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Mittwoch, 02 Dezember 2020 07:00

Deine Ausbildung bei der WAHL-GROUP

KORBACH. (Stellenanzeige) Theorie ist gut. Praxis ist besser. Dein letztes Schuljahr steht an und Du möchtest zielorientiert in Dein Berufsleben starten? Dir ist es wichtig, Freude an Deiner Berufsausbildung zu haben und in einem jungen und engagierten Team zu arbeiten?

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Das solltest Du mitbringen

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Das lernst Du

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Automobilgesellschaft Wahl mbH & Co. KG

Briloner Landstraße 72

34497 Korbach

oder per E-Mail an bewerbung.bmw.korbach(at)wahl-group.de

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Publiziert in Retter
Montag, 21 September 2020 15:55

Kraftfahrerausbildung beim THW Ortsverband Korbach

KORBACH. "Aufsitzen!" hieß es am Samstag (19. September) im Rahmen der THW-Kraftfahrerausbildung für insgesamt zwölf Helferinnen und Helfer der Ortsverbände Korbach und Bad Wildungen und ihre sechs Ausbilder. Nach vorangegangenen Theorieeinheiten mit Themen wie Abfahrtskontrolle, Fahren in Kolonne oder Fahren mit Sondersignalen ging es anschließend mit insgesamt fünf Fahrzeugen und zwei Anhängern zur Kolonnenfahrt auf die Straße.

Die Strecke führte von Korbach über Willingen, die Diemeltalsperre und am Twistesee vorbei. Dabei verlangten enge Straßen und etliche Höhenmeter den Fahrern und Fahrzeugen einiges ab. Aber auch die anderen Verkehrsteilnehmer hatten scheinbar ihre Mühe, sich auf diese nicht alltägliche Situation einzustellen - von unsicherem Warten bis zum forschen Einscheren in die Kolonne waren sämtliche Reaktionen zu beobachten. Gefährliche Situationen blieben jedoch aus. Im Anschluss wurden weitere Unterweisungen im Rangieren, Anfahren an Steigungen, An- und Abkuppeln der Hänger und Fahren mit Einweiser durchgeführt.

Wir heißen die acht neuen Kraftfahrer im THW Ortsverband Korbach willkommen und möchten darauf hinweisen, dass wir am 31. Oktober 2020 um 13 Uhr mit einer neuen Grundausbildung für Interessenten am Technischen Hilfswerk und seinen Aufgaben starten. Gerne können Sie uns jeden Donnerstag ab 19 Uhr und jeden Samstag ab 13 Uhr in der Briloner Landstraße 60 in Korbach besuchen. (THW Ortsverband Korbach)

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Publiziert in THW

WITTGENSTEIN. Eigentlich haben Philipp und Daniel bereits lange Feierabend. Doch sie bleiben extra länger, um mir die Befragung und die Fotos für unsere Serie „Menschen hinter den Kulissen“ im 112-Magazin zu ermöglichen. Ohne, dass sie Überstunden aufschreiben könnten, oder ich ihnen eine Vergütung anbieten könnte. Einfach so. Ganz uneigennützig.

Es ist regnerisch und kühl an diesem Tag und trotzdem begleiten sie mich zum Hubschrauberlandeplatz direkt neben der Bad Berleburger Rettungswache. Das ist eigentlich der Platz, der immer für Fotomotive genutzt wird, wenn nicht gerade ein Hubschrauber darauf steht.

Auf dem Weg dorthin komme ich mit Daniel ins Gespräch, während Philipp den Rettungswagen im Hintergrund postiert. Beide sind noch in der Ausbildung. „Notfallsanitäter“ ist das Ziel. Jenes neue Berufsbild im Rettungsdienst mit dreijähriger Ausbildung, das 2015 geschaffen wurde und den Menschen viel abverlangt.

Daniel erzählt mir auf dem Weg zum Landeplatz, dass es sein Ziel ist, nach der Ausbildung auch im Rettungsdienst in Wittgenstein zu arbeiten. Nicht weiter zu studieren, wie es einige seiner Kollegen vorhaben. Obwohl sein Vater Arzt ist, auch Notarzt im Rettungsdienst war, bevor er in einer Hausarztpraxis tätig wurde, steht für Daniel fest: „Ich möchte hier bleiben“.

Philipp hat den Rettungswagen in perfekte Fotoposition gebracht. Über fünf Tonnen wiegt der Mercedes Sprinter und darf nur mit Lkw-Führerschein bis 7,5 Tonnen gefahren werden. Für Philipp gar kein Problem. Als ehrenamtlicher Feuerwehrmann darf der sympathische Azubi selbst Laster mit noch deutlich mehr Tonnen steuern. Da ist ein Sprinter kein Thema.

Philipp steigt aus. Er lächelt. Er freut sich auf den Artikel und die Fotos. Auch er möchte nach seiner Ausbildung im Rettungsdienst seiner Heimatstadt arbeiten. Nun bringe ich beide erst einmal in die passende Position fürs Foto. Der Regen macht ihnen bis auf ein Augenzwinkern gar nichts aus. Das können sie ab. Einmal funken, einmal nebeneinander stellen. Vor den Wagen, jetzt daneben. Einzeln hinstellen und bitte einmal nebeneinander hinhocken. Geduldig machen beide meine Wünsche mit und warten ab, bis die Fotos im Kasten sind. Dann geht’s mit dem Wagen zurück in die wenige Meter entfernte Wache. Philipps Ausbildungsstelle. Daniel arbeitet 20 Kilometer weiter südwestlich. Die Wache Erndtebrück ist seine Ausbildungsstelle.

Das sind Philipp und Daniel:

Wer sind die beiden eigentlich, Philipp und Daniel?

Philipp Cyriax, 24 Jahre alt. Realschule, Fachabitur, Krankenpflegeausbildung. Das ist der bisherige Werdegang des jungen Bad Berleburgers im Schnelldurchlauf. „Meine Schulpraktika habe ich in handwerklichen Bereichen gemacht. In einer Autowerkstatt, oder einer Tischlerei“, berichtet er. Sein Vater, Krankenpfleger in der Anästhesie und Intensivmedizin, hatte Philipp noch den Impuls gegeben, auch einen medizinischen Beruf anzusehen. Philipp wurde ein Praktikum im Krankenhaus ermöglicht. Und da war es passiert: „Das Medizinische hat mir sehr gut gefallen“, erinnert der junge Mann sich. Es folgten ein Fachabitur für Sozial- und Gesundheitswesen mit anschließender Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Danach die anspruchsvolle Arbeit auf einer Intensivstation einer Lungenfachklinik. „Das hat mir sehr gefallen“.

Dennoch hat Philipp seinen Beruf noch einmal gewechselt und ist zum Rettungsdienst gekommen: Überhaupt hatte ihn der Rettungsdienst schon gereizt, als er die ersten Begegnungen in der Notaufnahme hatte, oder im Feuerwehrdienst, den er bereits in der Jugendfeuerwehr begonnen hatte.

„Eine sehr anspruchsvolle und tolle Ausbildung“, sagt Philipp zu seiner Entscheidung, zum Rettungsdienst zu wechseln. Ein Schritt, den er keine Minute bereut hat. „Es ist jeden Tag lohnend, zur Arbeit zu gehen“. Und er ist sehr froh, dass es nicht wie in anderen Landkreisen praktiziert wurde, seine Krankenpflegeausbildung anzurechnen und die Rettungsdienstausbildung zu verkürzen. „Es gebe sehr viele Dinge, die ich dann im ersten Lehrjahr versäumt hätte und so nicht gewusst hätte“, erklärt er. „Beispielsweise die Immobilisation der Patienten, oder der Umgang mit dem Spineboard“, fährt er fort.

Was das Besondere für den 24-Jährigen an seiner Ausbildung und dem Berufsbild ausmacht, erklärt er mir an einem Einsatzbeispiel: „Ich war bei einem Einsatz dabei, bei dem es darum ging, einen sterbenden Patienten zu betreuen. Und mit der Fürsorge, der Applikation von Sauerstoff und Schmerz lindernden Medikamenten haben wir ihm auch in dieser Situation noch etwas Gutes getan – auch, wenn er kurze Zeit später verstorben ist und das von Anfang an klar war“. Da ist es kurz still im Raum und dann fährt Philipp fort: „Deshalb ist ein Dienst aber nicht schlecht verlaufen. Der Dienst ist immer gut verlaufen, wenn wir unseren Patienten etwas Gutes tun konnten und das Beste, alles was wir gelernt haben, gegeben haben“.

Und wer ist Daniel? Daniel Impelmann, 20 Jahre, Realschule und Gymnasium und dann direkt ins Blaulichtmillieu.

Ob sein Vater Schuld daran ist, möchte ich wissen. Daniel muss lachen. „Der hat auf jeden Fall eine Teilschuld daran“, gibt er zu. Als er noch ein Kind gewesen sei, habe er von seinem Vater schon einmal das Eine oder Andere vom Notarzteinsatz gehört. Schon recht früh hat Daniel dadurch auch Interesse am Rettungsdienst gefunden. Bereits mit 10 Jahren trat er als ehrenamtlicher Helfer damals ins Jugendrotkreuz des DRK Ortsvereins Bad Berleburg ein, in dem er heute noch aktiv ist. „Die Entscheidung, tatsächlich zum Rettungsdienst zu gehen, kam erst später. So in 2017 war das. Nach der Einführung des Berufsbild Notfallsanitäter in 2015 habe ich mich sehr intensiv informiert und dann diesen Weg gewählt“. An diese Entscheidung schlossen sich ein erster Schulblock, ein Praktikum in der Notaufnahme eines Krankenhauses und schließlich der erste Einsatz als dritter Mann in einer Rettungswache an. An den ersten Einsatz dort erinnert Daniel sich noch gut: „Unklarer Notfall war gemeldet. Und obwohl man als Dritter Mann noch Welpenschutz genießt, war ich ziemlich aufgeregt“, berichtet er. Und das habe sich noch gesteigert, als man kurz vor der Einsatzadresse gewesen sei. „Aber als wir dort waren, kannte ich den Patienten schon aus dem Praktikum in der Notaufnahme und es ging ihm zum Glück auch nicht allzu schlecht“, war Daniel damals erleichtert.

Hin und wieder auch schon regulär im Einsatz

Heute sind er und sein Kollege Philipp auch immer wieder als „zweiter Mann“ im Rettungswagen im Einsatz. Denn ein Teilziel der Ausbildung haben sie mit ihrer Rettungssanitäterprüfung schon erreicht. Und dabei hatte es Daniel gleich kalt erwischt: „Wir wurden zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Nachts, gegen kurz nach drei. Die Leitstelle meldete, dass ein Notrufsystem ausgelöst hatte und sich keiner meldet“, erinnert er sich. Als er mit seinem Kollegen an der Adresse ankam, war zunächst nichts zu erkennen. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckten Daniel und der mit ihm fahrende Notfallsanitäter Reifenspuren in einem Grünstreifen, die in ein Waldstück führten. Kurze Zeit später wurde Großalarm ausgelöst: Zwei Männer waren eingeschlossen, hatten mit ihrem Auto Bäume gefällt. Ein Hubschrauber kam zur Einsatzstelle, die Feuerwehr, weitere Rettungs- und Notarztwagen, die Polizei und ein Organisatorischer Leiter. Nach rund vier Stunden war Daniels Einsatz beendet, die Verletzten waren gut versorgt und haben den Unfall gut überstanden. „Da war ich ziemlich aufgeregt, aber es hat alles gut geklappt“, erinnert er sich. „Erst Mal gehen Puls und Blutdruck ziemlich in die Höhe, wenn einen der Melder mit voller Lautstärke nachts aus dem Schlaf reißt“, erklärt Daniel. „Nach etwa einer Minute wird man dann wieder ruhiger“, fährt er fort. Das sind Dinge, die auch die beste Ausbildung niemanden lehren kann. Und die Ausbildung ist sehr hochwertig in Siegen. Da sind sich beide einig. „Wir erfahren eine sehr große Wertschätzung“, schwärmen Philipp und Daniel. Daniel erzählt mir, dass sich die Ausbildung neben Schulblöcken und Wachpraktika in viele Krankenhauseinsätze aufteilt. In der Notaufnahme, der Pflegestation, der Intensivstation, der Anästhesie, einer Psychiatrie und einer Kinderabteilung. Überall dort werden die beiden auf ihren späteren Beruf vorbereitet. Um ihren Patienten das Beste geben zu können. Jeden Tag aufs Neue.

Publiziert in SI Retter

DIEMELSEE. Die Feuerwehr Diemelsee ließ bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag das Jahr 2018 etwas Revue passieren und schaut erwartungsvoll in die Zukunft. 

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Diemelsee fand diesmal am Freitag, den 4. Januar im Dorfgemeinschaftshaus Rhenegge statt, geführt von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer. Zusammen blickte er mit seinen Stellvertretern Torsten Behle und Uwe Becker auf das Jahr 2018 zurück. Zu Beginn gab er jedoch einen Ausblick zu Investitionen an Feuerwehrhäusern und dem Fahrzeugkonzept 2020. Ein Bewilligungsbescheid für ein LF 10 Kats Hessen für den Standort Vasbeck liegt vor und er rechnet in der ersten Hälfte 2020 mit der Übergabe. Das dortige TSF-W bekommt im Zuge eines Ringtausches einen neuen Standort. Ein Zuwendungsantrag für ein Fahrgestell aus Landesmitteln für Deisfeld wurde gestellt, eine Bewilligung ist in 2019 zu erwarten.

Weiter ist geplant, das LF16/12 in Adorf durch ein HLF 20 zu ersetzen und das LF 16/12 nach Ottlar umzusetzen. Das TSF-W Ottlar bekommt im Zuge dieses Ringtausches einen neuen Standort, für das HLF20 ist mit einer Bewilligung in 2019 zu rechnen. Auch in 2018 konnte ein neues TSF-W am Standort Heringhausen in Dienst gestellt werden, die offizielle Übergabe ist am 16. März 2019 geplant.

Hinzukommend konnte der Anbau am Feuerwehrhaus in Deisfeld eingeweiht werden. Hier wurde mit einer großen Eigenleistung ein tolles Ergebnis vollbracht. Die gute Ausstattung an Fahrzeugen und Feuerwehrhäusern bestätigte auch der Prüfdienst des Landes Hessen, der in seiner Prüfung sehr gute Noten für Diemelsee ausstellte.  

Einsatzkräfte leisten Hilfe bei 81 Einsätzen

Die Feuerwehr Diemelsee besteht derzeit aus 323 Einsatzkräften in 12 Einsatzabteilungen mit 17 Einsatzfahrzeugen und einem Feuerwehrboot. Insgesamt rückten die Wehren in Diemelsee zu 81 Einsätzen aus, wovon es sich bei 27 Einsätzen um Umwelteinsätze handelte, die besonders durch Sturmtief Friederike zu verzeichnen waren. Zu Brandeinsätzen rückten die Freiwilligen insgesamt 16 mal aus.  

Der Ausbildungsstand und die Teilnahme an Lehrgängen war im vergangenen Jahr ebenfalls sehr gut. Die Teilnahme hat sich gesteigert, was in den Lehrgängen deutlich wurde. In 77 Lehrgängen wurden Kameraden ausgebildet. Somit ist im vergangen Jahr ein Zuwachs von acht Lehrgangsteilnahmen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Diese wurden auf Kreisebene, an den hessischen Landesfeuerwehrschulen Kassel und Marburg-Cappel und auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum in Gründau besucht.

Neben den Standortausbildungen gab es auch in 2018 wieder einige Übungen, an denen mehrere Wehren teilnahmen, was die Zusammenarbeit stärkte. Aufgrund der Trockenheit mussten jedoch einige Übungen verlegt oder ohne Wasser durchgeführt werden. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle hob besonders hervor, dass 17 Kameraden den Grundlehrgang bestanden haben.  

Um Nachwuchs muss weiter intensiv geworben werden

In Diemelsee gibt es zwei Kinderfeuerwehren. In Adorf engagieren sich die Blaulichter mit derzeit zehn Kindern und in Flechtdorf die Feuermäuse mit derzeit neun Kindern. Im Laufe des Jahres haben die Kinder u.a. das Tatzen-Abzeichen und das Pflasterdiplom absolviert. Um das Pflasterdiplom zu erhalten, mussten sie zum Beispiel die 112 wählen, ihren Namen und ihre Anschrift durchgeben, jemanden in die stabile Seitenlage legen und ein Pflaster aufkleben. Insgesamt engagieren sich 63 Jugendliche in sieben Jugendfeuerwehren, was eine weitere Reduzierung zum Vorjahr zeigt, Nachwuchssorgen wurden von allen Wehren bejaht. Neben diversen Aktionen und Teilnahmen an Wettkämpfen, wurde auch in Zusammenarbeit mit der Mittelpunktschule Adorf ein Aktionstag durchgeführt, bei dem Mitgliederwerbung betrieben wurde, um die Stützen der zukünftigen Einsatzabteilung weiter aufzubauen.  

Der Vorsitzende des Spielmanns- und Musikzuges, Alexander Henneke, berichtete zudem von 71 musikalischen Veranstaltungen, unter anderem Frühschoppenunterhaltung, aber auch von Konzerten und Zapfenstreichen. Er hob hervor, dass es heutzutage neben Applaus auch ein noch größeres Lob gibt, nämlich dass alle Zuschauer das Handy zücken und die Veranstaltung filmen. Über diese Anerkennung freuen sie sich und er forderte auf, in Zukunft gerne mal einen Auftritt zu filmen und dies bei Feuerwehreinsätzen dafür zu unterlassen.  

Willi Emde berichtete, dass die Ehren- und Altersabteilung auch in 2018 wieder sehr aktiv war. Neben des Besuchs bei der Partnergemeinde Geschwenda fand wieder eine obligatorische Betriebsbesichtigung statt, außerdem ging es auf der Tagesfahrt diesmal nach Hameln. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Volker Becker die Arbeit der Feuerwehr und bedankte sich auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger, dass sich jeder neben Familie, Freunden, Freizeit und Job für die Feuerwehr nach seinen Bedürfnissen engagiert, im Einsatzfall aber der Verpflichtung umgehend nachkomme. Die Feuerwehr wäre als zuverlässiger Retter in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Die Gemeinde Diemelsee bemühe sich, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten die notwendige technische Ausrüstung und Fahrzeuge, aber auch die richtig ausgestatteten Feuerwehrhäuser zur Verfügung zu stellen.

Hannelore Behle von der Gemeindevertretung überbrachte den Dank der Bevölkerung an die gut ausgebildete Feuerwehr. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hatte in seiner weiteren Position als Verbandsvorsitzender Grüße und Dank an der Teilnahme an den Terminen im abgelaufenen Jahr ausgesprochen. Außerdem berichtete er über Veranstaltungen und Termine im Jahr 2019. Als Kreisbrandinspektor berichtete er über die mobile Brandsimulationsanlage, die in 2020 wieder im Landkreis ist. Außerdem sprach er über Neuigkeiten zu Bauordnungen, dem weiteren Ausbau des Digitalfunks und über das erweiterte Lehrangebot an der Hessischen Landesfeuerwehrschule. Das Grußwort der Notfallseelsorge überbrachte Jörg Schulze. Er sagte, sie unterstützen gerne, aber man treffe sich lieber nicht in Einsätzen, sondern bei anderen Veranstaltungen.

Darüber hinaus wurden 14 Mitarbeiter der Feuerwehr befördert, sowie einige Ehrungen verliehen. 

Beförderungen:

  • Bangert Ingo, Heringhausen: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Gottschalk Daniel, Ottlar: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Henning Steven, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Janka Marcel, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Kern Ann Christin, Giebringhausen: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Köster Jörg, Deisfeld: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Kratzenberg René, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Lages Manuel. Giebringhausen: Hauptfeuerwehrmann - Löschmeister
  • Neumann Andreas, Vasbeck: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Paul Holger, Vasbeck: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Schäfer Dirk, Schweinsbühl: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Schäfer Michelle, Schweinsbühl: Hauptfeuerwehrfrau - Löschmeisterin
  • Steinhardt Michael, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Wagner Peter, Deisfeld: Löschmeister - Oberlöschmeister


Ehrungen:

  • Verleihung der Floriansmedaille in Bronze am Bande: Jörg Köster, Deisfeld, sowie die drei Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer, Torsten Behle und Uwe Becker.
  • Verleihung des goldenen Brandschutzehrenzeichens für 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Heinrich Zölzer, Schweinsbühl; Holger Paul, Vasbeck; Andreas Werner, Adorf; Horst Wilke, Benkhausen; Christian Schmidt, Flechtdorf
  • Verleihung des silbernen Brandschutzehrenzeichens für 25 Jahre: Bernd Achenbach, Benkhausen; Holger Köster, Deisfeld; Daniel Fischer, Vasbeck; Bernd Jakob, Adorf; Carsten Trachte, Deisfeld 


Verleihung der Annerkennungsprämie für aktive Dienstzeit:

  • 10 Jahre: Sven Achenbach, Benkhausen; Carolin Amler, Heringhausen; Axel Bangert, Wirmighausen; Patrick Demmer, Adorf; Mike Fieseler, Heringhausen; Heiko Ninnemann, Wirmighausen; Svenja Scheele, Adorf; Matthias Radtke, Stormbruch; Rene Kratzenberg, Adorf
  • 20 Jahre: Frank Bemmann, Deisfeld; Michael Fischer, Vasbeck; Sebastian Friedrich, Strombruch; Matthias Hillebrand, Heringhausen; Roger Hillebrand, Heringhausen; Peter Wagner, Deisfeld
  • 30 Jahre: Rainer Fischer, Heringhausen; Reiner König, Adorf; Karl-Wilhelm Römer, Schweinsbühl 
  • 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Horst Wilke, Benkhausen

(Feuerwehr Diemelsee)

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 29 Juli 2018 11:35

Attraktives Ausbildungsangebot bei horizont

KORBACH. (Gesponserter Artikel) Die horizont group gmbh ist eine mittelständische Unternehmensgruppe mit der Zentrale in Korbach (Region Kassel, Marburg und Paderborn) und weiteren Standorten in England, Frankreich, Polen und Slowenien. Kernkompetenz ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von mobilen Sicherheitsprodukten für den Straßenverkehr und hochwertigen Weidezaungeräten und Zubehör. Mit über 50 Patenten, Gebrauchsmustern und Marken zählt die horizont group gmbh zu den technologischen Treibern in den jeweiligen Branchen.

Die horizont group sucht ab dem 01.08.2018 am Standort in Korbach Verstärkung in folgendem Ausbildungsberuf: Kaufmann/-frau im E-Commerce

Ihr Profil

  • Guter Realschulabschluss oder Fachhochschulreife bzw. Abitur
  • Sie besitzen große persönliche Internetaffinität
  • Sie sind kreativ
  • Vorteilhaft: Sie besitzen erste Erfahrungen im Umgang mit Social Media-Kanälen, der Erstellung von Websites und Themen wie Suchmaschinenoptimierung und -werbung


Ihre Aufgaben

  • Entwicklung und Umsetzung von eCommerce Konzepten
  • Erstellung von Conversion optimierten Inhalten für Websites und Shops
  • Analyse und Interpretation von Web-Controlling Ergebnissen


Die horizont group bietet Ihnen

  • Einen attraktiven und modernen Arbeitsplatz
  • Ein umfangreiches Fort-und Weiterbildungsprogramm
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Flache Hierarchien

Die horizont group gmbh freut sich über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, als PDF-Datei, ­per Mail ­ an untenstehende Adresse.

horizont group gmbh
Personalabteilung
z. Hd. Frau Milena Harder

Homberger Weg 4-6
34497 Korbach
Tel. 05631/5650

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Publiziert in Retter
Sonntag, 17 Juni 2018 08:32

Lukrative Ausbildungsberufe bei horizont

KORBACH. (Gesponserter Artikel) Die horizont group gmbh ist eine mittelständische Unternehmensgruppe mit der Zentrale in Korbach (Region Kassel, Marburg und Paderborn) und weiteren Standorten in England, Frankreich, Polen und Slowenien. Kernkompetenz ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von mobilen Sicherheitsprodukten für den Straßenverkehr und hochwertigen Weidezaungeräten und Zubehör. Mit über 50 Patenten, Gebrauchsmustern und Marken zählt die horizont group gmbh zu den technologischen Treibern in den jeweiligen Branchen.

Die horizont group gmbh sucht ab dem 1. August 2018 am Standort in Korbach Verstärkung in folgenden Ausbildungsberufen.


Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) 

Aufgaben

  • Organisation von fachgerechten Lagerdurchläufen der Produkte: Vom Wareneingang, der Zwischenlagerung, des Kommissionierens und der Bereitstellung bis zum erneuten Versand an den Empfänger 
  • Lagerung und Versand von Lager- und Speditionsgütern unterschiedlichster Art 
  • Arbeiten mit computergesteuerten Lagerwirtschaftssystemen und speziellen Flurfördertechniken
  • Anwendung von Lager- und Transportmitteltechniken 
  • Anwendung von fundierten Kenntnissen der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung bis hin zum Endprodukt 

Profil

  • Realschulabschluss oder höherwertig
  • Sie besitzen Organisationstalent, sind flexibel, sehr belastbar und können im Team arbeiten
  • Sie verfügen über Technik- und Zahlenverständnis Sie sind pünktlich und zuverlässig und besitzen Engagement und Ausdauer


Fachlagerist (m/w)

Aufgaben
  • Durchführung von Arbeiten rund um Warenbewegungen der verschiedenen Güter im Lagerbetrieb 
  • Prüfung der zu lagernden Produkte anhand von Begleitpapieren auf Qualität und Quantität
  • Veranlassen von weiteren Transporten der übernommenen Lagerbestände in diverse Lagerzonen oder zum Rückversand wegen beanstandeter Qualitätsmängel 
  • Erfassung der Lagergüter in computergesteuerte Lagerwirtschaftssysteme
  • Steuerung geeigneter Fördertechniken und Flurförderzeuge 
  • Selbstständiges Kommissionieren, Verpacken und Bereitstellen der Lagergüter zur Übergabe an Speditionen und Frachtführer
Profil
  • Guter Hauptschulabschluss
  • Sie sind pünktlich und zuverlässig sowie belastbar, flexibel und teamfähig
  • Sie besitzen Engagement, Ausdauer und haben Ordnungssinn

Kaufmann/-frau im E-Commerce  

Aufgaben
  • Entwicklung und Umsetzung von eCommerce Konzepten 
  • Erstellung von Conversion optimierten Inhalten für Websites und Shops 
  • Analyse und Interpretation von Web-Controlling Ergebnissen
  • Entwicklung und Umsetzung von reichweitenstarken crossmedialen Werbemaßnahmen
  • Einsetzung von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle

Profil
  • Guter Realschulabschluss oder Fachhochschulreife bzw. Abitur
  • Sie besitzen große persönliche Internetaffinität und sind kreativ
  • Vorteilhaft: Sie besitzen erste Erfahrungen im Umgang mit Social Media-Kanälen, der Erstellung von Websites und Themen wie Suchmaschinenoptimierung und -werbung

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel:  Fachrichtung Außenhandel  

Aufgaben
  • Übernahme der Mittlerfunktion zwischen Warenproduzenten und Einzelhändlern, Großverbrauchern sowie Weiterverarbeiteten 
  • Erhebung des Kundenbedarfs, Kalkulation von Angeboten und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen für den Kunden 
  • Anwendung von Zoll- und Ausfuhrbestimmungen sowie von Transportbestimmungen 
  • Kommunikation mit in- und ausländischen Geschäftspartnern 

Profil
  • Guter Realschulabschluss
  • Sie haben Interesse an Fremdsprachen und haben gute Kommunikationsfähigkeiten in Englisch und Deutsch
  • Sie zeigen Einsatzbereitschaft, haben eine klare Ausdrucksfähigkeit, sind organisiert, flexibel und mobil  

Wir bieten
  • Einen attraktiven und modernen Arbeitsplatz
  • Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm
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  • Flache Hierarchien 
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Publiziert in Stellenangebote
Mittwoch, 18 April 2018 14:56

Lehrgang: 28 neue Truppführer im Landkreis

KORBACH. 28 frisch ausgebildete Truppführer unterstützen die Einsatzkräfte der Feuerwehren in Waldeck-Frankenberg, nach einer schriftlichen und praktischen Prüfung, ab sofort im Einsatzgeschehen.

Die Teilnehmer wurden in folgenden Themen theoretisch und praktisch ausgebildet.

  • Rechtsgrundlagen
  • Brennen und Löschen
  • ABC-Gefahrstoffe
  • Brandsicherheitsdienst
  • Technische Hilfe
  • Fahrzeugkunde
  • Verhalten bei Gefahren an der Einsatzstelle


Ein Truppführer ist nach der Ausbildung befähigt, einen Trupp, der aus mindestens zwei Einsatzkräften besteht, gemäß den Vorgaben des Gruppenführers zu koordinieren. 35 Stunden dauerte die Ausbildung, als Voraussetzung für diesen Lehrgang musste der Grundlehrgang vorher bestanden worden sein.

Die Ausbilder beim Lehrgang waren Bernd Dittrich aus Korbach, Norbert Flörke aus Volkmarsen und Sven Lemke aus Bad Arolsen. Abgenommen wurde die Prüfung vom stellvertretenden Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer.

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Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSTADT-RHODEN. Bei einem Lehrgang in Rhoden wurden 18 Lehrgangsteilnehmer innerhalb von 35 Stunden in den Themen Straßenverkehrsrecht, Löschfahrzeuge, Motorenkunde, Löschwasserversorgung und Bedienung von Feuerlöschkreiselpumpen geschult.

Diese Ausbildung ist zwingend notwendig, um die technischen Geräte der Feuerwehr bedienen zu können. Der Maschinist ist der Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges und bedient Geräte wie Stromerzeuger und die Feuerlöschkreiselpumpe, weiterhin ist er für das Fahrzeug verantwortlich. Ohne Maschinisten gäbe es an der Einsatzstelle kein Wasser zum Löschen oder Strom für die Beleuchtung an der Einsatzstelle.

Die Ausbildung wurde theoretisch und Praktisch durchgeführt. So wurde zum Beispiel eine Unterrichtseinheit über Straßenverkehrsrecht von der Polizei durchgeführt. Dem Lehrgangsleiter Hermann Wagener standen weitere Kreisausbilder zur Seite:

  • Dirk Heisig (Korbach)
  • Günter Radtke (Diemelsee)
  • Thomas Schäfer (Korbach)
  • Florian  Blömecke (Volkmarsen)
  • Armin Batschko (Diemelsee)

Die Abnahme des Lehrgangs wurde von Kreisbrandmeister Rolf Wilke aus Herzhausen durchgeführt.

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. (Gesponserter Artikel) Haben Sie Interesse in Ihre Zukunft zu investieren? Sie müssten sich anspruchsvollen Tätigkeiten stellen, sich in ein über Jahre bestehendes Team einfügen und obendrein gute Arbeit leisten. Die Hugo Pieper GmbH bietet Ihnen ein angenehmes Betriebsklima bei sehr guter Bezahlung und eine fundierte Ausbildung.

Gesucht werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt

  • Polier (m/w)
  • Facharbeiter für Tief- und Straßenbau (m/w)
  • Baggerfahrer (m/w)
  • Auszubildende für Tief- und Straßenbau (m/w)
für die Einsätze in Korbach, Bad Arolsen, Wolfhagen, Kassel, Fritzlar und Bad Wildungen.

Sie sind interessiert? Die Hugo Pieper GmbH freut sich auf Ihre Bewerbung!

Hugo Pieper GmbH
Bauunternehmung Korbach
34497 Korbach
Tel. 05631/97150
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VOLKMARSEN/EHRINGEN. Alarmiert wurden die Wehren am Donnerstagabend, weil eine Explosion in einem Einfamilienhaus in der Unterstraße die Stille zerissen hatte. Rauchschwaden drangen aus dem Haus, eine schwerverletzte Personen lag auf dem Vorplatz und wurde von einem ebenfalls verletzten Familienangehörigen reanimiert. Vorausgegangen war eine Geburtstagsfeier im Keller des Hauses.

Dieses Bild (siehe Video) bot sich den Wehren aus Ehringen, Lütersheim, Viesebeck und Volkmarsen, sowie den Rettungskräften des DRK, die mit sieben RTWs in Ehringen eintrafen, nachdem die Leitstelle um 18.04 Uhr, den Alarm ausführte. Insgesamt 80 Einsatzkräfte waren an den Rettungs- und Löschaktionen in Ehringen beteiligt. Ausgearbeitet hatten die Übungsanlage die Wehrführer, die gemeinsam kreisübergreifend für den Ernstfall üben konnten. Nur wenige Personen waren von der Übung in Kenntnis gesetzt worden.

Unter der Einsatzleitung von Manuel Henkelmann rückten die Wehren in die Unterstraße aus. Bei Eintreffen der Brandschützer wurde zügig eine Löschwasserversorgung über einen Hydranten aufgebaut. Mehrere Trupps ließ Henkelmann mit Atemschutz ausrüsten und erkundigte sich vor Ort über die Lage. Hier wurde ihm mitgeteilt, dass sich mindestens acht Personen im Haus befinden, die mehr oder weniger schwere Verletzungen aufwiesen, darunter auch Verbrennungen.

Unter Atemschutz und gegenseitiger Sicherung drangen mehrere Trupps in das Gebäude ein und wurden im Keller fündig. Nachdem insgesamt acht Personen aus dem Haus gerettet werden konnten, wurden mit Hochdruck Löschaktionen durchgeführt und das gesamte Haus durchsucht. Wie wichtig diese Entscheidung war, konnte man daran erkennen, dass weitere Personen im ersten Stock Zuflucht vor dem Feuer gesucht hatten - auch im angrenzenden Nebengebäude wurden die Freiwilligen fündig, sodass insgesamt 13 Personen zur Verletztenablage getragen wurden.

Etwa 20 Mitarbeiter des DKR nahmen den Brandschützern die verletzten Personen ab, führten die Erstversorgung durch und sorgten im Nachgang für den Abtransport zum Behandlungsplatz. Um die Übung so realitätsnah wie möglich zu gestalten, wurde eigens ein Team für Notfalldarstellungen engagiert. So wussten die Retter, welche Verletzungen zu behandeln waren.

Der Volkmarser Bürgermeister Hartmut Linnekugel war auch vor Ort um sich ein Bild von der Einsatzfähigkeit der Wehren und Retter zu machen. Übungsende war um 19.45 Uhr. (112-magazin)

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