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Sonntag, 22 Juni 2008 17:42

Schwierige Rettungsaktion am Edersee

BASDORF. Ein Mountainbiker ist am Edersee gefallen und einen Abhang hinabgestürzt. Seine Rettung gestaltete sich schwierig.

Wie Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber am Sonntagabend gegenüber 112-magazin.de berichtete, befuhr eine Gruppe Mountainbiker am Nachmittag den Knorreichenstieg oberhalb des Edersees. Gegen 14.30 Uhr sei einer der Radfahrer auf nassem Untergrund weggerutscht und den steilen und unbefestigten Abhang zum Edersee hinuntergestürzt. Der etwa 40 Jahre alte Mann blieb mit einer schweren Beinverletzung in dem unwegsamen Gelände liegen.

Die Freunde des Verunglückten hatten wegen der lückenhaften Mobilfunkversorgung Schwierigkeiten, den Notruf abzusetzen. Weiteres Problem war laut Schreiber, dass die aus Climbach bei Gießen kommenden Radfahrer keine genaue Ortsangabe machen konnte. Ein DLRG-Boot suchte schließlich das Ufer von der Seeseite nach dem Mann ab, die Leitstelle alarmierte zusätzlich Feuerwehrleute aus Basdorf zur Rettung und als Tragehilfe für den ebenfalls ausgerückten Rettungsdienst.

Die Basdorfer Brandschützer stellten ihr Einsatzfahrzeug am Eingang zum Knorreichenstieg ab, rüsteten sich mit Steckleiterteilen, Leinen und Gurten aus und gingen mit 16 Mann etwa drei Kilometer zu Fuß zur Unglücksstelle an der Lindenbergspitze. Dort hatten die DLRG-Helfer bereits die Versorgung des Mannes ausgenommen, der schließlich auf die Leiter gebunden und den Abhang hinaustransportiert wurde. Zu Fuß trugen die Basdorfer den Radfahrer weitere zwei Kilometer weit zu einem Weg, an dem Feuerwehrkameraden den Mann in einen Privatwagen legten und zum Rettungswagen fuhren. Dessen Besatzung fuhr den Verletzten in ein Krankenhaus.

"Dieser Abschnitt des Weges bedeutet für Rettungskräfte besondere Probleme, weil viele Stellen weder von Land noch vom Wasser aus zu erreichen sind", betonte der Gemeindebrandinspektor. Wegen der Bäume und der Hanglage sei auch der Einsatz eines Helikopters kaum denkbar. Schreiber lobte den Einsatz aller Beteiligten, die für die Rettung des Verletzten einiges auf sich genommen hätten.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 26 Oktober 2010 07:41

Großtanker verunglückt: Wehrleute verletzt

FLECHTDORF. Auf der Einsatzfahrt zu einem Brand an der Mülldeponie ist ein Großtanklöschfahrzeug einen Abhang hinabgestürzt. Die zwei Kameraden der Korbacher Stützpunktwehr, die in dem Großtanker gesessen hatten, erlitten leichte Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung durch den Korbacher Notarzt zur weiteren Behandlung ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Der Korbacher Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt zeigte sich von dem Unfall betroffen, vor allem aber erleichtert darüber, dass seine Einsatzkräfte nicht schwer verletzt oder gar getötet wurden.

Der Großtanker war in einer scharfen Linkskurve einige hundert Meter vor dem Haupttor der Mülldeponie aus bislang noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das schwere Einsatzfahrzeug durchbrach in Höhe einer Halle für Biomüll die Leitplanke und stürzte einen etwa acht Meter tiefen Abhang hinunter. Auf der Beifahrerseite blieb das Großtanklöschfahrzeug liegen. Über die Schadenshöhe lagen zunächst keine Angaben vor. Das verunglückte Fahrzeug sollte nach Tagesanbruch von einem Kran geborgen werden, hieß es an der Einsatzstelle.

Die Korbacher Feuerwehr war ebenso wie die Wehren aus mehreren Ortsteilen der Großgemeinde Diemelsee zur Mülldeponie bei Flechtdorf gerufen worden, weil dort ein Feuer in einer Lagerhalle für Wertstoffsäcke ausgebrochen war - mehrere Kubikmeter Kunststoffabfälle standen in Flammen, wie der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle gegenüber 112-magazin.de sagte.

Gegen 5.45 Uhr hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Zahlreiche Kräfte bauten eine Wasserversorgung auf, im Wechsel gingen zwölf Trupps unter Atemschutz zum Löschangriff in die Halle vor, aus der starker Rauch drang. Was das Feuer ausgelöst hatte, stand zunächst nicht fest. An der Halle selbst entstand leichter Schaden. Keiner der etwa 60 Feuerwehrleute wurde bei dem Brandeinsatz verletzt.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 29 September 2011 22:27

Zaun durchbrochen, Edersee-Hang hinabgestürzt

NIEDER-WERBE. Eine 23 Jahre alte Motorradfahrerin ist am Edersee von der Randstraße abgekommen, hat mit ihrer Maschine einen Zaun durchbrochen und ist einen zehn Meter tiefen Abhang hinabgestürzt. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten sie, Feuerwehrleute trugen die junge Frau schließlich den Hang hinauf.

Die junge Frau aus Hamburg war Polizeiangaben zufolge am späten Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr auf der Landesstraße 3086 zwischen Waldeck-West und Nieder-Werbe unterwegs, als sie in einer scharfen Rechtskurve vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihre Maschine verlor. Die Hamburgerin kam mit ihrer Suzuki nach links von der Straße, überfuhr den Gehweg, durchbrach einen Zaun und stürzte schließlich rund zehn Meter einen Abhang hinunter. Dabei zog sie sich Verletzungen zu - wie schwer diese sind, war zunächst nicht bekannt.

Der Korbacher Notarzt und die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens rückten zur Unfallstelle aus und versorgten die Verletzte. Die Rettungskräfte forderten die Feuerwehr zur Absicherung der Unfallstelle nach, außerdem mussten die Brandschützer aus Sachsenhausen und Nieder-Werbe die Verletzte mit einer Schleifkorbtrage und einem Spineboard den teils steilen Abhang hinaufbefördern. Dabei sicherten sich die Einsatzkräfte mit Leinen ab. Die junge Frau wurde zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus eingeliefert.

An der Suzuki entstand ein Schaden von rund 2000 Euro an Gabel und Tank. Mitarbeiter eines Abschleppdienstes hoben das beschädigte Motorrad mit einem Kran auf die Straße zurück und schleppten es ab.

Publiziert in Retter
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