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WALDECK-FRANKENBERG. Nachdem die Deutsche Bahn aufgrund des Sturmtiefs "Hendrik II" am Donnerstag den Bahnverkehr im Landkreis Waldeck-Frankenberg vorübergehend eingestellt hatte, rollen die Züge seit Freitagmorgen wieder wie gewohnt.

Nach Angaben des Einsatzleiters des THW Dirk Gernand hatte das Notfallmanagement der Bahn und die Leitstelle das THW Korbach und den Ortsverein Wolfhagen um Unterstützung zur Beseitigung von umgestürzten Bäumen und Astwerk auf den Strecken Korbach - Brilon, Korbach - Wolfhagen und Wolfhagen - Obervellmar gebeten. Mit mehreren Trupps begannen die Einsatzkräfte um 18 Uhr am Donnerstagabend ihre Kontrollfahrten. Während die Strecke Korbach - Brilon keine nennenswerten Sturmschäden zu melden hatte, sah es auf der Bahnlinie von Korbach in Richtung Wolfhagen gänzlich anders aus. Mehrere Bäume konnten dem Sturm scheinbar nicht standhalten und waren auf die Schienen gefallen. Mit Motorsägen und Akkuleuchten ausgerüstet, konnte die Strecke von Baum- und Astwerk befreit werden. Zur Absicherung der eigenen Kräfte wurde für jeden Trupp ein Sanitätsrucksack mitgeführt.

Die Meldung an die Leitstelle und das Notfallmanagement der Kurhessenbahn erfolgte am späten Donnerstagabend durch Dirk Gernand: "Strecke Korbach - Wolfhagen frei, Strecke Korbach - Brilon frei. Auch der THW Ortsverband Wolfhagen befand sich im Einsatz, diese Trupps kontrollierten die Bahngleise zwischen Wolfhagen und Obervellmar.

Die Bahnlinie von Korbach in Richtung Marburg wurde gegen 5 Uhr am Freitag abgefahren, auch hier konnte Entwarnung geben. Somit kann der Regelverkehr der Kurhessenbahn im Landkreis Waldeck-Frankenberg problemlos Fahrt aufnehmen.

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Sonntag, 17 Oktober 2021 10:51

Wildunfälle steigen im Landkreis rapide an

WALDECK-FRANKENBERG. Innerhalb einer Woche kam es Landkreis Waldeck-Frankenberg zu rund 60 Wildunfällen - die Gefahr mit Wildtieren zu kollidieren ist im Herbst am größten.

Bis zu fünfmal am Tag kollidierten Fahrzeuge mit Rehen, Wildschweinen, Dachsen, Waschbären oder Füchsen und auch Hasen in der letzten Woche. Der Herbst zählt im Langzeitvergleich zu den von Wildunfällen am stärksten betroffenen Jahreszeit. Die mit Abstand meisten Wildunfälle passieren in den Monaten Oktober und November, auch deshalb, weil das Wild weitere Wege zu den Äsungsplätzen zurücklegen muss und der Berufsverkehr sich in die Dämmerungszeiten verschoben hat.

Wild nicht ausweichen

Die Polizei rät zur Vorsicht, insbesondere auf den mit Wildwechselschildern ausgewiesenen Strecken und gibt Tipps zur Verhaltensweise bei Wildwechsel: Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten. Sobald ein Tier auftaucht, sollten Sie immer mit weiteren Artgenossen rechnen. Wenn Tiere die Straße queren, sofort abbremsen, abblenden und hupen und dabei nicht ausweichen. Dabei sollten Sie das Lenkrad festhalten und kontrolliert bremsen. Ein plötzliches Ausweichmanöver kann im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil schlimmen Folgen für alle Beteiligten enden.

Immer die Polizei informieren

Grundsätzlich sollte die Polizei über Wildunfälle informiert werden. Oft genug hört man den Satz: "Das Reh ist mir vor die Motorhaube gelaufen, ist dann unverletzt in den Wald geflüchtet". In 99 % der Fälle trifft das nicht zu, weiß ein Schweißhundeführer zu berichten, der mit solchen Aussagen immer wieder konfrontiert wird. "Die angefahrenen Tiere retten sich trotz schwerer Verletzungen in den Wald und verenden dort jämmerlich - oft dauert dieses Hinsiechen Tage, bis der Tod eintritt", so der Hundeführer. Die Polizei klärt vor Ort, was getan werden muss. In der Regel werden die Jagdpächter informiert, die mit einem brauchbaren Hund das verletzte Tier nachsuchen. Sollte kein Pächter erreichbar sein, wird ein versierter Schweißhundeführer mit der Aufgabe betraut, dem verletzten Tier nachzustellen und von seinen Leiden zu erlösen. Wichtig ist auch, dass die Polizei für den Geschädigten den Wildunfall dokumentiert. Versicherungen verlangen nämlich einen Nachweis, um den Schaden regulieren zu können.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 14 Oktober 2021 09:08

Matratze auf Bundesstraße sorgt für Karambolage

BATTENBERG. Zu geringe Sicherheitsabstände zu den vorausfahrenden Fahrzeugen führte am Mittwochabend zu einem Verkehrsunfall mit drei Personenkraftwagen - ursächlich für die Vollbremsung des vorausfahrenden Volvo war eine Matratze, die auf der B 253 lag.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein polnischer Staatsbürger in seinem Volvo die Bundesstraße gegen 20.30 Uhr von Battenberg in Richtung Eifa, dicht gefolgt von einer Frau (19) aus Bad Berleburg, die einen Seat lenkte. Hinter dem Seat hatte sich ein 31-Jähriger aus Biedenkopf mit seinem BMW den vorausfahrenden angeschlossen. 

Wie der Fahrer des Volvo an der Unfallstelle zwischen Laisa und dem Abzweig nach Holzhausen mitteilte, musste er eine Vollbremsung hinlegen, um nicht mit einem Gegenstand, der auf der B 253 lag, zu kollidieren. Er legte eine Vollbremsung hin, die dazu führte, dass die nachfolgende 19-Jährige, ihren Seat im Heck des Volvo platzierte.  Damit nicht genug: Auch der Dritte im Bunde hatte einen zu geringen Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden gewählt - der BMW prallte auf den Seat, sodass sämtliche Fahrzeuge beschädigt wurden.

Auf insgesamt 7100 Euro schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden. Wie sich später herausstellen sollte, handelte es sich um eine Matratze, die zur Vollbremsung auf der B 253 führte.

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Mittwoch, 13 Oktober 2021 13:12

Tiguan in Wrexen angefahren

DIEMELSTADT. Innerhalb einer Zeitspanne von 45 Minuten hat ein Verkehrsteilnehmer mit seinem Pkw einen grauen Tiguan auf dem Edeka-Parkplatz in Wrexen angefahren und sich aus dem Staub gemacht.

Wie die Polizei in Bad Arolsen mitteilt, hatte der 47-jährige Besitzer seinen Tiguan am Montag, 11. Oktober, um 10 Uhr vor dem Edeka-Markt in der Klappstraße  geparkt. Bei seiner Rückkehr um 10.45 Uhr bemerkte der Diemelstädter, dass sein Tiguan an der vorderen Stoßstange im linken Bereich stark beschädigt worden war. Wahrscheinlich beim Ein- oder Ausparken muss der bislang Unbekannte den grauen Tiguan angerempelt haben. Immerhin schätzen die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen den Sachschaden auf mindestens 1000 Euro.

Hinweise zum Unfallverursacher nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Montag, 11 Oktober 2021 07:42

Holzstapel angezündet - Wehren im Einsatz

BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Mehrere Brandeinsätze hatten die Wehren aus Volkmarsen und Bad Arolsen am Sonntag zu bewältigen - vermutlich wurden die Feuer vorsätzlich gelegt.

Wie der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auf Nachfrage mitteilte, waren 60 Freiwillige an den Löscharbeiten beteiligt. Alarmiert wurden die Wehren Bad Arolsen, Helsen, Külte, Volkmarsen und Ehringen um 14.19 Uhr, nachdem Passanten einen brennenden Holzpolter gemeldet hatten. In einem Waldstück zwischen Külte und Helsen brannte ein aufgeschichteter Holzstapel. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung am Bickersbusch sichtbar. Mittels zwei C-Rohren wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen, die Kameraden aus Helsen verlegten zeitgleich eine Schlauchleitung zur Sicherstellung der Wasserversorgung. Um besser an die Glutnester zu gelangen, wurde ein Rückeschlepper angefordert. Nach ersten Informationen wurde das Feuer an der Rückseite an den Fichtenstämmen des etwa 40 Meter langen Holzstapels gelegt.

Zweiter Holzstapel brennt

Noch während der Löscharbeiten am Bickersbusch, wurden die Volkmarser Wehren aus dem Einsatz herausgelöst, weil die Leitstelle um 16.21 Uhr erneut einen Brand zwischen Lütersheim und Neu-Berich gemeldet hatte. Auch hier war ein Holzstapel angezündet worden. Mit einem C-Rohr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Einsatz standen die Wehren aus Lütersheim, Volkmarsen und Ehringen. Auch in diesem Fall geht die Polizei nicht von Selbstentzündung aus.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.  

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 08 Oktober 2021 09:07

Auspuff verloren - Benz beschädigt

BAD AROLSEN. Ungewollt ist eine 24 Jahre alte Frau aus Bad Arolsen am Donnerstag in den Besitz eines zweiten Auspuffs gekommen - dieser hatte sich unter ihr Fahrzeug geschoben und den Unterboden des Daimler-Benz stark beschädigt.

Nach Angaben der Polizei befuhr die junge Frau mit ihrem 180er Kombi gegen 19.10 Uhr die Korbacher Straße stadtauswärts. In Höhe der Firma Essex übersah die Fahrerin einen auf dem Asphalt liegenden Auspuff. Diesen schleifte die 24-Jährige einige Meter mit und meldete diesen Vorfall der Polizei. Nach eingehender Untersuchung stellten die Beamten einen geschätzten Sachschaden von 300 Euro fest.

Um die Angelegen schnell abschließen zu können, sucht die Polizei nach dem Fahrzeugführer, der am 7. Oktober den Auspuff seines Fahrzeugs in der Korbacher Straße verloren hat. Auch Zeugen, denen ein Fahrzeug ohne Auspuff auffällt, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05691/ 97990 mit der Wache in Verbindung zu setzen.

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Publiziert in Polizei

EDERTAL. Mit schlechtem Beispiel ist am Montagabend ein 33 Jahre alter Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis in Bergheim aufgefallen - dem Borkener wurde der Führerschein abgenommen.

Vorausgegangen war ein Verkehrsunfall in der Anraffer Straße gegen 19.30 Uhr im Bereich der Schulen in einer verkehrsberuhigte Zone. Dort war der 33-Jährige in Richtung L 3086 unterwegs gewesen und übersah ein Verkehrszeichen, dass dem Skoda nichts entgegenzusetzen hatte. Nachdem der Fahrer das Malheur bemerkt hatte, setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. 

Innerhalb des Ortes stoppte der 33-Jährige seinen Skoda und sah sich die Unfallschäden am eigenen Fahrzeug an. Dabei muss ihm aufgefallen sein, dass das Frontkennzeichen nicht mehr an der Stoßstange befestigt war. Er lief zurück zum Unfallort, nahm das Kennzeichen mit und setzte sich in seinen Pkw. Dort wurde er von der Polizeistreife angesprochen.

Viel sagen musste der Mann nicht, die Indizien waren eindeutig: Eine beschädigte Fahrzeugfront und eine Alkoholfahne ließen den Ordnungshütern keine andere Wahl. Nachdem ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest deutliche Anzeichen einer Alkoholfahrt vermuten ließ, musste sich der 33-Jährige einer Blutentnahme unterziehen. Im Nachgang wurde eine weitere Anzeige wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs geschrieben.

Laut Polizei entstand an dem Fahrzeug ein Schaden von 1300 Euro. Das Straßenschild, das aus der Verankerung gerissen wurde, wird mit 500 Euro bewertet.

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Dienstag, 28 September 2021 14:07

Verkehrsunfallflucht in der Enser Straße

KORBACH. Auf dem Parkplatz gegenüber der Jugendherberge wurde am Montag ein Volkswagen angefahren - der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen Verpflichtungen zur Schadensregulierung nachzukommen.

Nach Informationen aus Polizeikreisen hatte der 52-Jährige aus dem Lahn-Dill-Kreis seinen silbergrauen Passat gegen 15.30 Uhr in der Enser Straße in Höhe der Hausnummer 9 geparkt. Bei seiner Rückkehr um 17.45 Uhr stellte der Besitzer Beschädigungen an seinem Fahrzeug fest. Um den Fall zügig aufklären zu können, bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

Die Kontaktnummer lautet 05631/9710.

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KORBACH/VOLKMARSEN. Am Sonntagnachmittag kam es zu mehreren Hakenkreuzschmierereien auf Wahlplakaten in Korbach. Aufgrund der guten Täterbeschreibung eines Zeugen konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen.

Gegen 14.20 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizeistation Korbach. Er berichtete von einem Mann, der mehrere Wahlplakate auf der Hauer in Korbach beschmiert haben soll. Der Anrufer konnte den Täter gut beschreiben.

Bei der anschließenden Tatortaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass unter anderem die Plakate der Parteien CDU, SPD und FDP an einer Plakatwand in der Louis-Peter-Straße mit einem blauen Permanentstift beschmiert worden waren. Der Täter hatte unter anderem Hakenkreuze in der Größe von etwa 20 mal 20 Zentimetern aufgebracht. Im Nahbereich konnte weitere gleichartige Schmierereien festgestellt werden.

Im Rahmen der sich anschließenden Fahndung konnte in Tatortnähe ein Mann angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Die Durchsuchung des nun Tatverdächtigen führte zur Sicherstellung des mutmaßlich bei der Tat benutzten Permanentmarkers. Der unter Alkoholeinfluss stehende 41-jährige Korbacher wurde vorläufig festgenommen. Nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte er die Polizeidienststelle wieder verlassen, wird sich aber wegen Sachbeschädigungen und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten müssen.

Wahlplakate angezündet

Die Feuerwehr Volkmarsen wurde am Montag gegen 3.30 Uhr mit dem Stichwort "F1 - Brennen Wahlplakate, Marktplatz Volkmarsen" alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte ein beißender Brandgeruch wahrgenommen werden. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, wurde festgestellt, dass eine Mülltonne sowie Wahlplakate an einer Straßenlaterne brannten. Diese wurde mit dem Schnellangriff abgelöscht. Eingesetzt wurden 15 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Volkmarsen, sowie das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug, der Einsatzleitwagen und ein Löschgruppenfahrzeug. Den Einsatz führte Torsten Tegethoff.

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Mittwoch, 22 September 2021 14:05

Auffahrrampen aus Aluminium gestohlen

DIEMELSTADT. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entwendeten Unbekannte zwei Auffahrrampen aus Aluminium von einem Auflieger eines Sattelzuges in Diemelstadt-Rhoden. Die Polizei bittet um Hinweise.

Der Lkw-Fahrer hatte seinen Sattelzug am Dienstag gegen 18 Uhr auf dem Parkplatz im Industriegebiet Wrexer Teich abgestellt, um seine vorgeschriebene Ruhezeit einzuhalten. Als er am Mittwochmorgen gegen 6.30 Uhr weiterfahren wollte, musste er feststellen, dass Unbekannte die mit Spanngurten gesicherten Alu-Auffahrrampen der Marke "Alutec" vom Sattelauflieger entwendet haben. Diese haben einen Wert von etwa 750 Euro, sind ca. 250 Zentimeter lang und wiegen jeweils etwa 70 Kilogramm. Die Täter hatten die Spanngurte zuvor durchtrennt.

Die Polizei Bad Arolsen geht davon aus, dass zum Abtransport ein geeignetes Fahrzeug benutzt wurde und bittet unter der Telefonnummer 05691/97990 um Hinweise.

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