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Samstag, 11 September 2021 08:38

Hyundai kommt von Fahrbahn ab - Feuerwehr rückt aus

HAINA. Am Freitagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Dodenhausen alarmiert um Betriebsstoffe auf der Landesstraße 3296 aufzunehmen, die Unfallstelle abzusichern und den Brandschutz zu gewährleisten.

Vorausgegangen war ein Alleinunfall zwischen Fischbach und Haddenberg gegen 15.45 Uhr, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt. Auf dem Streckenabschnitt geriet eine 25-jährige Frau aus Gilserberg mit ihrem Hyundai zunächst auf die Bankette, konnte ihren Wagen wieder auf die Straße lenken - kam dann aber infolge einer Übersteuerung erneut von der Straße ab und überschlug sich - völlig beschädigt blieb der Hyundai im Böschungshang stehen. 

Ersthelfer konnten die junge Frau aus ihrem Autowrack befreien und dem Notarzt übergeben. Nach der Erstversorgung musste die Fahrerin mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Bad Wildungen transportiert werden. Insgesamt waren neben dem Notarzt, einer Rettungswagenbesatzung und der Polizei acht Ehrenamtliche der Feuerwehr Dodenhausen im Einsatz.

Am Hyundai entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 5000 Euro angibt.

Publiziert in Feuerwehr

VÖHL. Ihrem Navi gefolgt ist eine Frau aus Remscheid am 3. August 2021 in Oberorke - nachdem sie bemerkt hatte, dass sie mit ihrem schwarzen SUV den falschen Weg genommen hat, wollte sie in der Sauerlandstraße in Höhe des Sporthotels Freund ihren Pkw zurücksetzen. Dieses Vorhaben missglückte, sodass der Range Rover mit den Hinterreifen im Bach landete.

Selbständige Befreiungsversuche führten nicht zum Erfolg, daher wählte die Fahrerin des Elektroautos um 14.15 Uhr die Nummer 112. Innerhalb weniger Minuten waren die Wehren aus Orke und Ederbringhausen an der "Unfallstelle" angekommen. Sie sicherten das Fahrzeug gegen Wegrollen ab. Der örtliche Wehrführer und weitere Kameraden kümmerte sich um die verängstigte Fahrerin. Auch die Polizei erschien, konnte aber keinerlei Fremdschäden feststellen, sodass kein Protokoll angefertigt werden musste.

Die Rettung nahte aus Frankenberg - die Firma AVAS zog das unbeschädigte Fahrzeug aus dem Graben, sodass die Fahrt weiter fortgesetzt werden konnte.

Publiziert in Polizei

SIEDLINGHAUSEN. Eigentlich sollte es ein Routineeinsatz werden und eigentlich war es auch ein sehr ehrwürdiger Einsatz. Die Feuerwehr Siedlinghausen rückte am Vormittag aus, um die Fronleichnamsprozession in ihrem Heimatort abzusichern.

Doch was dann geschah, ist nahezu unglaublich: Ein Pkw-Fahrer nähert sich der Absperrung und fährt einen der Feuerwehrkameraden an. Doch damit nicht genug: Der Fahrer steigt aus seinem Wagen aus, droht dem Feuerwehrmann Schläge an und flüchtet anschließend.

Dass der Kamerad wie durch ein Wunder nicht verletzt wurde, grenzt dabei an ein Wunder.

Hier die offizielle Mitteilung der Feuerwehr Siedlinghausen zu dem unglaublichen Vorfall:

„Beim Absperren zur Fronleichnamsprozession wurde heute ein Kamerad von einem uneinsichtigen PKW-Fahrer angefahren. Dieser stieg sogar aus dem Fahrzeug, beschimpfte ihn und drohte im sogar Schläge an. Unser Kamerad wurde glücklicherweise dabei nicht verletzt. Da wir das Kennzeichen leider nicht komplett haben, suchen wir noch Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Vielleicht findet sich ja hier jemand, der ebenfalls mit in der Schlange stand und dieses unglaubliche Vorgehen beobachtet hat. Der Vorfall ereignete sich am heutigen Donnerstag, 31. Mai 2018 um ca. 10:15 Uhr auf der Inselstraße. Wir sind über jede Hilfe sehr dankbar um solchen Leuten mit Hilfe der Polizei beizukommen!“

Aus dem Vorfall ergeben sich nun Fragen, die helfen können, den rücksichtslosen Fahrer zu ermitteln.

- Wer hat das Geschehen beobachtet und am Rande der Absicherung mitbekommen, dass ein Feuerwehrmann angegangen wurde?

- Wer kann Angaben machen, um was für einen Pkw es sich dabei gehandelt hat? Fahrzeugtyp, Größe, Farbe, Besonderheiten?

- Wer kann Angaben zum Kennzeichen des Fahrzeugs machen?

- Wem ist vielleicht ein flüchtender Pkw im Bereich der Inselstraße in Siedlinghausen aufgefallen?

- Hat sich der Pkw-Fahrer vielleicht jemandem anvertraut, oder mit der Tat geprahlt?

- Wem sind ggf. neue Beschädigungen an einem Fahrzeug aufgefallen, die von so einem Vorfall her rühren könnten?

- Wird vielleicht in den kommenden Tagen einer Autowerkstatt oder einem Lackierunternehmen ein Reparaturauftrag erteilt, der aufgrund eines solchen Zwischenfalls erforderlich werden kann?

Bitte, liebe Leser, ganz wichtig: Auch, wenn dieser Sachverhalt vielleicht einige Gemüter – sicherlich zu Recht – erhitzt, bitten wir darum, etwaige Hinweise AUSSCHLIEßLICH an die Polizei des Hochsauerlandkreises weiterzugeben und hier nicht öffentlich zu posten. Die Polizeiwache in Winterberg ist unter 02981-90200 zu erreichen.

 

 

 

Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 05 Dezember 2017 14:22

Bundesstraße 253 wieder frei - Hoher Sachschaden

DAINRODE/LÖHLBACH. Die Bundesstraße 253 ist nach einem Unfall für den Verkehr wieder freigegeben worden - zwei verletzte Personen. 

Nach ersten Erkenntnissen wurde die Feuerwehr Löhlbach am Dienstag um 11.19 Uhr von der Leitstelle alarmiert, nachdem ein Tieflader mit zwei Autos zusammengestoßen war. Nach Informationen von Feuerwehr und Polizei an der Unfallstelle ereignete sich der Unfall, weil der Anhänger eines Lkw, ein Tieflader ohne Ladung, in einer langgezogenen Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten war. Dabei streifte der Tieflader die Autos zweier Fahrerinnen, die in Richtung Löhlbach unterwegs waren an der Fahrerseite und beschädigte einen weißen Golf und einen weißen Seat schwer.

Die beiden Farzeugführerinnen - eine 28-Jährige aus Haubern und eine 57-Jährige aus Frankenberg - erlitten dabei Prellungen und Schürfwunden. Für den 32-jährigen Lkw-Fahrer aus Weilheim ging die Sache glimpflich ab, der Bayer blieb unverletzt.

Drei Rettungsfahrzeuge vom DRK waren im Einsatz um die Verletzten zu versorgen und in Krankenhäuser zu verlegen. Die Feuerwehr aus Löhlbach war mit elf Aktiven vor Ort. Einsatzleiter war Wilfried Wilhelmi aus Löhlbach. Weil zunächst von eingeklemmten Personen die Rede war, rückte auch die Feuerwehr Haina aus, musste aber nicht eingreifen.

Freiwillige der Feuerwehr Frankenau, die zufällig an der Unfallstelle vorbeikamen, übernahmen die Sicherung der Unfallstelle, bis die Löhlbacher Kollegen eintrafen. Die Bundesstraße war bis zur Bergung der Fahrzeuge komplett gesperrt. Noch am Einsatzort schätzte die Polizei den entstandenen Sachschaden an den drei Fahrzeugen auf 25 000 bis 30 000 Euro. Die beiden Autos erlitten Totalschaden, der Schaden am Auflieger beträgt zirka 5000 Euro. Sowohl der Golf als auch der Seat wurden abtransportiert. (HNA/112magazin)

Tieflader fährt in Autos: B253 bei Löhlbach nach Sperrung wieder frei (HNA)

Publiziert in Polizei

KÜLTE. Schwere Verletzungen hat am Montagabend ein 31 Jahre alter Autofahrer erlitten, der am Ortsrand von Külte gegen ein Brückengeländer prallte. Dabei hatte der Volkmarser noch Glück im Unglück - Metallteile des Geländers zerstörten die Windschutzscheibe und verfehlten den Fahrer nur knapp.

Der Audifahrer war gegen 22 Uhr aus Richtung Bahnhof kommend auf der Straße Alte Mühle in Richtung Ortsmitte Külte unterwegs - offenbar mit hohem Tempo. Etwa 70 Meter hinter dem Ortsschild leitete er eine Vollbremsung ein, kam in der beginnenden Linkskurve nach rechts von der Straße ab und krachte frontal gegen das Geländen der Brücke über die Twiste und eine Begrüßungstafel des Ortes. Beinahe wäre der ältere Audi A3 in die Twiste gestürzt.

Der 31-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu, der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines DRK-Rettungswagens rückten zur Unfallstelle aus. Weil der Fahrer zunächst als im Wagen eingeklemmt galt, alarmierte die Leitstelle auch die Feuerwehren aus Külte, Herbsen, Hörle und Volkmarsen, die mit insgesamt fast 50 Einsatzkräften ausrückten. Einsatzleiter war der Külter Wehrführer Christian Wachs. Der verletzte Fahrer habe nicht mit hydraulischem Gerät befreit werden müssen, erklärte Wachs an der Einsatzstelle gegenüber 112-magazin.de.

Nach notärztlicher Erstversorgung des Schwerverletzten lieferte die RTW-Besatzung den Mann in eine Kasseler Klinik ein. Der Audifahrer sei nüchtern gewesen, hieß es von der Arolser Polizei. Als Unfallursache gehen die Beamten von Unachtsamkeit in Verbindung mit überhöhter Geschwindigkeit aus. Die Blockierspur des Wagens sei etwa 40 Meter lang gewesen, hieß es. Das Auto habe nicht über ABS verfügt.

Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus, streuten die auf das Flussufer gelangten Betriebsstoffe ab und unterstützten die Bergungsarbeiten. An dem A3 war bei dem Unfall Totalschaden von 3000 Euro entstanden. Weitere 1000 Euro setzten die Beamten als Höhe des Schadens am Geländer und der Begrüßungstafel an. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Volkmarsen

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 23 Februar 2017 15:11

Sturm trifft Karneval: An die Sicherheit denken

WALDECK-FRANKENBERG. Angesichts der Wetterwarnungen für die nächsten Tage rät der Deutsche Feuerwehrverband zu Vorsicht bei den nun anstehenden Karnevalsumzügen.

"Veranstalter müssen die Besucherinnen und Besucher rechtzeitig vor herannahenden Gewitterfronten warnen und Züge gegebenenfalls in Absprache mit den örtlichen Behörden rechtzeitig absagen oder verschieben", fordert Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Dazu gehöre, dass sich die Ausrichter regelmäßig selbst über die aktuelle Wetterlage informieren.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt Tipps für die Sicherheit beim Karnevalsumzug:

  • Informieren Sie sich im Vorfeld und während der Veranstaltung über die Wetterlage. Smartphone-Apss wie NINA oder KatWarn können hierbei helfen
  • Falls es zu schwerem Unwetter während der An- oder Abfahrt kommt, sollten Autofahrer auf einem baumfreien Platz parken, da Bäume oder schwere Äste auf das Auto fallen könnten
  • Meiden Sie überflutete Straßen und Gehwege
  • Halten Sie ausreichend Abstand zum Festwagen
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen
  • Parken Sie verantwortungsbewusst und halten Sie Rettungswege frei
  • Viele Feuerwehren helfen bei der Sicherung und dem Ablauf von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht behindern

In Waldeck-Frankenberg wird es in der kommenden heißen Phase des Karnevals viele Umzüge geben, nicht nur in Narrenhochburgen wie Volkmarsen. (Quelle: DFV)


Vergangenes Jahr machte das Wetter den Veranstaltern beim Korbacher Kiliansmarkt einen Strich durch die Rechnung:
Aus Sicherheitsgründen: Viehmarkts-Festzug abgesagt (01.06.2016)

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 02 Februar 2017 06:39

Viel Alkohol: Mit Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur

BAD WILDUNGEN. Einen stark betrunkenen Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur geraten war, hat die Polizei bei Braunau aus dem Verkehr gezogen. Der beim Atemalkoholtest ermittelte Promillewert lag weit über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit - diese Marke hat der Gesetzgeber auf 1,1 Promille festgelegt.

Verkehrsteilnehmer hatten sich am Mittwochabend über Notruf bei der Polizei gemeldet und von einem Sattelzug berichtet, der in äußerst unsicherer Fahrweise aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Fritzlar unterwegs war. Dabei sei das schwere Gefährt mehrfach auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geraten, teilten andere Verkehrsteilnehmer mit. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall.

Beamte der Wildunger Polizeistation eilten sofort auf die Bundesstraße 253, wo sie den Sattelzug auch wenig später entdeckten und gegen 18 Uhr in Höhe Braunau stoppten. Die Vermutung, der Fahrer könne unter Alkoholeinfluss stehen, bestätigte sich bei der anschließenden Kontrolle: Der 39-Jährige Mann aus Polen war stark betrunken. Nach einem positiven Atemalkoholtest ließ die Polizei von einem Arzt eine Blutentnahme durchführen und stellte den Führerschein des Truckers sicher.

Seinen Lkw durfte der Mann keinen einzigen Meter mehr bewegen - der Sattelzug blieb an Ort und Stelle stehen und wurde von Straßenwärtern abgesichert. Die Polizei forderte die Spedition auf, einen Ersatzfahrer zu entsenden. Dieser sollte am Donnerstagmorgen eintreffen und das Gespann übernehmen.

Für den 39-Jährigen hat die Trunkenheitsfahrt Folgen: Er musste noch am Abend eine sogenannte Sicherheitsleistung zahlen, um das Strafverfahren in Deutschland zu gewährleisten. Hierzulande wird der Lkw-Fahrer keine Fahrzeuge mehr bewegen dürfen. Nicht zuletzt könnte ihn die Aktion seinen Arbeitsplatz kosten. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

ADORF/KORBACH. Anfang Januar hatte ein Unbekannter die Feuerwehr Adorf im Einsatz beklaut: Zwei Blitzleuchten, die zur Absicherung auf der Straße standen, ließ der Dieb mitgehen. Nun sorgte der Hersteller, die Korbacher Firma horizont, unkompliziert für Ersatz und spendete zwei neue Geräte im Wert von rund 500 Euro. Zusätzlich erhielten die Brandschützer eine interessante Werksführung.

Kameraden der Feuerwehr Adorf standen nach einem Lkw-Unfall am 2. Januar stundenlang in der Ortsdurchfahrt, um Verkehrsteilnehmer auf die Straßensperrung zwischen Adorf und Padberg hinzuweisen. Um bereits aus größerer Entfernung ein erstes Signal zu setzen, hatten die Brandschützer zwei Blitzleuchten und Warntafeln auf die Fahrbahn gestellt - etwa 150 Meter weiter stand ein Feuerwehrfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. Von dort aus sahen die Straßenposten dann, dass ein Auto anhielt, der Fahrer ausstieg, die Blitzleuchten einlud und wegfuhr. "Leider konnten sie das Kennzeichen nicht erkennen", sagte damals ein Feuerwehrsprecher. Es sei sehr dreist, die Feuerwehr während eines Einsatzes zu bestehlen, insbesondere dann, wenn es sich um Sicherungsmaterial handele. Der Täter wurde bis heute offenbar nicht ermittelt.

"Lassen Kunden nicht im Stich"
So groß die Verärgerung der Feuerwehr nach dem dreisten Diebstahl war, so groß war dann auch die Freude, als sich die Korbacher "horizont group gmbh" bei den Brandschützern meldete. "Wir haben bei 112-magazin.de von dem Diebstahl gelesen und uns spontan entschlossen, kostenlos Ersatzgeräte zur Verfügung zu stellen", sagte am Freitag Dipl.-Ing. Dirk Trompeter als einer der Geschäftsführer des Unternehmens. Die Sparte "klemmfix" stellt in Korbach zahlreiche Produkte der mobilen Verkehrssicherung her - unter anderem die Blitzleuchten des Typs "Euroblitz", die den Adorfern geklaut wurden. "Unsere Kunden lassen wir nicht im Stich, schon gar nicht, wenn es sich um ehrenamtliche Feuerwehrleute handelt", sagte Trompeter bei der Übergabe der neuen Leuchten.

Im Kuhstall gegründet - heute weltweit 550 Mitarbeiter
Dazu waren am Freitagnachmittag nicht nur der Adorfer Wehrführer Michael Steinhardt, sein Stellvertreter Patrick Demmer, Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und seine Stellvertreter Torsten Behle und Uwe Becker nach Korbach gekommen. Auch etwa 20 weitere Brandschützer aus Adorf folgten der Einladung von horizont, einen Blick hinter die Produktionskulissen zu werfen. Geschäftsführer Dirk Trompeter berichtete beim Rundgang durch das Werk am Homberger Weg, dass der Ursprung des Unternehmens in der Herstellung von Weidezaungeräten lag. 1945 von Dr. Heinz Müller in einem Kuhstall bei Marburg als Werkstatt für Elektrotechnik gegründet, siedelte das Familienunternehmen später nach Korbach um.

Im Laufe der Jahrzehnte kam zu den Erzeugnissen für die Landwirtschaft die früher als "Signaltechnik" bezeichnete Sparte für Produkte der Verkehrssicherung hinzu. Neben Straßenmeistereien und Baufirmen setzen zahlreiche heimische Feuerwehren, aber auch Polizei und THW, auf die "klemmfix"-Produkte aus Korbach: So gibt es unter anderem Anhaltestäbe ("Kellen") und Faltsignale, Blitzleuchten und Blaulichter bei der horizont-Tochter. In Korbach sind rund 270 Menschen beschäftigt, weltweit sind es laut Trompeter insgesamt etwa 550 Mitarbeiter. Um die Angebotspalette in diesem Segment auszuweiten, kaufte das Unternehmen jüngst ein etwa 30 Mitarbeiter großes Schilderwerk in Norddeutschland.

Alles wird in Korbach selbst gefertigt
Produktionsleiter Raimund Wagner, der wie die Besucher übrigens ebenfalls in der Großgemeinde Diemelsee lebt, führte die Gäste durch die vielen Stationen auf dem Weg vom Einzelteil zum fertigen Produkt: Erstaunt zeigten sich die Feuerwehrleute, dass bei horizont nahe alles selbst gefertigt wird. So sahen die Adorfer Brandschützer, wie aus Kunststoffgranulat die Gehäuse und Hauben in Spritzgusstechnik entstehen, bedruckt, Platinen aufgesetzt, unzählige Einzelteile montiert und die fertigen Geräte schließlich im 48-Stunden-Dauertest geprüft werden. Schließlich sollen Geräte wie der Euroblitz jahrelang zuverlässig funktionieren. (pfa) 


Über den Einsatz, bei dem die Blitzleuchten gestohlen worden waren, berichtete 112-magazin.de:
Mit Autobatterien beladener Lkw-Anhänger umgekippt (02.01.2017, mit Fotos)
Lkw-Unfall: Straße nach über sechs Stunden wieder frei (02.01.2017, mit Fotos)
Dreister Dieb beklaut Feuerwehr Adorf: Blitzleuchten weg (03.01.2017)

Im Spätsommer 2015 feierte "horizont" das 70-jährige Bestehen:
Interessante Einblicke in die nützliche Welt von horizont (07.09.2015, mit Fotos)
horizont öffnet Türen: Blitze, Stromschläge, Hochstapler... (16.09.2015, mit Fotos)

Links:
horizont Gruppe
Feuerwehr Adorf

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Publiziert in Feuerwehr

ADORF. Während des mehrstündigen Einsatzes nach einem Gefahrgutunfall auf der L 3076 (wir berichteten) hat ein Unbekannter die Adorfer Feuerwehr bestohlen: Der Dieb lud Blitzleuchten, die in Adorf zur Absicherung aufgestellt worden waren.

Auf der Strecke zwischen Adorf und Padberg war am Montagnachmittag der Anhänger eines Lastwagens umgestürzt. Zahlreiche Batterien waren auf die Fahrbahn gestürzt und teilweise aufgeplatzt, so dass Batteriesäure auf die Straße gelangte. Weil auch der umgekippte Anhänger die Straße blockierte, blieb die Strecke während der Aufräum- und Bergungsarbeiten stundenlang gesperrt (zum Artikel mit vielen Bildern hier klicken).

Etwa 50 Einsatzkräfte aus Adorf, Bad Arolsen und später auch aus Vasbeck waren an der Einsatzstelle unweit des Besucherbergwerks im Einsatz. Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung Adorf stellten die Verpflegung der Einsatzkräfte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sicher, dazu wurde unter anderem auch das Einsatzzelt der Feuerwehr Adorf genutzt.

"Dreist, die Feuerwehr zu beklauen"
Weitere Kameraden standen in der Ortslage auf der Bredelarer Straße, um dort bereits die Verkehrsteilnehmer über die Vollsperrung zu informieren. Einige Meter von dem Feuerwehrfahrzeug entfernt, kurz hinter dem Abzweig Arolser Straße, hatten die Brandschützer Warnschilder und Blitzleuchten auf die Fahrbahn gestellt. Die eingesetzten Kameraden beobachteten dann, dass ein Auto anhielt, der Fahrer ausstieg, die Blitzleuchten einlud und dann wegfuhr. "Leider konnten sie das Kennzeichen nicht erkennen", sagte ein Feuerwehrsprecher. Es sei sehr dreist, die Feuerwehr während eines Einsatzes zu bestehlen, insbesondere dann, wenn es sich um Sicherungsmaterial handelt. Hinweise auf den Dieb, sein Fahrzeug oder zum Verbleib der Blitzleuchten nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen. (pfa)


Sogar aus dem Gerätehaus heraus wurde vor zwei Jahren die Feuerwehr Herzhausen bestohlen:
Nicht zu fassen: Diebe klauen Herzhäuser Rettungsschere (26.02.2015)

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MENGERINGHAUSEN. Mit hoher Geschwindigkeit und vermutlich alkoholisiert ist ein BMW-Fahrer am späten Sonntagabend bei Bad Arolsen von der B 252 abgekommen. Obwohl der Wagen des 26-jährigen Korbachers bei dem Unfall völlig zerstört wurde, blieb der junge Mann entgegen ersten Angaben so gut wie unverletzt. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an.

Die Befürchtung, dass womöglich ein Kleinkind im Wagen gesessen hatte und bei dem Unfall aus dem BMW herausgeschleudert worden war, bewahrheitete sich glücklicherweise nicht. Die Absuche der Unfallstelle durch die Arolser Feuerwehr, unter anderem mit der Wärmebildkamera, verlief ohne Ergebnis. Der Fahrer hatte eine entsprechende Äußerung gemacht, außerdem befanden sich im Wagen ein Kindersitz und im Kofferraum ein Kinderwagen.

279 Meter durch den Graben und an Böschung entlang
Der junge Mann aus Korbach war gegen 23 Uhr mit seinem 5er BMW aus Richtung Twiste kommend in Fahrtrichtung Diemelstadt unterwegs, als er zwischen den Abfahrten Hagenstraße und Mengeringhäuser Straße in einer langgezogenen leichten Linkskurve nach rechts von der Bundesstraße abkam. Der BMW durchfuhr den Graben und eine Böschung hinauf, streifte in einer Höhe von etwa vier Metern die Seitenwand einer Brücke über die Bundesstraße, "fällte" danach zwei Bäume, fuhr weiter an der Böschung entlag und durch den Graben, drehte sich und blieb schließlich völlig zerstört schräg im Graben neben der Straße stehen. Die Strecke, die der BMW zwischen dem Abkommen von der Fahrbahn und der Endposition zurückgelegt hatte, betrug laut Polizei 279 Meter.

Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines DRK-Rettungswagens rückten zur Unfallstelle aus, versorgten den Mann medizinisch und brachten ihn vorsorglich in eine Klinik nach Kassel. Neben einer Streife der Bad Arolser Polizei eilte wenig später auch die Kernstadtfeuerwehr mit 15 Einsatzkräften auf die B 252 - die Brandschützer unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer sicherten die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr halbseitig am Unfallort vorbei, kehrten Erde und Gras von der Straße, zersägten die umgefahrenen Bäume und sammelten die weit verstreuten Trümmerteile des Wagens ein. Nicht zuletzt klemmten sie die Autobatterie ab. Den Schaden am BMW schätzte ein Polizist auf 8000 Euro.

Bei den Untersuchungen im Krankenhaus stellte sich heraus, dass der 26-Jährige den schweren Unfall lediglich mit leichten Blessuren überstanden hatte, wie die Arolser Polizei am Montagmorgen berichtete.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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