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NORDHESSEN. Das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligte sich am gestrigen Donnerstag an dem länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktionstag "sicher.mobil.leben - Fahrtüchtigkeit im Blick".

Das Hauptaugenmerk der Kontrollen lag dem Motto entsprechend auf der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern. 489 Unfälle wegen Alkohol oder Drogen am Steuer ereigneten sich alleine im vergangenen Jahr 2021 in Nordhessen. Dabei wurden 125 Menschen leicht verletzt, 43 schwer verletzt und sogar ein Mensch getötet.

Über 600 Verkehrsteilnehmende wurden gestern nun auf nordhessischen Straßen von den Einsatzkräften der Polizei kontrolliert. In 21 Fällen führten Beamten bei Fahrerinnen oder Fahrern Drogenvortests durch, 46 Mal wurde die Atemluft auf Alkohol überprüft. Letztlich zog die nordhessische Polizei gestern sieben alkoholisierte oder drogenberauschte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Drei von ihnen mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. In zwei Fällen wurden die Führerscheine sichergestellt. Neben den Alkohol- und Drogenfahrten stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest: Fünf Mal leiteten sie Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein ein, fünf weitere Male wegen Handynutzung und dreimal wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

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KORBACH. Für einen 51-Jährigen endete die Fahrt mit einem Peugeot auf der Kreisstraße 15 am Freitagabend mit der Beschlagnahme seines Führerscheins. Dem Waldecker wird vorgeworfen, am 29. April ein Fahrzeug unter Alkoholeinwirkung gefahren zu haben.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 51-Jährige am Freitagabend mit einem weißen Boxer gegen 18.15 Uhr die Kreisstraße von Korbach in Richtung Strothe. In einer Kurve geriet das Fahrzeug außer Kontrolle, der Transporter kam auf den Grünstreifen, schoss beim Gegenlenken über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke und einem Baum. Von dort wurde der Wagen abgewiesen und schlug im Gegenhang ein. 

Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Retter um die verletzte Person. Im Krankenhaus wurde auf Anordnung der Polizei eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 6000 Euro an. Die Firma Heidel musste das Fahrzeug abschleppen.

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ROSENTHAL. Kurios mutet ein Unfall an, bei dem es keinerlei Sachschäden gibt, eine Person eine kleine Hautabschürfung davontrug und zwei Führerscheine einkassiert wurden.

Nach bestätigten Informationen befuhr am Donnerstag ein 32-jähriger Mann aus Meppen (Niedersachsen) mit seinem Elektroroller die Straße Fischtor. Gegen 20.40 Uhr wurde der Rollerfahrer in Höhe der Hausnummer 3 von einem Volkswagen überholt. Dabei, so gab der Meppener zu Protokoll, sei er von dem Tiguan angefahren worden. Er selbst sei gestürzt und habe sich eine Handverletzung zugezogen. Weil er den Unfallverursacher aber nicht davonkommen lassen wollte, sei er dem VW nachgefahren und habe den Fahrer (70) wenige Meter später eingeholt und zur Rede gestellt.

In diesem Gespräch versicherte der Rosenthaler, er habe nichts von dem Unfall bemerkt, er möchte aber für den entstandenen Schaden aufkommen und die Sache ohne Polizei regeln. Da aber an dem Motorroller kein Schaden entstanden war, endete der Zwist damit, dass der Meppener auf die Hinzuziehung der Polizei bestand. Eine Streife aus Frankenberg rückte auch umgehend an, nahm den Unfall auf und musste feststellen, dass der vermeintliche Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest brachte einen deutlich zu hohen Promillewert ans Licht.

Auch die Überprüfung der verletzten Person verlief positiv. Neben einer Alkoholfahne wurde eine leichte Hautrötung an einer Hand festgestellt und protokolliert. Ein Atemalkoholtest löste bei den Beamten Erstaunen aus. Auch dieser Mann hatte "zu tief ins Glas geschaut" und einen sehr deutlichen Promillewert aufs Display gelegt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde beiden Männern die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheine beschlagnahmt. Die Fahrt im Streifenwagen endete im Krankenhaus, wo sich die Unfallgegner einer Blutentnahme unterziehen mussten.

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Dienstag, 29 März 2022 09:43

Alkoholfahrt endet auf der Bundesstraße 253

FRANKENBERG. Einer Atemalkoholkontrolle musste sich am Montagnachmittag ein Mann aus Allendorf (Eder) unterziehen. 

Nach derzeitigen Kenntnisstand war der Allendorfer gegen 16.35 Uhr auf der Bundesstraße von Frankenberg in Richtung Allendorf unterwegs. Einer Polizeistreife fiel der Seat auf, als dieser Schlangenlinien fuhr. Auf das Haltesignal reagierte der Fahrer zwar, allerdings rochen die Beamten eine "Alkoholfahne", worauf ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde.

Der Promillewert lag im Bereich einer Ordnungswidrigkeit, weil der Fahrer aber Ausfallerscheinungen hatte, wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein vorläufig einbehalten.

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Montag, 21 März 2022 07:05

Schlangenlinien offenbaren Alkoholfahrt

ALLENDORF. Am Samstag, während einer Kontrollfahrt auf der Bundesstraße 253, zwischen Battenberg und Haine, trauten Beamte der Polizeistation Waldeck-Frankenberg ihren Augen nicht. Ein vor dem Streifenwagen fahrender Toyota nutzte die Breite der Fahrbahnen so weit aus, dass die Polizei zunächst von einem medizinischen Notfall ausging.

In einem günstigen Moment setzte sich die Streife zwischen Haine und Allendorf (Eder) vor den Yaris und gab das Haltesignal, worauf der zuvor in Schlangenlinien fahrende Mann (55) tatsächlich anhielt. Bei der Kontrolle des Hatzfelders strömte Alkoholgeruch aus dem Innenraum des Fahrzeugs, sodass die Beamten einen Atemschnelltest durchführen wollten. Dies konnte nicht realisiert werden, weil dem Fahrer die nötigen koordinativen Fähigkeiten fehlten.

Im weiteren Verlauf musste sich der 55-Jährige einer Blutentnahme unterziehen. Diese ergab einen sehr deutlichen Promillewert. Im Nachgang beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des Mannes. 

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BAD AROLSEN. Mit einem Opel sind am Sonntag zwei polnische Staatsangehörige zwischen Massenhausen und Mengeringhausen verunglückt - Zeugen riefen die Polizei, die war schnell zur Stelle und konnte Licht ins Dunkel bringen.

Gegen 15.30 Uhr erreichte die Polizeistation Bad Arolsen die Nachricht, dass sich der Opel einer Bauservice-Firma auf dem Verbindungsweg zwischen Massenhausen und Mengeringhausen überschlagen habe. Nach Zeugenaussagen befuhr der 25-Jährige mit einem in Polen zugelassenen Opel nebst Beifahrer besagten Verbindungsweg. Aus zunächst ungeklärter Ursache kam der 25-Jährige von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit dem Combo. Nach eingehender Beratung richteten die beiden Insassen den Opel wieder auf und starteten in Richtung Mengeringhausen durch. Dass das Fahrzeug eigentlich nicht mehr fahrtauglich war, ignorierte das Duo. Zeugen konnten der Polizei aber den entscheidenden Tipp geben und so war die Fahrt ins Mengeringhäuser Industriegebiet für die Beamten reine Formsache.

Dort angekommen, stellten sie den Fahrer und den Beifahrer zur Rede. Mittlerweile hatte sich auch der Firmenchef mit der Sache konfrontiert gesehen. Er willigte ein, eine Kaution von 300 Euro zu bezahlen. Diese Sicherheitsleistung forderte der Staatsanwalt, weil der Fahrer keinen Führerschein vorweisen konnte. Außerdem roch der Fahrer stark nach Alkohol, es wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus Bad Arolsen angeordnet.

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WALDECK. Im Waldecker Ortsteil Netze, etwa in Höhe des Abzweigs nach Freienhagen, hat sich am Freitagabend gegen 21.55 Uhr ein Unfall ereignet - während der Beifahrer vor Ort verblieben war, entzog sich der Fahrer des Pkws seiner Verantwortung.

Nach Zeugenangaben befuhr ein bislang unbekannter Mann mit einem silbergrauen Ford Fusion am 11. Februar die Bundesstraße 485 von Sachsenhausen kommend, in Richtung Böhne. Am Ortseingang von Netze kam der Ford in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, plättete einen Leitpfosten und ein Verkehrsschild, geriet in den Straßengraben, überschlug sich mehrfach und kam auf den Rädern in Fahrtrichtung Sachsenhausen zum Stehen. An dem Ford entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 6000 Euro angibt.

Beifahrer macht keine Angaben

Was danach geschah, konnte ein Zeuge der Polizei mitteilen. Nachdem Fahrer und Beifahrer aus dem Autowrack ausgestiegen waren, entfernte sich der Fahrzeugführer vom Unfallort. Der Beifahrer blieb allein zurück, machte aber gegenüber der Polizei keine Angaben zum Fahrzeugführer. Wohl gab er an, mit einem Freund zuvor Alkohol konsumiert zu haben, die Identität des Fahrzeugführers gab der Beifahrer (26) aus Sachsenhausen aber nicht preis. Auch einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte der Beifahrer ab. Gegen den Beifahrer wurde eine Anzeige wegen Strafvereitelung gefertigt.

Polizei stellt Ford sicher

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte die Polizei den Aufenthaltsort des Fahrers bislang nicht feststellen. Der silbergraue Ford wurde sichergestellt und wird derzeit auf Spuren untersucht. Hinweise zum geflüchteten Fahrer nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

Link: Unfallstandort am 11. Februar in der Edertalstraße in Netze.

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Sonntag, 06 Februar 2022 10:05

Alkoholfahrt: Ford Kuga Schrott, Fahrer verletzt

VOLKMARSEN. Zwei Minuten nach einem Alleinunfall auf der Landesstraße 3081 war die Freiwillige Feuerwehr Herbsen und Mitarbeiter der nahegelegenen Rettungswache an einer Unfallstelle eingetroffen, um Leben zu retten.

Gemeldet wurde am Samstagabend ein Unfall zwischen Ammenhausen und Herbsen. In der Alarmmeldung, die gegen 20.30 Uhr von der Leitstelle kam, wurde von einem Unfall mit einer eingeklemmten Person auf der Ammenhäuser Straße berichtet. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feuerwehren Volkmarsen, Hörle, Herbsen und Külte aktiviert. Zunächst war Wehrführer Benjamin Hintschich mit neun Kameraden vor Ort an der Unfallstelle eingetroffen - die Meldung, der Fahrer sei eingeklemmt, konnte nicht bestätigt werden.

Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch wurde das Fahrzeug gesichert, die Einsatzstelle ausgeleuchtet, die Motorhaube mit dem Kombigerät geöffnet und die Batterie abgeklemmt. Die Feuerwehr unterstütze bei der Rettung aus dem Fahrzeug und übergab die Person leicht verletzt an den Rettungsdienst. Anschließend wurde das Abschleppunternehmen bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten unterstützt. Nach ca. 2,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die letzten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle verlassen.

Weil der Verdacht auf Alkoholkonsum bestand, ordnete die eingesetzte Polizeibeamtin eine Blutentnahme bei dem Fahrer des Kuga an. Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der 42-jährige Volkmarser etwa 400 Meter von Herbsen entfernt von der Fahrbahn abgekommen und im Feld gelandet. Dabei entstand an dem schwarzen Ford wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 10.000 Euro angibt.

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WILLINGEN. Mit Blaulicht und Martinshorn rückten am Donnerstagabend Rettungsdienste und Polizeikräfte nach Willingen aus - gemeldet war ein Verkehrsunfall mit schwerverletzten Personen.

Gegen 19 Uhr erreichte die Polizeistation Korbach die Meldung eines Unfalls mit Sach- und Personenschäden im Bereich der Straße "Zum Hohen Eimberg" in Willingen. Passanten hatten den Notruf abgesetzt, nachdem ein Mercedes-Sprinter von der Bundesstraße 251 abgekommen war und in Höhe der Hausnummer 70 zunächst einen Gartenzaun und eine Betonmauer beschädigt hatte. Mit verzogener Vorderachse blieb der weiße Mercedes stehen.

Eine RTW Besatzung kümmerte sich um den verletzten Fahrer (58) der nach eigenen Angaben in Willingen wohnt. Mit Gesichtsverletzungen kam der Mann in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung. Bereits bei der Unfallaufnahme hatten die drei Beamten eine "Alkoholfahne" gerochen und einen Schnelltest bei dem Rumänen durchgeführt. Der Promillegehalt lag deutlich über dem zulässigen Wert, daher wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein des Mannes sichergestellt.

Weil das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, musste ein Abschleppunternehmen gerufen werden. Der entstandene Sachschaden stand bei Unfallaufnahme noch nicht fest.

Link: Unfallstandort am 27.01.2022 in Willingen (Upland).

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FRANKENBERG. Nicht angepasste Geschwindigkeit in Kombination mit Alkoholgenuss führte am Dienstagmorgen auf der Landesstraße 3332 zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau aus dem Raum Frankenberg schwer verletzt wurde.

Um 4.14 Uhr erreichte die Polizei in Frankenberg die Nachricht, dass sich ein Alleinunfall zwischen Dörnholzhausen und Geismar ereignet hat. Wenige Minuten nach der Alarmierung waren ein Notarzt und eine RTW-Besatzung vor Ort, um eine 25-jährige Frau zu retten. Nach der medizinischen Erstversorgung konnte die 25-Jährige mit schweren Verletzungen in das Frankenberger Krankenhaus transportiert werden.  

Was war geschehen?

Anhand der Spurenlage muss die junge Frau mit ihrem Golf in den frühen Morgenstunden des 25. Januar von Dörnholzhausen in Richtung Geismar gefahren sein. Nicht angepasste Geschwindigkeit führte dazu, dass die Frau mit ihrem Pkw nach links über die Gegenspur geraten war und dort unglücklicherweise auf den Anfang einer Leitplanke stieß. Dies wirkte auf den Golf wie ein Katapult. Der Wagen überschlug sich einmal auf der Fahrbahn und anschließend zweimal auf einer Wiese, wo der Golf auf dem Dach zum Liegen kam. Insgesamt entstand Sachschaden am Volkswagen von 5000 Euro. Etwa 500 Euro wird die Reparatur der Leitplanke kosten.

Blutentnahme

Im Rahmen der Unfallaufnahme deutete sich an, dass die Fahrerin unter dem Einfluss von Alkohol ihren Golf geführt hat. Daraufhin wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Die Firma AVAS wurde mit dem Abtransport des schrottreifen Volkswagens beauftragt.

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