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HARBSHAUSEN. Ein 24-jähriger Autofahrer aus den Niederlanden hat sich am Montagnachmittag mit seinem älteren Peugeot auf der Kreisstraße zwischen der B 252 und Asel-Süd, unweit des Abzweigs nach Harbshausen, überschlagen. Der junge Mann am Steuer und sein 21-jähriger Beifahrer kletterten nahezu unverletzt aus dem völlig zerstörten Wagen.

Die beiden Feriengäste aus den Niederlanden befuhren laut Polizei am Montag gegen 16.45 Uhr die kleine Kreisstraße, als der 24-Jährige am Steuer in Höhe eines Parkplatzes die Kontrolle über seinen 18 Jahre alten Peugeot 306 verlor. Das Auto geriet und Schleudern und prallte mit dem rechten Hinerrad gegen einen Randstein - dabei riss die gesamte Felge von der Achse. Das Auto schleuderte daraufhin mit dem Heck gegen die ansteigende Böschung und überschlug sich schließlich. Auf dem Autodach liegend kam der Peugeot schließlich zum Stillstand.

Weil im Notruf zunächst das Ausmaß des Unfalls nicht deutlich wurde, alarmierte die Leitstelle vorsorglich die Besatzungen zweier Rettungswagen und den Korbacher Notarzt sowie die First Responder der DLRG. Die Rettungskräfte untersuchten die beiden jungen Niederländer an der Unfallstelle - sie brauchten aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert zu werden. "Die beiden Insassen hatten richtig großes Glück im Unglück", sagte einer der zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten der Frankenberger Polizei. Der Unfall hätte durchaus schlimmere Folgen gehabt, wenn der Peugeot mit einem entgegenkommendem Auto kollidiert wäre. Als Unfallursache kommt Unachtsamkeit in Betracht.

Ein vorsorglich durchgeführter Atemalkoholtest beim Fahrer ergab, dass er nüchtern war. Die Kreisstraße 59 blieb für etwa eine Stunde voll gesperrt, die Autos stauten sich mehrere hundert Meter in beiden Richtungen. Am Auto des 24-Jährigen entstand Totalschaden, der Peugeot hatte laut Polizei noch einen Wert von etwa 500 Euro.

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Publiziert in Retter
Sonntag, 05 August 2012 17:53

Bootsmotor und Zubehör am Edersee geklaut

EDERSEE. Auf zwei Segelbooten, die an einer verschlossenen Steganlage in Asel-Süd liegen, haben unbekannte Diebe zugeschlagen. Sie entwendeten von den beiden gegenüberliegenden Booten einen Bootsmotor, eine Batterie und weiteres Teile.

Wie die Wasserschutzpolizei am Wochenende berichtete, war es in der Zeit von Sonntag, 29. Juli, bis Mittwoch, 1. August, zu den Diebstählen gekommen. An einem Boot wurde ein Elektro-Außenbordmotor, Typ MinnKota 90, Serien-Nummer 901190, und an dem anderen Boot eine blaue Bootsbatterie, ein Ladegerät und ein Solarpaneel (montiert auf einem weißen Deckel), entwendet. Die Gegenstände haben einen Gesamtwert von rund 1900 Euro. Der oder die Täter hatten sich der Steganlage nach Einschätzung der Wasserschutzpolizei vermutlich von der Wasserseite aus genähert.

Polizei graviert Motoren und Zubehör kostenlos
In diesem Zusammenhang weist die Wasserschutzpolizei noch einmal auf die vorbeugende Gravuraktion hin. Bootsmotoren und Zubehörteile können kostenlos mit einer individuellen Nummer versehen werden. Informationen und Hinweise erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 05623/5437 bei der Wasserschutzpolizei Waldeck am Edersee.

Publiziert in Polizei
Samstag, 28 Juli 2012 14:56

Blitzschlag: Sirene heult im Dauerton

VÖHL. Ein Blitz hat in eine Sirene in Dorfitter eingeschlagen und so einen Dauerton ausgelöst. Für die Kameraden der Großgemeinde brachte das Gewitter am Freitagabend aber auch tatsächliche Einsätze.

Nach Angaben des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk wurden die Kameraden aus Dorfitter um kurz vor 19 Uhr durch den Dauerton der Sirene auf dem Rammelsberg zum Feuerwehrgerätehaus gerufen. Aber nicht die Leitstelle hatte die Kameraden zu einem Einsatz alarmiert, sondern ein Blitz hatte in die Sirene eingeschlagen und diese ausgelöst. Die Kameraden aus Dorfitter stellten die auf Dauerton laufende Sirene am Versorgungsschrank aus. Nach etwa 15 Minuten durften alle Feuerwehrmitglieder wieder nach Hause zurückkehren. Die Sirene werde in der kommenden Woche repariert, kündigte Schenk an. Dass sie bis dahin abgeschaltet bleibe, stelle kein Problem dar - in Dorfitter gebe es eine weitere Sirene.

Die Feuerwehren aus Harbshausen, Herzhausen und Buchenberg wurden dann aber gegen 21.50 Uhr zu einem tatsächlichen Einsatz alarmiert: Auf der K 62 zwischen der Abfahrt nach Harbshausen und Asel-Süd unweit des Albert-Schweitzer-Lagers gerufen. Während die sechs Kameraden der Buchenberger Wehr wieder auf der Anfahrt in Richtung Heimat abdrehen konnten, beseitigten die 18 Einsatzkräfte aus Herzhausen und Harbshausen den aus einer Eiche abgebrochenen starken Ast von der Fahrbahn. Weitere Arbeiten werde in den nächsten Tagen Hessen-Mobil übernehmen müssen, kündigte Schenk an. Nach etwa 35 Minuten rückten die Einsatzkräfte wieder ab.

Während für die Kameraden aus Harbshausen danach die Nachtruhe möglich war, unterstützen die Brandschützer aus Herzhausen noch den Rettungsdienst an der Grillhütte in Herzhausen. Nach der Tragehilfe kehrten die Feuerwehrleute gegen 23.15 Uhr zum Gerätehaus und von dort nach Hause zurück - um gleich am Samstagmorgen wieder zum Feuerwehrgerätehaus zu kommen: Dort war laut Schenk ein starker Ast einer Kastanie abgebrochen. Die Feuerwehrleute beseitigten den Ast mit der Motorsäge.


Über weitere gewitterbedingte Einsätze berichtete 112-magazin.de in dieser Meldung:
Gewitter lässt Bäume kippen, Schwerverletzte in Olsberg (28.07.2012)

Ebenfalls durch einen Blitzschlag hatte vor gut einem Jahr unter anderem die Sirene in Harbshausen ausgelöst:
Unwetter: Blitzeinschläge lassen Sirenen heulen (19.08.2011)

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 25 Mai 2012 13:54

Feuerwehren wenden Waldbrand ab

HARBSHAUSEN. Die Feuerwehren mehrerer Vöhler Ortsteile haben am Freitagmittag erfolgreich einen entstehenden Waldbrand abgewendet. Eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern im Wald oberhalb der Kreisstraße 59 zwischen Sportjugend und Albert-Schweitzer-Lager stand bereits in Flammen.

Ein Autofahrer meldete den Brand gegen 12.45 Uhr der Leitstelle, die umgehend die Feuerwehren aus Harbshausen, Herzhausen, Kirchlotheim und Buchenberg alarmierte. Unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk löschten die rund 15 Einsatzkräfte das Bodenfeuer mit dem Inhalt des 1000-Liter-Wassertanks eines Feuerwehrfahrzeugs. Das Feuer hätte sich nach Einschätzung Schenks leicht zu einem ausgedehnten Waldbrand entwickeln können.

Ausgegangen war der Brand von einem Parkplatz am Waldrand und hatte sich von dort einen Hang hinauf "gefressen". Bürgermeister Harald Plünnecke, der sich an der Einsatzstelle ein Bild von den Löscharbeiten machte, führt das Feuer auf eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe zurück. Sowohl der Bürgermeister als auch der Einsatzleiter appellieren an die Besucher des Edersees, insbesondere bei der anhaltenden Trockenheit keine Kippen wegzuwerfen und kein offenes Feuer zu entzünden. Insbesondere die steilen Waldhänge stellen die Feuerwehrleute der Edersee-Anrainergemeinden in jedem Sommer vor große Probleme. "Wenn es dort brennt, verlangen die Löscharbeiten unseren Einsatzkräften Höchstleistungen ab", sagte Schenk am Freitagmittag gegenüber 112-magazin.de.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 25 Februar 2010 19:17

Zwei Angler eingebrochen - einer tot

ASEL-SÜD. Eine 36-Jährige hat unter Einsatz ihres Lebens einen eingebrochenen Eis-Angler gerettet. Der zweite wird vermisst. Der Mann, dessen Identität am Abend zunächst noch nicht feststand, ist vermutlich im eiskalten Edersee ertrunken. Der andere Angler und seine Retterin kamen ins Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten die beiden Männer bereits den gesamten Nachmittag auf dem dünnen Eis des Sees bei Asel-Süd gesessen und geangelt - an verschiedenen Stellen, etwa 100 bis 150 Meter voneinander entfernt. Gegen 17 Uhr brach einer der Männer im Eis ein und landete im etwa zwei Grad kalten Wasser des Stausees. Der zweite Eisangler wollte, so die Vermutung der Polizei, dem anderen zu Hilfe kommen. Dabei brach der 58-Jährige aus Warburg selbst ein.

Retterin bricht selbst ins Eis ein
Dies beobachtete die 36-Jährige, die in Asel-Süd wohnt, und eilte mit einer Stange zum See. Mit der Stange ging auch sie aufs Eis, brach aber ebenfalls ein. Sie rettete sich ans Ufer, wo ein weiterer Zeuge bereits mit einer Leiter kam. Obwohl zwei Männer am Ufer die Frau von weiteren Rettungsversuchen abhalten wollten, kehrte die bereits durchnässte Frau mit der Leiter aufs Eis zurück - und rettete schließlich unter ständigem Einsatz ihres eigenen Lebens das des eingebrochenen Anglers. Beiden gelang es, ans Seeufer zu robben, wo sich erste eintreffende Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst um die beiden kümmerten.

Für den zweiten Angler konnten die Ersthelfer und die etwa 50 Einsatzkräfte allerdings nichts mehr tun. Der Mann wurde von der Strömung mitgerissen und tauchte bis zum Abend nicht wieder auf. Aller Wahrscheinlichkeit hat der Mann seinen Leichtsinn mit dem Leben bezahlt - und das anderer Menschen aufs Spiel gesetzt.

Die Einsatzkräfte am See forderten die Hilfer der Berufsfeuerwehr Kassel an, die über eine Tauchergruppe verfügt. Sechs Berufsfeuerwehrmänner unter Leitung von Peter Nörthemann ließen sich von einem Helikopter der Bundespolizei an den Edersee fliegen. Der Pilot landete die Maschine vom Typ Super-Puma in der Dämmerung am Ufer.

Die Kasseler Kameraden gingen aber nicht ins Wasser. Sie bargen die Ausrüstung der beiden Angler vom Eis und flogen später nach Kassel zurück. "Wir mussten alles versuchen", sagte Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber gegenüber 112-magazin.de.

Schreiber zeigte sich ebenso wie alle Feuerwehrkameraden, die Kräfte des Rettungsdienstes, die beiden eingesetzten Notärzte sowie Polizeibeamten hoch beeindruckt vom Einsatz der mutigen 36-Jährigen. Auch Augenzeuge Horst Streibhardt, der den Notruf abgesetzt hatte, sowie Bürgermeister Harald Plünnecke waren voll des Lobes und der Anerkennung. Die Frau habe ständig ihr eigenes Leben riskiert, um einen Mann in Not zu retten.

Die zehnjährige Tochter der mutigen Retterin beobachtete das Geschehen - und bangte um ihre Mutter. Die Feuerwehr ließ über die Leitstelle den Vöhler Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg als Notfallseelsorger anfordern. Der Geistliche nahm sich des Kindes an, bis weitere Angehörige sich kümmern konnten.

Publiziert in Retter

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