamten hatte der 24-Jährige als Unfallursache angegeben, dass er wohl eingeschlafen sei. „Jetzt weiß ich es wieder. Ich hatte wohl einen Sekundenschlaf“, soll der Angeklagte im Rettungswagen gesagt haben, wie der Polizist im Zeugenstand berichtete.

Sein Mandant sei bei dieser Äußerung auch wegen seiner selbst erlittenen Verletzungen in einem Schockzustand gewesen, begründete der Anwalt seinen Antrag. Bei seiner Spontanäußerung sei der Angeklagte nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gewesen. Diese schockbedingte Äußerung dürfe insofern nicht als Beweismittel verwertet werden.

Die Verhandlung wird am Freitag, 9. September 2011, wieder aufgenommen.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Donnerstag, 18 August 2011 11:04

Unfall mit zwei Toten vor Gericht

FRANKENBERG. Zehn Monate nach einem Unfall mit zwei Toten auf der B 252 steht der 24 Jahre alte Fahrer am kommenden Montag, 22. August, vor Gericht. Während der Angeklagte und zwei Mitfahrer bei dem Unfall im Oktober 2010 schwere Verletzungen erlitten, kam für zwei 25 und 55 Jahre alte Männer aus Korbach jede Hilfe zu spät. Nach Gerichtsangaben wird dem 24-Jährigen fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Mann aus Medebach soll "aus Übermüdung und infolge Sekundenschlafes ungebremst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt sein", wie es in einer Mitteilung des Frankenberger Amtsgerichts heißt. Dort beginnt die Verhandlung gegen den Beschuldigten am Montag um 10 Uhr.

Die fünf Männer waren im Oktober 2010 mit einem älteren VW Golf offenbar auf dem Rückweg von einer Baustelle, als es auf der Bundesstraße 252 zwischen der Frankenberger Kläranlage und Viermünden zu dem Alleinunfall kam. Polizei, der Frankenberger Notarzt, die Besatzungen mehrerer Rettungswagen, die Frankenberger Feuerwehr sowie die Luftretter des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 waren damals im Großeinsatz.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 17 August 2011 19:02

70-jähriger Motorradfahrer rammt Sprinter

DORFITTER. Ein 70 Jahre alter Kradfahrer hat das Abbiegemanöver eines Sprinters zu spät bemerkt. Er rammte den Lieferwagen. Dessen Fahrer war Polizeiangaben zufolge am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße 252 von Frankenberg kommend in Richtung Korbach unterwegs. Hinter ihm fuhr der 70 Jahre alte Mann aus einem Volkmarser Ortsteil mit seinem Motorrad.

Der 22 Jahre alte Lieferant wollte kurz vor dem Ortsausgang von Dorfitter nach rechts auf ein Firmengelände einbiegen und bremste ab. Das bemerkte der 70-Jährige offenbar zu spät. Ein Ausweichmanöver nach links war wegen des Gegenverkehrs nicht möglich - daher wich der Zweiradfahrer nach rechts auf den Bürgersteig aus, rammte jedoch den abbiegenden Sprinter und kam zu Fall. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu.

Nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten lieferte die RTW-Besatzung den 70-Jährigen ins Korbacher Krankenhaus ein. Der Sprinterfahrer aus Marburg blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden - Angaben über die genaue Höhe lagen zunächst nicht vor.


Erst am Montag war der Notarzt in Dorfitter im Einsatz - außerdem mehrere Feuerwehren:
Wespenattacke: Landwirtspaar in Klinik (16.08.2011)

Publiziert in Retter
Sonntag, 31 Juli 2011 11:45

Mit Mini überschlagen: Eingeklemmt

THALITTER. Eine 24-Jährige hat sich am Sonntag mit ihrem Mini überschlagen. Sie wurde schwer verletzt im Auto eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Herzhausen, Schmittlotheim und Thalitter rückten nach dem schweren Unfall ebenso aus wie die Besatzung eines Rettungswagens, der Korbacher Notarzt und die "Helfer vor Ort" des Roten Kreuzes. Zunächst sicherte die Polizei die Unfallstelle ab, später übernahmen dies Einsatzkräfte der Feuerwehr. Die 24-Jährige, die in Willingen wohnt, kam mit schweren Verletzungen ins Korbacher Krankenhaus.

 

Nach Informationen der Korbacher Polizei war die junge Frau gegen 8.30 Uhr mit ihrem Mini von Korbach kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. Wenige hundert Meter nach dem Abzweig nach Marienhagen kam die Fahrerin aus bislang nicht geklärter Ursache nach rechts von der Bundesstraße ab. Als sich die rechten Räder auf dem Grünstreifen befanden, steuerte die 24-Jährige so stark gegen, dass der Wagen vollends außer Kontrolle geriet, nach links über beide Fahrspuren schleuderte, sich im linken Straßengraben überschlug und schließlich einige Meter weiter auf den Rädern im Flutgraben zum Stillstand kam.

 

Während Rettungskräfte bereits die medizinische Versorgung übernahmen, öffneten Feuerwehrleute mit mehreren Rettungsscheren den zerstörten Wagen. Um besser und für die Schwerverletzte schonender vorzugehen, trennten die Brandschützer das Dach des Wagens ab. Nach etwa 45 Minuten war die Frau befreit. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten sie zunächst weiter im Rettungswagen, bevor sie die Fahrt ins Korbacher Krankenhaus antraten.

 

Insgesamt waren 34 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Bundesstraße blieb während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten bis gegen 9.45 Uhr voll gesperrt. Am Mini entstand Totalschaden, der sich auf rund 12.000 Euro beläuft. Weitere Fahrzeuge waren nicht an dem Unfall beteiligt - glücklicherweise näherte sich im Moment des Unfalls kein Gegenverkehr. Der Einsatzleiter der Feuerwehren, Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber, lobte den Einsatz "seiner" Kräfte. Schreiber betonte aber, dass die moderne und damit sehr stabile Fahrzeugtechnik des Kleinwagens "Mannschaft und Gerät" auf eine Probe gestellt habe.

Publiziert in Retter
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